AOL gibt sein Geschäft in Deutschland auf

Wirtschaft & Firmen Der Internetkonzern AOL wird sich vollständig aus Deutschland zurückziehen. Das Unternehmen bestätigte entsprechende Berichte und wird die Niederlassungen in Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und München schließen. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Werde AOL bestimmt nicht nachweihnen, aber immer schade wenn etwas Jobs kostet.
 
@Muehre: Dafür entstehen irgendwo wieder neue. So schlimm ist das nicht. Der eine geht, der andere kommt. So läufts nunmal.
 
@Muehre: stimmt, alleine diese tolle AOL software werde ich sooooo sehr vermissen... war ja schlimmer als t-online :-D
 
@DennisMoore: Wenn man seinen Job verliert, ist die Wahrscheinlichkeit heute nicht sehr hoch wieder in der gleichen Branche überhaupt Fuß zu fassen. Wenn AOL geht, kommt keiner so schnell um die "Lücke" zu schließen, obwohl ich gar nicht weiß was sie ausser aol.de betreuen? Vielleicht noch Carrier Dienste? Whatever...
 
@Muehre: Auf jeden Fall sollte man wissen, das die AOL Webseite eine der meistbesuchten Seiten im Netz ist. In Europa fand ich AOL nie wirklich stark. In Amerika sieht das ganze dann schon noch anders aus. Nachdem AOL erst ende letzten Jahres an die Börse ging, müssen sie die Firma nu halt schön schrumpfen. Ist leider traurige Tradition in der Wirtschaft.
 
@Muehre: Wäre ja kein Problem wenn es ein BGE gäbe.
 
@Kartoffelteig: Ok, wenn man immer klein klein denkt, hast du recht. Aber so eine Denkweise passt IMHO nicht wirklich zu Themen, die sich um solche Großkonzerne dreht.
 
das waren noch zeiten..... "SIE HABEN POST"... !
Damit habe zumindest ich vor vielen jahren begonnen...
AOL konnte sich in deutschland nicht behaupten !

Bye bye "AOL"...
 
@basko3: AOL war doch (zumindest anfangs) Mist. Bei Linux gab es Schwierigkeiten, man bekam den Browser vorgeschrieben und mußte Mails online schreiben, während die Internetminute 6 Pfennig gekostet hat. Ich konnte nie verstehen, warum die Leute zu AOL gegangen sind.
 
@basko3: "SIE HABEN POST", hahaha diese Tondatei nutze ich heute noch, allerdings im TB.
 
nachtrag... das war denke ich um 1990 herum.... ALLES ON LINE - :-)
und... damals waren die - die BESTEN...! gruss
 
@basko3: AOL waren nie die Besten, noch nicht mal gut. Damals konnte man die noobz noch an der AOL-IP erkennen :-)
 
@c80: Fragt sich nur was cooler ist, Nerd oder Noob...
 
AOL hat nichtsmehr getaugt, ab dem Tag wo sie keine CDs mehr in die Briefkästen gesteckt haben. Jetzt muss ich meine guten Rohlinge zum Pizza schneiden nehmen :( ___ AOL hatte in ganz DE nur 140 Mitarbeiter (exkl. Adtech)? Oo
 
@corpID: Ja die CD´s von AOL ^^ die waren auch immer eine gute Frisbey ^^
 
@Neostorm: oder haben in der Mikrowelle schön geknistert :D
 
@corpID: Jawoll, die ganzen Glasuntersetzer in jeder Zeitschrift und man konnte die Magazine und Illustrierten auch nie halbiert zusammengeklappt unter den Arm klemmen, weil AOL mal wieder seinen Client reingespammt hatte. Da ging allen noch der CO2-Ausstoß und der Müll am Ar...vorbei.
 
@corpID: Und damals standen in der Sparkasse hier so Displays zu Weihnachtne in der AOL CDs drin waren, in richtigen dicken CD-Hüllen, hab damals direkt das halbe Ding leer geräumt und mir 50-100 mitgenommen, die CDs hingen lange Zeit umgedreht an den Wänden, da war eine Ganze Wand mit voll, nach eineigen Monaten fielen die Nachts aber immer runter weil das doppelseitige Teppichklebeband nicht mehr hielt, bin dann immer hochgesprungen wenn die auf den Holzboden geknallt sind ^^
 
Boah wie ich ich AOL GEHASST habe, wenn ich irgendwo zu Besuch war und das genutzt habe....schrecklich. Wundert mich dass die nicht schon früher alles dicht gemacht haben. Natürlich schade um die Jobs, hoffe für die ehemals Angestellten dass sie schnell wieder was neues finden.
 
Konkurrenz war einfach zu groß. Oder haben die was verschlafen?
 
@RalfGer: Nö, sie haben gedacht die Deutschen / Europäer würden genauso ticken wie die Amerikaner, dem ist aber nicht so. Siehe Walmart in Deutschland. Das was z.B. T-Mobile in den USA eben nicht gemacht hat, man muss sich auf den Markt halt spezialisieren. Doch AOL hat das Konzept aus Amerika 1zu1 übernommen, wo man dem Benutzer vorschreibt, welche Suchmaschine er zu benutzen hat, mit welchem Dienst man E-Mails abzurufen hat und was man sonst noch für Software braucht. 1&1 oder T-Online z.B. liefern das ganze Zeug auch mit - aber freiwillig, bei AOL war es lange Zeit Pflicht. Und die Konkurrenz "groß" - also bitte. Wenn ein Weltkonzern wie AOL Angst haben muss vor Firmen wie Alice, MaxiDSL und United Internet weiß ich auch nicht weiter... Selbst die Telekom (ehemals Deutschen Bundespost) hat es ja auch geschafft, sich im neuen Markt nicht allzu schlecht aufzustellen.
 
Dann ist der Boris wohl nichtmehr drinn. War ebenfals einfach... :)
 
PC von Aldi, Betriebssystem Vista und Internet von AOL... jaja mein Nachbar. Wenigstens muss ich mich nun um ein Problem weniger kümmern wenn er mal wieder PC-Probleme hat :) Hach, wie ich diese ganzen Witze auf Kosten der AOL-User vermissen werde ^^
 
@D@nte: Das mit Aldi und AOL versteh ch ja, aber Vista? Das war von 2007-2009 das aktuelle gute OS von Microsoft und ist heute noch auf dem Stand der Zeit.
 
@D@nte: Was ihr alle mit Vista habt... Oo ___ Mal davon abgesehn, ist AOL Deutschland (bzw. deren Internetzugriff/Zugang/whatever) nicht eh schon länger in der hand von ALICE? Vielleicht solltest du dein Problem da suchen :) Davon abgesehn, wenn dein Problem die Software ist richte ihm doch eine DFÜ Verbindung ein, das geht einwandfrei. Zugangsdaten im Router geht imho auch seit ALICE die finger im Spiel hat. Aber hauptsache unsere PC Pro's in spe haben ihre Hassbilder :)
 
AOL gibt das Geschäft in Europa auf. In Deutschland hatte HanseNet die Kunden von AOL schon seit bestimmt 2 Jahren übernommen. Somit ist die Überschrift nicht korrekt.
 
@kfedder: Aus AOL wurde in Deutschland Alice, die allerdings alle OS akzeptiert haben. Ein Fortschritt, wenn auch zu spät. http://www.dsl-magazin.de/news/aol-wird-zu-alice-kein-zwang-zum-umstieg_19596.html
 
... werde ich das Stolpern über die AOL-CDs im Treppenhaus vermissen. Der offensichtliche Hinweis auf einen Super-DAU-PC war die mehrfach installierte AOL-Software mit Tausenden DLL-Leichen und Hunderte MB Datenschrott. Diese komplett umprogrammierten Windows-PCs liefen nie mehr richtig, waren quälend langsam und haben unglaublich viel Arbeit dahingehend gekostet. AOL hat nur Windows-Benutzer ins Internet gelassen - das ist diskriminierend gewesen und gehört mit zu den Gründen. Nein, niemand wird AOL vermissen.
 
nachtrag... bis 1993 gab es von t-online nur BTX, danach wurde daraus DATEX-J, irgendwann gabs dann das www von t-online.... ?!....
 
Eigentlich hat AOL das Beste gemacht was eine Firma in Deutschland machen kann. Den Koffer packen und das Schlachtfeld den anderen Anbietern überlassen. Auch Diese kommen ja bekanntlich auch nicht all zugut weg. Der bittere Beigeschmack ist leider, daß diese Maßnahme Arbeitsplätze kostet. Ihr schimpft und meckert über AOL, aber im Vergleich zu den anderen Anbietern war AOL nicht der Schlechteste.
Ich persönlich finde es schade, aber nachvollziehbar.
 
@rubberduck: Naja, 140 Arbeitsplätze... das ist noch ein recht kleines Übel.
 
Wir waren damals immer zufrieden mit AOL. Man wurde tatsächlich damals mit dem 56k Modem immer mal wieder aus dem Netz geschmissen und die AOL Software war nervig, trotzdem waren die damaligen preise und die einfache Installation ungeschlagen. Wir waren auch die ersten mit DSL bei AOL und da muss ich sagen, weder Abbrüche, vorgegebene Geschwindigkeit wurde erfüllt, man musste die Software nicht benutzen und die Preise waren am Anfang auch sehr gut.
Das Arcor und Netcologne dann doch viel Attraktiver waren lag daran, dass durch den Wechsel eine Telefonflatrate in ganz Europa mit drin war und die Flatrate fürs Internet dann doch billiger bei den genannten Anbieter war. Trotzdem bereue ich nichts :) Dank AOL bin ich zum ersten mal ins Internet gekommen. In diesem Sinne: Bin ich schon drin, oder was?
 
@Kartoffelteig: Du darfst nicht vergessen das AOL viel zu spät DSL eingeführt hat, die sind ewig auf 56k rumgegurkt.
Ich kann mich auch noch wage an meine AOL 56k Zeit erinnern aber viele andere Provider haben früher DSL zu ähnlichen/besseren Preisen angeboten. Das Manko ist auch nicht die Internetverbindung, die war immer gegeben, AOL ging nicht mit der Zeit, sie hatten nervige Software, Gamer hatten grundsätzlich miesen Ping, DSL kam zu spät, der Support ist mieser als der von den Magenta farbenen und 1&1 Zusammen und und und
 
@corpID: Ich möchte widersprechen, wir haben Anfang 2003 DSL bei AOL bekommen. Das war zur der Zeit wo die Meisten auf DSL umsattelten. Das finde ich nicht zu spät und da wir einen Router benutzen, brauchte man auch keine Einwahlsoftware. Das mit dem Ping stimmt auch nicht. Ich kann mich erinnern, dass mein Bruder damals problemlos CS gespielt hat und einen sehr guten Ping hatte. Ich glaube AOL hat diese Komplettpaket zeit völlig verschlafen. heute bekommt man Internet,Telefon und sogar TV aus einer Hand zu einem sehr günstigen Preis. Wie auch immer, es ist vorbei! Trotzdem, hatten wir damals nie Probleme.
 
@corpID: Nein AOL hatte keinen miesen Support, und dem entsprechend auch keinen miesen Ping. Wenn man beim Support nachgehört hatte, wurde man schnell auf Cfos verwiesen (ISDN), unud hatte keinerlei Probleme mehr damit.

AOL war seit eh und je ein reiner Internetprovider, DSL war somit dort ab dem Zeitpunkt verfügbar, ab dem die Telekom dieses zur Verfügung stellte, also kam es definitiv nicht zu spät!
Das einzige, was AOL nicht bot, war, wie mein Vorredner schon sagte, alles aus einer Hand.
Das kam erst kurz vor der Übernahme durch Alice, und ab dem Zeitpunkt wurde der Support richtig beschissen.
Ich habe mit AOL meine ersten Schritte im Internet gemacht, und es war weder teurer noch schlechter als andere anbieter.
Der Einzige Nachteil war die Bindung an deren Software. der aber schon seit ca. 2001 nicht mehr bestand.
Abgesehen davon bezog sich dieser Zwang nur auf die Einwahl!
Hast du mit AOL gearbeitet?
Hast du es genutzt?
Wenn nicht, dann hör auf darüber zu reden!
Hören-Sagen gibts eh schon viel zu viel.
Abgesehen davon: Was hast du am Support der T-Com ausuzusetzen?
 
AOL gibt sein Geschäft in Deutschland auf - Spielverderber :(
 
Was mich wirklich interessiert ist die Anzahl der je gemachten AOL-CDs. Dies düfte mit Sicherheit in der Gesamtheit eine deutliche Umweltverschmutzung darstellen. Denn CDs sind nicht biologisch abbaubar :-)
 
@ignoramus: Ich würde mich da viel eher bei den rülpsenden und furzenden Kühen beschweren, die für die Treibhausgas-Emissionen verantwortlich sind.
 
Sorry, klingt klugscheißerrisch, aber nicht ein (!) einziger Post hier ist themenbezogen - das was man seit dem Verkauf der Internetsparte als AOL in Deutschland kannte war die "AOL Deutschland Medien GmbH", diese hatte selbstverständlich nichts mehr mit Internetzugängen zu tun, sondern mit Werbung & Marketing. Neben dem Portal von AOL und Alice wurden diverse weitere Seiten mit Inhalt gefüllt.
Naja, im Prinzip auch egal. Um sich mal dem "flow" hier anzupassen: Daran, das AOL mal Nummer 3 der Inetanbieter in Deutschland war (bevor das Geschäft an Telecom Italia / Hanset) verkauft wurde erinnert sich anscheinend niemand, nur dieser supercoole "CDs als Untersetzer" Spruch hält sich ewig, selbst bei den Leuten, welche zu dieser Zeit gerade mal auf der Welt waren und nichtmals selber Verträge abschließen durften...aber nachplappern ist ja "in" :)

Und ja, man konnte AOL (später) auch mit nem Router nutzen...
 
Na, Hauptsache, AIM sich noch weiter aus... breitet
 
mal eine nicht ganz ernst gemeinte Frage:

wieviel sind denn die ganzen AOL-CD,s die Regelmäßig bei mir im Briefkasten gelandet sind jetzt wert? Ich hab noch einige die jetzt Ihren Dienst als Untersetzer z.b. für Gläser und Kaffeepötte verrichten.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles