Deutsche IT-Branche fordert freien Zugang zu China

Wirtschaft & Firmen Der IT-Branchenverband BITKOM hat die chinesische Regierung aufgefordert, Handelshemmnisse für Hightech-Produkte abzubauen. Man wolle freien Zugang zu dem riesigen Markt. mehr...

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Tja, die haben den Pakt mit dem Teufel gemacht, jetzt brauchen sie sich nicht wundern wenn sie dafür bezahlen müßen. Jeder der in China investiert hat wußte dass es ein restriktives, faschistoides System ist, und jetzt wird sich darüber beschwert dass es auch so handelt. Dumm gelaufen.
 
@lutschboy: Recht hast Du! [+] - Dabei hat Deutschland doch freien Zugang: Sie dürfen alle Entwicklungen (incl. Baupläne) nach China liefern. Das erwirtschaftete Geld jedoch bleibt im Land des Lächelns...
 
@lutschboy: Jeder der in China investiert hat wußte dass es ein restriktives, faschistoides System ist, und jetzt wird sich darüber beschwert dass es auch so handelt.
Toll der Satz. Will zwar nicht der Oberlehrer sien, aber die Kommata::
Jeder, der in China investiert hat, wußte, dass es ein restriktives, faschistoides System ist, und jetzt wird sich darüber beschwert, dass es auch so handelt.
 
@mgg2000: neue deutsche rechtschreibung und das komma vorm "und" ist nicht nötig.
 
Das fehlt noch, daß wir den Chinesen den Quellcode von Software oder Baupläne von Chips zur Verfügung stellen. Anschließend werden dann mit dem Know How der westlichen Hemisphäre Chips nachgebaut und in den Westen exportiert. Unsere Wirtschaft geht dann langsam zu Grunde.
 
@neelam: Das alles ist schon seit Jahren bekannt, aber es wurde aufgrund der großen Verlockungen in China zu produzieren und zu verkaufen einfach ignoriert. Wenn einem nun die Rechnung präsentiert wird, braucht man nicht runjammern.
 
Ich finde wir sollten unseren europäischen Markt auch mal etwas mehr gegen China abschotten. Dann leidet zwar die Geiz-ist-geil-Mentalität, aber vielleicht profitieren wir alle dadurch mehr als von chinesischer Billigware. Es müßte sich schließlich die heimische Produktion erhöhen wenn nicht mehr so viel Zeug aus China kommt. Das führ zu mehr Jobs, höheren Gehältern und somit zu mehr Kaufkraft ... Naja, aber es ist wohl doch nur Utopie.
 
@DennisMoore: Geiz-ist-geil-Mentalität: Das trifft es ziehmlich genau! Damals ging es doch auch ohne China, und niemand hat sich beschwert. Ich finde es eine gefährliche Enwicklung, dass man mittlerweile nicht mehr ohne ein chinesiches Produkt auskommen kann. Vor allem als Exportweltmeister, sollten wir Deutschen, uns doch ein paar Gedanken dazu machen...
 
@CherryCoke: Ehemaliger Exportweltmeister...
 
@lutschboy: Du scheinst nicht ganz auf dem Neuesten zu sein. Zwar gaben chinesische Behörden das an, was aber nicht berücksichtigt wurde ist, dass auch die deutschen Exporte in den letzten Monaten des Jahres extrem angezogen hatten. Es kann noch einige Wochen dauern, bis feststeht, wer 2009 Exportweltmeister war. Über kurz oder lang dürfte aber China mit dem Export-Riesen Deutschland gleichziehen.
 
@DennisMoore: Ich sehe da nur einen Nachteil, und zwar dass es zwar ein genau so tiefes und qualitätsreicheres Sortiment geben wird, es aber lang nicht mehr so breit sein wird.

Aus China kommen teilwese die coolsten Sachen, die, wenn von Qualitätsherstellern ausgeführt echt den Markt erschüttern könnten. Viele sehr geniale Gadgets leiden darunter dass die Qualität nicht so toll ist.
 
@CherryCoke: Damals ging es nicht nur ohne China, damals gings sogar besser. Vor allem was die Zuverlässigkeit von Geräten angeht. Aber ich denke in der jetzigen globalisierten Welt gehts leider nicht mehr ohne China. @sinni800: Es kann aber nicht Sinn der Sache sein diese Dinge auf Kosten der chinesischen Bevölkerung herzustellen. Chinas Wirtschaftsmacht trägt sich doch nur dadurch. Viele Leute und geringe Löhne. Ich bin froh, dass die Qualität meistens mies ist bei den Dingen die aus China kommen. Ansonsten würde ich vielleicht auch in die Versuchung kommen z.B. chinesischen Dosenspargel zu kaufen. 3 Dosen zu je 200g für 99 Cent. Anbau, Pflege, Ernte, Verpackung, Verschiffung. Alles mit im Preis drin.
 
@DennisMoore: Abschotten ist der falsche weg, wenn man komplett auf Produkte aus China verzichtet und auch keine Bauteile aus Chine verwendet kann man leicht ins Hintertreffen geraten. Man sollte sich aber nicht zu sehr von einem Land abhängig machen. Ich denke das liesse sich auch gut über importzölle regeln.
 
@sinni800: Stimmt, ein beispiel sind handies die man mit 2 sim-karten gleichzeitig benutzen kann. WEnn die Qualität stimmen würde wäre das ein Renner.
 
@chrisrohde: Genau so was! Das machen die blöden westlichen einfach nicht. Eine Sim Karte mit ner Datenflatrate, und die andere mit nem billig-telefonier-anbieter wie Simyo. Die mit den Datenflatrates haben meist teure Minutenpreise. Aber das kombiniert mit nem guten Windows oder Android Betriebssystem und man hat nen Multitalent (z. B. Tethern wenn man mal aufm Laptop Internet will, ohne zusätzliche Geräte). Auch fand ich von den Chinesen das Armbanduhren-Handy geil übrigens.
 
@CherryCoke: Wir sind aber lediglich wegen chemischen Produkten, Maschinen und Auots Exportweltmeister... vorallem Machinen...
 
Naja, die Handelsbarrieren sind ja nicht neu, und schon länger bekannt. Das wird wohl das Ende der westlichen Epoche sein. Gar nicht mal so dumm was die Chinesen da machen. Kopieren und verbessern. Das hat man als Kapitalist davon, wenn man immer nur auf die Zahlen schaut, und keine anderen Werte in seine Rechnungn mit einfließen lässt. Alle großen Firmen wussten, dass ihre Produkte kopiert werde. Ich hatte mal einen interessanten Vortrag eines BMW-Mitarbeiters gehört, warum letztendlich doch die Firmen nach China expandieren... Nunja, die DB und Siemens haben sich ja auch von alleine nahezu aus dem chinesischen Markt kapituliert. Es bringt doch einfach nichts, wenn zwar Wachstumsmöglichkeiten da sind, aber man selbst langfristig nicht FUß fassen kann, auf diesem Markt. Da würde ich doch lieber mein Wissen (=Kapital) für mich behalten. Zumahl sich das ja über Jahrzehnte bewährt hat. :-)
 
BITKOM *seufz* reichts denn nicht, das Westerwinky...ähh...welle grad mit China geschimpft hat! DalaiLama und Internet und so! Schwamm drüber, Beziehungen werden trotzdem gefestigt und erweitert und nun kommt da BITKOM und fordert auch noch Handelshemmnisse abzubauen! Hmpf!?
 
Sind wir hier bei "Wünsch dir was" oder wie? Auslagerung richtung China, ja gerne, aber sich nicht dem Politbüro beugen wollen? :)
 
Man schaue sich die Mitglieder der BITKOM an (http://bit.ly/7R5eim) und überlegt mal kurz wer a) aus Kostenfaktoren nach China verlagert, b) in Deutschland überzogen Kündigungen verteilt (oder Dumpinglöhne fördert) und c) sonst noch am heulen ist, wie mies es einen durch Faktor xy geht. - Überwiegend ist das ein verlogener Haufen der sich seit der Gründung wie die Bundeskasperregierung mit dem Wind dreht.
 
Zitat: "Man wolle freien Zugang zu dem riesigen Markt." Diese Aussage zeigt, dass sich die Wirtschaft völlig überschätzt. Die denken tatsächlich eine Staatsform richtet sich nach der Profitgier der Wirtschaft. Die Situation in China muss einem nicht gefallen, aber noch hat sich die Wirtschaft an der Staatsform zu orientieren und nicht umgekehrt.
 
Was hat Deutschland eigentlich an Hightech nach China exportiert? Höchstwertige Kopiergeräte? :)
 
@Joey2007: Autos, Waschmaschinen, Geräte die Geräte Herstellen können.... http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaft_Deutschlands
 
@Joey2007: Wahrscheinlich Geräte die in China auseinandergenommen und nachgebaut werden.
 
Was ist wenn keine IT-Ware mehr in China exportiert werden wegen solche dummen Regeln (Cisco Router, etc.)? Selbst im Knie geschossen?
 
Das fordern die doch nur, um selbst fette Kohle in China zu machen. Wenn China nicht will, dann können die BITCOM Vertreter nebst Schlübber Koalition (vorne gelb, hinten schwarz) rumjammern wie sie wollen. Wenn man bedenkt, dass hiesige Anbieter ebenfalls ihren Markt oftmals abschotten wollen, damit man territorial schön verdienen kann und die Verbraucher zwingen kann, nur aus dem Herkunftsland bzw. dem aktuellen Standort-Land zu kaufen. Aber hier soll wieder alles anders sein, so lange es der eigenen deutschen Industrie hilft und es fette Kohle bringt. Lasst doch die Chinesen machen, wenn sie meinen sie müssten sich abschotten, dann müsst ihr BITCOm Vertreter euch andere Absatzmärkte suchen, oder findet ihr keine Idioten mehr, die eure teils qualitativ unterirdischen Waren und Dienstleistungen haben wollen? Das nenn ich mal Expansion mit dem Holzhammer, ihr solltet euch mal primär auf Deutschland stürzen, da gibts genug Leichen die beseitigt werden sollten, angefangen bei Datensicherheit, bis hin zu Qualität des Supports usw. usw. aber ne, in jedem Land der Welt wildern wollen... gäbs in China nix zu verdienen, wär die BITCOM stumm wie ein toter Fisch...
 
Man muss die Sache mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Zum Ersten wollen wir doch mal Feststellen das China in diesem Sinne nichts Importiert, sondern sich nimmt was am Ende Gewinn bringt und den Weltmarkt erobert. Zum Anderen liegt die Sache klar auf der Hand das jedes Land versucht so billig wie möglich zu Produzieren. China bietet sich hier als absoluter Traumpartner an. Da China Sozialistisch ist gibt es auch keine Gewerkschaft im Europäischen Sinne. Das vereinfacht die Sache dahingehend das man auf, z.Bsp. Arbeitszeiten, Anzahl der Arbeitstage, keine große Beachtung schenkt. Als nächstes delegiert China seine jungen Studenten in die Länder die Wegbereiter in der Forschung sowie auch in führenden Technologien, sowie auch in Länder mit bedeutenden Universitätsstädten. Man darf auch hier nicht glauben das die Studenten nur Studieren, nein, sie werden auch, bevor sie ihr Studium in, z. Bsp. Deutschland beginnen, in Spionage ausgebildet. Dies ist natürlich die effektivste Art Wissen, Technologie nach China zu bringen. Abgesehen davon weiß ich wovon ich schreibe, ich wohne in der Universitätsstadt Freiberg. Da fällt es auch nicht all zuschwer mit den Studenten in Kontakt zutreten und mit ihnen mal ein paar Worte zu Wechseln. (wenn sie denn mal Zeit haben: 98% des Tages verbringen sie damit Wissen in ihr kleines Köpfen zu pressen. Und so Importiert China die Wirtschaft ins Land und kann somit die wirtschaftlich beherrschende Macht ausbauen. Und aus diesem Grund will nun unbedingt der Rest der Welt Wissen was China nun wirklich auf dem Kasten hat und um feststellen zu müssen das der Rest der Welt langsam aber Sicher den Anschluss verliert.
 
@rubberduck: Im Know-How zu importieren muss man die Studierenden doch gar nicht "als Spione ausbilden". Es reicht doch, wenn sie an ausländischen Universitäten das dortige Know-How kennenlernen, nach China zurückkehren und ihr Wissen dann der dortigen Wirtschaft zugute kommt.
 
@rubberduck: Meines Wissens ist Freiberg mit seiner Bergakademie eher im Montanindustriellem und geologischem Gebiet global führend aufgestellt. Es kippt nicht die Weltwirschaft um, nur weil chinesische Studenten jedes gehörte Wort aus Freiberg in der Heimat publizieren oder Lehrbergwerke ausspionieren, da gehört noch ein bissel mehr dazu. Ferner kommt auch in China irgendwann der Punkt, wo der Real-Sozialismus am Ende ist und die dadurch unterdrückten zurückschlagen. In der DDR hats knapp 40 Jahre gedauert, China ist wievielmal größer - soviel mal länger dauerts vielleicht. Wenn das je passieren sollte, dann plautzt es dort, aber richtig, da war die "Wende" ein Sch*-dreck dagegen! Weiterhin sehe ich als Problem, dass alle Weltkonzerne versuchen, mit China Geld zu verdienen, dadurch werden diejenigen, die eh schon unterdrückt werden, noch mehr unterdrückt. Meiner Meinung nach verliert der Westen nicht den Anschluss, sondern mit dem ganzen Engagement dort seinen Verstand.
 
Tja. Na soll der chinesische Markt eben durch Investitionsstop und ein völliges Handelsboykott ausgeblutet werden. damit die sehen wo es lang geht. Und kommt mir jetz nicht mit irgendner neuen Wirtschaftskriese. Wir haben die letzten beiden immerhi nauhc überlebt und die nächste steht schon in den Startlöchern. Außerdem würden in den restlichen Ländern auch mehr Arbeitsplätze enststehen wenn die Produktion in China eingestellt wird. Aber: Macht ja eh keiner -.-
 
Lustig, das Gejammer. Das wussten die Herren Wirtschaftsvertreter doch schon vorher - aber die Profite lockten halt ach so goldig. Dass die chinesiche Regierung sich nach einer deutschen Forderung auf ungehinderten Marktzugang richten wird, erscheint mir doch mehr als unwahrscheinlich.
 
Die sind doch nicht so blöd wie wir..Logisch wieso die auch keine Lust auf google haben
 
Was meinen die? Wollen die die Hungerlöhne dort noch mehr drücken und die Sicherheitsstandards die es da nicht gibt, ganz abschaffen? Schöne neue globale Welt. Das ganze Finanz-System ist Menschen verachtend. Zudem zeigt sich die westliche Arroganz gegenüber Asien, hallo die haben eine andere Kultur und Mentalität. Außerdem ist niemand gezwungen dort Fuß zu fassen!
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