Krise beendet: Intel verzeichnet Gewinnexplosion

Wirtschaft & Firmen Der Chiphersteller Intel hat die Wirtschaftskrise hinter sich gelassen. Im vierten Quartal verdiente das Unternehmen rund 2,3 Milliarden US-Dollar, so viel wie zu Spitzenzeiten. Dafür sind vor allem die gestiegenen Computerverkäufe verantwortlich. mehr...

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Und das, in Zeiten der "Krise"! Ich glaube ja eh, das diese "Krise" künstlich gewollt wurde. Und viele Unternehmen fahren mehr Gewinne den je ein, wärend sie Leute entlassen, mit dem Argument, dass es wirtschaftlich schwere Zeiten sind.
 
@Kobold-HH: Dann befass dich noch einmal genau mit dem Thema und der Entstehung der Krise und teile uns danach noch mal deine Meinung mit.
 
@satyris: Keine Sorge. Ich habe mich ausreichend infomiert. (Nicht aus der Bild-Zeitung). Es gab neulich eine aufschlussreiche Doku auf Phönix (Weit hinter der Supernanny auf HarzIV-TV). War schon interessant, wenn man mal hinter die Kulissen blickt.
 
@Kobold-HH: Ich kann Dir aus erster Hand bestätigen dass die Krise sehr real ist. Gerade gestern Zahlen verglichen, und im Vergleich zu 2008 ca. 20% weniger Umsatz in der Firma gemacht, und da ging es auch schon bergab. Also keine Sorge, auch Phönix weiss nicht alles.
 
@satyris: Ich glaube Du solltest Dich genauer damit befassen. Fall Du zu keinem Resultat kommt kannst Du gerne Rothschild oder J.P.Morgen anrufen...
 
@Islander: So real wie die Impfungen sind gut für dich, denn Du hast nicht genug Quecksilber.
 
@Kobold-HH: Phönix liegt bei mir vor den HarzIV-Sendern, gleich hinter ARTE. Aber auch dort kann ich nicht wirklich jeder Doku etwas abgewinnen, und auch dort machen manche Dokus auf mich den Eindruck, als würde Background fehlen. Da ich deine angesprochene Doku leider nicht gesehen habe, kann ich es in diesem Fall auch nicht beurteilen. Interessieren würde sie mich aber auch mal. Und wie Islander schreibt: Es gibt genug Unternehmen, bei denen massive Umsatzrückgänge einfach vollkommen real waren. 2008 war bei uns gar nicht rosig, 2009 zum Glück schon besser.
 
@satyris: Als wenn die umsätze die 10 jahre davor nur nach oben gegangen sind.Für mich auch nur ein gezüchtetes wort um die misswirtschaft vieler unternehmen unter einen deckmantel zu stecken.Und dieser deckmantel rechtfertigt dann natürlich einiges im vergleich.Misswirtschaft im eigenen unternehmen zuzugeben ist dagegen etwas problematischer.So ist es schön einfach und man kann evtl noch subventionen vom staat für seine dauerhafte misswirtschaft ergattern in der zeit der angeblichen krise.
 
@Carp: Wenn die Gewinne branchenübergreifend durchgehend in den Keller gehen, kann man sehr wohl von einer Krise sprechen. Natürlich sind auch Unternehmen dabei, die eh Verluste gezeichnet hätten, ebenfalls weiterhin erfolgreiche Unternehmen. Aber das ändert nichts an der Gesamtsituation.
 
@twinky: Ja die gesamtsituation ist meines erachtens aber auch selbstverschuldet.Zb. die Autoindustrie wird mit der abwrackpremie bis zum "get no" subventioniert.Dadurch werden dann die kleinen werkstätten die an gebrauchten pkw's die reparaturen vorher durchgeführt haben nieder gemacht.Nicht genügend alte pkw's also keine arbeit.Das ist nur ein beispiel und der staat hat es ausgelöst in diesem fall.Außerdem sehe ich bei diesem beispiel die autoindustrie in 2 jahren schon wieder "weinen" das keine autos verkauft werden da sich alle durch die abwrackpremie ein neues zugelegt haben.Bezieht sich natürlich auf deutschland jetzt.Und dann werden die leute doch wieder wegrationiert obwohl die abwrackpremie es 2 jahre zuvor verhindern sollte.Natürlich auf kosten der steuerzahler also uns.Wie gesagt es gibt noch etliche solcher sachen wo mir persönlich nichts mehr zu einfällt.Und das ist für mich genau der punkt einer selbsterzeugten krise.Die herbe misswirtschaft wird von oben einfach nach ganz unten durchgereicht.Und dann kommt eine angebliche "krise" natürlich zum vorschein da nicht oben angefangen wird abzubauen sondern immer am schwächsten glied der kette.
 
@Kobold-HH: Weil jetzt einige Firmen keine Verluste machen oder sogar Gewinne heißt dies, dass es eine Verschwörung dieser gegeben haben muss um eine Krise herbeizurufen (weil vorher diese Gewinne nicht möglich waren)? Ich bin nicht so in der Theorie drin, sehe nur die Auswirkung -> Naja ich arbeite im Hamburg, nehmen wir den Hafen als Umschlagsplatz für Export und Import, was ja ein Indikator für die Wirtschaft sein sollte. Weil was gehandelt wird, muss ja auch transportiert werden. Noch vor 2 Jahren boomte der Hafen, von Rekordumsätze sondergleichen war die Rede. Die Hafenarbeiter mussten Container selbst abstellen, weil das System das Gelände dauerhaft als VOLL meldete. Niemand glaubte, dass der Hafenumschlag jemals stagnieren oder zurückgehen könnte.... und heute? Man fährt quer übers Gelände, die Betreiber vieler Umschlagsplätze und Speditionen haben Kurzzeitarbeit oder sind pleite gegangen. Sogar international bekannte Reeder sind vom Markt verschwunden und es ging/geht vielen ziemlich dreckig. Und es kriselt nicht nur in Europa, sondern weltweit. Und das soll künstlich herbeigerufen sein, dass es vielen Firmen (die ebenfalls in hohen Millionen bis Millardenbereich spielten) weltweit dreckig geht? Ich bezweifel es.
 
@Kobold-HH: kann dir nur zustimen, 911 und die golfkriege sind in der gleichen sparte angesiedelt. wers nicht glaubt der irrt sich(leider).
cheers
 
@Carp: Die Abwrackprämie war ein Schuß in den Ofen, da gebe ich Dir Recht. Und natürlich sollte man niemanden in Zeiten einer Krise unterstützen, der schon vorher zum Scheitern verurteilt war. Aber es macht schon einen Unterschied, ob vereinzelte Unternehmen (ganz gleich welcher Größe) versagen, oder die meisten Branchen Schwierigkeiten bekommen, weil zB Finanzinvestitionen drastisch entwertet wurden und u.a. deswegen Kredite für Anlagenerneuerungen etc nicht mehr zu bekommen sind oder sich Kunden zurückhalten, weil deren Altersvorsorge regelrecht verbrannten.
 
@Islander: Ich bezweifele nicht, dass viele Firmen unter der Kriese leiden und ECHTE Probleme damit haben. Aber einige Firmen schieben die "Krise" auch nur als Argument vor, um unpopuläre Entscheidungen (Mitarbeiterabbau) zu verkaufen, obwohl die Bilanzen recht optimistisch aussehen. Ich selber bin in einigen großen Unternehmen tätig und sehe jeden Tag, wie Kurzarbeit und Sozialabbau vorrangetrieben wird, und im gleichen Atemzug die steigenen Börsenkurse gefeiert werden. Da balt sich oft die Faust in der Tasche.
 
...also so eine "Explosion" hätte ich auch gerne mal in meinem Portemonnaie... =-))
 
@DavyJones: kannst dein iPhone ja in die Po-Tasche tun...
 
@DavyJones: KNO3 mit Zucker mischen und ab dafür...
 
"Krise beendet", abwarten und Tee trinken...
 
@pumba: die naechste krise ist schon auf dem weg, diesmal mit groesseren resultaten...
 
@gabber113: Du widersprichst dir ja total. In [o1-re11] gibst du einem Recht, der die Krise nur für eine Verschwörung hält und jetzt meinst du, es kommt eine noch größere?!?!
 
ja, alle momentanen gewinne, werden aus den staatlichen förderungen gemacht. alle börsen unternehmen haben keine realen gewinne, die auf realen warenhandel resultieren. die momentanen gewinne sind eine blase wie die imobilen blase die zur weltweiten wirtschaftskriese geführt hat.
 
ja toll gerade intel. wer weiß wen die dafür wieder "geschmiert" haben
 
Also die Überschrift find ich übertrieben. Eine "Gewinnexplosion" war das ja nun nicht, sondern eher ein Zurückkehren in die Normalität.
 
@markox: wenn eine Verzehnfachung normal ist, dann ist dein Argument ok (und das war auch noch Gewinn!). Wenn sie es wenigstens teilweise für Rücklagen verwenden würden wäre allen in der nä. Krise geholfen. Aber meist wird es ja nur als Analsüßstoff für Aktionäre verwendet...
 
welch wunder...man kann ja kaum laptops, netops und pcs ohne intel im handel kaufen... intel is für mich asi hardware, weil intel nicht seriös ist.
 
@MxH: ok, und was macht z.B. AMD oder Motorola seriöser onder "un-assi" ???
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