Softwarehersteller Corel entlässt 20% der Mitarbeiter

Wirtschaft & Firmen Der kanadische Software-Hersteller Corel hat bekannt gegeben, dass die Zahl der Mitarbeiter um rund 20 Prozent reduziert werden soll. Die Umstrukturierungsmaßnahmen sollen weltweit greifen. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
find ich okay. hab aktion davon und die steigen somit defintiv^^
 
@_tomni_: So geldgeil, dass es dir egal ist das Leute entlassen werden? :-(
 
@_tomni_: Ja sicher! Damit kannst du mal Deutsch schreiben lernen...
 
@HiFive: Das ist Kapitalismus, Geld ist nicht beliebig vorhanden!

Alternative Lösungen zu Entlassungen:
1.Konkurs 2.Sozialismus(->Früher oder später Staatskonkurs)

Anstatt die Firmen fertigzmachen, sollte man sie fördern, da sie alle unsere Jobs bereitstellen und für die Finanzierung des Staates verantwortlich sind.
 
@andi7: Doch! Geld ist beliebig vorhanden! Für die Finanzierung des Staates sind wir verantwortlich, durch Steuern!!! Wie wäre es, wenn die Chefs mal ihr eigenes Gehalt kürzen und nicht dafür Leute entlassen? Du machst wohl alles für deine Firma...
 
@_tomni_: sehr schöne Einstellung von dir....

Du spiegelst genau das denken heutiger Manager wieder.
Kurz von der Uni runter, in ein Unternehmen reindrücken, Leute entlassen damit der Gewinn steigt und somit schön die Gewinnbeteiligung abräumen , Abfindung kassieren und im nächsten Unternehmen weitermachen....
 
@shaft: Ohne Chefs keine Firmen und keine Arbeitsplätze und auch keine Steuern und auch kein Geld. Und Geld ist nicht beliebig vorhanden!!! -> Ein Staat geht Konkurs, wenn er zu viele Schulden hat (bei Schulden in eigener Währung -> Hyperinflation). Ich finde es auch beschämend wenn du Firmenchefs aufforderst weniger Geld einzunnehmen, denn sie schaffen Arbeitsplätze und sie müssen das Risiko tragen Konkurs zu gehen und sich damit selbst zu verschulden. Es ist eine Frechheit, was du hier schreibst und ganz klar eine kommunistische Ansicht!
 
@andi7: Das ist doch Quatsch. Das Problem ist doch genau, dass sich Firmenchefs nicht selbst verschulden, wenn die Firma Konkurs geht. Darum wird teilweise auch so kurzfristig gehandelt. Und ich kritisiere nicht, dass ein Firmenchef mehr verdient als ein gewöhnlicher Angestellter, schliesslich trägt er eine grössere Verantwortung. Dass die Unterschiede aber sooo gross sind (beziehe ich jetzt nicht konkret auf Corel), kann man dennoch nicht rechtfertigen. Und Arbeitsplätze schafft nicht nur der Firmenchef, sondern auch der Gründer, die Investoren, jeder einzelne Angestellte sowie die Konsumenten.
 
@HiFive: siehs mal so: Corel hat Ulead geschluckt und dazu auch intervideo. Logisch das dann in schwachen Zeiten Arbeitskraft übrig ist.
 
kapitalismus ist nun mal die versklavung der menschen, weil sich ein uternehmen mit seinen mitarbeitern unangemessen bereichert, weil eben der gewinn nicht dem arbeiteden zu gute kommt. und kapitalismus ist keines wegs besser als der sozialismus und mitlerweile genaus bankrott wie der sozialismus (siehe bankenkriese!) die menschen haben nunmal nicht unendlich geld um all diese zu 90% nutzlosen prdukte zu kaufen. jeder haushalt braucht halt nur 1 toaster, tv, etc ... was feststellbar ist, ist das die qualität der waren massiv abgenommen hat in den letzten 20 jahren...ein beispiel: crt tv...lebensdauer ca 10 jahre...-...lcd tv...lebensdauerca 3-5jahre...man siehe also, nicht alles "neue" ist auch qualitativ besser!
 
@andi7: EBEN ... und das heisst nicht das ich den kapitalismus befürworte ... aber man muss der realität ins auge sehen ... immer dieses arbeitsplatzrumgeheule ... und die ach so soziale deutsche markwirtschaft ist auch nur noch ein marketing-gag der regierung
 
@_tomni_: So eine Eistellung gehört verboten, unverstädlich was es für Leute gibt*Kopfschüttel*
 
Hire and Fire, Kapitalismus ohne Rücksicht auf Verluste. In guten Tagen darfst Du für mich Schuften und überstunden kloppen, an schlechten Tagen jage ich Dich zum Teufel anstatt das Tal gemeinsam zu durchwandern. Dumm nur, das Arbeitslose kein Geld für Corel Draw 15 haben...
 
@Gerd-Gyros: Siehe [01][re:3]

Ich dachte wir hätten den Kommunismus überwunden - wenn ich dein Kommentar lese zweifle ich daran.
 
@Gerd-Gyros: Wie soll denn sonst eine Firma die Software entwickelt und deren Produkte keinen Absatz mehr finden ihre Kosten reduzieren? Dort gibt es als "Vermögen" nur die Mitarbeiter.
 
@andi7: Du feierst hier den Kapitalismus und die nicht-soziale Marktwirtschaft, als hättest Du davon Riesen-Vorteile, was ich allerdings nicht glaube! In BWL, VWL und Controlling aufgepasst zu haben, muss noch lange nicht bedeuten, den Kapitalismus in dieser Form 100% gutzuheißen. Ich behaupte mal, von den Lesern hier hat an Meldungen wie oben max. 0,5% einen kapitalistischen Vorteil.
Und dass Geld nicht beliebig vorhanden ist, triffts auch nicht so ganz. Der Wert, den die bunten Scheinchen darstellen, DER ist nicht unbegrenzt vorhanden, deshalb findet ja die schleichende Inflation statt, weil immer mehr gedruckt wird, ohne dass ein Mehrwert an (Gold-)Deckung oder Gütern entstanden ist. Wenn man sieht, dass bei Banken eingezahltes Geld doppelt und dreifach wieder verliehen wird, stellt man fest, dass gewisse Institutionen durchaus über beliebig viel Geld verfügen können, es sei denn, es kommt zum Bank-Run, und wer die Zeche dann bezahlt, ist ja bekannt. (Ich weiß, dass das ganze jetzt ARG vereinfacht war)
 
@ReBaStard: Genaugenommen ist der Wert sehr wohl unbegrenzt vorhanden, vorausgesetzt, man akzeptiert ihn. Aber das würde zur Haarspalterei führen. Falls Du mit "gewissen Institutionen" Banken meinst, liegst Du allerdings nicht richtig. In vielen Staaten wird eine Eigenkapitalunterlegung verlangt, womit eine unbegrenzte Kreditvergabe einfach nicht möglich ist.
 
@ReBaStard: Die soziale Marktwirtschaft funktioniert nicht, hier am Beispiel von Schweden zu erkennen (-> http://bit.ly/5E4nJ2 ). Die USA funktionieren hingegen seit 1776 bestens. Zudem muss man die Fakten anschauen: Corel gibt 750 Personen Arbeit, hast du sie dafür gelobt??? Zudem sichert sie mit diesen Kündigungen langfristig die 750 Arbeitsplätze. Oder hättest du lieber, dass alle 1'000 Personen gefeuert werden und zudem ein Schaden durch den Konkurs der Firma entsteht???
 
@andi7: Stimmt... Darum hat Schweden ja auch ein höheres BIP, einen höheren Human Development Index, einen höheren Quality-of-life Index, einen höheren Wohlstandsindex (Legatum Institute), einen höheren subjektiven Happiness Index (Lexas) und eine tiefere Staatsverschuldung als die USA... *augenverdreh* Sorry, weitere Indizes konnte ich auf die schnelle leider nicht finden.
 
@Big_Berny: Hast du den Text gelesen, dann würdest du wissen was Sache ist und woher Schwedens Reichtum kommt ...
 
@andi7: Trotzdem sind die USA sicher nicht das Paradebeispiel für eine funktionierende Marktwirtschaft. Im Übrigen ist die Weltwoche nicht gerade die neutralste Zeitschrift der Schweiz sondern rechts-konservativ, weshalb mich die Aussage des Artikels überhaupt nicht wundert.
 
@andi7: So, ich hab ihn mal gelesen. Wie neutral der Artikel ist, merkt man ja sofort, findest du nicht? Jedenfalls könnte man gerade mit den USA auch einen Artikel schreiben, der die Marktwirtschaft schlecht aussehen lässt. Wie so oft gilt es die richtige Gewichtung zwischen Sozialstaat und Marktwirtschaft zu finden. Und mindestens eine Altersvorsorge und eine obligatorische Krankenversicherung sind definitiv Pflicht. Und schon hast du eine soziale Marktwirtschaft.
 
Weltweit 200 Mitarbeiter werden entlassen. Eine News wert, in der heutigen Zeit?
 
"Phase des Umbruchs" - schöner Euphemismus für "kurz vor der Pleite"
 
Zur Kenntnis genommen! Ich werde deswegen bestimmt keine Kerze anzünden oder trauern, das hab ich noch nicht mal bei den 50% der Menschen in meinem Umfeld getan, die unter der gleichen Verfahrensweise zu leiden hatten, denn heutzutage ist dies normal. Vielleicht gibts ja mal wieder interessante preislich vertretbare Software von denen.
 
@Hellbend: In einem Sozialstaat wie Deutschland darf man sich dieses Verhalten erlauben. In den USA und in viele andere Länder kann ein verlorener Job ein verlorenes Leben sein.
 
@Kalimann: Ja wenn man sich bemitleidet schon, oder zu fein mal was anderste zu machen kurzzeitig wie bei MCdonalds zu arbeiten als Doctor etc. In USA findet man immer Nebenjobs um zu überleben. Wer nichts tut oder Geld spart für schlechte zeiten hat halt leider verloren. Das Leben ist kein Ponyhof!
 
@Kalimann: Deutschland ist ein Sozialstaat!? Was für ein Jahrgang bist du, das du, wenn du die Vergangenheit betrachtest, heute bei solch einer Aussage nicht dermaßen zusammenzuckst?
 
Es ist immer wieder nett, wie die, die nicht den Mut haben sich selbstständig zu machen, mutig genug sind bei Entlassungen die "Fresse" audzureißen. Entschuldigt die Wortwahl, aber:

Macht sich einer selbstständig, sagen alle "wie unsicher". Geht er schnell pleite, sagen alle: "Hab ich doch gesagt" Hat er Erfolg ist er der Kapitalist, der sich die Taschen voll macht. Lässt der Erfolg nach und er muss einige der Mitarbeiter wieder entlassen, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern, ist er die Heuschrecke. Merkt er zu spät, dass er hätte reagieren müssen, ist er der dämliche Manager, der nicht aufgepasst hat.

Jeder der sich beschwert, sollte die "Corel Mitarbeiter" einstellen und selber Software entwickeln... denn das ist ja alles so einfach... von der gemütliche Couch aus, die von dem Gehalt bezahlt ist, dass der Chef jeden 1. überweist... der Idiot der ja auch keine Ahnung hat!

Armes Deutschland!!
 
@holly4fun: ja gibt ein Spruch dafür find ich irgendwie passend, glaub es ging so: Stop pissing in other peoples cornflakes and make your own bowl.
 
@holly4fun: du hast vom Grundgedanken her schon recht, aber mit weniger Mitarbeitern im Schlepptau wächst der Druck auf jeden einzelnen und unter Druck entwickelt man nicht unbedingt Konzepte und Produkte, die das Unternehmen retten können. Ich arbeite selbst in der Softwareentwicklung und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass geschürte Angst in jeglicher Form, Gift für Kreativität ist. Das hier vorrangig die Belange von Börsianern bedient werden, damit die nicht auch noch ihr letztes Geld aus der Firma abziehen, ist es klar, dass man ein paar Bauern opfern muss. Trotzdem ist es fraglich, wie man mit weniger Angestellten und mehr Druck auf jeden einzelnen, wieder das Schiff ins Wasser kriegt. Mit mehr unbezahlten Überstunden und verringerter Manpower alleine wird das nicht gelingen. Die Corel Software ist nicht schlecht, wurde aber sehr schlecht bis gar nicht beworben... Und weniger Angestellte bringen sicher noch weniger Innovation auf die Reihe, weil auf ihren Köpfen plötzlich noch mehr Verantwortung abgeladen wird, während Entscheidungsträger die einfach nur managen, Fehlentscheidungen treffen und Personal-Schach spielen, um ihre eigenen Fehler zu kaschieren, einfach in die nächste Firma wandern, wenn sie die aktuelle erfolgreich kaputtgespart haben. Natürlich kann ich meine Firma so weit personell kastrieren, dass ich Kosten en masse spare, nur isses irgendwann so kaputt gespart, dass keiner mehr in der Entwicklungsabteilung sitzt, der ein Produkt entwickeln könnte. Wäre natürlich der betriebswirtschaftliche Wunschtraum, kein Personal bzw. dessen Kosten, und dann nur managen... nur wen schmeißt man raus, wenn kein Personal mehr da ist, dem man die Schuld zuschieben kann? Da bleiben nur noch die trockenen Börsenaffen die nur das Geld sehen und nicht ihre soziale Verantwortung der Gesellschaft gegenüber. Alle sollen den Gürtel enger schnallen, nur komisch das es immer die trifft, die die eigentlichen Produkte entwickeln. Ich will Marketing und Management sicher nicht abwerten, aber ohne die unterste Ebene gäbe es weder was zu managen noch etwas zu vermarkten, das sollten die großen Geldgeier vielleicht mal kapieren. Ich bin nach wievor der Meinung das solche Erfindungen wie die Börse alles ziemlich kaputt machen. Und ja, ich bin selbständig und denke, dass ich mir daher ein urteil erlauben kann, die Waage zwischen finanziellem Einsparpotential und Kreativitätskastration zu halten...schließlich ist keine Firma der Welt etwas wert, die keine kreativen Köpfe hat.
 
@Rikibu: Hast zwar einen Roman geschieben, stimmt aber! Ich frage mich wieso Corel z.B. die Firma Ulead übernommen hat. Zuerst dachte ich, Viedoeschnitt (Mediastudio) übernehmen. Aber das wurde sofort eingestellt. Keine Updates für Vista und Win7 :-(. So wurden tausende Anwender vergrault! Kein Wunder also, das man jetzt Mitarbeiter entlässt... Bei mir kommt kein Corel Produkt mehr auf den PC!
 
@Absolon: Komplexe Sachverhalte lassen sich eben nich mit 2 Worten abhandeln. Ja, ich denke auch bei der ganzen Einkaufstour die Jasc, Intervideo und Ulead betraf, hat man sich total verzockt. Was ist aus Paint Shop Pro geworden? Grauselig. Was ist aus WinDVD geworden?Jedenfalls wurde nichts besser. Also darf zurecht die Frage gesteltl werden, was der Einkauf gebracht hat? Offensichtlich nichts, denn jetzt will man die personellen Überkapazitäten loswerden, ohne an den Schwachstellen der zugekauften Produkte zu arbeiten. Es scheint so, als wolle man nur unliebsame Konkurrenz loswerden. Das man damit aber nicht gleichzeitig die eigenen Produkte besser macht, nur weil man andere nicht mehr kaufen kann, werden die Herrschaften noch merken.
 
Ich hoffe, Corel überlebt. Corel hat als einziger Konkurrenz im professionellen Bildbearbeitungsbereich neben dem Adobe Fotokaufladen. Ein Wegfallen dieser nutzt niemand.
 
@Lofote: Es gibt ja auch noch QuarkXPress, was im Profibereich ist.
 
@jediknight: QuarkExpress hat wenig mit Bildbearbeitung zu tun, das ist eher Layout und Satz...
 
@jediknight: Wie Rikibu richtig sagt gehts um Bildbearbeitung, nicht um Layout und Satz (da wär dann das Adobe-Pendant "InDesign", nicht PhotoShop).
 
corel war mal gut, aber heute ist es überladen wie alle programme der "großen" hersteller... man wolte mit "mehr", mehr verdienen...aber mehr bedeutet ebend nicht gute solide qualität. zB adobe photoshop: reduziert auf das tatsächliche program (so das es lauffähig ist) ca 50mb!...corel draw reduziert: ca 100mb... man sieht also das diese suites total vollgestopft mit angeblichem "mehrwert" der völlig nutzlos ist.
 
@MxH: Nero ist auch vollkommen überladen. Früher war das Brennprogramm gut, heute ist da mehr mit anderen Funktionen drin.
 
@MxH: Du kannst ein CorelDRAW auch nicht mit einem Adobe PhotoShop vergleichen. Du musst dann schon Corel Photo-Paint ranziehen.
 
20% auf Alles!
 
@Screenzocker13: außer tiernahrung!
 
Schade, Corel hat eigentlich ein paar gute Produkte aus denen sich sicherlich was machen liesse. Corel Designer, CorelDRAW, Paint Shop Pro, PhotoImpact, Quattro Pro, WordPerfect, WinZip und WinDVD um nur ein paar zu nennen.
Corel hat also eine Office Alternative und ist auch gut aufgestellt im Bereich Grafik und Multimedia. Man braucht aber auch Leute um die Produkte weiterzuentwickeln und konkurrenzfähig zu halten.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles