DRM-System auf Amazons Kindle ist nun geknackt

Hacker Einem israelischen Hacker ist es gelungen, das DRM-System in Amazons E-Book-Reader Kindle zu knacken. Gekaufte elektronische Bücher lassen sich nun auch in offene Formate umwandeln. mehr...

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Solange es dem User etwas nutzt, da er nun offene Quellen nutzen kann finde ich es gut.
 
@DARK-THREAT: hä?
 
@DARK-THREAT: Thema verfehlt
 
@DARK-THREAT: Hauptsache IRGENDWAS als ERSTER schreiben...
(Aber das tun leider viele hier.)
 
@DARK-THREAT: Es ist immer gut. Oder besser gesagt es ist immer richtig.
 
@DARK-THREAT: Was soll Dein Kommentar ? Wer DEUTSCH lesen kann ist ganz klar im Vorteil.
 
@Fallen][Angel: Stimmt! Thema verfehlt, aber sowas von voll vorbei.
 
Ich glaube DARK-THREAT mein damit, das er es die Aktion des Hackers gut fand, wenn der User etwas davon hat. Und durch den Hacker sind die User nicht auf dem Kindle angewiesen sondern können die eBooks in offene/freie Formate umwandeln und auf anderen Geräten verwenden.
 
Wenn das mal wieder nicht nach Lizenzklagen ruft...
 
@DasFragezeichen: Garantiert, und das völlig zurecht.
 
@DasFragezeichen: Wer soll denn verklagt werden?
 
ob amazon der veröffentlichung des scripts positiv gegenübersteht?
 
@MourneProof: Bestimmt !
 
@MourneProof: Aufjedenfall, denn dann können sie drauf reagieren und den "Fehler" Beheben.
 
solange sich konzerne für schlauer als die hackerszene halten, werden sie immer wieder solche bauchlandungen erleben. aber ehrlich gesagt greife ich lieber zum klassischen buch.
 
@Madricks: Wo hat Amazon sich für schlauer als die Crackerszene gehalten? Deine Aussage ist in etwa gleichwertig "solange sich die Schlosserzunft für schlauer als die Einbrecherszene hält, wird sie immer wieder solche Bauchlandungen erleben"...
 
Schön wie die Hacker neue Vertriebswege mit ihren Heldentaten torpedieren. Kein Wunder dass es DRM, zig Kopierschutzverfahren und Onlineaktivierungszwänge braucht. Und das Aufrüsten in dem Bereich wird weitergehen. Alles zum Nachteil des ehrlichen Kunden. Kein Händler kann heute noch eine Ware, bzw. das Nutzungsrecht an einer Ware in elektronischer Form verkaufen, ohne mit Raubkopien rechnen zu müssen.
 
@DennisMoore: Huhn oder Ei - Was war zu erst da? DRM ist nicht als Kopierschutz entwickelt worden, sondern um eine Gewinnmaximierung zu gewährleisten. Ich befürworte JEDEN Sabotageversuch gegen Kundenbevormundung. Es darf nur ein einziges Mittel geben um den Kunden zu binden: Qualität!
 
@DennisMoore: Na, das würde ich so jetzt nicht stehen lassen. Gerade die Musikshops (Amazon, iTunes, Musicload) haben nach dem entfernen des DRMs großen Zuspruch gefunden. Früher habe ich mir meine Musik irgendwo her besorgt, aber seitdem es kein DRM mehr gibt habe ich schon einige 100 Euro im MP3 Shop von Amazon liegen gelassen. Es wird immer Raubkopierer geben, das war auch früher bei den Kassetten so, aber du darfst nicht vergessen das die nur eine absolute Minderheit darstellen. Lass dich von den herumgeflänne der Musikindustrie nicht beeindrucken. Die wollen so nur noch mehr Umsatz machen, den sie Britney und Co in den Arsch schieben können. Aber diese Musik ist eh nichts für mich. Mein Geld gebe ich nur für "ehrliche" Musik aus, den Rest höre ich mir im Radio an, wenn ich mal dazu Lust haben sollte.
 
@Kobold-HH: Dann versuch dich mal in die Lage eines Anbieters zu versetzen, der überlegen muß wie er sicherstellen kann, dass sein (meinetwegen auch qualitativ hochwertiges Produkt) nicht illegal genutzt oder vervielfältigt wird. Das hat in erster Linie etwas mit überleben am Markt zu tun und nicht mit Gewinnmaximierung. Wie soll Amazon jetzt z.B. dem Buchautoren zusichern, dass jedes elektronische Buch welches im Umlauf ist auch bei Amazon gekauft wurde? Im Buchladen ist sowas einfach, weils sich um physische Ware handelt. Aber im Internet ist das halt anders. @seaman: Das DRM bei Musik war ja auch kompletter Murx. Da versteh ich die Ablehnung und die Rückkehr zu ungeschützter Musik, bzw. mit digitaler ID geschützter Musik. Aber bei Verleihfilmen in Onlinevideotheken kommt man schon nicht mehr drumrum. Und wenn man mal das "rumgeflenne" ausblendet und einen Strich drunter macht, bleibt immer noch dass man kostenpflichtige Ware mitunter nutzt ohne dafür zu bezahlen. Find ich nicht gut.
 
@DennisMoore: Ok, bei Verleihfirmen ist DRM wirklich ein "Must-Have", aber hier geht es doch darum, dass man sich digitale Bücher bei Amazon kauft und diese trotzdem nicht uneingeschränkt nutzen kann, oder habe ich irgendetwas nicht richtig verstanden? Wenn ich mir etwas kaufe, dann will ich es auch uneingeschränkt nutzen können, ansonsten greife ich eben auf illegale Quellen zurück. Punkt, aus, fertig!!! Anderes Beispiel: Wenn ich mir jetzt z.B. Windows 7 kaufen würde und MS mir verbieten würde gewisse Software zu installieren, dann würde ich auch alles dafür tun um diesen Mist zu umgehen. Beim Verleih ist DRM hingegen Notwendig, wie z.B. beim Onlinefilmverleih von iTunes. Dagegen sage ich auch gar nichts. Aber bei gekauften Dingen, die jetzt auch mir gehören, LASSE ICH MIR KEINE EINSCHRÄNKUNGEN GEFALLEN. Im Zweifelsfall würde ich dann eben auf gewisse Quellen zurückgreifen.
 
@DennisMoore: Den Artikel bitte nocheinmal lesen!
Es geht um käuflich erworbenes und nicht um Raubkopien.
Wenn ich mir so etwas kaufe möchte ich es auch überall lesen könne.
Es ist wie bei Musik.
 
@DennisMoore: Ob und wie Amazon den Autoren nun ihren Teil am Verkaufspreis zusichern will, ist mir als Kunde egal. Wenn es zu riskant ist, etwas digital zu veröffendlichen, dann ist dieses Medium ungeeignet für den Vertrieb. Aber dennoch wäre ich als Kunde immer bereit, für gute Ware auch gutes Geld zu zahlen. Bei Audios-CDs tue ich dies seit vielen Jahren. Wer (für meinen Geschmack) gute Arbeit liefert, bekommt mein Geld (Sofern dies sein Geld wert ist). Nur leider bin ich wohl der einzige, der "fairuse" betreibt. Den "fair" ist DRM nicht!
 
@seaman: Das ist ja der Punkt: Dir gehört das digitale Buch in der Regel nicht. Du hast ein Nutzungsrecht erworben, das Buch in der dafür vorgesehenen Art und Weise zu nutzen (auf dem Kindle). Dir gehört auch Windows nicht wenn du eine Lizenz kaufst. Du erwirbst nur das Nutzungsrecht, und zwar in dem von MS gesteckten Rahmen. Microsoft könnte dir sogar die Nutzung von bestimmten Programmen verbieten, tut es aber nicht. Microsoft ist schließlich nicht Apple, die beim iPhone ja die Bevormundung auf die Spitze treiben. Man muß halt immer genau die Verträge zu den jeweiligen Produkten lesen die man abschließt (AGBs). @ebiss: Auch nochmal für dich: Du hast kein Eigentumsrecht an dem Buch, sondern ein Besitzrecht. Hättest du ein Eigentumsrecht, könntest du damit auch machen was du willst. Haste aber nicht. Ist wie beim Auto. Der Inhaber des Fahrzeugscheins ist der Besitzer, der Inhaber des Fahrzeugbriefs ist der Eigentümer :)
 
@seaman: das wort raubkopierer gibts ja eigentlich, weil schließlich zieht hier keiner mit ner knarre durch die gegend und zwingt einen anderen eine kopie von ner cd, ect. die eine willkürlich ausgesuchte person bei sich hat zu kopiern.
das unwort raubkopierer ist die die wortschöpfung der shice musikindustrie.
wenn es nach der musikindustrie ginge, dürften wir alle auch keine gebrauchten cd's auf amazon,ebay, flohmärkten ect kaufen, weil ihnen durch genannte patformen ein nicht unwesentlicher anteil an umsatz verloren geht.
der vergleich mit kasseten ist ein sehr guter. früher haben die leute sich alles auf dieses medium aus dem radio aufgenommen und p2p ist im endeffekt nix anderes. der einzige dieb ist die musikindustrie: sie rauben den künstlern, indem sie diese miserabel bezahlen, sie rauben uns mit ihren total überzogenen preisen.
 
Ach, das wird jetzt spaßig werden. Ich schaue in meine Glaskugel und prognostiziere, dass Amazon jetzt haufenweise (Zwangs-)DRM-Patches herausbringen wird, die jedesmal innerhalb von wenigen Stunden geknackt werden. Genauso läuft es ja auch bei der Wii von Nintendo ab und dem Homebrew-Kanal.
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