UK: EU will Traffic-Analyse durch Provider beobachten

Datenschutz Britische Datenschützer haben bei der EU-Kommission eine Beschwerde gegen den Einsatz einer Software eingereicht, mit der analysiert werden soll, welchen Anteil das Filesharing urheberrechtlich geschützter Inhalte am Internet-Traffic hat. mehr...

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"Britisches Datenschutzrecht" <- Zwei Worte, die nicht (mehr) zusammenpassen.
 
@Layor: Da hat wohl ein bestimmter Provider ganz schnell keine Kunden mehr :)... Ich wünsche es ihnen..
 
@>ChaOs: nicht gerade unwahrscheinlich das andere mitziehen/nachziehen werden. so war das leider auch in Amerika bezüglich der Netzneutralität. Ich glaube AOL (Warner) hatte damit angefangen viel zu blockieren zu drosseln und etliche sind auf den Zug aufgesprungen. Viele Provider bieteten nicht mal mehr echte Flatrates an.
 
@orioon: Mich würde mal interessieren wieviel diese Gesellschaften den Providern überweisen, dass diese anfangen zu filtern bzw analysieren. Muss ja ein satter Batzen sein, wenn man seine Kunden dafür riskieren kann..
 
@>ChaOs: Wieso überweisen? Es sind die selben. Virgin ist ein riesiges Label (was mittlerweile zu EMI gehört) und durch die Virgin Group ebenfalls einer der größten Provider in den UK. AOL "gehörte" (mmh, klar. haben kein Interesse mehr aneinander) zu Time Warner, die ebenfalls ein riesiges Label sind (Warner Music Group).
 
@Slurp: Ahh ok Virgin Media = Virgin Plattenlabel... Danke für die Antwort. :)
 
@Layor: ich glaub die von Virgin Media spinnen! Das wäre genauso, als würde die Post jedes Packet aufmachen, um zu schaun ob was drinnen ist, was Ihnen nicht gefällt...
 
@Ouze: Genau darum geht es ja ^^ Briefe lesen, Telefongespräche abhören... wäre beides das Gleiche und auch in UK illegal.
 
Harte Worte von Hr. Hanff. Aber anders kann man sich wohl gegen diese Art der Spionage nicht wehren. Und irgendwann müssen auch mal Grenzen gezogen werden, was das Thema "Internetüberwachung" angeht. Irgendwie ist dieses Feld noch viel zu frei definiert und KEINE Regierung auf der Welt ist dem Internet und Internetrecht gewachsen. Alle haben den Zug verpasst.
 
@Kampfrapunzel: Genau das ist es. Als das Internet global aufkam haben die Regierungen verpasst, sich damit zu beschäftigen. Nun wird versucht das ins Gesetzt einzuarbeiten, was schon vor 10 Jahren hätte passieren müssen.
Nun haben alle Panik und überreagieren, Regierungen wie auch die Industrien (Spiele, Filme, Musik etc). Logisch wenn man auf ein mal Sachen wie Raubkopien, Verabredung zu terroristischen Aktionen, Kinderpornographie usw. gegenübersteht und nicht weiß, was man tun soll, Du die "Experten" haben nach 20 Jahren nicht so viel Ahnung wie die meisten User nach 5!
 
o.O wieso datenschutz groß verteidigen wollen, wenn man auf der einen seite ELENA einführt und dann wegen nem terroristischen anschlag irgendwann in der zukunft die ip daten 6 monate gespeichert werden. klar wissen die nicht was für pornos ich mir angucke, aber sie wissen dann mit wem....
 
@DerTürke: Erst denken, dann schreiben! 1. Ist ELENA nichts schlimmes, lediglich ein Fragebogen. Ohne ELENA muss man ein Visum beantragen und da musst du viel mehr und wesentlich persönlichere Daten angeben! ELENA ist also eine VERBESSERUNG! 2. Was und mit wem Du dir Pornos anschaust interessiert keinen, außer es sind Kinder Pornos und dann sollte es die Regierung und Strafverfolgungsbehörden interessieren. Bei illegalem Filesharing haben die Firmen auch einen rechtlichen Anspruch auf Wiedergutmachung. Leider gehen die da die falschen Wege! Deutschland und die EU haben es aber bewiesen... was auch immer gegen die Verfassung ist, kommt nicht durch 8siehe Vorratsdatenspeicherung und das Internet STOP-Schild für KiPo Seiten (wer nicht weiß was ich meine, soll sich mal informieren)!
 
@Scaver: ELENA ist der elektronischer Entgeltnachweis, welcher endgültig 2012 eingeführt wird und schon jetzt in Teilen umgesetzt wird - und der hat mit einem Visum nichts zu tun.
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