Ratingen: Google will für Straßenfotos nicht zahlen

Internet & Webdienste Am Dienstag berichteten wir darüber, dass die Stadt Ratingen dem Suchmaschinenbetreiber Google eine Rechnung für die Nutzung der Straßen in der Stadt ausstellen will. Man ist mit den Fotografien im Rahmen von Google Street View nicht einverstanden. mehr...

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Ok man versucht wohl zu begründen das Seitenstraßen nur für die Anwohner da ist. Aber selbst damit dürften sie nicht rumkommen da es allgemein nicht verboten ist auf öffentlichen Straßen mit seinem Auto zu fahren. Und es ist jetzt ja nicht so, dass die Street-View Fahrzeuge als Schwerlast-Truck daher kommen.
 
@Mudder: Es geht um die unterschiedlichen Auffassungen ["Nach diesseitiger Auffassung handelt es sich bei der Befahrung zum Zwecke der Datenerhebung durch fotografische Erfassung des gesamten Stadtgebietes um eine Sondernutzung im Sinne des Paragraphen 18 Straßen- und Wegegesetz Nordrhein Westfalen", ...] vs. [...bei den Aufnahmen im regulären Straßenverkehr im Rahmen des sogenannten Gemeingebrauchs und ohne diesen zu behindern."] Deine Meinung geht in die Richtung von google, die der Stadträte in die andere. Welche Nutzung nun vorliegt wird wohl ein Gericht entscheiden müssen. Das kann für google gut oder schlecht ausgehen. Ich persönlich sehe hier auch eine Sondernutzung. Wenn das Privatmann macht für sein privates Projekt liegt das vielleicht wieder anders, aber hier handelt es sich um ein gewinnorientiertes Wirtschaftsunternehmen. Und die unterliegen immer anderen Gesetzen... was auch gut so ist.
 
@Mudder: naja, "öffentliche" straßen... genau genommen gibt es einen Eigentümer der Straßen und das ist nun mal die Stadt, der Landkreis o.ä. ergo ergibt sich auch die Berechtigung, Gebühren für eine kommerzielle Nutzung wie sie google anstrebt, zu erheben. wenns google nich gefällt, solln sie einfach n großen Fleck da hin machen wo der Ort is. Fertig, was man sich da jetzt so echauffieren muss, is für mich reine Kinderei. Scheiße für google wenn man sich fremden Daten bedient und der eigentliche Eigentümer nicht einfach ja sagt... ja so kanns gehn.
 
@Rikibu: Also im Endeffekt gibt es nur genau einen Straßenbesitzertyp, nämlich den Steuerzahler! Stadt, Land, Bund ... haben kein Geld, außer wir alle bezahlen unsere Steuern! Und ich bin mir sicher, dass der Großteil der Steuerzahler das für gut halten. Denn immerhin nutzt der Großteil der Steuerzahler Google-Dienste und dürften schon darauf gespannt sein, seine Heimatstadt virtuell abzufahren.
 
@Schripsi: Und kein Unternehmen hat Geld, außer die Kunden kaufen deren Produkte/Dienstleistungen. Deswegen gehört das Unternehmen aber noch lange nicht den Kunden. Und nur weil ein Teil der Steuerzahler google-Dienste nutzen, muß sich Ratingen nicht auf der Nase herumtanzen lassen, ohne es vorher rechtlich prüfen zu lassen.
 
@twinky: Gemeinden (und alle anderen öffentlichen Demokratieeinrichtungen) sind aber keinesfalls mit kommerziellen Firmen gleichzusetzen sondern sind Institutionen, die einzig für die Bürger bestehen und auch in deren Interesse zu handeln haben.
 
@Schripsi: da vermischt du aber was. der Steuerzahler mag wegen der gezahlten Steuern eher ein Eigentumsanrecht haben, aber trotz der Steuerzahlung haben wir noch lange nicht den eigentlich rechtlichen Besitz inne und können daher nicht über die Straßen verfügen. Wäre dem so, müssten wir Steuerzahler mit den Straßen tun dürfen was wir wollen, zb. bestimmen wann was repariert wird, wer wann wie drauf fahren darf und wer nicht. Aber da dies nicht so ist und die Straßen von jemandem anderen verwaltet werden, nämlich der Stadt, Gemeinde etc. haben die auch die Besitzrechte zur Verfügung. Und dann kommt auch noch die Gruppe der gesellschaft hinzu, die Straßen nur zum fußgängerartigen überqueren bzw. für öffentliche Verkehrsmittel nutzt. Soll dann also die Entscheidungsfreiheit was mit Straßen passiert und was nicht, nur durch Umweltverpester entschieden werden?
 
@Rikibu: Das Problem ist, dass wenn Städte Geld für das Abfotografieren verlangen und es ihnen dann per Gesetz genehmigt wird, dann wird es so sein, dass man beim nächsten Ausflug, nach Paris oder Rom, ein Foto knipst zur Kasse gebeten werden kann und das darf nicht passieren!!!
 
@***XOX***: Da bringst du aber ganz gehörig was durcheinander. Zum einen bist du ein Privatmann und kein Unternehmen! Zum anderen sind Paris und Rom keine _deutschen_ Städte und _hier_ geht es um eine deutsche Stadt! Dein Vergleich/Beispiel ist fern aller Realität. Schließlich wird hier durch das Serienmäßige aufnehmen von Fotos ein Dienst zur Verfügung gestellt. Mach sowas ähnliches mit dem Eifelturm (z.B. eine virtuelle Tour durch den Turm gegen Bezahlung oder durch Werbung finanziert) und die Franzosen pinkeln dich an.
 
@***XOX***: auch du vermischt hier sachen. Google knipst ja nicht zum Wohl der Allgemeinheit und auch nicht zur privaten nicht kommerziellen Nutzung. Genau das is doch das Problem. Google stellt zwar die Fotos kostenfrei im Rahemn von Google Streetview zur Verfügung, das machen sie aber nur, weil sie das Projekt querfinanzieren durch Werbung. Und das sind nun mal kommerzielle Interessen, die ein Privatmensch im Rahmen einer Reise mit dort gemachten Fotos nicht verfolgt somit ergibt sich auch keine Grundlage, das man für Urlaubsfotos Geld abdrücken müsste. Im übrigen, weil du grad Paris aufzählst, den Eifelturm darfst du bei Nacht auch nicht knipsen und auf deiner Webseite veröffentlichen (also das Foto). da siehste ja schon wo wir sind, und das war vor streetview.
 
@pandabaer: Nimm es mir bitte nicht übel, aber solche Leute wie Du kotzen mich an! Wo bleibt hier der Menschenverstand, wenn man sich hinter solch hinterfotzigen Paragraphen verstecken muss. Die Strasse ist öffentlich. Google Streetview eine wunderbar nützliche Sache. Eine Ortschaft kann es sich eigentlch gar nicht leisten, da nicht vertreten zu sein. Solcher Prvatsphärenmüll wo keine Privatsphäre herschen kann (im öffentlichen Raum) macht mich agressiv (sorry). Ich wohne leider der Strasse abwegig, so dass unser Zuhause nicht erfasst werden kann und finde es sehr schade. Und andere machen so ein Tam Tam um so ne Lapalie. Ich würde ja noch an den Strassenrand stehen und winken und mich freuen. Aber leider werden ja gesichter wegen irgendwelchen Privatsphären Datenschutz Hirnis unkenntlich gemacht. ALs würde mich der Inder oder Australier kennen der per Zufall meine Fratze im Google Streetview sieht kennen und die welche beim kacken zwischen den AUtos entdeckt werden gehören ehh an den Pranger und sollten öffentlich gezeigt werden müssen ! Echt he das Thema macht mich ganz GGGrrrrr
 
@vectrex: warum soll aber der Verwalter der Straßen nicht das Recht haben, was vom Einnahmekuchen den Google da aufbaut, abhaben zu dürfen? keine straßen - kein streetview. beide sind gewissermaßen auf einander angewiesen. und streetview wird sicher nicht wirtschaftlich unattraktiver wenn man den Kommunen einen Gewinnanteil zuspricht, immerhin haben sie einen Teil zur Verwirkllichung von googles Geschäftsmodell beigetragen. Schlimm genug das weitläufig die Meinung herrscht, ein Unternehmen dürfte sich ohne Gegenleistung alle Informationen krallen um sie zu vermarkten.
 
@Schripsi: Gleich mal zum Verständnis: Nicht wer zahlt dem gehört es. Geh mal mit jemanden zum Autohändler. Er unterschreibt den Kaufvertrag und Du zahlst. Das Auto gehört dann NICHT dir! Nen Kumpel geht Einkaufen und Du bezahlst für ihn. Es ist sein Eigentum und NICHT deines. Eigentum wird von einem auf nen anderen durch einen (Kauf)Vertrag, auch mündlich) übertragen. Wer wo wieviel bezahlt ist dabei scheiß egal!
 
@Mudder: Was ist mit Anlieger-Frei Strassen? Da könnte man Google ja Überteuerte Knöllchen verpassen...
 
@vectrex: Sonst geht's Dir aber noch gut, ja? Leute als "Hirnies" zu bezeichnen, die verfassungsrechtliche Grundrechte zu schützen versuchen.
Nur weil Du unter Datenexhibitionismus leidest, müssen nicht alle diesen Sch... gut finden. Vielleicht solltest Du mal über Deinen Tellerrand hinausdenken und Dir mal ein paar Gedanken über die Folgen machen, bevor Du so ein Sch... schreibst.
Zum Glück ist es meine! Privatsphäre und die ist allenfalls durch mich disponibel und nicht durch Dritte (und schon gar nicht durch Dich). Und Leute, die dafür kämpfen haben meine volle Unterstützung.

Zum Thema: Hier geht es darum, ob das planmäßige Fotografieren einer gesamten Stadt inkl Sehenswürdigkeiten usw eine Sondernutzung ist. Das könnte ich mir gut vorstellen, dass es darauf hinausläuft. Im übrigen machen die das nicht kostenlos. Zum einen ist es querfinanziert, zum anderen darf man erwarten, dass sie diese Daten später teuer weiterverkaufen (Reiseführer, 3D-Navigationssysteme). Dass das Google nicht gefällt ist klar, denn dann werden alle Gemeinden kommen und Google kann wieder mal eines ihrer Spionageprojekte ad acta legen. Ich hoffe, dass es so kommen wird.
 
@vectrex: Ich seh das so. Wer unser Haus sehen mag, der hat hier vor Ort vorbei zu kommen und nicht anonym über das Internet. Jeder sollte hier das Recht haben, von Google gefragt zu werden, ob ihre Hausfasade in Street Maps zu sehen sein darf. Also nicht das ich nur Einspruch erheben kann auf einer Internetseite die ich nicht kenne und ich nicht weiß, ob unser Haus in Maps zu sehen ist. Ein Flyer im Postkasten würde reichen, den kann man annehmen oder ablehnn. Bei Ablehnung muss Google die Stelle schwärzen etc. Damit wäre ich zufrieden... Aber ich bin zB auch zufrieden, dass in Google Maps noch die Satalitenansicht von 2001 ist und das sehr ungenau.
 
@vectrex: Erfahren Sie, seit wann es das Maskottchen das „KiK- T-Shirt“ gibt und welche weiteren Ziele gesteckt worden sind.
Lernen Sie die Hintergründe der Aussagen, wie „Kleidung clever kaufen“, „Komplett einkleiden unter 30,- €“ oder aber auch „Gute Qualität zum vergleichbar günstigsten Preis“ kennen.

sei nicht so stressig , kuschel dich nochmal ne runde in deine googlebettwäsche und denk drüber nach..
 
@pandabaer: Die Buxtehuder Presseagentur BPA meldet morgen: Papa Bär aus Ratingen muss in Zukunft für die 30km fahrt zur Arbeit jeden Tag 600 EUR zahlen - und für den Rückweg nochmal. Begründung: Dass Bär bei seinem Job, den auszuüben er mittelbar die öffentlichen Straßen nutzt, Geld verdient ist kein "Gemeingebrauch" der Straße. Bär nutzt die Straße eindeutig mit Gewinnabsicht!!
 
@DARK-THREAT: Ein wahres Wort. Aber so eine Einstellung entspricht zunehmend nicht mehr dem Zeitgeist, wo heutzutage immer mehr Menschen ihre persönlichen Exzesse und Vorlieben in Form von Text und Bildern ins Netz stellen. Wenn jemand diesem Trend nicht folgen will oder auf sein Recht besteht, eben NICHT gefunden zu werden, dann gilt man als altmodisch oder paranoid. Ich erinnere nur mal an die 80er Jahre und die Volkszählung: http://tinyurl.com/ye27mo - Alles wandelt sich, doch auch zum Guten?
 
@vectrex: Muha... hast dich hoffentlich nicht zu sehr vollgekotzt. Ich wüsste nun nicht wo ich mich hinter Paragraphen verstecke, noch was deine Verallgemeinerung hinsichtlich "... Leute wie du...". Allerdings habe ich hinsichtlich der Streetview Angelegenheit eine andere Ansichtsweise wie du... viel Spaß noch beim aufregen :)
 
@pandabaer: Die Entwicklung der Gesetze zeigt, dass ein Gesetz, das hier zu Lande entstanden ist sehr schnell auch in anderen Ländern Fuß fasst. Da auch StreetView nicht nur für Deutschland ist und wir bereits EU-Länder sind, ist es nicht weitliegend, dass ein sehr großer Mist daraus entstehen kann, wenn Google die Kosten auch nur für einen einzigen Kilometer übernimmt.
Bin auf jeden Fall auf der Seite von Google. Ich zahle auch nichts für StreetView.
 
@johannsg: Noch einer, der entweder den Artikel nicht gelesen hat oder einfach nur das sehen will, was er sehen will... viel Spaß dabei.
 
@Rikibu: Widerspruch! Google knipst zum Wohle der Allgemeinheit! Ja Google IST Gemeinnützig! Google verlangt weder für die Nutzung der Suchmaschine, noch für die Nutzung von Google Maps, noch für die Nutzung von Google Streetview Geld vom Benutzer. Trotzdem schafft es Google, das benötigte Geld für diese Projekte in der freien Wirtschaft zu besorgen. Man muss sich da auch nicht mit seinem Namen anmelden und kann trotzdem die Dienste kostenlos nutzen. Und die Cookies lösche ich sowieso wie ich lustig bin, mindestens jedoch täglich.
 
@Fusselbär: Mach Dich erst mal über den Begriff "gemeinnützig" schlau, bevor Du sowas erzählst. Google ist nicht gemeinnützig, nicht mal ansatzweise. Ziel von Google ist auch nicht, zum Wohle der Allgemeinheit zu knipsen.
 
@Mudder: Google gewinnt eh.
Dieses dorf ist doch viel zu klein um zu gewinnen.
 
@twinky: Ach, Du willst also bestreiten, das es allgemein nicht nützlich wäre, das Internetz durchsuchen zu können, Landkarten durch Eingabe eines Städtenamens schnell angezeigt zu bekommen und sogar Bilder von Straßen betrachten zu können um sich einen Eindruck zu verschaffen und das alles für den User völlig Kostenlos und ohne Anmeldezwang? Also für mich ist das eine modernisierte Form von Gemeinnützigkeit. Sicherlich sind "Suppenküchen" auch allgemeinnützig und auch der eine oder andere Sportverein mag allgemein nützlich sein. Aber Google hat das Kunststück geschafft allgemein nützliches für die User Kostenlos anzubieten und sich dabei trotzdem selbst aus der freien Wirtschaft zu finanzieren. Da ist es mir als User vollkommen egal, ob Google es obendrein schafft Gewinne zu erwirtschaften, sogar im Gegenteil, denn genau diese Gewinne stellen sicher, das diese allgemein nützlichen Dienste für die User weiterhin kostenlos angeboten werden können.
 
@D3vil: Die haben aber ein Anliegen wenn die dort fotografieren wollen und somit ist es zulässig wenn die in die Straßen fahren
 
@Fusselbär: naja, nützlich is so ne sache. da die daten ja nicht realtime mässig aktuell sind, was interessierts mich wies vor 3 jahren in der fleischergasse in fickenstädt aussah? das man sich sehenswürdigkeiten anguggen kann, das hat nen kutlurellen wert, aber private häuserzeilen sich anzuguggen, was hat man davon? außer das man möglicherweise neidisch wird? allgemein nützlich ist es auch nicht wirklcih weil es eben keinen wirklichen nutzen bringt, außer in dem speziellen fall man muss wissen wies dort aussieht, wenn man einbrüche plant oder so. alles andere kann man vor ort auskundschaften, dazu brauch man kein google.gemeinnützig wäre das ganze nur wenns unter gpl stehen würde und auch keine werbung damit gestreut werden würde. ich hab das noch nei verwendet, weil ich nicht weiß wofür...
 
@DARK-THREAT: word! genau desswegen wird gogle nicht gemocht
 
@Rikibu: Merkst Du was? Du widersprichst Dir selbst! Ansichtskarten taugen auch eher gar nicht zu irgendwelchen "Einbruchsplanungen". Genauso wenig taugt da Google Streetview dafür. Weil das wäre genauso, wie wenn sich Einbrecher auf Ansichtskarten wie "vor 3 jahren in der fleischergasse in fickenstädt" für ihre Planungen verlassen würden. Zeitungen würden sicherlich sehr gerne über die dümmsten Einbrecher der Welt berichten, die erwischt werden, weil sie sich auf Ansichtskarten oder die modernere Form der Ansichtskarte wie Streetview verlassen. Schau Dir doch mal Streetview erst mal selbst an, bevor Du auf solch hanebüchene Ideen wie Einbrüche damit planen kommst. Wer schiss vor Einbrechern hat, sollte lieber nach dunklen Gestalten Ausschau halten, die ums Haus schleichen. Könnte natürlich sein das solche finstere Gestalten die ums Haus schleichen, um allzu offensichtlich irgendwas auszuhecken, auch noch rotzfrech behaupten, GEZ "Beamten" zu sein.
 
@Rikibu: Genau das ist Dein Problem: Du weißt es nicht! Aber mit einem Hauch Fantasie/Kreativität könnte man sich schon einige nützliche Anwendungen vorstellen. Nicht wahr? Wegen solchen Leuten wie Dir wird das längst überfällige Feature hier auch noch verzögert. Nur mal als Denkanstoß: ich bin ein Freund von Deinem Nachbarn, war aber noch nie bei ihm: er sagt mir die Adresse: was ist besser eine gewöhnliche Strassenkarte oder wenn ich genau weiß wie mein Weg und wie sein Haus aussieht? In Verbindung mit einem Mobiltelefon... Dämmert es langsam warum man das vielleicht brauchen könnte?
 
Go Ratingen, go! Es kann nicht sein, dass Google alles abfotografiert/abfilmt, um das als "kostenlosen" Service anzubieten und mit der auf der Seite geschalteten Werbung Millionen zu scheffeln, ohne a) um Erlaubnis zu fragen oder b) wenigstens einen so geringen Obulus zu entrichten! [EDIT] NACHTRAG: Ich habe mir den § 14 und § 18 des StWG NW durchgelesen. Ich bin ebenso wie die meisten Laie in Sachen Recht, aber ich lese daraus, dass Ratingen mit seiner Sichtweise auf dünnem Eis steht.
 
@Tjell: Werbung, nicht Seite :P
 
@Tjell: Öhm...nö! Was ist bitteschön so schlimm daran? Ich finde Streetview eine geile Erfindung und schaue mich gern mal in anderen Städten um, um einen ungefähren Eindruck der Situation zu bekommen. Dass das ganze für mich kostenfrei ist, umso besser. Wenn dich die Werbung nicht interessiert, klick einfach nicht drauf oder installier dir ein Block-Tool.
 
@Tjell: Ich schlage keine wehrlosen :)

Ich kann zwar Ratingen verstehen, aber auch Google, weil ich zahl doch auch nicht extra für die Straßennutzung, weil auf meinem Auto GOOGLE STREETS steht und ichn paar Cams an Bord hab. Wenn dies nicht wollen, dann sollen dies Google einfach verbieten. Ham doch auchn paar andere Städte gemacht. Aber da kommt wieder die Geldgeilheit raus... Wieso die Kuh wegschicken wenn man sie vorher nochmal melken kann? Man merkt mal wieder: Nur Bares ist wahres
 
@tommy1977:

naja es geht nicht darum ob du es geil findest sondern das Google Nichts bezahlt und Mio damit verdient aber die Gemeinden von all dem NICHTS haben!
 
@Edelasos: Die Gemeinden kassieren schon genug vom Volk, findest Du nicht? Nein? Dann zahl mehr Steuern!
 
@Edelasos: Wieso bitte sollten auch die Gemeinden etwas davon haben - sie haben schließlich auch keinen Aufwand/Nachteil von der ganzen Geschichte. Es steht ihnen frei, einen ähnlichen Dienst zu betreiben und genauso Kohle zu scheffeln. Für mich sieht es aus, als wollte jemand Geld, ohne eine Leistung vollbracht zu haben. Wenn ich meine Strasse fotografiere würde ich auch nichts Zahlen wollen
 
@web189: Genau so sieht es aus! Ich sehe da eher einen Vorteil für die Gemeinde, indem nämlich potenzielle Besucher sich vorher ein Bild davon machen können, wie es im möglichen Urlaubsort aussieht. Oder ist Ratingen so verdreckt und langweilig, dass man dies nicht öffentlich zeigen sollte?
 
@tommy1977: An diesem Punkt werden sich immer wieder hitzige Diskussion entzünden, denn was Du als gut empfindest, sehe ich als Eingriff in mein informationelles Selbstbestimmungsrecht. Hier herrscht auch rechtlich noch einiges an Unklarheit, inwieweit man voraussetzen kann, dass dieses Recht nicht durch solcherart Services verletzt wird.
 
@tommy1977: Wir alle finanzieren mit unseren Steuern die Straßen und Google vermarktet sie ohne Gebühren zu zahlen? Ich verstehe nicht, wieso das alle so toll finden?! Es ist das gleiche wie mit Google Books.
 
@tiadimundo: Hä? Was hat die Finanzierung der Straße mit dem Fahren der Google-Cars zu tun? Wir finanziern lediglich den Bau und Instandhaltung unserer Straßen und nicht die Nutzungsrechte.
 
@Edelasos: hey wenn Du unternehmerisch tätig wirst, Deine Zeit, Geld und Kreativität investierst, soll jeder Geier, der da ankommt und sagt: ich habe das Klopapier hergestellt, mit dem Deine Angestellte den Arsch bei der Arbeit abputzen, ich will jetzt 50 cent pro Lage und perforierten Abschnitt haben. Das ist doch nicht gerecht. Das ist die Macht, die die Gemeinde möglicherweise hat und ausnutzen will. Aber gerecht ist das nicht.
 
@tiadimundo: warum sollen die sie nicht vermarkten? vermarkte Du sie - bitteschön! Wenn Du gut bist, sag ich in Paar Jahren "Danke"
 
Alle Kommunen sollten dem Beispiel Ratingens folgen und m.E. 60 Euro pro km berechenen. Denn gegen die gesamte BRD zu klagen bzw. gegen ca. 12500 Kommunen wäre für Google zu teuer.
 
@metusalemchen:

Jop ist halt nicht billig :)
 
@metusalemchen: Sehe ich auch so. Andere Firmen in Deutschland die unsere Straßen nutzen zahlen wenigstens Steuern im Land.
 
@tiadimundo: dafür gibt es "Maut"-Gebühren und Google gibt es auch in Deutschland und sie zahlen hier auch ihre Steuern.
 
Google soll lieber hier bei uns mal vorbeischauen. Die Bilder in GoogleEarth von der Gegend hier sind an die zehn Jahre alt. Hopp, hopp Google. :-) Aber back to topic: filmen verbieten und gut ist. Dafür Geld zu verlangen, hört sich für mich nach einem Pakt mit dem Teufel an.
 
@Bengurion: Naja, die Tourismus Industrie benutzt schon seit sehr langem Fotos von Angesehen Schauplätzen in Deutschland und wurde auch noch nie mit einer fragwürdigen Steuer belegt...
 
Glaubt Ihr Befürworter der Abkassiererei wirklich, daß Ihr von der Knete, die die Städte von Google kassieren würde, auch nur einen Cent sehen würdet? Also was geht Euch die Sache überhaupt an? Ihr geht so oder so leer aus.
 
@Michael41a: Manchmal geht es nicht um den persönlichen Profit, sondern inwieweit privatrechtlichen Unternehmen Grenzen gesetzt werden können.
 
@Michael41a: Was mich das angeht? Ich habe die Straßen mitfinanziert. Wieso darf sich Google bei sämtlichen Inhalten kostenlos bedienen und sich durch Werbung damit eine goldene Nase verdienen?
 
@tiadimundo: Nein, durch die Werbung bekommt der Inserent Kunden und "Kohle"!
 
@tiadimundo: Morgen kommt meine Mutti bei Dir vorbei und sagt: hey mein Sohn hat eine Uhr bei Ihnen gekauft: warum glaubt ihr ihr könntet euch an meinem Sohn bedienen: ich habe ihn finanziert. Ich will 10% von jedem Kauf, den er bei euch tätigt!
 
Im Gegenzug sollte Google dann aber auch sämtliche Suchbegriffe, die zum Thema "Ratingen" gehören, nur kostenpflichtig herausgeben. Schließlich ist die Listung und Erwähnung der Gemeinde-Webseite etc. eine Sondernutzung der Infrastruktur von Google... ein entsprechender Paragraph lässt sich bestimmt in die Google-AGB einbinden. Oder man bezahlt die Forderung und löscht Ratingen danach aus dem Index - hat ja schließlich niemand ein Recht darauf, dass seine Seite bei Google gelistet wird. Anschließend bietet Google der Stadt Ratingen gegen ein jährliches Entgelt an, die Webseite der Stadt im Index zu führen.
 
@Tyndal: damit würden google aber auch wer beeinnahmen verloren gehn und sie würden sich ihr eignes aufgebautes system kaputt machen. von der fehlenden attraktivität, wenn man was nich mehr findet, man dann zu ner konkurrenz sufu wechselt, mal ganz abgesehen.
 
@Rikibu: nicht wegen Ratingen...
@Tyndal: super Vergleich, Danke
 
"Es soll wenigstens ein bisschen unbequemer werden" - Klappe zu, Sie inkompetente IT-Ahnungslose. Mir geht zwar die Datensammelei von Google auch auf den Keks, aber gerade Street View bringt den Menschen sicher mehr Nutzen als Schaden. Das sollten sich diese paranoiden Datenschutz-Zeloten hinter ihre ungewaschenen Ohren schreiben. Bei Google gibt es viel zu kritisieren, Street View gehört aber sicher nicht dazu. Oder gibt es vielleicht schon irgend eine "Studie", die einen Anstieg der Wohnungseinbrüche verzeichnet, seit Street View online gegangen ist? Kaum, denn der gegenwärtige Anstieg von besagten Einbrüchen, hängt mit der Ostöffnung des Schengenraums zusammen. Nicht Google ist demnach schuld, das Einbrecherbanden eine Bude nach der anderen ausräumen, sondern die hirnlose Politik der EU, die meint es wäre besonders schlau, Grenzkontrollen zwischen Staaten abzuschaffen, die durch ein Wohlstandsgefälle voneinander getrennt sind, dass an den Himalaya erinnert.
 
@Der_Heimwerkerkönig: Bei Google Maps würde ich dir zustimmen aber gerade bei Street View steht meiner Meinung nach der Nutzen nicht mehr im Verhältnis zu den Datenschutz-Gefahren. Ich finde die Technologie auch toll aber wirklich genutzt hat es mir nicht zu wissen, ob Tante Erna in der Münzgasse ihre Vorhänge nachmittags zuzieht. Aber darum gehts hier noch nichtmal: verbieten will es ja keiner. Es geht nur darum, ob Google aus durch Steuergelder finanzierte "Inhalte" Werbeeinnahmen erwirtschaften darf ohne Steuern zu zahlen.
 
@Der_Heimwerkerkönig: Also Bochum hat es Google schon schön unbequem gemacht. Die haben einfach in weiser Absicht die letzten 20 Jahre die Straßen so verrotten lassen das niemand mehr dort bequem fahren kann.
 
Ratingen scheint es finanziell wohl nicht so gut zu gehen. Und dann noch auf "bißchen umbequemer" zu schieben... Nett
 
Das immer alle Leute wegen jedem Kleinkram direkt immer Google verklagen müssen... aber Google hat ja Geld, also kann man ja wegen jedem Geschiss ne Klage in den Briefkasten werfen. Oh man, manche Leute haben einfach zu viel Zeit.
 
@Dr. Alcome: Hallo Doktor, diese Leute sind Stadträte und deren Aufgabe ist es u.a. die Stadt zu verwalten und das Begehren der Leute (die, die sich für oder gegen was aussprechen - die, die den Mund halten haben Pech gehabt) anzuhören und dementsprechend zu handeln. Das klappt nicht immer so wie es sollte. Aber wenn die Mehrheit der Leute in Ratingen z.B. gegen Google Streetview sind, dann muss das respektiert werden. Und wenn hier ein Sondernutzungsrecht vorliegt (du kannst z.B. auch nicht einfach irgendwelches Kartenmaterial auf deiner Homepage veröffentlichen), dann hat sich Google genauso wie jedes andere Unternehmen/Institution an geltendes Recht zu halten! Im übrigen wurde bislang noch gar nichts verklagt.. .das nur nebenbei.
 
Fragen wir mal anders herum, für was wird Streetview in Ratingen genutzt? Um etwas zu finden. Wenn man in Ratingen also nichts findet, weil Google keine Streetview für Ratingen anbietet, wäre Ratingen und deren Bürger dann zufrieden? Wohl kaum...
Oder vielleicht doch? Stichwort: http://de.wikipedia.org/wiki/Bielefeldverschw%C3%B6rung
 
@Lastwebpage: Lebt ihr alle IN Streetview? Wie habt ihr vorher sachen gefunden? Die Adresse bekommt man wo anders her und normale Routenplaner gibts auch massig um sonst. Ich geh zum Beispiel nicht auf Streetview schauen wo der nächste Supermarkt ist, sonder höchstens auf nem Routenplaner.. Dein Vergleich ist einfach nur schlecht
 
@vires: Nach deiner Argumentation wäre Streetview also insgesammt total sinnlos. Okay, das ist deine Meinung, ist okay, blos wenn es vielleicht doch irgendeinen Nutzen hat, und einige wollen nicht das sie da erscheinen, oder wollen eben Geld dafür, na bitte schön, sollen die eben draussen bleiben.
Den Zusammenhang mit Bielefeld sehe ich schon gegeben, "Wo wohnst du?" "in der weisen Fläche"...
 
@Lastwebpage: Man kann in StreetView noch nichtmal suchen! Ihr verwechselt das mit Maps. In StreetView sieht man nur Häuser und Straßen, keine Zusatzinfos. Bisher ist es also ausschließlich zum Gaffen gemacht.
 
suchst du in streetview? oder in maps das möchte ich jetzt auch mal wissen..
und ich bezweifle das streetview wirklich als werbung verwendet wir.. streetview != google maps.. ich suche in normalen routenplanern.. aber nicht mit einem dienst der fotos zeigt und keinen mehrwert bringt..
 
@vires: sein Vergleich ist sehr gut:) Du solltest Dich dagegen fragen warum Du ein Handy in der Tasche, Telefon auf der Tisch und Glühbirne unter Decke hast - früher ging's doch auch ohne...
 
@tiadimundo: ich glaube die Leute, die technisch weniger versiert sind, nicht über die Technik diskutieren sollten.
 
Alle Kommunen sollten dem Beispiel Ratingens folgen und m.E. 60 Euro pro Km berechenen. Denn gegen die gesamte BRD zu klagen bzw. gegen ca. 12500 Kommunen, wäre für Google zu teuer.
 
@metusalemchen: nö, Google sollte Ratingen einfach außen vor lassen. Wer dann googlemaps nutzt und was in Ratingen sucht, bekommt den Hinweis: sorry, die wollten nicht, versuchen sie es später noch einmal.
Dann ist in Ratingen das gemaule groß
 
@metusalemchen: Noch ist nur eine Minderheit der Deutschen richtig dumm.
 
Ich kanns nur wiederholen: "I have a dream.." Ratlingen bei Google eingeben und 0 Treffer finden! :)
 
@Liqiud: Du musst Deinen Slogan ändern! Dein Traum ist in Erfüllung gegangen: unter "Ratlingen" findest Du bei Google...na....na....na...genau 0 Treffer. Gratulation!!!
 
...demnächst vllt. noch GEMA für Filme + Fotos aus dem öffentlichen Raum ?! Wenn die Stadtplaner ETWAS SCHLAUER wären, würden Sie mit Google den Deal machen, dass sie die hochauflösenden Daten KOSTENLOS NUTZEN können (auch für kommerz. Zwecke wie elektr. Stadtführer etc) , anstatt sie woanders (wenn überhaupt verfügbar!) teuer zu bezahlen !! (einfach nur einfallslos und dumm die ganze Aktion !)
 
@pubsfried: Eric Schmidt lacht sich in diesem Moment kaputt dass er mithilfe deiner Steuergelder ein erträgliches Geschäft machen kann und du ihn auch noch verteidigst. Großartig!
 
@pubsfried: tolle Idee eigentlich
 
Schon seltsam, seit wann muss man explizite, gute Gründe dafür haben um öffentliche Straßen kostenlos befahren zu dürfen? Find's gut dass sich Google das nicht gefallen lässt, sonst kämen die Politiker nur auf den Geschmack.
 
Google sollte jedem die Wahl lassen, ob Personen, Straßen, Städt, Namen etc pp gefunden werden soll - dann wären doch alle zufrieden?
 
@DARK-THREAT: das wäre nur möglich mit für private Personen mit dem neuen elektr. Pers.ausweis. Dann könnte man aber auch gleich die elektr. Wahlen einführen > Junge Menschen gehen wählen > Piratenpartei mehr als 5% > will keiner !! > wird vertagt.
 
@DARK-THREAT: wer ist "JEDER"? Wenn die Stadt Ratingen das nicht will, stehe ich als Ratinger-Bürger ziemlich dumm da.
 
@Lastwebpage: Icch denk mal der Stadrat hat das entschieden und dieser wurde demokratisch als Vertreter der Bürger gewählt. Das ist ein Grund, warum ich wähle - ich will zumindest seriös vertreten werden.
 
@DARK-THREAT: deine einfälle sind echt oft zum schreien. diese vorstellung gleicht einer volksbefragung über ein thema das die wenigsten interessiert. im gegenteil, viele lokale, hotels, usw. wären froh wenn google vor ihrer haustüre vorbeifährt und ihr betrieb aufgenommen wird. alleine beim torismus bringt es emense vorteile wenn du durch stassen oder gassen wandern kannst bevor du mal selbst hinfährst. guck dir mal http://tinyurl.com/yexzape an, da kannst du ganz wien und andere städte durchwandern. viele möchten vorher sehen wie eine stadt aussieht bevor sie da urlaub oder sonstiges machen.
 
@OSLin: Da unser Ort nicht mit Breitbandinternet versorgt ist, kann ich mir das nicht anschaun, und wenn ich könnte wollte ich nicht. Wenn ich nach Wien will, dann fahr ich hin. Wo ich das erste mal in Hamburg oder Berlin war hab ich auch nicht vorher im Internet geschaut. Wenn ich Urlaub machen will, dann weiß ich eigentlich wohin und da lass ich mich gern überraschen wie es da ausschaut. zB wenn antike Bauten da stehen etc. Eine Volksbefragung wäre bei dem Googlesammelwahn eigentlich mal eine Idee. Es gibt ja Partein, die solche Forderungen unterstützen (zumindest die, in der ich bin).
 
@OSLin: bin da der gleichen meinung wie dark-threat.. finde streetview an sich sowas von sinnlos.. alte bilder aneinandergereit die man an sich vorbeischiebt.. wenn mich eine stadt interessiert fahr ich hin oder hol mir generell infos übers internet.. ziemlich jede stadt hat ne eigene seite auf der man sich informationen holen kann.. und danach entscheide ich mich ob es sich für mich lohnt oder nicht.. und eine andere nutzungsart von streetview fällt mir echt nicht ein, aber ihr könnt mich ja gerne belehren wieso streetview so unglaublich wichtig sein soll..
 
@vires: wie du sagst ist es nicht wichtig, aber es schadet auch keinem das man sich darüber aufregen muss.
 
@DARK-THREAT: dann gehörst Du aber zu einer Minderheit, die sich gegen den Fortschritt stemmt
 
@vires: ein Beispiel von vor 5 Minuten: meine Freundin in Berlin ruft mich an und will wissen wie sie am schnellsten zu einer Sparda-Bank-Filiale kommt. Ich schaue in GoogleMaps nach: es gibt nicht besonders viele: sie muss mit der U-Bahn fahren. Sich in einer unbekannten Gegend zurechtzufinden wird für sie wohl am meisten Zeit kosten. StreetView in Berlin gibt es nicht: ich suche mir eine Filiale aus, die möglichst unweit von ihr und von der U-Bahn-Station ist. Kann ihr aber nicht genau erklären wie sie dahin kommt oder wieviel sie laufen muss - alles nur grob, geraten, geschätzt - suboptimal. Mit StreetView hätt ich kurzerhand die Route von der U-Bahn-Station zur Filiale berechnen lassen und sie dann in StreetView abgefahren - dann könnte ich ihr den Weg genau erklären.
 
...oder wie wärs z.B. mal mit "Sondernutzungsgebühr" für die ganzen LKWs, die nun die Autobahnen umgehen, und in den Städten und Gemeinden extremen Schaden auf den Durchgangsstraßen anrichten ?? DAS wäre sinnvoll, und auch im Sinne der Anwohner, die nicht nur Lärm und Dreck ertragen müssen, sondern auch den Wertverlust ihrer Anwesen ! Wo ist denn der Schaden durch Filmen mit dem Auto ??
 
Tja, Ratingen wird wohl das 2. Bielefeld - die Stadt die es nicht gibt...
(zur Info: http://www.bielefeldverschwoerung.de/)
 
wieso wird in den städtischen anzeigern (wochenanzeiger, see-blatt...wie immer sie auch heissen) nicht 2-3 wochen lang eine anzeige geschaltet und die bewohner so informiert "Google GmbH, Mutterkonzern ansässig in den Vereinigten Staaten, hat vor im nutzen der allgemeinheit die Straßenansicht ihrer Stadt digitalisiert im internet aufzuzeigen....." mit der möglichkeit da eine email hinzuschicken oder sich bei dem bezirksamt/landratsamt für öffentlichkeits arbeit zu melden (die sammeln dann alle beschwerden, leiten diese an google) und das haus wird darufhin unkenntlich gemacht. Es gibt auch detailierte satellitenbilder aller möglichen städte und inzwischen mit einer ziemlich hohen auflösung(Bing mit vogel perspektive), sollte in mir der wunsch aufkommen einen punkt genauer in augenschein nehmen zu wollen werd ich das wohl auch so machen können, falls ich unlautere absichten haben sollte. google verusucht ja schon durch einen alghorithmus gesichter und kennzeichen unkenntlich zu machen(mehr oder weniger erfolgreich). ich bin nicht so scharf drauf das streetview in deutschland anläuft, wenns da ist gut wenn nicht auch ok, da ich mich lieber in anderen ländern rum treibe. es ist aber egal was google macht und vorschlägt etc. weil das ganze gerede von informationeller selbstbestimmung, datenschutz etc seitens der komunen nur populistisches gerede ist, denn es wird stück für stück abgebaut, alle möglichen firmen in diesem land führen listen über ihre kunden verkaufen dieses weiter....wie sollte es den rating unternehmen sonst möglich sein einen normalen bürger zu klassifizieren und einen kredit abschlagen nur weil der demografische hintergrund seiner wohngegend unvorteilhaft ist UND genau solche sensibelen daten sind auch in privater hand und ich sehe meinen bürgermeister oder volksvertreter auch nicht dagagen angehen, brüllend "gebt diesem mann seine daten zurück". man kann beide seiten verstehen...die einen haben angst das denen durch diese bilder etwas weg genommen werden könnte und google will dem rest die möglichkeit geben sich die ecken der westlichen welt anzugucken. pat situation..sich gegenseitig an zufahren und fronten bilden bringt aber auch nichts. "der terrorist hat google earth benutzt um den anschlag vorzubereiten" also ob es 1998 oder früher kein kartenmaterial gab *lacht*. bin ich dagegen das man mein umfeld abbildet ohne mein wissen? joa eigentlich schon...würde ich mich besser fühlen wenn es eine ansprechperson gäbe? ganz sicher! aber soweit kommt es doch erst gar nicht . naja kurz: ich kann damit leben wenn eberswald irgendwo im schwarzwald nicht vorhanden ist.
 
wenn die stadtväter von ratingen street view nicht wollen ist es ihr gutes recht aber zum leidwesen der ansässigen firmen, hotels usw. ich würde mir ratingen vorher lieber bei google ansehen bevor ich dort hinfahre um eventuell urlaub oder sonst etwas zu machen. ratingen schiesst sich selber ins knie was fremdenverkehr oder firmen betrifft. die betriebe in dieser gegend werden sicher anders denken als ihr stadtrat.
 
@OSLin: was hast du davon, das Firmengebäude einer Firma vor einem Geschäftskontakt anzuschauen? Selbst das Aussehen kann man nicht zählen, da die Bilder ja nun auch nicht soo oft aktualisiert werden! Stell dir mal vor du suchst da nach einem Hotel und da ist auf dem Bild direkt davor ne Baustelle drauf. das kann sich ja ein paar Tage später schon geändert haben, aber das Hotel verliert dadurch evtl. Kunden. somit ist das wieder so nen 50 zu 50 Ding!
 
@DarkKnight80: es geht auch nicht um industrie firmengebäude. das die bilder etwas älter sind spielt da keine rolle, weil sich sehenswürdigkeiten und der kern einer stadt kaum ändern. die geschäftsleute und die stadt selbst hätte kostenlose werbung bei jedem virtuellen durchgang und nichts zu verlieren. vielleicht sehen wir großstädter das ein wenig lockerer da sich hier kaum einer um dies kümmert und insgeheim darauf hofft das sein geschäftslokal samt namen groß im bild ist.
 
@DarkKnight80: wenn Du etwas nachdenken würdest, würdest die Frage vllt nicht stellen: vllt. will ich mir das Firmengebäude ansehen, weil ich wissen will wo die Garageneinfahrt ist, damit ich vorher in die richtige Strasse einbiegen kann? Vllt. ist die Firma mitten in der Stadt und ich will sehen wo ich in der Gegend besser parken kann? Ist das wirklich so schwer zu sehen?
 
Nicht dass Ratingen bald das neue Bielefeld wird und quasi von der (Internet-)Landkarte verschwindet. Die Macht dazu hätte Google sicherlich, bleibt nur die Frage, ob Google es für die Stadt "wenigstens ein bisschen unbequemer" machen will. (edit: sorry @ chris193)
 
§30 StVO: "Unnützes Hin- und Herfahren ist innerhalb geschlossener Ortschaften verboten, wenn andere dadurch belästigt werden."
 
@Kuli: Sag das mal der grünen Minna, die fahren auch unnütze durch die gegend hin und her.
 
@ Minusklicker: Nenne mir mal ein positives Beispiel, wenn die grünen einmal etwas Nützliches tun!
 
Ist es in Deutschland nicht verboten einfach so durch die Gegend zu fahren ohne genaues Ziel? Glaube da gibt es einen gewissen Paragraphen in der StVo.
 
@DarkKnight80: und was sollen das mit den Google-Fahrzeugen zu tun haben, die die Strassen abfotografieren?
 
ich frage mich echt, wie manche hier echt ohne streetview leben konnten.. streetview zeigt fotos von der gegend.. WOW.. das bringt keinen werbewert da die fotos nicht aktuell sind.. wenn ich nach etwas suche verwende ich nen normalen routenplaner.. mit ner schönen altmodischen straßenkarte..
deshalb eine einfache frage: was bringt euch streetview.. ich rede von streetview und nicht von google maps oder sonst was.. aber bitte was bringt euch streetview?
 
@vires: Les die Kommentare, wurde hier schon 100mal gesagt, aber nur, weil 100Leute wie du fragen was der Sinn ist.

In meinen Augen ist unsere gesamte Nation einfach viel zu überempfindlich, das ist wie mit dem Nazi-Thema - ja klingt radikal, was? Schaut in euch und checkt eure Reaktion, viele werden sich dann selbst bei der Empfindlichkeit ertappen.
Kommt schon, muss man wegen JEDER pisse rumheulen "Datenschutz!!!" ? Das Land hat ja mitlerweile gar kein anderes Thema mehr.
 
@Every_b: das hat nix mit datenschutz für mich zu tun, hab ich auch nirgends geschrieben.. ich will nur wissen wieso ihr google hier so verteidigt.. sie machen damit geld straßen zu fotografieren.. die stadt will jetzt damit geld machen.. was ist daran verkehrt? es hat für die stadt keine nachteile.. die hier aufgezählten gibt es meiner meinung nach nicht.. streetview bringt keine werbung für die städte oder die gegend.. und zu meiner frage habe ich leider noch keine antwort hier gefunden.. alle schreiben nur ratingen soll halt von der karte verschwinden.. das ist für mich keine antwort.. google wird hier als gott verehrt und ratingen ist der teufel..
 
@vires: jeder Arzt, Geschäft, Restaurant, Bank, Disko usw., die ich oder andere über GoogleMaps gefunden haben, waren durch die WERBUNG bei Google erfolgreich. Das waren in letzter Zeit so viele, dass Google damit Milliarden verdient. StreetView bietet für diesen Dienst einen sehr großen Mehrwert, der hier schon oft genug erläutert wurde.
 
@ChaosMädchen: du schaust dir das haus von nem arzt oder ner bank von außen an ob es dir gefällt? genauso disko usw.. und die meisten städte haben doch eine internetpräsenz auf der man alles anschauen kann.. von daher sehe ich diesen mehrwert einfach nicht.. und google will doch damit auch verdienen.. warum also die stadt nicht?
 
@vires: denk mal selber nach - ich finde die Antwort offensichtlich
 
Ich hoffe doch sehr, dass andere Städte/Gemeinden dem Beispiel Ratingens folgen.
Google ist keine Wohlfahrtsorganisation, sondern verfolgt knallharte kommerzielle Ziele... und verdient damit richtig Geld!
Übrigens: Straßen und StreetView sind nicht zwingend aufeinander angewiesen. Auf StreetView kann ich verzichten - auf Straßen nicht!
 
google tut datschutztechnischen mit diesen fotos unfug betreiben! 1. zwar ist eine strasse öffendlich...aber nicht die häuser, da sie meistens privatgrundstücke sind. 2. besteht seiten google kein öffendliches intresse diese daten 100% kostenfrei im netz anzubieten...den sie blenden werbung ein! 3. finde ich es sehr wohl ein fremdnutzung der strasse, diese zu fotografieren....eine strasse ist dazu da um von a nach b zu gelangen... ich finde sehr wohl das google der allgemeinheit für ihre unrechtschaffenheit bezahlen muss...pro km würde ich sogar sagen 10000 euro zweckgebunden für soziale zwecke. es ist einfach unsozial was google mit streetview, youtube usw betreibt. ihre geselschaftsform baut auf illigalem treiben auf, das die suchmaschiene zB webseiten rippt/scannt, ohne die inhaber zu fragen etc....google ist wie intel, ms usw ein hinterhältiges geldgeiles unternehmen, dem menschen im grunde egal sind...
 
@MxH: Wenn dein Haus, dein Auto, oder gar deine Yacht öffentlich sichtbar sind, kann die jeder fotografieren wie er gerade lustig ist. Du willst mal selbst nach Panoramafreiheit suchen. Es gibt kein Recht am Bild der eigenen Sachen (Sachen haben kein Persönlichkeitsrecht). Es gibt nur ein Recht am eigenen Bild (Persönlichkeitsrecht), erscheinst Du aber nur im Panorama oder in einer Gruppe, so ist das auch mit dem Recht am eigenen Bild so eine Sache. Schlag halt mal nach, Panoramafreiheit, gründet sich auf Rechtsprechung, die bis ins Jahr 1876 zurückgeht. Aktuell gilt da in Deutschland §59 UrhG: http://dejure.org/gesetze/UrhG/59.html Gilt für Google genauso wie für Touristen die Panoramabilder machen. Danach hat Ratingen gar keine Schnitte mit dem hanebüchenen Ansinnen durchzukommen. Alle Kosten, die Anwälte und Gerichte mit spielerischer Leichtigkeit im Übermaß produzieren werden, aus solch einem Rechtsstreit, wird hinterher Ratingen und somit die Bürger von Ratingen bezahlen müssen. Würde mich gar nicht wundern, wenn am Ende der Rechtstreit Ratingen das Zehnfache dessen kostet, was sich die Ratinger Verwaltung in ihrer Fantasie an Einnahmen ausgemalt haben mag. Google wird alleine schon deswegen Ratingen mit der Abzocke nicht durchkommen lassen, weil sonst jeder dahergelaufene Dorfhäuptling meint, Google beliebig abzocken zu können. Das heißt, wenn es zu einem Rechststreit kommt, wird Google mit Sicherheit auch die besten und teuersten Anwälte einsetzen. Hinterher wird Ratingen verschuldet sein und die Bürger müssen es bezahlen. Und das alles wegen Fotos wie man sie schon seit Ansichtskarten-Zeiten kennt. Denn nichts anderes ist doch das Streetview, eine moderne Ansichtskarte. Bloß eine Momentaufnahme, Schnappschüsse mehr nicht, jedoch keine rund um die Uhr Überwachung, so wie viele Städte per Videoüberwachung Bürgern hinterherspitzeln (übrigens ohne Nutzen, denn vom Zuschauen per Überwachungskameras kommt keine Hilfe im Falle eines Falles).
 
@Fusselbär: sie sagen doch nicht das google nicht fotografieren darf, steht doch auch im artikel oder im ersten zu dem thema, das sie es nicht verbieten können.. hier wollen sie geld verlangen weil google die straße anders nutzt..
 
@Fusselbär: Nur zur Erinnerung: Video-Kameras haben dazu geführt, dass die Eisenbahn-Bombenleger gefasst wurden! Ich bin stimmt kein Schäuble-Fan (der geht mir zu weit) - aber nur soviel dazu, was den Nutzen anbetrifft.
 
@luciman: Überwachungkameras, die in London wohl im Übermaß vorhanden sind, haben die Bombenattentate nicht verhindert. Genauso bei Gewalttaten, da hilft dir eine Überwachungskamera ganz genau gar nichts! Aber merkste was? Überwachungskameras mögen zwar weitgehend nutzlos sein, diese ausufernde Überwachung in Städten hat aber ganz genau gar nichts mit Streetview von Google zu tun, denn Google macht nur Momentaufnahmen, Schnappschüsse des Panoramas, wie auf Ansichtskarten.
 
@MxH: Falsch, nur dieser "Beitrag" ist Unfug.
 
Sowas lächerliches, eine Stadt stellt sich ins Abseits!
 
@Snoopy53: Nicht nur, diese Wählervertreter (und auch viele andere, die sich aufhetzen lassen) begreifen nicht den Nutzen, wenn die ganze Welt ihre Stadt betrachten kann, es ist wie ein kostenloser Reiseführer.
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