Australien: Provider wollen Botnetz-PCs abklemmen

Spam & Phishing Die australische Regierung hat eine Richtlinie auf den Weg gebracht, die Providern neue Möglichkeiten in der Bekämpfung von Botnetzen einräumt. Die Nutzer infizierter Rechner müssen damit rechnen, vom Internet abgeklemmt zu werden. mehr...

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Würde manchen lernresistenten Menschen hier bei uns vielleicht auch mal gut tun, damit solche Aussagen wie "Die Smileys hier für MSN sind gaaanz toll" und "Ich lad doch keine Updates. Die machen das System kaputt" dezimiert werden.
 
@Slurp: Da hast du absolut Recht, am schlimmsten sind Leute vom Kaliber: "Ich lad keine Updates, Microsoft spioniert mich sonst aus!11elf"
 
@Slurp: Ja, diese Idee hat was. Am besten gefällt mir, das man die Leute darauf hinweist, das ihr PC ein Zombie ist.
 
für son kleines, in sachen internet unwichtiges land, machen die oz immer ganz schön mächtig wind
 
@muesli: "nachdem das Land als drittgrößter Standort von gekaperten PCs weltweit identifiziert wurde" So unwichtig scheint es in Sachen Botnets ja wohl nicht zu sein.
 
@Slurp: naja, ich mein eher allgemein in sachen drm und was es da sonst so noch an gängeleien für internet-user gibt
 
@muesli: Darum gehts aber in der News hier nicht.
 
Bei vielen Providern wird doch automatisch eine Startseite des Providers angezeigt, wenn z.B. das Passwort noch nicht stimmt....
Warum macht man nicht einfach eine Weiterleitung zu einer Seite "Ihr Rechner ist Bestandteil eines Botnetzes, bitte Patch XY installieren... Ihre Leitung wird ab dem 03.02 gedrosselt und Port XY gesperrt...."
So oder so ähnlich.... Die meisten wissen ja nicht, dass sie in infiziert sind und leider sind das dann auch meist Updatemuffel....
 
@bowflow: Naja woher soll mein Betreiber wissen, welchen Patch ich installieren soll? Grundsätzlich ist die Idee zwar nett aber wenn ich z.B. ein System habe, welches ich ohne Monitor betreibe, dann bringt mir auch solch eine Startseite im Browser nix.
 
@Fallen][Angel: Die Startseite bringt dir zumindest die Aussage, daß dein System nicht sauber ist und du etwas dagegen tun solltest.
Provider die solch eine Seite nicht schalten sind dann entweder dumm oder Abzocker, denn an der Hotline möchte ich in dem Fall nicht sitzen.
 
@bowflow: Deine Variante würde eine ganze Phishing-Industrie aufjubeln lassen, das läd dann doch geradezu ein, solche gefälschten Warnmeldungen aufpoppen zu lassen und den Nutzer zur Angabe von Nutzerkennung + Passwort zu animieren. Da finde ich den guten alten Brief vom Provider samt verständlicher Broschüre für die nächsten Schritte besser. Ob ich jetzt von meiner angeblichen Bank eine eMail mit Warnmeldung wegen Online-Sicherheit erhalte oder ne Startseite von meinem angeblichen Provider angezeigt wird - ich denke es gibt viele Normalnutzer, die da keinen Unterschied feststellen können.
 
@bowflow: Und woher soll DAU wissen was "Botnetz" "Patch" und "Port" beudetet?
 
Geht es hier nur um "SPAM" oder auch um Viren/Trojaner/Würmer, die sich munter im Netzwerk verbreiten wollen? War es nicht so, dass Spam überhaupt erst möglich wurde, weil das ganze eMail-System nicht wirklich optimal ist und aus den Anfängen des Internets stammt? Statt hier einfach nur die Symptome zu bekämpfen sollte das System dahingehend geändert werden, dass ein unberechtigter Versand von eMails gar nicht erst möglich ist. Ich brauche doch nichtmal einen anderen Rechner zu kapern, um eMails mit falschem Absender zu verschicken.
 
@Tyndal: Ja, und im Zuge dessen stellen wir auch gleich die x86 - Architektur komplett ein, weil die auch recht Buggy ist. Nene du, das kann man nicht so einfach mittelfristig, wenn überhaupt, umsetzen.
 
Das wird möglicherweise Kollateralschäden nach sich ziehen. Sprich Unschuldige werden zum Handkuss kommen. Und wer haftet dann? Die Provider? Der Staat? Oder ist der kleine Unternehmer bzw. Privatmann der Blöde? Ich tippe, aufgrund langjähriger Erfahrung, auf letzteres.
 
@Der_Heimwerkerkönig: Na ja so Unschuldig sind sie meist nicht, eher Blöde. Denn meist sind Botnetz "Mitglieder" es weil sie blöden Sachen gemacht, oder Sinnvolle unterlassen haben.
 
Selbst in Deutschland steht das seit 6 Jahren in den AGBs drin das dem Spammer der Emailport abgedreht werden kann wenn er das Problem nicht beseitigt.
 
Wie wäre es, den Besitzer des gekaperten rechners zuerst darüber zu informieren?
 
@mcbit: steht bereits in der News.
 
Es gibt viele Benutzer, die ihren PC absichtlich unsicher konfigurieren.
 
Symptome bekämpfen scheint generell einfacher zu sein als deren Ursachen. Ich hatte gerade wieder ein Laptop in Händen, weil der Besitzer mit der Meldung des Virenscanners (Unüblicherweise mal ein aktueller und keine abgelaufene Norton-Demo) nichts anfangen konnte. Er konnte aber auch mit den Updatemeldungen, die sich im Tray neben 20 anderen Symbolen tummeln, für Java, Flash, Shockwave und Windows-Update nichts anfangen. Eigentlich müssten die ihn seit mindestens einem Jahr nerven, aber Pustekuchen, gegen nervende Fragen werden DAUs irgendwann resistent. Windows-Update steht ja auf Automatisch, deshalb ignoriert man die Meldungen für IE8 und Servicepack einfach, den Rest kannte er nicht und war sich deshalb nicht sicher was er tun sollte. Diesem Phänomen begegne ich eigentlich immer, wenn Leute mich bitten nach ihrem PC zu schauen, weil er irgendwie nicht mehr richtig funktioniert. Vll. sollte man über diese Prozeduren mal nachdenken, anstatt den Usern zu unterstellen sie würden ihr System absichtlich nicht aktuell halten!
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