Websperren: Gesetzentwurf in Spanien ist fertig

Recht, Politik & EU Die spanische Regierung will härter gegen mutmaßliche Urheberrechtsverletzungen vorgehen und hat aus diesem Grund einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht. Eine Sperre von Webseiten ist dabei nur mit einer richterlichen Anordnung möglich. mehr...

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ich bin selbst foto künstler und programierer...aber sowas ist nicht geeignet um die programierer zu unterstüzen, bzw content ersteller...ein paar reiche und mächtige mißbrauchen zur zeit ihre macht (zB sony, bertelsmann, MGM usw) ich würde ehr sagen, man muss diese unternehmen, die kunst als geschäft erachten beschneiden...zB börsenverbot, gemeinnüzigkeit (keine gewinne) usw. erst wenn kunst als kunst und nicht als geschäft betrieben wird, besteht ein "RECHT" auf diese beschrenkungen der endverbraucher!
 
@MxH: Du hast fast vollständig Recht ABER wenn Kunst als Kunst verstanden würde gäbe es gar keine Beschränkungen mehr. Echte Kunst ist Frei das heißt auch das man dem Künstler seine Anerkennung zeigen KANN aber nicht muss. Im Klartext basieren Bezahlungen bei Kunst immer nur auf Spenden und nie auf zwingende Kosten wie wir sie jetzt haben. Das wären z.B. Abgaben für Datenträger oder Filesharing etc. wären 100% legal auch wenn man nicht das "Original" besitzt usw..
 
@Shadow27374: du hast nicht verstanden das es hier eh nicht um den künstler geht. es geht um die firmen die riesen geschäfte machen mit ideen anderer und die wollen
sie sich weiterhin sichern.
 
Die sollen lieber KinderPorno Seiten abschalten die IN Spanien liegen, oder andere Menschenrechtsverletzungen.
 
@ds94: Vielleicht mal den Artikel lesen bevor du deinen Senf abgibst?
 
@ds94: Ist es immer noch nicht durchgedrungen das man über http nahezu gar keinen Kinderpornocontent bekommt? Mit Glück über alte Filesharingnetze wie Gnutella oder emule und auch mit viel Sucherrei und Glück im TOR-Netz über die onion Domains. Aber über http kannst du es echt vergessen!
 
Traurig, die Überwachung nimmt weltweit zu und die EU will anscheinend zu einem Vorreiter werden, da sie nichts dagegen tun will. Und wer denkt, dass der Kindermissbrauch dadurch nur geringfügig abnimmt, der lebt in einer Traumwelt.
 
@David_R: Es geht nicht um Kinderpornos. Peinlich, nur die Überschrift lesen und dann ne Meinung abgeben.
 
@lutschboy: Peinlich isses nur, mehr als die Überschrift gelesen zu haben aber nicht weiter zu denken.
 
@Hellbend: Das Gesetz geht aber um Urheberrecht, und heuchelt garnicht erst von einem Kampf gegen Kinderpornos. Weiterdenken ist wenn es um Kinderpornos geht, aber jeder weiß dass eigentlich andere Dinge das Ziel der Zensur sind. Hier hingegen ist das nicht der Fall. Insofern geht deine Bemerkung voll ins Leere.
 
@lutschboy: Hast ja Recht aber trotzdem hat auch David Recht. Denn das ist nichts anderes als Unterdrückung von Menschen. Kunst kann man nicht urheberrechtlichverletzen. Oder man muss sagen das die einzigen wahren Urheberrechtsverletzungen von der eigenen Industrie kommen. Denn die scheffeln tonnenweise Geld und geben nur 7% an die Künstler ab. Die Künstler verlieren sogar die Rechte an ihren eigenen Werken wenn sie unter Vertrag stehen.
 
@Shadow27374: Und wo ist das Problem? Ich kenne *keinen* Künstler der dazu gezwungen war, sich bei einem Label unter Vertrag nehmen zu lassen. Es ist die Entscheidung eines jeden selbst. Er kann den Kram den er erstellt entweder frei im Netz verteilen, auf Spenden setzen, versuchen durch Touren sein Geld zu verdienen, eine eigene Vertriebsfirma gründen oder sich einer bestehenden Maschinerie anzuschließen. Jede dieser Lösungen hat Vor- und Nachteile, aber jeder muss diese Entscheidung für sich selbst treffen. Wenn die Musikindustrie bestimmte Vorgaben macht, dann kann man sich selbst überlegen, ob man ein solches Angebot annimmt, nachverhandelt oder ablehnt. Interessanterweise versprechen sich aber immer noch mehr Künstler mehr davon sich einem solchen Vertrag zu unterwerfen, als die - auch hier immer wieder als angeblich so einfach und sinnvoll propagierte - Lösung zu wählen, einfach den Kram umsonst zu verteilen und auf Clubtour zu gehen.
 
@lutschboy: "Hier hingegen ist das nicht der Fall" - aha! Na wenn DU das sagst...diese Bemerkung deinerseits geht nun erst Recht total ins Leere.
 
@LostSoul: Den Fehler den viele Künstler machen lautet Lebensunterhalt durch Kunst. Denn Kunst können sie machen aber dann nur nebenbei. Wenn sie Geld wollen sollen sie arbeiten oder sich für das BGE einsetzen. Aber Kunst darf nicht missbraucht werden um seinen Lebensunterhalt damit zu verdienen.
 
...und 2015 haben alle wieder ein laufendes Tageszeitungs-Abo, Batterien im nicht angemeldeten Kofferradio, gehören der Untergrundorganisation für freie Medien an und haben ihre Rechner kostenpflichtig verschrotten lassen. Welcome to the future!
 
Ich finde es angemessen. Das Regierungen rechtswidriges Verhalten im Internet nicht einfach so tolerieren können, ist klar.
 
@Kalimann: Man muss das im Detail sehen und unterscheiden ob ein kopiertes Musikstück im Internet überhaupt einem geistigen Eigentum unterliegt , selbst Dieter Bohlen sagt hier klar das Geschäft macht man mit Konzerten und nichtmehr mit Platten , die Kriminalisierung von Tauschbörsen ist Schwachsinn. Die Kriminalisierung geschieht hier nur künstlich weil die Rechteverwerter ihre eigenen Felle wegschwimmen sehen. Das Problem ist diese Industrie will sich nicht reformieren und spannt die Politik als Hilfssheriffs ein durch kaufen von Politikern, das ist kriminell !
 
@~LN~: Es ist herrlich, wenn man einfach pauschlieren kann, nicht wahr? Aber um mal ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen: Als größerer und bekannterer Musiker, ja, da verdient man insbesondere an Konzerter. Als kleinerer, unbekannterer Musiker sieht die Sache jedoch ganz anders aus. Was nämlich gerne vergessen wird, ist das ganze Drumherum. CDs kann ein kleiner Künstler sogar selbst herstellen - das Drucken von CD-Covern kostet nicht viel und CDs können selbst in halbwegs größerer Stückzahl mit relativ geringem Risiko selbst vervielfältigt werden. Wenn man sich dazu entschließt das ganze online abzuwickeln und zu verteilen, tendieren die Kosten sogar schnell gegen Null (es bleiben Server-, Traffic-, Domain- und sonstige Kosten). Bei einem Konzert ist der Aufwand - insbesondere in finanzieller Hinsicht - ungleich größer: Eine ausreichend große Location muss gemietet werden (und selbst kleinere Locations sind nicht gerade günstig), es müssen versammlungsrechtliche Bestimmungen eingehalten werden, also z.B. Sanitäter vor Ort sein, Brandschutzbestimmungen eingehalten werden etc., die Band muss überhaupt erst zur Konzertlocation kommen usw. usf. - und das in *jedem* Fall, d.h. auch wenn nur 10 Gäste da sind. Das finanzielle Risiko ist somit ungleich höher und schlägt - ohne Label im Rücken - voll auf die Musiker durch. Wenn du dir nun mal noch Gedanken über eine komplette Tour, die Werbung, Unterbringung, Technik etc. pp. machst, kannst du vielleicht grob überschlagen, was dort - selbst bei kleinen Bands - an Kosten entsteht. Wenn man als Band die Gewissheit hat, dass man mehrere hundert oder gar tausend Besucher hat, dann ist das alles kein Thema und man verdient natürlich wesentlich mehr als am CD-Verkauf (und Cross-Selling-Artikel kommen ja auch noch dazu: T-Shirts, Badges, ...) - nur musst du erst mal in diese Position kommen.
 
Hi

mein vorschlag , das internet abschaffen und mailbox betreiben wie die fidonetz

mfg
 
Hier gibt es für (gute) Antworten "minus" ??? Unterwandern jetzt die Lobbisten / Regierungsanhänger schon einige Webseiten um es zu verharmlosen ???
 
@bluedragoon: Interessant ist schon, das alles gleich Lobbyismus sein muss, wenn es um Gesetze gegen das Verstoß dessen geht.
 
@bluedragoon: Schon immer - einfach nichts drauf geben! Müssen noch Ferien sein oder die elterliche Freigabe hat mal wieder versagt.
 
@bluedragoon: Es ist immer wieder interessant: Kaum gibt es ein Gerichtsurteil, bei dem ein Filesharer verurteilt wurde, heißt es, dieses wurde gekauft. Kaum gibt es irgendwo eine Diskussion um Netzsperren, heißt es sofort, dass die Industrie die Politiker gekauft hat. Kaum wurde .... - - - - - - - - - Schon mal überlegt, dass es eventuell auch einfach andere Ansichten dazu gibt, als nur die eigene? Ich halte z.B. nicht viel von Netzsperren, dennoch halte ich viel vom Urheberrechtsschutz. Und ja, ich halte auch viele "Argumente" die man hier und da so liest für vorgeschoben. Wenn es nur noch Mist gibt, warum wird er dann überhaupt gezogen?
 
Es amüsiert mich, dass die "Minusklicker" offensichtlich nur ihrer Beschreibung gerecht werden können, sicher aber tatsächlich keiner sachlichen Diskussion stellen können.
 
@Kalimann: Sogar ein Blinder mit einem Krückstock, kann von 100meter Entfernung riechen das stinkt nach Korruption, nur du nicht oder glaubst auch an den Weihnachtsmann.
 
@Quer: Kannst du deine Aussage auch in *irgendeiner* Form untermauern oder ist es einfach nur so ein typisches "Die da oben"-Geblubber?
 
So geht die "Freiheit" zu grunde.
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