Microsoft & HP wollen Firmen in die "Wolke" bringen

Microsoft Microsoft und der US-Computerkonzern Hewlett-Packard haben wie erwartet gestern einen deutlichen Ausbau ihrer Kooperation im Bereich der Server-Technologien bekannt gegeben. Im Rahmen der Zusammenarbeit sollen rund 250 Millionen US-Dollar ausgegeben ... mehr...

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Ich habe aus Firmensicht kein wirkliches Interesse an Cloud Diensten, die andere Firmen notwendig machen. Damit würde ich als Firma die Hoheit über die Daten verlieren, ein großes Vertrauen gehört auch dazu. Zudem verschließt sich mir der Sinn meine alleinige Entscheidungsfreiheit einer anderen Firma quasi zu überlassen. Wenn man durch Cloud Computing die kreative Leistung im Sinne von Gehirnleistung verbessern, steigern könnte, dann wäre es sinnvoll, aber die hardwareseitig beste REchenleistung nützt nix, wenn meine Angestellten nix kreatives im Kopf haben - sie sind es, die etwas umsetzen, die Barriere sitzt im Kopf und oftmals nicht am Datenbus...
 
@Rikibu: ein vertrauen gehört dazu, aber das ist bei einem lokalen betriebssystem und anwendungen auch notwendig. für große firmen ist es z.b. ein vorteil wie man hier lesen kann. http://tinyurl.com/ydazc3t
 
@OSLin: Natürlich ist das Vertrauen auf allen Plattformen notwendig, aber alleine die Tatsache, dass ich keine lang bindenden Verträge mit irgend so nem Wolken Anbieter haben muss, ist ein Vorteil. Und wenn ich auf ein neues System umsteigen will, sei es Software oder Hardware, entscheide ich allein im Entscheidungsgremium, wann was und wie umgesetztwird. Gibt man die Rechenleistung in eine Wolke und damit in einen externen Firmenbereich, hat man als Kunde nach deren Pfeife zu tanzen. Klar, man kann die Verantwortung für technische Probleme schön abschieben, aber ich suche lieber die Fehler bei mir und habe einen vor Ort, der den Server wieder in Gang setzt, als mich permanent abhängig von anderen Dienstleistern zu machen. Fürs untereinander Arbeitsplätze schaffen, mag outsourcing sicher ganz nett sein, aber ich bin bisher sehr gut damit gefahren, alles familiär und lokal zu halten wo es eben möglich ist. Es ist zb. bei mir in der Entwicklungsabteilung so, dass bestimmte Teile komplett abgeschirmt vom Netz sind und es nur Intranet ohne Zugang zu einem Außennetz gibt. In Zeiten von Internet Kriminalität, Sicherheitslücken und co. würde ich als sicherheitsbewusster und verantwortungsvoller Entscheider einen Teufel tun, eine Permanentverbindung nach außen zu halten, nur wegen mehr Rechenleistung. Ich will diese Hoheit nicht verlieren und daher werde ich das auch nicht aus der Hand geben. Natürlich laufen gewisse Sachen über Server, aber diese gehören physikalisch mir, ich bin der Hausherr
 
@OSLin: die Daten Lokal zu speichern ist für mich etwas anderes als wenn ich sie direkt bei den Firmen anderer auf den Servern speichere... Zudem könnte man den Netzwerkverkehr nach verfolgen, um so das Betriebssystem das nach Hause telen zu verbieten.
 
@Rikibu: ich verstehe was du meinst, bin ja selber auch keine freund der wolke und benötige sie auch nicht. leider geht der trend immer mehr dahin wie man es bei großen firmen sehen kann und für die es auch recht praktisch sein muss. sollte sich dann auch noch google mit seinem chrome os durchsetzen wird die anzahl der lokalen installationen immer weniger. was ich damit sagen will , man kann nur hoffen das es nicht so düster kommt und uns lokale betriebssysteme noch länger erhalten bleiben.
 
@OSLin: "ein vertrauen gehört dazu" ... Daten sind heutzutage für eine Firma das allerwichtigste überhaupt und gleichzeitig das Attraktivste einer Firma auf das es Hacker absehen. Daher sollte man meiner Meinung nach keiner einzigen externen Firma trauen, die Cloud-Dienste anbietet. Bin schon auf die ersten News in 2-3 Jahren gespannt in der chinesische Hacker Terabytes an Daten von 100 Firmen bei einem Cloudanbieter geklaut haben. Cloudanbieter werden ja in den seltensten Fällen Non-Profit Firmen sein und deshalb Gewinn machen wollen. Darunter könnte unter anderem die Sicherheit leiden. Und gerade die wäre wichtig wenn man eine zentrale Datenhalde von zig Firmen ist. An solchen Pannen werden in Zukunft auch noch zig Clouddienst-Anbieter zugrunde gehen.
 
Outsourcing ist aktuell der Renner...wieso also nicht auch Systeme "outsourcen" ? Cloud computing ist etwas tolles, es geht dabei nicht darum dass Daten ins Web ausgelagert werden sondern dass man die Rechenfarmen für Webapplikationen etc. nutzen kann...ein Beispiel anhand von Windows Azure: Ein Unternehmen besitzt einen Zugang zu dem Windows in the cloud. Am Tag haben sie regen Zugriff auf ihre Webapplikation, in der Nach greift kaum jemand zu. Nun wäre dies für das Unternehmen relativ ineffizient da sie Nachts zu viel Leistung und am Tag zu wenig Leistung haben. Systeme runter und hoch fahren kann nicht die Lösung sein. Azure bietet nun den Vorteil dass neben diesem Unternehmen noch andere existieren welche den Cloud Service nutzen. Unternehmen B hat aber im Gegensatz zu Unternehmen A tagsüber weniger, dafür in der Nacht viel mehr Zugriffe...Microsoft kann nun den Vorteil der Ressourcenverteilung nutzen...AM Tag erhält Unternehmen A mehr Rechenleistung und Bandbreite, in der Nacht ist es umgekehrt. Die Unternehmen haben auch einen Vorteil, so bezahlen sie immer nur für die Leistung die sie wirklich benötigen. Also haben sie in dem Beispiel hier eine Ersparnis von 50%...
 
@bluefisch200: Web-Applikationen während derAusführung schön und gut, aber diese Applikationen müssen erstmal entwickelt werden und da ist eben so ne Wolke nich wirklich hilfreich weil die Ideen aus m Hirn kommen und nich aus nem Rechnerverbund.
 
@Rikibu: Verstehe das nun nicht so wirklich...ja klar programmiert man das zuerst und lädt es dann in die Cloud...was anderes ist doch gar nicht logisch...habe auch nie gesagt dass die Server ein Programm schreiben...dafür gibt es Softwareentwickler welche das auf ihren Workstations machen...
 
Wer in die Wolke will, sollte sich im klaren sein, dass die Daten zu jedem Zeitpunkt öffentlich sein können. Und man auch gegebenfalls haftbar ist oder Imageschaden erleidet. Wenn MS also die Daten auf einer chinesischen Serverfarm hostet, kann es da schnell Probleme geben. Auch andere Standorte sind nicht sicherer, da der Datenverkehr z.B. in die USA überwacht wird.
 
@Simone: Eher sollten sich die Cloudanbieter darüber im Klaren sein, dass Clouddienst-Daten zu absolut keinem Zeitpunkt öffentlich sein dürfen und entsprechende Maßnahmen treffen. Ein Datenskandal und so ne Firma ist weg vom Fenster.
 
Schaut mal das Video zu "What is Windows Azure?" auf der MS Seite um die Idee hinter Cloud Computing besser zu verstehen: http://www.microsoft.com/windowsazure/windowsazure/...bitte nicht missverstehen...MS ist nicht die ganze Welt in dem Bereich aber sie demonstrieren es sehr gut...
 
@bluefisch200: Ich soll mir also ein Propagandafilmchen aus der PR Abteilung angucken? __Alles ist immer gut erklärt, wenn man die negativen Aspekte einfach "vergisst" zu erwähnen..
 
@tekstep: Es ist Werbung...klar, es zeigt trotzdem die Vorteile auf und was damit möglich ist...MS besitzt sicher die besseren Sicherheitsysteme als das Unternehmen bei dem du arbeitest (jedenfalls wenn es um IT Sicherheit geht)...Nachteile gibt es auch...man kann sie in Kauf nehmen oder nicht...als Startup würde ich es machen und auch als Grosskonzern...ich spare Geld, habe einen Partner dem ich eigentlich so weit vertrauen kann da er noch nie negativ aufgefallen ist wenn es um die Datensicherheit geht, und habe immer die perfekte Leistung für die Menge an Clients die auf meine Systeme zugreiffen...sry aber das sind für mich mehr positive als negative Gründe...
 
Also wir haben unsere Systeme bereits versucht auszulagern und haben nach 2,5 Jahren schmerzlich (weil paar mehr Milliönchen weg) beschlossen, doch wieder eigene Server aufzubauen...
Meiner Meinung nach ist sowas nur etwas für Firmen die "Standart-Applikationen" nutzen möchten, nicht aber für Firmen die stark auf flexibilität angewiesen sind (und damit mein Ich nicht die flexibilität vorhandener Ressourcen)
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