Online-Handel: Mängel beim Verbraucherschutz

Handel & E-Commerce Der baden-württembergische Verbraucherminister Peter Hauk hat bei der Vorstellung von Ergebnissen einer Verbraucherschutzstudie Kritik an verschiedenen namhaften Online-Shops geübt. mehr...

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verbraucherschutz, verbraucherschutz... bei manch einem schwarzen Schaf von Kunde braucht man ehr nen verkäuferschutz.
 
und noch viel mehr schwarze Schafe gibt es unter den... Verkäufern!!!
 
@Lines: Ein besonderes Ärgernis ist, dass viele Verkäufer bei "Nichtgefallen" die Rücksendekosten (ab 40 Euro) nicht übernehmen wollen. Die wissen genau, dass die Kunden wegen 6,90 Euro Rücksendekosten nicht zum RA rennen werden.
 
@drhook: ich weiß nicht was du willst. die ware ist die zurückgeschickt wird, ist meist ausgepackt worden und kann nicht als neu verkauft werden, wodurch der händler einen finanziellen schaden hat. deshalb seh ich das mit dem porto nicht so eng. schau dir mal an wie z.b. saturn sich anstellt, wenn eine ware zurückgenommen werden soll....
 
@drhook: Müssen Sie aber :) Ansonsten einfach den Fall dem Verbraucherschutz melden. Außerdem halte ich "viele" für übertrieben. Bei den bekannten Shops ist mir das noch nie untergekommen und bei Amazon wurden mir auch bei einer Rücksendung einer Ware im Wert von "nur" 20 Euro die Kosten erstattet.
 
@Madricks: diese rücksendequoten muss der händler aber mit in seine gesamtrechnung einplanen. deshalb hält sich mein mitleid an dieser stelle etwas zurück. ausserdem ist auch dies bereits gesetzlich geregelt. er kann ja so etwas wie eine "abnutzungsgebühr" einfordern. wenn er das nicht tut, dann ist das sein problem, aber der rückversand hat kostenlos zu sein.
 
@Frankenheimer: Ab 40 Euro Warenwert ist erkostenfrei. Darunter nicht. Finde ich gut so. Es gibt genug schwarze Schafe unter den Käufern.
 
Im Mittelalter hat man das konsequenter geahndet: Käufer über's Ohr gehauen = Hand ab. Die Regierung fasst solche Schandtaten allerdings mit Samthandschuhen an, was eigentlich nur zwei Gruppen schadet: Dem Verbraucher und seriösen Onlinehändlern. Ich kenne einen, der verschickt seine Ware immer mit dem für den Verbraucher billigstem Versand, gewährt bei Vorkasse auch noch ordentlich Skonto und fügt Rücksendescheine bei, weisst auf kostenlose Merchandisingware im Sortiment hin (sowas gibt's wirklich), versendet vor Weihnachten VK frei und ist in seinem Bereich auch sonst noch ziemlich billig. "Die Großen" erlauben sich sowas nicht, die haben ganz andere Geschäftsmethoden die schon an stark Betrug grenzen, die schummelei fängt dort oft bei der scheinheiligen Verfügbarkeit an und wird bei Gewährleistungsansprüchen innerhalb der ersten 6 Monate richtig lustig. Da wird dann schon einmal vergessen sich nach 8 Wochen zu melden, auf Nachdruck will man den Kunden dazu drängen sein Geld zurück zu nehmen, belügt nebenbei noch frech am Telefon, obwohl Umtauschware angeblich sogar vorrätig, nur mittlerweile deutlich teurer, ist. Schade das wir solche Flaschen in der Politik haben, denen ihr eigenes Konto lieber ist, wie das Wohlergehen der Bürger dieses Landes.
 
Die würden den Verbraucher mehr schützen wenn die Studie nicht noch erst Schimmel ansetzen lassen würde, bis März 2010!
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