Google bietet Satellitenbilder vom Beben in Haiti

Internet & Webdienste Der Suchmaschinenbetreiber Google kann durch seine Beteiligung am Satelliten GeoEye bereits Bilder vom Erdbeben-Gebiet auf Haiti liefern. Diese wurden bereits in das Datenmaterial von Google Earth integriert. mehr...

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sehr gute Aktion, so etwas müsste für Krisenregionen öfters gemacht werden um uns in den reichen Ländern die Augen zu öffnen, damit wir den Menschen dort direkt helfen können!
 
@elbosso: Wir sehen die Bilder auch immer in den Nachrichten, aber wir tun trotzdem nicht mehr. Man könnte auch den Regenwald aufnehmen damit wir zusehen können wie er mehr und mehr verschwindet. Aber wir würden trotzdem nix tun. Krombacher ist auch keine Lösung :)
 
@DennisMoore: ich glaube, man kann das nicht pauschalisieren. Ohne ständiges Darauhinweisen wäre heute bspw. die Umweltbewegung nicht so stark und es würde keine Regierungsfraktion entsprechende Punkte im Programm haben. Diese Hineinrücken in das öffentliche Bewusstsein ist enorm wichtig, auch wenn dann nicht jeder von der Couch aufspringt und sofort die Welt verbessert.
 
@elbosso: Ich sehe das genauso wie du. Wenn blos jeder 10te nach einem Bericht das Papier besser trennt, das Auto öfters stehen lässt oder rote Cent Stücke in Box an der Mägges-Kasse wirft, war es das Wert. Es gibt so viele Kleinigkeiten die der Mensch für Gemeinschaft,Bedürftige und Umwelt tun kann, ohne seine jetzige Lebensweise groß ein zu schränken. Die Masse machts und über die Medien erreicht man die Massen am besten.
 
@mwr87: Sicher kann man was tun, aber ich wüsste nicht, wieso die Auswirkungen einer Naturkatastrophe jemanden veranlassen sollten, etwas für Umweltschutz oder bedürftige Menschen im Allgemeinen zu tun. Diese Wirkung dürfte sich doch wohl auf die Spendenbereitschaft für die konkret Betroffenen erschöpfen.
 
@elbosso: Nur ist es ja auch bekannt, dass meistens die Spendengelder nicht bei denen ankommen, die es wirklich brauchen.
Und das wären in den Gebieten die armen Kinder und Familien.

Wenn Deutschland nun wieder ein paar Millionen Spendet, dann wird von diesen Millionen höchstens der Präsidentenpalast wieder aufgebaut....

Und zum anderen, wenn sowas in Deutschland passieren würde, sei es Erdbeben etc. Glaubt jemand wirklich das ein anderes Land für uns Spenden würde ?
Ich glaube kaum das Amerika oder sonst wer auch nur ein Geldstück zücken würde...
 
Wenn man nur sicher gehen könnte dass das gespendete Geld auch dort ankommt... finde sowas immer Schade wenn man liest dass da fast nichts davon ankommt...
 
@zoeck: so funktioniert das nunmal :=)
 
@zoeck: da war es bei unseren deutschen Flutkatastrophen besser - man konnte persönlich anrücken und den Leuten tatkräftig helfen. Aber bei Haiti ist es in der Tat schwer den Menschen richtig zu helfen ohne eine Bürokratie mit zu ernähren...
 
Ist das neue Material auch auf maps verfügbar?
 
@JasonLA: Nein, dort steht noch alles. Die Koordinaten vom Bild oben sind: 18.549991,-72.344199
 
Toll was technisch alles so geht, aber es untermauert auf eine ziemlich perfide Art den Sensationsjournalismus und Yoyeurismus, den es schon im Fernsehen gibt. Ich finds fragwürdig. Und ich weigere mich darüber nachzudenken, was als nächstes kommt. Kriegsopfer live im Netz über google war? Ob hier wirklich Hilfe an erster Stelle steht, oder "wir sind die ersten die ansatzweise live Bilder vom Unglück bringen". Mit Spenden und Hilfen kann man natürlich schön einen auf moralischen machen und die eigenen Unternehmensinteressen schön in den Hintergrund rücken, sodas es so aussieht als würde google nur helfen wollen.
 
@Rikibu: Ich würde stumme Bilder einer Katastrophe nicht als Sensationsjournalismus bezeichnen. Ich denke die meisten die diese Bilder betrachten werden eher erschrocken und in respektvoller Art fasziniert sein darüber wie extrem so eine Katastrophe sein kann. Der Satz das 1000 Häuser zerstört wurden vermittelt einem längst nicht den Schrecken als wenn man die tausend kaputten Häuser sehen kann. Es geht ja nicht um Einschaltquoten. Werbung hab ich in Google Earth auch noch keine gesehen, insofern kann man hier auch nicht von Geldmacherei oder unmoralischen Dingen sprechen.
 
@lutschboy: klar, Google ist ja auch ein non profit unternehmen... und tut alles aus Menschenliebe...
 
@Rikibu: Na, das ist nun aber ein umwerfendes Argument. Ich bin zwar auch sehr Google-skeptisch, aber da man die KMP auch ohne die Pro-Version von Google Earth und trotzdem werbefrei nutzen kann, seh ich da keinen direkten Profit. Man kann aber halt auch echt alles mies machen.
 
Toll. Davon können sie auf die Schnelle mal Bilder machen. Aber wenn ich mit Google Maps auf unseren Firmenparkplatz schwenke, steht da immer noch ein Auto, welches schon vor 3 Jahren verschrottet wurde.
 
@DennisMoore: Ein verschrottetes Auto verändert das Stadtbild ja auch so sehr wie ein Erdbeben der Stufe 7.0... :P
 
@lutschboy: Hast du ne Ahnung :P
 
@DennisMoore: Die Bilder sind ca. 8 Jahre alt für unsere Gegend, da sieht man unser Haus gerade mit ohne Dach, deshalb so genau nachvollziehbar.
 
Seltsam, hab gerade Google Earth gezogen und mir das mal angesehen, bei mir sieht die Stelle genauso aus wie früher, also wie das linke Bild. Ist das bei noch jemandem so?
EDIT: Ah mit der KML-Datei gehts dann. Drastisch...
 
... ob in den allgemeinen medien oder bei google - es wird mit leid und zerstörung geld geschäffelt. gafferei hoch zehn. "hautnah" dabei sein ist alles und (eben nicht nur) nebenbei flimmert die werbung oder wird eingeblendet. google und die ganze sensationspresse wird reich am verderben der anderen ... den menschen die leiden nützt das gar nichts ... wir leben in so einer geistig armen, so beschissen scheinheiligen, am profit orientierten welt. es ist zum kotzen.
 
@McNoise: Ich wäre vorsichtig damit alles über einen Kamm zu schären. Natürlich hast du nich ganz unrecht, und man kann nie sicher sagen was die Absichten der Unternehmen sind, Eigenwerbung ist immer dabei, aber der eigentliche Hilfegedanke/die Hilfe für die Menschen, zählt da meiner Meinung nach mehr, auch wenn es nur ein/e kleine/r ist.
 
@McNoise: sollen jetzt alle schweigen über Katastrophen, oder was erwartest Du ? Damit ist auch niemandem geholfen !!
 
@ DennisMoore: Krombacher ist auch keine Lösung :)
Sarkasmus on
Lässt mich die ganze Sch.... aber schneller vergessen
Sarkasmus off
 
McNoise hat Recht, wieviel Hilfe ist nach dem Tsunami bei den betroffenen in den kleinen Dörfern angekommen. Aufgebaut, und zwar ganz schnell, wurden die Touristenzentren und die grossen Hotels. Wo sind die restlichen Millionen???
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