Advanced Format soll Festplatten effektiver nutzen

Speicher Der Festplattenhersteller Western Digital will mit "Advanced Format" eine neue Methode der Formatierung bei seinen Massenspeicherlaufwerken einführen. Dadurch sollen auf jeder HDD mehr Daten untergebracht werden können. mehr...

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Uff. Return of the Jumpers
 
@Air50HE: sry ist flach aber "Alternativ kann vor der Verwendung der Festplatte ein Jumper gesetzt werden.", Warum sollte man einen teleportfähigen Menschen vor die Festplatte setzten?
 
@darkalucard: Da hat wohl jemand ein Clown gefrühstückt oder hat eine an der Klampfe!
 
@WosWasI: oder gestern Jumper im Fernsehen nicht gesehen.
 
@WosWasI: Der Witz von darkalucard war auf jeden Fall deutlich besser als der Film auf den er anspielt.
 
Schön das die Entwicklung der HDD immernoch weiter geht, grade wo SSDs noch nicht so erschwinglich sind.
 
@darkalucard: ja schon... aber ich nehme mal an dass sich das ganze auch genauso gut auf ssd's anwenden lässt
 
@BananaJoeJoe: Bei SSDs soll man unter XP ein "Alignment" durchführen, auch muss man das TRIM Kommando manuell absetzen, unter Win7 ist das nicht nötig.
 
Lohnt wohl nur bei großen Datenmengen und großen Dateien, wer ein normales System nutzt, wird sich dank der 4K Blöcke erhöhte Zugriffszeiten erkaufen. Bei Raid0 ist das ja schon problematisch, da verpufft die Leistung oftmals, da gerade bei vielen kleinen Dateien die Performance einbricht.

Dazu ist es wieder mal eine proprietäre Lösung, an der sich vermutlich andere Hersteller nicht beteiligen. Solange es auch auf Betriebsystemseite keine integrierte Unterstützung gibt, sollte man davon wohl besser die Finger von lassen.
 
@rAcHe kLoS: stimmt nicht :-) grad RAID gewinnt massig mit großen Sektoren! Deshalb kann man die Blocksize auch verändern! RAID besonders in den höheren Modis. Da die immer 128k Blöcken oder 64k Blöcken ziehn muss!
 
@WosWasI: verwechsel bitte nicht die Sektoren der HDD mit den Clustern des Dateisystems. Und die letzteren werden auch wenn sie größer sind immer noch von der Tatsache betroffen sein, dass die Sektoren erstmal ausgelesen werden müssen, außer man hat das Glück, dass die genau auf den Sektoren der HDD liegen. Das wird wohl aber nicht oft vorkommen, denn sonst hätte man wohl in der News erwähnt, dass dieses oben beschriebene Verfahren mit erst auslesen, verändern und dann schreiben eine Ausnahme darstellt.
 
@Link: ich verwechsle garnix :-) beides geht Hand in Hand! Nimm mal Linux her ... besorg dir so eine HDD ... mach Festplattenbenchmarks. Sowas gibts seit X Jahren bei SCSI HDDs. Da konnte man die Performance im IO bereich verdoppeln, wenn die Clustergröße der HDD die selbe des Filesystem ists *hust* aber das sind Assbach Uralt Tweaks aus Jahre 9GB X-D die alte Atlas Serie konnte so extrem getuned werden für DBs.
 
@WosWasI: ja, nur da hatte man dann wohl nicht das Problem, dass ein Sektor der HDD von mehreren Clustern des Dateisystems verwendet wurde. Das ist aber das Problem hier. Wie oben auf dem Bild schön zu sehen ist, ist beides auch genau so groß, nur nicht übereinander.
 
@Link: passt schon ^_^ ist ja nur ein NTFS Problem.
 
@WosWasI: Kannst du mir das mit der Atlas-Serie etwas erläutern? Sitze hier nämlich auf einer 73GB Platte der Serie. Bzw. wonach muss ich im Internetz suchen, um mehr Infos darüber zu finden? =)
 
Es geht ja nicht drum wie groß die sektoren logisch (womit man sich bisl leistung erkauft ) und immer noch physisch 512B groß auf der festplatte sind sondern wie groß sie Physisch sind, auf grund der immer größer werdenen Festplatten nur ein Logischer Schritt. Bei den Heutigen Datenraten macht es auch nichts mehr 4096 statt 512 Byte zu lesen.
 
@Kunairu: Das Problem ist ja nicht das Lesen, sonder das Schreiben. Sobald man die zweite Hälfte des Artikels liest, fragt man sich, ob es sinnvoll ist wegen etwas mehr Speicherplatz solche Leistungseinbußen hinzunehmen.
 
@Link: das Problem ist weder das Lesen noch das Schreiben. Das problem ist das Filesystem. Entweder es kanns ... oder nicht! In diesen Fall ist des nur für Linux wirklich interessant, da Linux je nach Filesystem mit sowas umgehen kann.
 
@WosWasI: mir ist schon klar, dass das bei genauer Betrachtung ein Problem des Dateisystems ist, erkennt man auf den ersten Blick. Nur ändert das nichts daran, dass ich (unter Windows) Leistungseinbußen habe, wo genau die herkommen, kann mir letztendlich egal sein, die Platte ist dann für dieses BS nicht geeignet.
 
Das ist doch im Prinzip eine uralte Geschichte, denn größere Sektoren waren bei SCSI schon immer möglich und wurden bei einigen Herstellern im Workstation-Bereich generell eingesetzt. Bei einem Diskkauf in den Staaten ist mir mal so eine Disk in die Hände gefallen. Man braucht auch 'damals' ein spezielles Tool um es zu setzen oder wieder rückgängig zu machen.
 
@Mueli: Es gibt doch noch Leute die sich Auskennen X-D
 
Nette News. Hintergrundinformationen die (zumindest bei mir) keine Fragen offen lassen. Danke WF! Und zum Thema: Ich staune immer wieder was die Jungs sich so immer mit ihren Produkten ausdenken. Hoffentlich wird das auch zur folge haben, dass Festplatten tatsächlich die Bytes haben, wie auf der Verpackung versprochen.
 
@silentius:
Das ist leider eine Farse der Industrie sie verkaufen leider wie bei meiner 160gb platte damals nur 160GB also 160000000000 Byte (da industrie dank metrischen System mit 1000er rechnet und die Informatik mit 1024 ) umgerechnet nur 149GB
 
@Kunairu: Dann können die mit der neuen Methode sicher 3,75 Millimeter am Plattendurchmesser sparen und kommen dennoch wieder auf die gewohnten 149 Gigabyte __ macht dann ab der 157ten Platte nen Gewinn von 3,75 Euro fürs Unternehmen .. oder wie meinste das nun ? :D Im Ernst: dieser Zustand ist nunmal so und nicht änderbar. Ich habs sogar schon erlebt das sich 2 angeblich gleich große aber um 4 Jahre zeitversetzt produzierte Platten um etwa 3 Gigabyte nutzbaren Platz unterschieden haben. Muss man eben mal das Gebiss rausnehmen damit beim Zähne fest zusammenbeißen nichts abplatzt....dann geht das schon :-)
 
Gibt es einen Zusammenhang zwischen "Advanced Formatting" und ntfs? sind die Zwangsgekoppelt oder geht das auch mit modernen Dateisystemen wie btrfs oder ext4?
 
@John-C: Im Artikel steht nichts von Dateisystemen, sondern von der Organisation der Sektoren auf der Festplatte. Das dürfte auch bei jedem Dateisystem gehen. Da allerdings die WD-Software mehr oder weniger benötigt wird, kannst du sicher damit rechnen, dass das unter Linux Probleme geben wird.
 
@Kirill: Danke für deine Antwort, aber 1. Im Text ist von WinXP die Rede und in der Abb. wird NTFS gezeigt. 2. Die WD Software bezieht sich hier explizit auf das veraltete WinXP. Wenn die Realisierung über Firmware geht sollte das FS unabhängig sein, daher meine Frage.
 
Eine Sondersoftware zum Ausnutzen der Festplatte. Schlecht, ganz schlecht. Und Adios.
 
Es ist keine 'Sondersoftware', sondern die Disk muss einfach nur quasi neu Low-Level formatiert werden. Auch für SCSI-Drives musste eine spezielle Software verwendet werden um neu zu sektorieren. Für die verschiedenen Filesystemtypen sollte es transparent sein und selbst unter FAT / Windows 95 liefen Disk's mit z.B. 1024 Bytes / Sektor. Ich habe z. B. MO-Medien bereits unter W95 mit derart großen Sektoren verwendet. Mit 1024Bytes Sektoren hatte ein Medium Typ 1.3GB Fassungsvermögen, mit 512Bytes pro Sektor dann 1.2GB.
Auch Windows 95 ließ sich auf eine 4 GB SCSI mit 1024 Bytes / Sektor problemlos unter FAT32 installieren.
Die einzigen Probleme sehe ich wie in der News angesprochen bei der logischen Sektor-Size in Verbindung mit der logischen Geometrie (Stichworte: Intel-Style, Vista Partitionschema, Partitionausrichtung auf Cylindergrenzen / Megabytes etc.) bei der Partitionierung. In dieser Hinsicht hatte ich die Disk bei meinen Tests 'damals' nicht untersucht.
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