IT-Probleme kosten die Weltwirtschaft 6,2 Billionen $

Wirtschaft & Firmen Probleme bei der Umsetzung von IT-Projekten kosten die Weltwirtschaft pro Jahr rund 6,2 Billionen Dollar. Das geht aus einer Berechnung des Wissenschaftlers Roger Sessions hervor. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Aua, da muß ne alte Frau lange für stricken :D
 
Alles in allem kein Wunder - wenn man bedenkt welche Leute oftmals das sagen haben. Habt ihr mal versucht, euren Chef in einem (Nicht-IT) Unternehmen zu einer vernünftigen Backup Lösung zu überreden? In der Regel haben BWL-Spinner das sagen, wenn es um entsprechende Ausgaben geht. (Und die sehen dummerweise nur die kurzfristigen Kosten) Sobald dann aber etwas schief geht, ist das Geheule wieder groß. Kaum irgendwo ist die Arbeit so schlecht organisiert wie im IT-Bereich. Jeder ist zu einem gewissen Maße auf Computer angewiesen, die wenigsten leisten sich jedoch kompetentes Personal. (Und wenn, dann wird diesem nicht genügend Beachtung geschenkt) In vielen Firmen ist die IT etwas, was nebenbei von irgendwem gemacht wird - dann muss man sich wirklich nicht wundern.
 
@web189: dito
 
@marwin68: Früherer Chef der IT-Abteilung -> Diplom Ingenieur, E-Technik = Top, IT = Null. Hat sich bei PC und Serversystemen von Alternate beraten lassen bis die Azubis (damals war ich noch dabei) das übernommen haben.
 
@darkalucard: lol, ja das kenne ich noch von früher ... ist aber heute auch noch so und wird auch so bleiben ... hoffe doch :), sonst wären wir arbeitslos
 
@web189: Jup, da kann ich ein Lied von singen. Die IT wird leider immer als ein notwendiges Übel gesehen und nicht als das, was es wirklich ist: Ein Werkzeug für die Mitarbeiter! Ein Handwerker hat seinen Hammer, ein Büroangestellter seinen Computer. Beides muss gut funktionieren, damit der Mitarbeiter seinen Job gut machen kann. Leider wird aber genau da oft gespart.
 
@web189: Grundsätzliches Problem der IT ist (vorallem in den Augen von Entscheidern), dass die IT nur kostet. Anschaffungen kosten Geld, die Instanthaltung kostet Geld, aber Verdienen kann man damit auf den ersten Blick nichts. Außerdem gibt es in der IT kein "gut". Wenn sie läuft ist es normal und wenn sie nicht läuft ist alles schlecht.
 
@timbowrockt: Mein Chef ist ein Dipl.-Informatiker, das bin ich auch. Aber er hat erstens nicht die nötige Erfahrung, bzw. das Händchen für Software (ich merke das einfach) und zweitens er ist kein Manager. Projekte kommen kurzfristig rein, wenn überhaupt, die Arbeitsatmospähere ist sehr hektisch, er will am besten alles noch heute fertig haben. Wenn man ihm erzählt, dass das alles Zeit braucht und noch getestet werden muss, sieht er es nicht ein mit den Worten "soll ich alles selbst machen?". Wenn mal Geld da ist, ist er ruhig. Aber statt dass man nur das nötige macht, will er alles perfektionieren und verschätzt sich ständig mit der Zeit (einfach zu optimistisch). Wozu diese unnötigen Ausgaben? Dann steht oft alles auf der Kippe. Ich verdienne in seinen Augen sehr gut, im Schnitt was man so im Internet sieht bin ich aber nichtmal am Minimum dran. Ich will da kündigen, ich will da raus. Ich will Zukunftsaussichten haben, Aufstiegsaussichten. Ich will Projektleitung haben. Ok, sagte er, machste halt ne Projektleitung. Erster Tag, ich rede mit nem Kollegen über ein Feature, Chef kommt rein, schaut über die Schulter "na was macht ihr?", wir erklären es ihm und dann ergibt sich eine 2h lange Diskussion, obwohl er die Problematik scheinbar nicht richtig kapiert hat. Da versucht er sogar schon vorschläge zu machen, wie man sowas in Software programmieren kann. Hallo? Ich hab mein Diplom und ich programmiere seit meinem 12ten Lebensjahr sogar noch als Hobby. Da braucht er mir nicht solch triviale Sachen zu erklären, wie man das eine oder andere programmieren muss. Naja... Meine Frau wird bald mit ihrem Studium fertig, dann sucht sie sich einen Job und ich werde mich auch umschauen. So sieht es aus! Kein Geld für echte Manager oder Marketing, weil "man kann es doch alleine viel besser". Ich bestätige hiermit die News vollständig. - ein unzufridener Softwareingenieur (klingt besser als Softwareentwickler oder Diplom-Informatiker ^^).
 
nicht wenig ... aber wohl nichts, was die Banker im letzten Jahr verursacht haben, von den Folgekosten ganz zu schweigen
 
Maschinen, Automaten und Roboter verursachen ebenso Probleme + Wartungskosten, sparen aber trotzdem jede Menge gegenüber "human workers". Und das Projekte scheitern ist eine gaaanz andere Baustelle. Also mal wieder VÖLLIGER UNSINN diese Meldung (wf-Niveau eben).
 
@pubsfried: da haste wohl Recht ... ich möchte nur mal wissen welche Projekte das überhaupt sind, die "Schaden" verursachen ... diese sollten doch in das Jahresbudget
(wie auch die Wartungskosten) eingeplant und ordentlich werden ... man testet doch nicht einfach etwas aus oder schafft sich irgendwie, irgendwas mal an
 
@marwin68: hm, kenne genug die sowas einfach mal versuchen weil der eine Sesselpupser durch einen anderen ersetz wird, und dieser den kompletten Einkauf und Hardware Bestand ändert weil er 3 Dollar günstiger ist. SO spart man Geld...
 
@emi: jo ... oder Computerbild(er) gesehen hat :)
 
@pubsfried: Ich weiß ncht ob Sie´s wussten aber im Artikel geht es ziemlich offensichtlich die Ksoten die entstehen wenn Firmen nicht selbst denken können und irgendwelchen Beraterunternehmen Geld in den Rachen schieben nur um dann zu hören "Es geht nicht." und dann fragen "Warum?" und es heißt "Weil die neue It-Zelle 5mal so groß sein müsste wie der Keller Ihres Gebäudes und deswegen nicht reinpasst" oder IT-(Struktur)-Umbauten in Zusammenarbeit mit externen Firmen geplant und umgesetzt werden sollen man aber nach 2 Jahren Projektzeit immer noch am Anfang steht, dann ein anderes Unternehmen beauftragt und innerhalb von 3 Monaten das Projekt abgeschlossen hat. Und auch mit den Staatsausgaben die oben erwähnt werden ist es so eine Sache. Dank der Verpflichtung zum öffentlichen Ausschreiben sämtlicher Dinge im öffentlichen Bereich und der Verpflichtung den billigsten Mist zu nehmen erwischt man nur selten gleich zu Anfang eine Firma mit der die Umsetzung eines Vorhabens wirklich innerhalb der geplanten Zeit und Kosten erfolgt und die Folgekosten aufgrund von Pfusch bei der Ausführung gering sind.

Von Robotern usw. ist in diesem Artikel keine Rede. Also lieber nicht nur die Überschrift lesen sondern auch den Artikel. (Bildzeitungsleserniveau eben)...
 
@rockCoach: Ohne irgendwen in Schutz nehmen zu wollen, aber die IT-Wirtschaft ist nicht immer dran schuld wenn was schief geht. Ich erlebs leider viel zu oft: Es wird alles abgesprochen, der Auftrag wird abgesegnet, alles fast fertig und - dem Kunden fällt plötzlich noch was ein, was er zusätzlich braucht. Nagut man ist ja kein Unmensch und macht das noch rein. Plötzlich: "achnee das soll ja doch ganz anders reagieren" usw. Leider wissen viele Kunden zu oft vorher noch nicht, was sie brauchen. Hellsehen kann ein Programmierer/Projektmanager auch selten.
 
Firmen geben 100.000 de für Hardware aus - aber Leute einstellen und bezahlen, die mit dem Zeug dann auch vernünftig umgehen können - Fehlanzeige. Jede IT Anlage ist nur so gut wie ihr Admin ....
 
Ich kann mir gut vorstellen, dass gescheiterte IT Projekte extreme Verschwendung verursachen! Man muss sich nur mal vor Augen führen, was ein IT-Projekt für Rohstoffe verbraucht (Flugreisen, Arbeitsweg, Stromkosten, Geräteausstattung, u.s.w.). Wenn am Ende dann nach 2-3 Jahren mit zig Leuten gar kein Ergebnis steht, wurde durch diese verbrauchten Ressourcen effektiv gar nichts geschaffen - ausser vielleicht Erfahrung (deren Wert auch relativ schwammig ist). Aber wenn man das so betrachtet, dürfte man nichts mehr riskieren, und im Grunde ist jede schlechte Software die sich nicht gut verkauft ein gescheitertes IT-Projekt! Ob die Menschheit sich das noch lange leisten kann im Angesichts des Klimawandels scheint mir eher fraglich. Zumindest muss die Art der durchführung solcher Projekte sich gewaltig ändern (Remote, Home-Office). Und die Auftraggeber sollten von vornherein ganz genau überlegen was sie damit erreichen möchte, anstatt einfach loszurennen und im Laufe des Projekts immer wieder neue Anforderungen aufzustellen!
 
@Givarus: Nicht zu vergessen die Kosten für die gemeinsamen Abendessen bei den Besprechungen die dann bei jedem in der Spesenabrechnung auftauchen^^
 
Erinnert mich an die Meldung, dass einer Gesellschaft gerade Investmentbänker und Steuerberater teuer zu stehen kommen und keinen Cent für die Allgemeinheit erwirtschaften, sondern die insgesamt auch noch irrsinnig viel zusätzlich kosten. Vermutlich liegt im IT Bereich nur eine ähnliche Leiche im Keller. Arbeitsplätze die die Welt nicht braucht, naja, fast nicht, man müsste nur die dort versteckte Arbeitslosigkeit beseitigen, d.h. alle die an Unsinn herumprogrammieren und Tüfteln aussortieren, ebenso Unwissen beseitigen und Fehler minimieren.
 
@Schrammler: Wow da spricht wohl einer aus Erfahrung... *Ironie versteck*
 
Wow... die scheinen wirklich Billionen zu meinen. Irgendwie dachte im ersten Augenblick an einen Übersetzungsfehler.
 
Fehler werden doch generell überall gemacht. Und ich denke das wird sich in nächster Zeit nicht unbedingt ändern. Möchte zudem nicht wissen, wieviel Geld Politiker durch ihre Entscheidungen verschleudern.
 
@ShootingStar: Ich könnte Dir die genaue Summe nennen nur würden Dir dann auf der Stelle die Eier aus der Hose kugeln, Das haupthaar grau werden und Du würdest den Verstand verlieren^^
 
@ShootingStar: Wieviel Politiker offensichtlich in den Sand setzen kannst du im alljährlichen Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler nachlesen. Wieviel versteckt versenkt wird, kann man nur selber über den Daumen peilen, ach was, schau dir die Schuldenuhr Deutschlands an..
 
Gemessen an dem, was uns die Banken und deren Probleme sowie Handeln kosten - Peanuts!
 
Das ist doch totaler Unsinn, die Überschrift könnte ebenso gut lauten "IT-Probleme bringen der Weltwirtschaft 6,2 Billionen Dollar". Schließlich sind die IT-Unternehmen die solche scheiternden Projekte durchführen, und daran verdienen, ebenfalls Teil der Weltwirtschaft. Mit dem Geld ist es wie mit der Energie, man kann es nicht verbrauchen. Man kann es lediglich umwälzen. Wenn der eine es verliert, gewinnt es der andere. Auch die Weltwirtschaftskrise hat keinen einzigen Cent gekostet, denn jeden Cent den die eine Bank verloren hat, hat eine andere Bank wieder eingenommen. Im Gegenteil, es gibt seit der Krise sogar noch viel mehr Geld im Umlauf.
 
im amerikanischen gibt es keine milliarden, das gegenstück hierzu heisst da "billions". aber gut hauptsache mal ein paar leuten ne sensationelle überschrift aufs auge gedrückt und mir ein kommentar entlockt. egal aber es funktioniert :)
 
@kompjuta_auskenna: Schon mal in das PDF geschaut und festgestellt, dass der Autor von 500 Mrd. US-$ p.M. spricht? Und 12 x 500 Mrd. entspricht? Na? Komm, sag es uns. Aber Hauptsache erst mal auf einen vermeintlichen Fehler hingewiesen, der gar keiner ist.
 
@kompjuta_auskenna: das die amis keine Millarden kennen stimmt. Aber im Text (S. 7) steht 6,180.48 Billion USD. Das wären dann 6.180,48 Mrd., was völlig richtig gerechntet dann 6,18048 Billionen USD sind. Aber wie "ElLun3s" und "master_jazz" schon schrieben, bin ich auch der Meinung, dass das Geld ja nicht verbrannt wurde.

Mindestens die gesamte spezialisierte Dienstleistungsbranche lebt schließlich nur vom Lösen (bzw. behandeln) der Probleme anderer. (Unternehmensberater, Anwälte, Ärzte, Forscher, Steuerberater...). Wenn man die Überschrift etwas wohlwollender formuliert, könnte diese auch lauten: Das Lösen von IT-Problemen war der Weltwirtschaft 6,2 Bill. USD wert. Denn externe Berater werden meistens konsultiert, weil vielen Managern schlicht der Mut fehlt, intern selbst etwas in die Hand zu nehmen (aus Angst, wenn das Projekt scheitert sie ihren Hut nehmen können). Dann werden lieber Berater konsuliert und die sind dann auch schuld, wenns in die Hose geht. Man kann nicht alles können, aber was ein Manager haben muss, ist eine gutes Händchen für die Auswahl der Berater und Rückendeckung von seinen Mitarbeitern und Kollegen und der Wille zu nachhaltigen Veränderungen im Unternehmen ("Structure follows [Process follows] Strategy" (sinngem. Chandler)). Es gibt in vielen Unternehmen immer noch den "Heiligen Gral" den keiner, auch kein Berater anzweifeln darf (das berühmte Fettnäpfchen). Standardsprüche sind da bspw.: "Das haben wir aber doch immer so gemacht", oder "das ist historisch gewachsen" oder "das sind gewachsene Strukturen". Kurzum diese ganzen Floskeln sind meiner Meinung nur ein anderer Begriff für Bullshit. Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.
 
6,2 Billionen $ sind nichts zu den Nerven, welche mich manche dieser Probleme kosten.
 
reden wir hier von billionen (10^12) oder einfach nur schlecht übersetzte milliarden (10^9) englisch:billion=milliarde?
 
Diese Summen finde ich immer etwas seltsam. Es hört sich immer so an als würde das Geld irgendwie verloren gehen ohne dass irgendjemand etwas davon hat. Fast so als würde man es in eine Kiste packen und in irgendeinem See versenken. Aber so ist das ja nicht. Bearuftrage ich eine Firma für mich ein IT Projekt durzuziehen und dieses Projekt scheitert habe ich natürlich Geld in den Sand gesetzt. Aber dieses Geld ist ja nicht weg. Damit hat die Firma die ich beauftragt habe ihre Mitarbeiter bezahlt und die Mitarbeiter haben sich davon irgendetwas gekauft. Damit fileßt das Geld wieder in die Wirtschaft zurück.
 
Ja die Welt früher ohne PC´s und Maschinen war einfach schöner und ruhiger :-)
 
Natürlich kann man IT-Projekte nicht mit Projekten aus anderen Branchen vergleichen. Denn in der IT wird versucht, verschiedene fertige und schon selbst hoch komplexe Produkte miteinander zu einem ganzen System zu vereinen. Alles neu zu entwickeln, wäre nahezu unmöglich.
Trotzdem ist das ganze mal wieder ein Wink, sich für die frühen und scheinbar wenig produktiven Projektphasen mehr Zeit zu nehmen. Bessere Ausbildungen, mehr Vorausplanung und fachübergreifende Kompetenzen sind gefordert.
 
IT - Angelegenheiten bringen der Weltwirtschaft das Zwanzigfache!!!
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles