Google Street View: Ratingen will 20 € pro Kilometer

Internet & Webdienste Im Rahmen des Dienstes "Google Street View" schickt der Suchmaschinenbetreiber seine Kamerafahrzeuge durch deutsche Städte, um jede kleine Gasse zu fotografieren. Nicht jeder Stadt gefällt das, so auch Ratingen. mehr...

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@Dr-Gimpfen: wieso lol?? eigentlich ist das eine wirklich gute Idee der Stadt um etwas Geld in die Kassen zu bringen. Vor allem aber tut es Google nicht weh...
 
@SexySinner: 2000 €pro Kilometer wäre wohl angemessener gewesen. Ich finde 20 € zu wenig.
 
"Es soll wenigstens ein bisschen unbequemer werden", sagt Stadtsprecherin Ulrike Elschenbroich.......... dass ich nicht lache! Das könnte für Google aber ganz schön unbequem werden, bei solch einer horrenden Summe... huihui... @granworld seh ich genauso, 20Euro sind Peanuts... EDIT: Wenn das wirklich mehrere und größere Städte erwägen sollten, dann muss das doch bestimmt wieder der User ausbaden (z.b. viellicht kostenpflichtig)
 
@Dr-Gimpfen: ++, Da hat mal wieder ein spitzen Beamter eine spitzen Norm gefunden um zu Kassieren. blabla..Sondernutzung....blabla...Paragraph...blabla...Gemeingebrauch...KOTZ!
 
@SexySinner: Das is ne scheiss idee. Da man sehr viel auf Google macht sperren sich diese Städte selbst von der "onlinewelt" aus... diese kurzfristige gier kann auf dauer viel teurer werden, wenn google sich einfach weigert das zu filmen und die Leute nicht mal eben virtuell durch eine vom Tourismus abhängige Gegend schauen können...
 
@blazeblade:

Google macht mit streetview Geld warum sollen dann auch nicht Städte davon Profitieren können?
 
@Dr-Gimpfen: Google könnte andersherum Paar Milliarden von Deutschland verlangen für diesen Service... Es entsteht ein neuer Markt um StreetView herum. Schande dass man Amerika immer so hinterher hinkt.
 
Ich habe allgemein kein Problem mit Street View. Allerdings hat Google eine andere Auffassung von "unkenntlich" als ich sie habe. Man kann die Menschen sehr genau erkennen, auf der Straße. Erst recht, wenn man die Person wirklich kennen sollte. Auch Nummernschilder sind unzureichend unkenntlich gemacht. Die meisten sind einsehbar. Gerade bei parkenden Fahrzeugen. Google sollte schon dafür sorgen das es bei Street View bleibt und nicht bei "wer treibt es da im Auto View".
 
@Kalimann: Kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin viel mit StreetView unterwegs und kann die meisten Nummernschilder nicht erkennen das gleiche für Gesichter. Und wenn ich da wirklich jemanden aus meiner Stadt kennen sollte- na und? warum dieses Theater? Die Person würde ich auch erkennen, wenn ich mit dem Bike unterwegs wäre. Und wenn es da jemand im Auto 'treibt', dann hat er oder sie doch sowieso das Risiko gesehen zu werden. Dazu Bedarf es keinen Google StreetView. Hört doch endlich auf den Politikern und Beamten nachzuäffen!
 
@Superia: Das Problem ist z.B. folgendes: Man weiß, wann Google die Fotos gemacht hat. Stell dir vor das Auto deiner Freundin/Frau steht vor dem Haus ihrer Ex. Auch wenn das Nummernschild unkenntlich gemacht wurde, wirst du bei StreetView das Auto erkennen. Sieht man ja sogar schon schon bei den bisherigen Satelliten-Bildern. Man kann also auf den Bildern erkennen, wann jemand wo war und das kann wie in diesem Beispiel zu größeren Problemen führen und daher ist es eigentlich so nicht ok...
 
@sushilange: Dann sag mir mal wo ich letzte Woche am Dienstag um 14:25 war...
 
@sushilange: wenn das Auto seiner Freundin/Frau vor dem Haus ihrer Ex steht... dann ist die Freundin/Frau leider immer noch lesbisch. EDIT: Auch wenn du es bestimmt etwas anders meintest, ist es doch in einem solchen Fall nicht die Ursache, sondern eine Bestätigung der Probleme.
 
@Link: Ach also weiss ja net wie du das genau meinst, aber ich hab nix gegen Lesbische frauen :) Bei schwulen Männern wird mir schlecht, aber bei Lesben genau das gegenteil^^
 
@DionysoZ: also für dich ganz langsam: er schreibt doch "das Auto deiner Freundin/Frau steht vor dem Haus ihrer Ex". Wenn da "ihres Ex" stehen wurde, dann hätte die früher auch nen Mann gehabt, so aber war sie früher mit einer Frau zusammen... und das Foto zeigt, dass das Experiment mit nem Mann wohl gescheitert ist.
 
meinte natürlich ihrem ex ^^ Da ich weiß, wann die Aufnahmen gemacht sind, weiß ich ja auch, ob man zu diesem Zeitpunkt eigentlich mit der Person zusammen war. Ist ja auch nur eines von vielen Beispielen. Man weiß halt wo die Leute zum Zeitpunkt der Aufnahme waren und das ist ein Eingriff in die Privatsphäre. Das Unkenntlichmachen der Nummernschilder oder Gesichter ist dafür nicht ausreichend, da Bekannte einen dennoch sofort identifizieren können.
 
@sushilange: also wenn du irgendwas machst wobei dich bekannte nicht sehen sollen und das auch noch in der öffentlichkeit dann musst du schon in ne andere stadt fahren, weil naja gut hier aufm dorf mehr als in der stadt kennt dich doch jeder. und wenn du nicht nem bekannten begegnest hat dich immernoch der nachbar gesehen und es gibt genug alte menschen die sogar tagebücher darüber führen wann du wo was gemacht hast und wann du gegen das gesetz verstoßen hast. also ich hab auch keine angst auf irgend nem bild bei streetview zu sein, ich tu aber auch nichts was ich meiner freundin verheimlichen müsste...
 
@Kalimann: Ach das mit dem Unkenntlich ist so eine Sache. Schau mal im TV wie da Leute teilweise "unkenntlich" gemacht werden, da is das noch viel schlimmer. Und da gehts teilweise um brisante aussagen. Bei Streetview sieht man die Person einfach nur auf der straße... wie jeden tag auch.
 
@Link: Aufgrund einer genialen Geschäftsidee haben Autohersteller mehr als ein Auto einer Serie in der selben Farbe hergestellt. :) Muss also nicht immer der Wagen der Frau/Freundin sein.
 
lol, also da muss ich doch echt lachen... XD
Die 6.000€ dürften Google nicht stören, aber wie im Artikel steht ist die Gefahr groß dass andere Städte dann mitmachen...^^
 
Ich find es gut das die Leute aber nicht einfach wegschauen. private Daten haben halt ihren Preis ...
 
@something: die frage ist nur wer was von der kohle sieht... und ich bezweifel stark, dass die "opfer", heißt wir armen fotografierten, was davon sehen werden.
 
@something: Was für "PRIVATE DATEN" wenn die durch die Straßen fahren und das fotografieren was JEDER von der gleichen Stelle auch sehen kann? Da ist doch nichts privat dran!
 
@something: Wenn die ARD in meiner Straße einen Tatort dreht, dann sehe ich auch kein Geld dafür. Wenn die Nachrichten vom Oktoberfest berichten, dann zahlen die auch nicht dafür pro Meter, pro gefilmten Besucher oder pro Minute. Wenn man anfängt solche Sachen einzuführen, dann muss auch konsequent das für alle gleich machen.
 
@chillah: niemand will ein foto von dir sehen, du müsstest mir geld geben, damit ich es mir anschaue.
 
Abzocke vom feinsten. Das geht denen gar nicht darum, das es nicht gefällt, sondern es ist die reine Gier, wenn sich eine Stadtverwaltung eine solche Abzocke ausdenkt. Vermutlich ist es auch Rechtsbeugung. Was zocken die eigentlich den anderen Touristen ab, die Schnappschuss-Fotos machen? Die Panoramafreiheit ist ein Recht, das es seit 1876 gibt. Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Panoramafreiheit
 
@Fusselbär: In dem Newstext wurde aber, sehr schön, erwähnt, das Profit nicht in dem Recht vorgesehen ist.
 
@Fusselbär: "Neben dem Urheberrecht können weitere rechtliche Gesichtspunkte einer Fotografie entgegenstehen: das Eigentumsrecht am Grundstück mit dem daraus resultierenden Hausrecht, Persönlichkeitsrechte der Bewohner eines Gebäudes oder Sicherheitserwägungen (etwa bei militärischen Anlagen). Siehe dazu: Bildrechte."
 
@Fusselbär: Ich zitier mal kurz, und geb damit auch Kalimann Recht: "So lange die Bilder von ffentlich zugnglichem Gelnde (das schliet auch Privatgrundstcke ein) aufgenommen worden sind, knnen sie frei verwendet und gezeigt werden (Panoramarecht, 59 UrhG). Dieses
Recht schliet auch die Abbildung auf einer Internetseite ein. Achtung:
Das Panoramarecht gestattet keinerlei Hilfsmittel (also auch keine
Bilder von Leitern, Fahrzeugen, Flugzeugen aus), keine Aufnahmen von
umfriedeten Privatgrundstcken, Husern usw. aus (gelten nicht als
ffentlich), und auch nicht von Bahnsteigen usw. aus" (Rechtschriebfehler hab ich nicht verloren, da der Text nciht von mir ist^^)
 
@Fusselbär: Bei rund 6000.- geht es wohl eher um die Geste. Zudem unterliegt auch die Panoramafreiheit Einschränkungen, die google definitiv nicht beachtet.
 
@NikiLaus2005: Dürfen Touristen dann auch nicht aus Autos oder Reisebussen oder aus Eisenbahn und Straßenbahn Schnappschüsse machen? Recht muss schließlich Recht bleiben: verbietet man Google von Autos aus zu Fotografieren und beruft sich dabei auf eine derartige Auslegung von §59 UrhG: http://dejure.org/gesetze/UrhG/59.html So trifft dies auch alle Touristen, denen danach das Fotografieren aus Autos, Reisebussen, Eisenbahn und Straßenbahn heraus verboten sein muss. Auch eine extra "Gebühr" von Google für das Befahren von öffentlichen Straßen zu verlangen, ist doch allzu offensichtlich Rechtsbeugung vom feinsten. Für Anwälte ein gefundenes Fressen, in Zusammenarbeit mit Gerichten wird es reine Routine sein, wesentlich mehr Kosten als 6.180 Euro zu produzieren, die Ratingen und somit die Bürger für den Amoklauf der allzu gierigen Ratinger Verwaltung schlussendlich werden abdrücken müssen. Denn das die Ratinger Verwaltung mit ihrer frei erfunden "Gebühr" für das befahren von öffentlichen Straßen mit Pauken und Trompeten bei Gerichtsprozessen baden gehen wird, dürfte eigentlich jedem klar sein, der noch halbwegs bei Verstand ist.
 
@Kalimann: Fusselbär hat Recht...es handelt sich hier um reine Abzocke...das ist fast genauso bekloppt wie jemand wegen Stromdiebstahls zu belangen wenn er auf Arbeit sein Handy aufgeladen hat....und in wie fern macht google mit streetview Profit?
 
@unwichtig: Profit ist als Scheinargument für einen Ratingenzusatzstraßenzoll irrelevant! Schließlich fahren über Ratingens Straßen sicherlich auch andere Autos und LKWs bei denen die Besitzer (Firmen) Profit als Ziel haben. Sagen wir mal Aldi, kann mir aber nicht vorstellen, dass Ratingen jeden Lebensmittelladen aus der Gemeinde ekeln wollen würde: die Konsequenzen wären furchtbar für die Bürger! Schlussendlich würden sich die Bürger dann wohl eher eine andere Gemeinde suchen, als solche Amokläufe der Gemeindeverwaltung weiter zu erdulden.
 
@Fusselbär: Stimmt genau. Seit wann darf die Stadt vorgeben warum ich eine Straße befahre. Ich darf sie sogar einfach befahren weil ich Lust dazu habe. Also wenn Google Lust dazu hat, dann dürfen die auch dort fahren. Und fotografieren von öffentlichem Raum ist auch nicht verboten. Recht sollte für alle gelten und nicht willkürlich verteilt werden dürfen.
 
@Timurlenk: Das darfst du, wenn du allerdings einen bösen Nachbarn hast... "§ 30 Umweltschutz und Sonntagsfahrverbot (1) ...Unnützes Hin- und Herfahren ist innerhalb geschlossener Ortschaften verboten, wenn andere dadurch belästigt werden." http://www.gesetze-im-internet.de/stvo/__30.html :-)
 
Gibt es dafür eigentlich eine rechtliche Begründung? oBTW:
Ratingen ist sowieso doof. Das sag ich als MEttmanner! (Ratingen gehört zum KReis..)
 
Soll das Kuhdorf doch nen Weißer Fleck auf der Landkarte bleiben wie die Seiten in meinem Playboy. Die will auch niemand sehen.
 
@John Dorian: Genau, Mauer drum und Glocke drüber und schon haben sie ihre Ruhe vor fremden Fahrzeugen, Flugzeugen und Satelliten *gg*
 
@John Dorian:
Kuhdorf, der Witz war gut. In Ratingen sitzen große Firmen... Vodafone, HP, Nokia, ASUS, Technisat, Computacenter, Symantec.. um nur mal ein paar zu nennen.
 
@typh: Die bleiben da auch sitzen wenn es ein weisser Fleck auf der Landkarte wird, von daher...
 
richtig so bei mir würden die aber 2000 Euro für den Kilometer bezahlen und nach 12 monaten den selben Betrag nochmal... Umsonst ist der Tod oder wie war das....
 
@rush: am besten mit'm Leasingvertrag.
 
@pitbiker: genau Cross-Border Leasing :)
 
@rush: Jo... und wenn erst die Suchmaschinen auf den Trichter kommen, dass nichts im Leben umsonst ist. Dann dürfen sich die Nutzer künftig mit Adresse und Bankverbindung anmelden und pro Suchabfrage 1 Cent an die Suchmaschinenbetreiber bezahlen. Ach, was soll der Geiz, machen wir 10 Cent pro Suchanfrage draus, umsonst ist ja nur der Tod, da hast du schon recht.
 
Der rechtliche Hintergrund steht im letzten Absatz. Verbieten kann man es nicht, aber Google hat auch keinen Anspruch darauf kostenlos Fotos machen zu duerfen.
Edit: Jaja blauer Pfeil ich weiß. Ich dachte ich haette ihn gedrueckt.
 
jap man kann dem vortschrit auch mit dem knüppel entgegenwirken... ich bin kein google fan aber das ist lächerlich !
 
Es ist doch heute egal was jemand macht es finden sich immer Trittbrettfahrer die kassieren wollen.
 
.....aber eins versteh' ich nicht Leute: Ihr seid doch sonst immer so gegen Big Brother u. &: u. das, was Google macht, ist nichts anderes. Es ist lediglich der Anfang, u. der ist noch nicht mal harmlos.
 
@Barney: Die meisten hier verstehen es nicht: Da wurden Straßen aus Steuergeldern gebaut und Google nutzt diese um selbst Geld zu verdienen. Darum geht es, genauso wie sie Nachrichtenseiten, Webseiten und auch Bücher nutzen um Geld - viel Geld - zu verdienen. Dafür muss man evtl. langsam mal Gebühren verlangen.
 
@tiadimundo: du weisst schon das google earth / street view kostenlos ist?
 
@ShadowDuke: Ja natürlich. Du kennst doch hoffentlich das Geschäftsmodell von Google? Werbung! Alle ihrer Produkte sind kostenlos.
 
Ich frage mich wirklich mal was los wäre wenn Google die Schnauze von solchen Städten voll hat und sie vollständig aus ihren Karten streicht. Niemand wird erfahren daß es sie gibt, wobei man aber natürlich auch so ziemlich jede Route durch diesen weißen Fleck auf der Karte ziehen könnte. Da bietet Google schon einen grandiosen Service und irgendwelche Idioten müssen immer noch quer schießen.
 
@Johnny Cache: was is daran denn grandios? sie machen bilder von der gegend wow.. reicht auch ein normaler straßenplan auf dem die route eingezeichnet ist.. und selbst wenn google die schnauze voll hat.. wird auch keiner sterben und in der jeweiligen gegend wir auch nix anders.. es gibt alternativen zu google und damit mein ich nicht streetview kopien oder so ähnliches zeug sondern normale kostenlose routenplaner
 
@vires: Ah normale kostenlose Dienste. Jetzt rate mal wie kostenlos die wohl wären wenn die in jedem Kaff Kohle abdrücken dürften. Na? Davon ab ist Streetview klasse und ich verstehe beim besten Willen nicht was man dagegen haben könnte.
 
@Johnny Cache: -.- ich meine "normale" routenplaner.. nix mit foto sondern normale straßenkarten aufdenen die route angezeigt wird.. und für solche dienste kann wohl kaum eine stadt was verlangen.. hab ich doch auch dazugeschrieben.. straßenplan != fotos von der gegend wie in streetview.
 
@vires: Und diese Kartendaten entstehen wie durch ein Wunder von selbst?
 
@Johnny Cache: satelliten fotos? oder willst du mir erklären das es routenplaner erst seit google street view gibt?
 
Dann sollen sie das Kaff eben weglassen, wenn die so einen Kindergarten veranstalten. Google verlang auch kein Geld für die Benutzung von Street View.
 
Dürfen die gar nicht .
 
I have a Dream.. einmal Ratlingen bei Google eingeben und keinen einzigen Treffer haben! :) Vote 4 Google without Ratlingen!
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