Bundesagentur für Arbeit entfernt dubiose Angebote

Internet & Webdienste 34.000 Stellenanbieter hat die Bundesagentur für Arbeit genauer unter die Lupe genommen und letztlich 400 fingierte Stellenangebote aus dem Online-Portal entfernt, teilte eine Sprecherin der Behörde gegenüber der 'Süddeutschen Zeitung' mit. mehr...

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Was wollen die denn mit den Daten machen? Eine Arbeitslosenversicherung andrehen? :D
 
@eazy: Wirklich ahnung hast du nicht oder? was man da für ein schaden anrichten kann. auch, wenn man sie zum größten teil wieder ausbügeln kann. Ärger hast du damit trotzdem.
 
@eazy: Eine Masche (von vielen) ist: Jobs anbieten, die nur für attraktive Frauen in Frage kommen. Über die Bewerbungen kommt man an sämtliche Kontaktdaten.
 
@eazy: Naja wenn du mal nervige und lästige anrufe bekommst. dann weisste bescheid was man damit machen kann. Und das ist noch nicht alles.
 
z.B. kommen die so leicht an deine email adresse... ich finde das reicht schon!!!
 
@technocity: Schätze mal, da gab es wohl die Gelegenheit noch viel mehr persönliche Daten günstig abzugreifen, als nur die E-Mail Adresse! Üblicherweise müssten wohl Arbeitsuchende Bewerber ja sicherlich einiges mehr preisgeben, als nur die E-Mail Adresse. Die griffen da wohl eher komplette vollumfängliche Adressen plus Lebensläufe, Familienverhältnisse und somit Rückschlüsse auf Vermögensverhältnisse ab.
 
Natürlich ist das ein Skandal aber dagegen kann man doch nichts machen. Es gibt gibt noch genügend dubiose Angebote. Entweder ganz abschaffen oder von Zeit zu Zeit ausmisten. Alles anonym wäre eine Lösung aber das kostet mehr zwecks Verwaltung.
 
@eazy: vllt. mal einen Gewerbeschein + Prokura-Vollmacht vorlegen, und dann erst freischalten ??! Dann hat die Verwaltung wenigstens mal was Sinnvolles zu tun !
 
@pubsfried: Genau, Handelsregistereintrag bzw. Gewerbeschein vorweisen, das wäre mal der erste Schritt. Und endlich mal verhindern, dass jeder arbeitslose Vollhonk ohne Berufsausbildung ein Gewerbe anmelden und somit Unternehmer spielen kann. Damit lassen sich auf Anhieb 20% aller Wirtschaftsprobleme in D lösen .
 
Die größte Schande ist aus meiner Sicht, dass man die wahre Zahl der Arbeitslosen zu vertuschen versucht, da die Arbeitslosen, welche sich in Maßnahmen befinden, nicht in der Statistik aufgeführt stehen. Was nutzen 620.000 gemeldete Stellen, bei geschätzten 7 Millionen Arbeitslosen ?! - Was nutzt es, grob gesagt, wenn diese Stellen weitgehend so gering bezahlt sind, dass man dennoch staatliche Hilfe beantragen muss. Ohnehin frage ich mich, was es der Zukunft bringen soll, wenn angenommen dies 620.000 Stellen mit Leuten besetzt werden, die für diesen Beruf jedoch nichts übrig haben. Dann leidet die Qualität, das Image, usw..... Der Staat versagt auf weiter Linie. Aber er braucht auch die vielen Arbeitslosen, um diese als Grund für Ausgaben nennen zu können.
 
@EL LOCO: den letzten von dir genannten grund finde ich erschreckend... (+)
 
@FloW3184: Bezogen auf "...Grund für Ausgaben..." wäre es doch somit klar, weshalb die Arbeitslosenzahlen nicht wirklich offen gelegt werden. So kann der Staat schnell mal 100.000, oder gar 1 Mio. hinzu erfinden. Ziemlich durchdacht :(
 
@EL LOCO: off topic, aber trifft die Sachlage :-(
 
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: 2 Monate haben die gebraucht um das zu kapieren - wenn eine Privatperson/Kleinunternehmer gegen eine Auflage für eine Webseite verstößt (AGB, Impressum, etc) hat er in der Regel maximal 1 Woche nach Erhalt der Abmahnung Zeit...
 
Alles was die Regierung anfasst führt zu Datenmißbrauch und gerade deshalb viele der Gesetze in diesem Bereich als sehr kritisch zu betrachten.
 
Bundesagentur für Arbeit entfernt dubiose Angebote - Doch! Schon! Herrje, wann die wohl mal bemerken, was für ein unterirdisch organisierter Haufen sie wohl sind.
 
Und wann entfernt die ARGE "dubiose" Mitarbeiter, und stellt mal Leute mit Kompetenz ein?
 
Nur noch echte Arbeitgeber in der Jobbörse der BA? Da kann ich nur
lachen!
Was ist mit denen, die z. B. ein Postfach angegeben haben
und keine echten Arbeitgeber sind? Und wie sicher ist der Abgleich
mit den Betriebsnummern? Auch nicht sicher, könnte ich beweisen, will
hier aber keine Anleitung für Nicht-Arbeitgeber einstellen.

Die Bestandsprüfung geht nicht weit genug. Unsere Daten in der
Jobbörse - und nicht nur dort - sind nicht ausreichend geschützt. Wir
"unfreiwillig Betreute" (Jobcenter / Arge) können tätig werden. Z. B.
die Jobbörse der Agentur für Arbeit beurteilen unter
http://www.crosspro-research.com/umfrage.html$ .Und uns überlegen,
wie wir unsere Daten besser schützen können.

Die neue Koalition will einen Datenschutz auf hohem Niveau. Ob sie
dabei auch an AlgII-,AlgI- und arbeitssuchende
Nichtleistungs-BezieherInnen gedacht haben?

Und da ist auch noch das Problem, dass die BA Diskriminierung und
Benachteiligung fördert. Alter und Geschlecht werden in den
Bewerberprofilen automatisiert angegeben und sind für jeden
Arbeitgeber einsehbar. Genauer: Arbeitgeber können, wenn sie Bewerber
suchen, das Alter von ...bis eingeben und so selektieren. Das
Geschlecht ist dann auch sichtbar. Das ist Diskriminierung im Vorfeld
einer Bewerbung.

Und hier ein Artikel vom Stern:
Informationssicherung Job: BA löscht unseriöse Arbeitgeber aus
Datenbank

Die Bundesagentur für Arbeit hat ca 400 unseriöse Arbeitgeber aus
ihrer Internet-Jobbörse gelöscht. Es seien teilweise gar keine
Unternehmen, sondern Einzelpersonen, die sich als Arbeitgeber
ausgegeben hätten, um nach Daten zu fischen. Das sagte ein Sprecher
der Nürnberger Behörde. Die Angebote kamen aus allen Branchen und
allen Regionen. Nun müsse im Einzelfall geprüft werden, ob dieses
Verhalten strafrechtlich relevant sei. Dabei sei die entscheidende
Frage, ob es überhaupt Geschädigte gebe.
http://www.stern.de/wirtschaft/job/ba-loescht-unserioese-arbeitgeber-
aus-datenbank-1531546.html

Absurd: Wie soll geprüft werden können, ob es Geschädigte gibt - und
die gibt es sicherlich - Datenklau -, wenn die fingierten Arbeitgeber
nicht bekannt gegeben werden und zudem die echte Adresse und
Identität der fingierten Arbeitgeber nicht bekannt ist? Wie
strafrechtlich die fingierten Arbeitgeber verfolgen? Und nebenbei
würde mich mal interessieren, ob die arbeitslose Sozialpädagogin, die
alles ins Rollen brachte, recherchiert und aufgedeckt hat, auch noch
als fingierte Arbeitgeberin in der Jobbörse der BA zu finden ist?

Na denn, mal sehen was uns das Neue Jahr so bringt.
 
Die glauben doch wohl selbst nicht, dass gerade mal gut 1 Prozent der Angebote Fakes sind?

Wenn sich das bei 10 Prozent einpegeln würde, wäre das schon realistischer.
 
Bundesagentur für Arbeit, sollte mal überprüfen ob Stellenangebote überhaupt noch aktuell sind !!! ... Da können Arbeitnehmer Arbeit suchen wie sie wollen, aber man erfährt nur nur die Stellen ist schon seit langem vergeben oder exsistiert nicht mehr.

Aus meiner Sicht, mehr HP - Pflege und Information in Sachen Arbeitgeber - Info mehr angesagt :) ... MFG
 
Wenn du Stellenangebote von privaten Arbeitsvermittlungs- und Personaldienstleistungsunternehmen (Zeitarbeitsfirmen) meinst, bzw. Stellenangebote von auch einzelnen selbständigen privaten Arbeitsvermittlern und Personaldienstleistern: Die sollten in der staatlichen Jobbörse nichts zu suchen haben. Bzw. sollten sie von den konkreten Arbeitgebern mit ihren konkreten Stellenangeboten getrennt werden. Von mir aus in einer Datenbank für private Arbeitsvermittler und private Personaldienstleister, die von den "unfreiwillig Betreuten" (der AfA oder Jobcenter) nicht genutzt werden müssen (keine Pflichtauflage).

Viele Arbeitsvermittler geben vor, konkrete Stellenangebote zu haben, und Personaldienstleister (die Personalrekruiting betreiben), dass sie über passende Bewerber verfügen oder diese "liefern". Es gibt so einige private Arbeitsvermittler und Personaldienstleister, die zusammenarbeiten. Oder in einer Person ein Personaldienstleister und Arbeitsvermittler sich "vereinigt", was, glaube ich, nicht erlaubt ist. Und die verfügen dann noch über eine Datenbank im Netz, in der dann Bewerberprofile, ob legal erworben oder (mittels Täuschung) nicht legal, gespeichert und gesammelt werden. Und oft sind die Inhaber der Datenbank (meist eine weitere, scheinbar unabhängige Person) noch Kooperationspartner der Bundesagentur für Arbeit. Damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Ich kann nicht behaupten und tue es auch nicht, dass alle privaten Arbeitsvermittler und Personaldienstleister unseriös arbeiten, aber es gibt ne Menge schwarze Schafe unter ihnen.

Und dann gibt es in der Jobbörse auch noch private andere Unternehmen, die Stellenangebote schalten, nicht weil sie eine freie Stelle zu vergeben haben, sondern um für ihre Produkte zu werben. Du bekommst, wenn du ihre angegebene Internetseite anklickst, oft Werbung ihrer Produkte zu sehen. Darunter sind z. B. gern auch Firmen, Internetfirmen, die Software und Hardware verkaufen oder auch Musik CDs etc.

Und mehrere Stellenangebote sind schlicht veraltet.

Eine Zertifizierung und bessere bzw. professionelle Überprüfung und mehr Handlungsbefugnisse für Datenschützer ist notwendig, aber eben nur ein Teil der möglichen Lösungen, um mehr Sicherheit und Datenschutz zu erlangen, bzw. Missbrauchsrisiken einzudämmen. Auch wir Bürger müssen dazu beitragen, dass unsere Daten besser geschützt werden. Die Verantwortung liegt auch, aber nicht nur bei uns.
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