Datenschutzmodell: Facebook in den USA angeklagt

Recht, Politik & EU Unter Führung des 'Electronic Privacy Information Centers' (EPIC) haben insgesamt zehn US-amerikanische Datenschutzorgansiationen eine Klage wegen des neuen Datenschutzmodelles bei der Federal Trade Commission (FTC) eingereicht. mehr...

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Tja ohne Gespräch lässt sich schlecht schmieren, was...
 
Wird Zeit für ne neue Internetpräsenz "Wer-verklagt-wen" -.-
 
Gibt es nur noch Beiträge wie Google wird verklagt, Microsoft muss Strafe zahlen.
Schrecklich sowas.
 
@IchWillEuchNurÄrgern: Schlimm finde ich, dass immer wieder Anlass zu solchen Klagen gegeben wird. Zeigt nur, wie wenig Rechte anderer beachtet werden, da es ja auch immer wieder zu Verurteilungen kommt. Da stört es mich gar nicht, dass schwarze Schafe "angeprangert" werden.
 
Simply EPIC! Spass beiseite: Ich find's schon etwas frech, wie sie die Einstellmöglichkeiten einschränken und neuen Benutzern nicht ermöglichen, gewisse Sachen zu verstecken. Aber ja, ich soll nicht klagen, ich habe mich wegen solchen Dingen gegen Facebook entschieden. Ist ja immerhin noch freiwillig, sich bei denen einen Account zu machen, also dürfte wohl die Klage ziemlich nutzlos sein. Gibt ja schliesslich auch Leute, die in der Öffentlichkeit leben wollen - soll man ihnen das verweigern?
 
@3-R4Z0R: Naja die Frage ist, ob die Leute sich überhaupt eine Vorstellung machen (können), was mit den Daten geschieht. Pauschale Verarbeitungszustimmtungen sind mE unzulässig, da Datenverarbeitung immer einer Zweckbestimmung und Transparenz unterliegt.
Die Leute wundern sich dann immer nur, wenn wieder einmal Datensätze in der Öffentlichkeit auftauchen und dann ist das Geschrei groß, und leider auch die Arroganz derer, die glauben dass sie ihre Daten schützen können oder denen es eh egal ist. Nur wenn dann mal wirklich was passiert, haben sie von nichts gewusst.
Mich hat es bei Facebook schon tierisch genervt, dass man seinen Account nicht beenden kann. Auch das Recht auf Datenlöschung kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass das dort eingehalten wird. Die Daten werden vielleicht offline gestellt, aber sicher nicht gelöscht, wie es eigentlich eines jeden gutes Recht ist.
Was auch rechtlich und moralisch nicht geht, sind solche Abstimmungsorgien, die "sie sind Herr ihrer Daten" wenn dann alle über die Daten aller entscheiden können sollen (als es damals um die AGB Änderungen ging). Das geht gar nicht.
Facebook spielt mit dem Feuer, wie viele andere auch, und dass Leute vors Gericht gehen und nicht erst "verhandeln" ist einfach ein Zeichen dafür, dass es Facebook in der Vergangenheit übertrieben hat, das Maß voll und das Vertrauen weg ist. Mit solchen Leuten hätte ich auch keine Lust zu verhandeln.
Freiwilligkeit hin oder her, Datenschutzbestimmungen müssen auch da eingehalten werden. Dazu zählt, dass man Kontrolle und Wissen darüber hat, wie die Daten (konkret) verwendet werden und diese Voraussetzungen erfüllt Facebook nicht ansatzweise.
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