New York Times: Gratisinhalte werden eingeschränkt

Internet & Webdienste Die Leser des Online-Angebots der 'New York Times' (NYT) werden im kommenden Jahr zur Kasse gebeten. Ab einer bestimmten Anzahl von Artikeln müssen die Nutzer den aktuellen Plänen zufolge ab 2011 für die Inhalte bezahlen. mehr...

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geldschneiderei...sorry...aber wer news nur verkauft...aber nicht öffendlich macht..bzw jedem zugänglich macht...ist keine seriöse news seite... informationen sind allgemeingut... dann besser seite abschalten!
 
@MxH: Dann arbeite bitte auch für mich kostenlos.
 
@MxH: Als ich noch in der Schule war, war zumindest die Grundbildung kostenlos. Deutsch hatten wir ab der ersten Klasse, Großschreibung und Grammatik war von Anfang an ein Bestandteil. Die richtige Zeichensetzung möchte ich nicht vergessen.
 
@MxH: Schade dass John Dorian schon vor mir dran war, ich hätte Dich ebenfalls gern als kostenlosen Arbeiter eingesetzt. Aber vielleicht können John und ich uns Dich ja teilen? Nebenbei: Eine Nachrichtenquelle, die kein Geschäftsmodell zu scheinen hat, käme mir gleich dreimal unseriös vor... denn ohne Geld zur Recherche wird der Inhalt wohl nicht so viel taugen.
 
@FenFire: Die New York Times hatte ihre Webseite nicht altruistisch betrieben, die wollte ja Geld mit Werbung auf ihrer Webseite verdienen und hat das offensichtlich gründlich vergeigt. Nun gibt die New York Times auf! Das glauben die doch wohl selbst nicht, dass bei der Auswahl an vielen Millionen Webseiten als Konkurenz, die User ausgerechnet zum schlechtesten Angebot greifen, also für den Internetbenutzer nur mit Zusatzkosten lesbar. Kosten für den Internetzugang trägt der Internetnutzer ja ohnehin schon selbst, dann auch noch Geld zusätzlich abdrücken und Daten zusätzlich überlassen? Wer bitte sollte denn so etwas dummes tun? Wenn Internetnutzer Neuigkeiten erfahren wollen, haben die Internetbenutzer eine riesige Auswahl an konkurrierenden Alternativen, für die weder zusätzlich Geld noch Daten abgedrückt werden müssen. Die Konkurenz lacht und reibt sich die Hände, wieder ein Konkurent weniger! Oder als Kracher-Überschrift: Zeitung schaufelt sich ihr eigenes Grab. ,-)
 
@MxH: Tja das haben sich die Mobilfunk Nutzer selbst zuzuschreiben .
 
@FenFire: Doch, der taugt was. Weil er von anderen Seiten abgeschrieben wird. Eigene Redakteure die selber recherchieren und an verschiedenen Standorten der Welt postiert sind können sich nur ganz wenige Unternehmen leisten. Kostenlose Webnews-Anbieter schon mal gar nicht. @Fusselbär: "Das glauben die doch wohl selbst nicht, dass bei der Auswahl an vielen Millionen Webseiten als Konkurenz, die User ausgerechnet zum schlechtesten Angebot greifen" ... Das glaube ich aber schon. Die Leute möchten auch weiterhin ihre Zeitung lesen die sie teilweise schon jahrelang lesen. Und wenn sie bisher für die Printausgabe bezahlt haben, werden sie sicherlich auch für die Onlineausgabe zahlen. Ich würde auch dafür zahlen wenn ich Wert darauf legen würde regelmäßig Zeitung zu lesen. Denn ich kann absolut nicht nachvollziehen warum gedruckter Inhalt was kosten darf, aber digitaler Inhalt nicht.
 
@DennisMoore: Nun ja, selbst das Abschreiben verursacht einen gewissen Aufwand und somit Kosten, ebenso wie der Betrieb der Webseite. Wenn also jemand fordert "Nachrichten müssen jedem zugänglich gemacht werden, ohne dass ein Entgeld vom Nachrichtenkonsumenten zu entrichten ist", so muss man sich fragen, wie der Anbieter sich finanziert. Irgendwie wird er dies zwangsweise tun (ich gehe mal davon aus, dass die Nachrichtenanbieter nicht von Luft und Liebe leben), und nachdem eine Zeitung wie die New York Times zwar vielleicht auch von Enthusiasten herausgegeben werden mag, jedoch nicht von Altruisten, die gern anderen Nachrichten schenken wollen und ihre Brötchen anderweitig verdienen, ergäbe sich dann die Frage nach dem Einfluss der Finanzierung auf den Inhalt/die Qualität des Nachrichtenangebots. Ausserdem schreiben zwar auch große Zeitungen Nachrichten ab (z.B. von den Meldungen der Nachrichtenagenturen, für deren Meldungen die Zeitungen jedoch auch bezahlen müssen => Kosten), ich glaube jedoch nicht, dass die New York Times sich als reiner Aggregator fremder Meldungen positionieren möchte. Ausserdem schrieb ich "Nachrichtenquelle, die kein Geschäftsmodell zu haben scheint". Der Beitrag von MxH schien mir jedoch zu suggerieren, dass er/sie der Ansicht ist, dass Information als Allgemeingut zu betrachten und daher "seriöserweise" zu verschenken sei (nevermind dass die Beschaffung/Erstellung von Information für deren Anbieter eben nicht kostenlos ist). Der Versuch, über Werbung seine Kosten und vielleicht noch ein wenig Gewinn hereinzubekommen, das Gut "Information" an sich jedoch zu verschenken, ist zwar durchaus ein Geschäftsmodell - dieses scheint sich zumindest für die New York Times allerdings nicht bewährt zu haben.
 
Eines der inhaltlich besten Portale im US-Bereich. Schade aber verständlich...
 
Tja wer an der Wallstreet zockt, kommt irgendwann in finanzielle Engpässe. Und wer soll mal wieder dafür aufkommen?
 
@Simone: Hat die New York Times an der Börse spekuliert und dabei Verluste eingefahren?
 
Finde ich nicht schlimm, es werden andere die Aufgabe dieser Seite erfüllen. Wenn die angebotenen Informationen tatsächlich Geld wert sind, dann werden auch Leute dafür zahlen - andernfalls kann man gut drauf verzichten.
 
Wen wunderts?
Früher war noch alles ok mit werbung, mitlerweile wird man auf allen seiten so zugemüllt mit werbung, dass die seite mehr aus werbung als aus inhalt besteht.
Die Konsequenz: AdBlock und Co. - die Konsequenz für die Seitenanbieter: weniger einnahmen durch werbung.
Die anbieter haben es halt irgendwann mal mit der werbung übertrieben, dem user wurd es zu bunt - besucht doch mal z.B. gmx.de - ist ja ne reine reizüberflutung da weiss man ja gar icht mehr auf welchen banner man klicken soll.
Tja also sind kostenpflichtige inhalte das ergebnis - allerdings werden sie merken, dass die user auf andere seiten abwandern, und zwar die, die nicht maßlos mit werbung vollgestopft sind, und dann wird auch wieder auf die banner geklickt, wenns nur 1 oder 2 sind.
Ist meine Meinung.
 
@blisss: Interessant wird dann, ob sich die Seiten, auf die die Benutzer dann abwandern, sich in Folge ebenfalls in die Richtung "mehr Werbung" - "Überflutung" - "kein Konsum der Werbung mehr" - "Finanzierungsgrundlage bricht zusammen" entwickeln werden. Und falls ja, was dann passiert...
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