Computer und Schule sind getrennte Welten

Wirtschaft & Firmen Digitale Medien und Unterricht an deutschen Schulen sind immer noch zwei getrennte Welten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktforschers TNS Infratest im Auftrag der Initiative D21. mehr...

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Solange Computer keine Aufgaben abnehmen und lernunterstützend eingesetzt werden, sehe ich keine Probleme. Sobald man älter wird, wird man sowieso mit dem Arbeiten an PCs konfrontiert.
 
@DerFreund: Oh ja das funktioniert auch bestens Ich kenne genug Sekritärinen die ne Krise bekommen wenn sich der Desktophintergund ändert...
 
@DerFreund: Ich empfehle mal die Stellenanzeigen zu studieren. Selbst bei Ausbildungsplätzen werden da zuweil "interessante" Anforderungen gestellt, was das Medium PC angeht. Irgendwo muss man ja anfangen und da bietet sich die Schule an...
 
@DerFreund: also ich gehe auf ein gymnasium und mache gerade abitur. was könnte ich dagegen tun? könnt ihr mir bitte tipps geben?
 
@DerFreund: Ich stimme Dir zu: Computer sollten lernunterstützend eingesetzt werden. Mit günstigen Computersystemen, auf denen aktuelle Schulsoftware läuft, sollten auch die öffentlichen Kassen nicht zu sehr belastet werden. (Ggf. könnten die Computer auch über Schulbasare, Schulflohmärkte, Sponsoring, etc. angeschafft werden - ohne die öffentlichen Kassen zu belasten).
So kämen auch Kinder einkommensschwacher Familien zu Computerkenntnissen.
 
@s3m1h-44: .... zusätzliches Selbstudium zum angebotenen Stoff. Nicht jammern, handeln!
 
@intuitivo: Schulsoftware? Grundkenntnisse von Dateiformaten, sicheres Verhalten im Internet und ein ordentlicher Umgang mit OOo (aus Konstengründen :-)) würde schon genügen (Arbeiten mit Formatvorlagen etc.). Spezielle Schulprogramme sind auch in Ordnung, aber je eher die Schüler mit der Realität in Kontakt kommen umso besser.
 
hier bei gibt es viele Vor - und Nachteile, wenn die sagen das es zwei Welten sind, das glaubt doch keiner...
 
@achim89: richtig! man muss nur rechtzeitig damit anfangen!
wenn kinder z. B. ab der 5. klasse einen laptop besitzen würden, und die lehrer aber auch die eltern sie dazu erziehen den pc nicht nur als spielemaschine zu benutzen, würde das auch klappen
 
Solange Lehrer alte Männer und Frauen ohne gute PC-Kenntnisse sind, wird sich der Zustand nicht ändern...
 
@Blaulicht110: das kann ich nur bestätigen von meiner jetztigen als auch alten oberschule.
 
Deutschland ist da wirklich Rückständig. Gutes beispiel dafür ist meine Berufsschule wir dürfen im Unterricht unsere Laptops haben aber die kein Lehrer kommt auf die Idee Arbeitsblätter in Digitaler Form auf irgend einen Server zu legen nein die drucken die Word Dateien viel lieber aus -_-
 
@-Revolution-: Für "Computer in die Schule" reicht es ja auch nicht aus, nur jedem Schüler einen Rechner an die Hand zugeben. Man muss vor allem die Inhalte und deren Präsentation komplett überarbeiten und an das Medium Computer anpassen: Computer sind halt nicht nur eine andere Form von Papier sondern eher eine Revolution des Bildungswesen, wie es wohl zuletzt mit der Einführung von Büchern passiert ist. Dazu muss aber zuerst der Bildungsapperat, also die Lehrer und die Kultus Ministerien an den Computer angepasst werden. Da aber unser Lehrapperat durch die Bank überaltert ist und auch die Unis (meines wissens nach) die Computer bei der Ausbildung der Lehrer eher Nebensächlich behandeln, wird das wohl noch viele Jahre in Anspruch nehmen.
 
@-Revolution-: Dein Kommentar scheint mir ein gutes Beispiel dafür zu sein, daß Computer-Einsatz in Schulen nicht zu besseren Ergebnissen führt. Groß-/Kleinschreibung, Zeichensetzung, Satzaufbau : auwehoweh ! Vielleicht doch erst besser Grundkenntnisse lernen ohne PC !?
 
@Uechel: Eine grundlegende Eigenschaft der deutschen Sprache ist, dass sich vor Satzzeichen keine Leerzeichen befinden. Vielleicht erst mal vor der eigenen Haustüre kehren.
 
@[Elite-|-Killer]: Wie denn, wo denn, was denn ? Bitte konkreter Hinweis ! Sollte sich das auf Leerzeichen z.B. zwischen "PC" und "!?" beziehen ? Diese Schreibweise habe ich mir angewöhnt, weil es leseleichter ist. Für jemanden mit Sehbeeinträchtigung (wie ich) ist dies so leichter zu erkennen. Beschäftige Dich doch mal mit Textgestaltung / Schreibweisen / Darstellungen für Sehbehinderte im Internet und am PC ! Im Übrigen ändert das nicht meine Auffassung zu Groß-/Kleinschreibung, Zeichensetzung, Satzaufbau bei dem von mir kritisierten Kommentar.
 
Alles eine Frage des Geldes und der Menschen. Viele Lehrer müssten mit PCs vertraut werden, weitergebildet werden, damit sie diese verstehen. Diese sollten zwar dann mit den Schülern PCs verwenden, aber die Schüler daran hindern, "außerschulische Sachen" (im Unterricht) damit zu machen, also sollte schonmal ein Internetanschluss wegfallen. Dann die Sache mit dem Geld, bei weitem nicht jeder Schüler, bzw die Eltern, können sich ein Computer leisten. Klar, zu meiner Schulzeit war das extremer (7 von 24 Leute hatten einen PC), aber heute schätz ich dass vlt 80% Einen haben. Die Frage ist, was passiert mit denen, die Keinen haben? Schlechtere Noten oder Ausschluss? Nein, das kann nicht sein... Das Thema ist zu groß, da viele Faktoren (Geld, Schüler, Bundesland, Schule, Lehrer) eine Rolle da spielen.
 
@DARK-THREAT: es ist sehr schwierig den internet-anschluss "wegfallen zu lassen"
Ich hab in der Berufsschule auch meinen UMTS-Stick benutzt *g*
 
@JasonLA: super genau das iss das problem, lieber unfug machen als aufpassen und richtig lernen.
 
@DARK-THREAT: Da kann ich dir nur zustimmen. Allerdings hindert das Thema "Geld" viele Schulen nicht daran, z.B. auf Gymnasien schon in der siebten Klasse Taschenrechner im 200 Euro bereich vorzuschreiben.
Bei richtiger Einbindung, z.B. Als Ersatz für teure, aber selten bis nie genutzte Schulbücher (ich denke da vor allem an den Physik oder Chemie Unterricht) oder auch für Workbooks im Sprach Unterricht, könnte man damit den Eltern auch viele Kosten erleichtern.
Allerdings darf man auch nicht übersehen, dass viele Unterichts Bereich auch nur bedingt "Computer" Fähig sind: Mathematik und die Naturwissenschafften lernt man mit Block und Bleistifft deutlich einfacher und besser. Andernfalls besteht die Gefahr, das man sich mit "zuviel" Computer auch eine Generation von "Knöpfchen" (oder besser Icon) Drückern heranzieht, die zwar wissen, wann sie welche Taste drücken müssen, aber nicht mehr warum.
 
@DARK-THREAT: Bei meinem Sohn in der Grundschule müssen wir Eltern Internet haben, sonst kann man das Schulessen für die Kids nicht bestellen. (Hamburg Barmbek)
 
Auch wenn Schüler bereits im Kindesalter langsam mit Technik vertraut gemacht werden müssen __> Hat man ein mal gesehen, wie der Unterricht am Computer bei den Bälgern verläuft ist hier vorsicht geboten.
 
@shithappens: da muss eben die Kontrolle sichergestellt werden, dass die keinen Unfug damit machen... Wird auf privaten Rechnern schwer umzusetzen sein
 
@shithappens: Das liegt doch größtenteils an inkompenten/überforderten Lehrern. Bei uns wurde eine Deutschlehrerin in den Informatikraum gesetzt und hieß fortan "Informatiklehrerin". Das Ergebnis war, dass wir uns 4 Jahre mit MS-Office 97 beschäftigen durften.
 
@JasonLA: Da gebe ich Dir recht. Wir hatten ein Sprachlabor mit Computern. Da hatte der Lehrer volle Kontrolle über die PCs und das war auch gut so. Ferner beinhaltete dies, dass er den Internetzugang freigeben konnte. Das Internet bot wiederum die Möglichkeit aktuelle Themen in den Unterricht einfließen zu lassen. Und was wirklich sehr gut war: Der Lehrer sah von seinem Platz aus, was die Schüler auf ihren Monitoren sahen und konnte stets eingreifen, wenn die Schüler nicht taten, was sie sollten. Aber dieses Problem hat man auch ohne PCs in den Klassen.
 
@shithappens: Spiegel an die Rückwand des Klassenzimmers xD Haben schon einige meiner Lehrer in meiner Klasse vorgeschlagen. Einfacher wäre aber wahrscheinlich doch ein VNC Server auf jedem PC. Was die Spiele auf den Laptops betrifft, habe ich auch einmal etwas sehr interessantes erlebt: In der FH Hagenberg kann man von hinten in die kleinen Vorlesungsräume hineinsehen. Vorne stand also eine vortragende Person und die Schüler waren alle beim Spielen von Quake 4 im Multiplayer xD
 
Der Informatikunterricht ist nett ausgedrückt eine Katastrophe. (an den meisten Schulen) Wenn ich zurück denke, was mir damals für ein Scheiß erzählt wurde, dann bekomm ich eine Gänsehaut. In diesem Fachbereich kann ich die Fehlinformationen aufdecken und nachbessern - aber läuft es in Biologie, Geschichte & co wirklich besser? Mein Vertrauen in deutsche Schulen hab ich schon lange verloren. Klassen mit mehr als 30 Schüler, Bestrafung von weniger Begabten und Lehrbücher, die schon Kriege überstanden haben. An diesem Bildungssystem muss sich einiges ändern - fehlende Computerkenntnisse sind nur die Spitze des Eisbergs.
 
@web189: Ganz genau. Ich denke ein erster Schritt könnte die Abschaffung des Beamtentums an den Schulen sein. Ferner könnte man die Wettbewerbsfähigkeit unter den Schulen etwas ankurbeln. Natürlich sollte keine 100%ige Privatisierung der Schulen stattfinden. Ich finde aber, man sollte an einigen Schulen ausprobieren, ob weniger Beamtentum und mehr Wettbewerb, und dazu könnte auch die sinnvolle Einfühung von Computern in den Unterricht beitragen, die Lernergebnisse der Schüler verbessert.
 
Hauptschul-Notebook? Bei unserem Bildungssystem ist für Hauptschüler doch kein Platz für IT! Da wird doch nur eine Arbeiterkaste gezüchtet. Mit Realschule "darf" man später die Laptops der Informatikstudenten reparieren. Und die Bildungselite nutzt später die IT um die Arbeitsdronen zu überwachen...
 
@Kobold-HH: Also ich laß keinen Realschüler an meinen PC..... :-) Aber das Problem "Hauptschule" umgeht man ja in einigen Bundesländern damit, das man die Hauptschule abschaft und deren Schüler in die Realschulen und Gesamtschulen abschiebt.
 
@torweh: Ehr in Gesamtschulen. "Mittlere Reife" ist denn doch oft zu anspruchsvoll. Btw. Ich habe auch nur Realschule und verdiene mit PC-Support mein Geld - Und das sogar sehr erfolgreich, wo manch Gymnasiast "zu doof" für ist. Denen fehlt es oft an der Praxis. Nicht nur über Probleme reden, sonder sie beheben führt zum Ziel.
 
@Kobold-HH: Da kann ich nur zustimmen. Der IT-Bereich ist wirklcih eine Ausnahme - normalerweise sind Abiturienten/Studenten wirklich qualifizierter. Im IT-Bereich kann man jedoch mit der mittleren Reife nahezu alles erreichen. Wenn du Projekte vorzeigen kannst, dann rückt der Abschluss ganz schnell in den Hintergrund. Paradoxerweise haben Abiturienten/Studenten wesentlich weniger Zeit für Hobbyprojekte - besonders das Informatikstudium ist stark theorielastig. Zudem ist das im Studium erworbene Wissen oftmals praxisfern. Für 90% der Unternehmen ist die Zusatzqualifikation unnötig - was bringen mir neuronale Netze, Robotik und Mustererkennung, wenn es in den meisten Firmen nicht benötigt wird? Die üblichen Aufgaben beschränken sich doch auf Webanwendungen, Warenwirtschaftssysteme und Steuerung/Auswertung von externen Maschinen. Praxis > Theorie, die Darstellung ist vielleicht etwas oberflächlich, aber der Grundgedanke trifft zu.
 
@web189: Was sich Firmen von ihren IT-Mitarbeitern inzwischen wünschen ist mit einem einfachen Informatikstudium nicht mehr zu schaffen. Die Erwartungshaltung geht doch von dem Allroundspezialisten mit 20 Jahren Berufserfahrung, nicht älter als 30 Jahre. Bitte mit Familie (weil solide) und dennoch extren flexibel, wenn das Unternehmen mal in eine andere Stadt zieht. Das Gehalt bitte nur unwesendlich mehr, als der Azubi oder Praktikant bekommt. Und was Personaler echt lieben, sind Zertifikate. Egal woher. Hauptschache Papier. Ob MCSE oder ITIL. Papier macht glücklich und wenn es mal im WC eng wird...
 
http://www.olpc-deutschland.de/
 
Haha.. wenn ich mir mal da meinen Wirtschafsinformatiklehrer da anschaue. Ich muss dort einfach Fachreferat über "Web 2.0" halten - gestern erst meinte der zu mir "Ja, neu ist ja z.B. das man erst neuerdings auch Sachen haochladen kann statt nur runterladen". Sicher - damals ging das natürlich nicht -.- Vielleicht sollte ich dem mal erklären, dass wenn wir auf eine Webseite gehen und dort Informationen eingeben auch eine Art des Hochladens ist. Aber genau so wollte der nicht in der Schulaufgabe akzeptieren, dass bei Redundanzen u.a. die Sicherheit ein Problem darstellt. Annahme: Mitarbeiter speichert die Passwortgeschütze DB ein zweites mal ohne PW ab. Sicherheitsproblem in dieser hinsicht, dass unbefügte teilwesen Zugriff auf die ungesicherte DB haben. Oh Man.. so macht Wirtschaftsinformatik echt kein Spaß :(
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