DIHK fordert weniger Online-Umtauschrechte

Wirtschaft & Firmen Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) spricht sich für eine Beschränkung der Rückgaberechte von Kunden bei Online-Geschäften aus. Unter anderem betreffe dies die Geschäfte von eBay oder vergleichbaren Online-Angebote. mehr...

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ja und? wenn du 10 Tage mit den Reifen fährst und sie dann zurückgibst - gebraucht - musst du eigentlich nen Ausgleich bezahlen, was die Reifen jetzt weniger Wert sind. Also nen Wertausgleich, was dem Verkäufer dadurch für ein Schaden entsteht.
 
@LoD14: Wer lesen kann...Die Reifen sind nun gebraucht und werden dementsprechend schlechter verkauft wie neuwertige Reifen. Das ist für den Händler auf jedenfall ein schlechtes Geschäft. Es sollte so sein, dass nur ungenutze Artikel wieder zurückgegeben werden können. Wenn ich mir die Reifen bei einem Händler gekauft hätte, dann hätte ich sie nach 10 Tagen Gebrauch schließlich auch nicht mehr zurückgeben können.
 
@The Sidewinder: Wer lesen kann ...
Genau das ist der Ziel des Wertausgleichs:
Wenn du eine Ware nicht in dem Zustand zurückgibts, in dem du sie bekommen hast, hast du einen Ausgleich für den Wertverlust zu zahlen.
 
@The Sidewinder: Mir ist mal eine nagelneue CPU heruntergefallen. Ich habe sie zurück geschickt und kostenlos eine neue bekommen. Allerdings muss ich zu meiner Verteidigung sagen, dass ohnehin schon 2 Pins verbogen waren und ich sie eh zurück geschickt hätte.
 
@t-master: Es ist aber ein Erheblicher unterschied ob man etwas zur Ansicht kauft oder ob man das Rückgaberecht als Kurzzeitmiete Missbraucht. leider tritt bei dem Rückgaberecht eine Typisch Deutsche Mentalität zu Tage: Wenn mir etwas Verboten wird, Rege ich mich auf, wenn etwas nicht explizit verboten ist nutze ich es gnadenlos zu meinem Vorteil aus.
 
@IT-Maus: Seid ihr alle irgendwie ...? Der Verkäufer darf entsprechend dem Zustand einen bestimmten Betrag abziehen -.- Wenn der Reifen schon so stark abgenutzt ist, dass er nicht mehr verkäuflich ist, kann er auch locker mal 50% abziehen... Die Ware schickt er doch eh an den Distributor zurück und der an die Firma. Das bringt ihm nur Gewinn...
 
@DasFragezeichen: Die Ware schickt er an den Distri zurück und macht daran noch Gewinn? Aha, ein ganz toller Trick. Vielleicht funktioniert das auf deinem Planeten, auf unserem nicht.
 
Strafe für alle - nur weil wenige solche Gesetze missbrauchen ? Was ist mit den vielen Kunden die schon beim Onlinekauf über den Tisch gezogen wurden?
Im Laden kann man sich das Objekt der Begierde wenigstens anschauen, bzw mann kann es sich auch vom Verkäufer auspacken lassen um auf Mängel zu überprüfen - kauft man die Katze im Sack - sollte man wenigstens die Chance haben bei Missgefallen zu reagieren.
Vieleicht sollten so Herren wie Herr Wansleben mal nicht nur an die eigene Tasche denken - sondern auch mal wieder an diejenigen welche ihm die Taschen füllen - nämlich die Kunden!!!
 
@BigFunny: Es geht hier nicht um gekaufte Artikel, welche ausgepackt wurden und angeschaut wurden. Es geht um solche, wie im Beispiel mit den Reifen, die tatsächlich gebraucht wurden. Wenn Dir also ein Artikel beim Onlinekauf nicht gefällt, Du ihn aber noch nicht aktiv genutzt hast, kannst Du ihn also problemlos weiterhin zurückschicken.
 
@The Sidewinder: wie soll man aber bitteschön feststellen, ob die werbewirksam definierten plakativen Eigenschaften eines Winterreifens wirklich zutreffend sind? Ein Ausschluss einer Testmöglichkeit, würde doch auch dem Ettikettenschwindel fördern und somit der Industrie Tür und Tor noch weiter öffnen, mit blumigen Worten die schlechteste Qualität zu verkaufen, weil man sich sicher sein kann, der Kunde kann den Gummihaufen nich mehr zurückgeben. Wie sonst soll man die angepriesene Qualität testen, wenn nicht die Reifen aufziehen und sie einfahren? Natürlich ist hier eine verschwimmende Grenze zwischen Servicegedanken und Ausnutzen von gesetzlichen Regeln zum eigentlichen Vorteil... aber mal andersrum gefragt, mit welchen perfiden Methoden zieht uns die Industrie und der Handel übern Tisch? Richtig, da gibts genauso viele Wege, dagegen und damit für die Glaubwürdigkeit des Handles, steht Wansleben auch nicht ein, somit ist seine Forderung sehr einseitig... Kunden sollen schlechter gestellt werden, obwohl sie beim Onlinekauf bis auf den Bequemlichkeitsfaktor keinerlei Vorteile haben. Tolle Werbesprüche und Floskeln sollen zum Kauf eines Produktes animieren, ohne das der Kunde die tatsächliche Existenz dieser Eigenschaften und sein ganz persönliches Qualitätsempfinden überhaupt testen kann - und das kanns nich sein. DAs beschriebene Problem ist bereits mit dem Ausgleich bei Werteverschlechterung geklärt und bedarf meiner Meinung nach keine Verschärfung der REgeln.
 
@BigFunny: Versuche mal dir im Blödmarkt vom Verkäufer einen nagelneuen Monitor auspacken und anschließen zu lassen, um den auf Pixelfehler zu prüfen. Habe die bei mehreren Versuchen bei mir noch nie gemacht. Es hieß dann immer, ich könnte den ja zu Hause testen und am nächsten Tag bemängeln, wenn er Fehler hat. Klar, fahr ich halt noch mal 60 km hin&zurück.
 
@satyris: Ich bin in deren Werkstatt und habe den Jungen da gebeten mir das Teil auszupacken - musste 10 Minuten warten - dann war des kein Problem.
Man muss nur freundlich aber bestimmt bleiben - und die Frage ob der Geschäftsführer denn kurz für einen Zeit hat, wenn sich der Verkäufer quer stellt hat bei mir noch immer geholfen - man muss halt nur freundlich bleiben - aufregen und meckern hilft nix - da schaffen auch nur Leute wie du und ich im Laden - welche ihre Anweisungen haben.
 
@The Sidewinder: Da hast du schon recht - aber wo fängt die Nutzung an? Kaufst du dir nen Laptop, ist day evtl ne Schutzfolie drauf - am besten noch mit zig Hinweisen auf die installierte Soft-und Hardware - machste die ab - Rückgaberecht weg? - Oder du bekommst nen eingeschweißtes Gerät, welches du nur unter Einsatz von Waffengewalt auspacken kannst - ist dann die Garantie weg ?
Wie gesagt - ich möchte nur nicht dafür leiden, das einige wenige Schindluder getrieben haben - genauso wie in Deutschland der Datenschutz fast abgeschafft wurde - nur weil der Rollstuhlterrorist von Schäuble präventiv seine Paranoia ausleben wollte.
 
@BigFunny: hä? garantie? du meinst wohl eher das allgmeeine umtauschrecht oder?
 
@Rikibu: Upps sorry klar - im Eifer des des Gefechts verschrieben - dank dir :)
 
@satyris: Hm... Bei mir wurde das gemacht.
 
Man könnte auf die Idee kommen daß da irgendwelche Gelder geflossen sind die offiziell in keiner Buchung auftauchen. So einen tiefen Einschnitt in die Verbraucherrechte kann doch nicht ernsthaft jemmand wollen der noch bei sinnen ist.
 
@ruppis: Lobbyisten schon, schau doch mal von wem's kommt!
 
Selten so einen Mist gelesen. Wenn ich als Kunde kein ordentliches Umtauschrecht mehr habe beim Online Einkauf, dann werde einfach ich nicht mehr Online Einkaufen!!! Und zu den schwarzen Schafen, die gibt es leider überall. Aber deshalb gleich wieder alle Kunden über einen Kamm zu scheren finde ich total übertrieben.
 
@bryanad2: Kann ich Dir zurückgeben, dass mit den Mist lesen. Sag mal, lest Ihr eigentlich auch mal die News und versteht den Inhalt??? Hier geht es NUR um spezielle Fälle, wo eben Ware sichtlich genutzt wurde und dann zurückgeschickt wurde mit dem Hinweis auf nicht gefallen. Das Rücksenderecht und das Recht, die Ware nach Erhalt und Begutachtung wieder zurückzuschicken soll nicht angetastet werden. Es geht, dass steht im letzten Satz, nur um den Ausnahmenkatalog. Der wird also beispielsweise ergänzt um einen entsprechenden Satz, dass gebrauchte Ware von der Rückgabe ausgeschlossen ist.
 
@bryanad2: Ich möchte dann auch ein Online-Rabatt, denn ich kann mir die Ware ja auch nicht wie im Laden ansehen, nicht anfassen.
Formfehler kann auch der Händler vor Ort machen und dann steht er wenn der Kunde gewieft genug ist genau vor dem gleichen Problem.
Das wirklich zielführende wären den DIHK abzuschaffen wie auch so manch andere Verbände die letztendlich davon leben das sie 2 zu einem Geschäft treffen, dieses aushandeln und vollziehen, und dazu braucht es keinen Dritten der die Hand aufhält.
 
@The Sidewinder: Ja genau - geht nur um Ausnahmen. So wie beim Euro, wo man auf den Anstand der Wirtschaft gesetzt hat die Preise 1:1 umzurechnen. So wie bei der LKW-Maut die AUSSCHLIESSLICH für die LKWs gedacht war. So wie bei den Onlinedurchsuchungen die man AUSSCHLIESSLICH bei Kinderpornographie einsetzen wollte. Das Problem ist: Macht man erstmal eine Tür auf, dann stellen sich ganz plötzlich eine Menge Füße rein...
 
@The Sidewinder: Dass es wirklich EXPLIZIT nur um diesen Fall geht steht mit keiner Silbe in obigem Artikel! Dass mit den Reifen war lediglich ein Beispiel, ebenso der zweite Absatz. Was die ganz genaue Forderung ist steht da nicht, außer dass darum geht das Rückgaberecht abzuschaffen. Man kann das nun so interpretieren wie man will, deine Aussage ist jedenfalls faktisch nicht richtiger (in Bezug auf den Artikel) als bryanad2s.
 
@The Sidewinder: Kaufst du ab und an mal was im Internet. Es ist geradezu grotesk, wenn diese Hanskasper jetzt noch mehr Rechte fordern. Bei 2 von 3 Umtäuschen habe ich einwandfreie nur kurz geöffnete Ware zurückgesandt und mir wurden keine Versandkosten erstattet und auch noch 20% Wertminderung abgezogen. Es gibt nur noch wenige Onlinehändler bei denen man Ware zurücksenden kann ohne dass man mit Beschiss rechnen muss. Die sollten erst mal vor ihrer eigenen Haustür kehren.
 
Wer kauft denn bitteschön, Winterreifen übers Internet. Da kostet der Versand ja fast genauso viel wie die Reifen selbst.
Und an die naiven Leute, die sich auch noch für einen Ausnahmekatalog einsetzen, ich hoffe Ihr werdet die ersten sein, die einen unbenutzen Artikel nicht zurückgeben können, weil behauptet wird. Dieser wurde benutzt.
 
@nequissimo: kommt auf die Reifen an. Man kann da schon nen 100er sparen
 
@nequissimo: Ich hab bei meinem Satz (Sommer)reifen 80€ gespart
 
@nequissimo: Beispiel:Mein letzter satz winterreifen im vergleich zum ladenpreis 200 euro gespart.Über (reifendirekt) wo der Versand kostenlos war!!!!Und nein ich habe nicht irgendwelche runderneuerten.Sondern die contis die im laden wie gesagt 200 mehr kosten sollten im satz.Pro reifen also 50 euro nach adam riese und eva zwerg.
 
Was ist? Herr Martin Wansleben, ein bischen Lobbyarbeit betreiben? Hat Ihr Enkelkind eine gebannte xbox360 bei ebay verkauft? Und dies nicht erwähnt?

Ähm, ...Herr Wansleben, gebrauchte Waren müssen nicht auf dem Müll landen, hier:http://www.bonn.de/imperia/md/content/umweltundgesundheit-planen-bauenundwohnen/abfall/einkaufsfuehrer_gesucht_gefunden.pdf .

Ich könnte wetten, das fast jede größere Stadt so was hat :-))))
 
Ich finde dieses absolute Umtauschrecht bei Online Geschäften wird sehr missbraucht.

Das kann man ja ständige z.B. in Foren über TV lesen. Was da einfach bestellt wird um es dann wieder zurückzugeben, Irre.
 
@pebu: na und? saturn zb. hat auch ein rückgaberecht, aber die schlechteren preise. und nur weil man etwas über rücksendungen liest, heßt das noch lange nichts. was kannst du demzufolge über das verhältnis bzw. missverhältnis zwischen "ausprobierter" ware, defekter ware (also berechtige retour) und warenverkäufen online aussagen, die ohne retour sind weil der kunde mit dem gekauften produkt zufrieden ist und es keinen mangel gibt? es gibt leute die kaufen was, und halten danach die klappe und tun das nicht kund das sie zufrieden sind. sozusagen ne dunkelziffer. andere die unzufrieden sind, gehen in ein forum und machen das publik. aber wie willst du bitteschön zweifelsfrei feststellen, ob diese gesetzmässigkeit überproportional gemessen an allen verkäufen im netz, missbraucht wird? im saturn seh ich auch geöffnete kartons die notdürftig zugeklebt wurden und als "neu" mit ensprechendem neupreis verkauft werden. wer versucht hier wohl wen übern tisch zu ziehn? rate mal
 
@pebu: Ohje das TV als Vertrauensquelle heranziehen, dass sagt doch schon alles. Laut TV ist auch jeder Hartzler ein Biertrinkender, Rauchender Vollasi der seine Kinder prügelt und stolz ist zu schmarotzen. Absoluter Fakt, das TV zeigt's ja so! Die Medien stürzen sich doch immer auf solche Einzelfälle und bauschen die für die Quote dick auf. Aber überleg doch mal auch wass Händler so an Schrott verkaufen und Abzocke betreiben, oder ist die eine Ecke zuviel um drumrumzudenken?
 
Also zumindest ein Wertausgleich für den entstandenen Wertverlust müsste drin sein - das Beispiel mit den abgefahrenen Reifen lässt sich doch beliebig weiterführend und man sollte sich dann an der Stelle des Händlers sehen: Nicht jeder ist ein Bonze, der neben seinem Mercedes noch 3 Ferraris in der Garage hat. Viele arbeiten am Rande der Rentabilität und der Kunde merkt es erst wenn der freundliche und günstige Händler aus dem Internet verschwunden ist.
 
"Sollten jedoch kleine Formfehler enthalten sein, so haben die Kunden in vielen Fällen sogar ein unbegrenztes Widerrufs- und Rückgaberecht": PECH FÜR DIE KUH ELSA ! und wenn es andersherum ist (ich hab Kreuzchen vergessen, falsch formuliert im Auto-Kaufvertrag zB), bin ich auch der Looser (als Kunde wie als Verkäufer), da kann ich auch noch Jahre für mein altes Auto Garantie leisten !!
 
Die IHK is bei mir sowieso durch seit meiner Ausbildung, das ist nur eine von der Industrie gesteuerte Verwaltung. Die interessieren sich nicht für Kunden oder Auszubildene (viell. war es früher mal so), heutzutage geht es Ihnen nur um eine gute Bilanz und vielen Mitgliedern, zudem zusprechender Industrie, das hat nix mehr mit einer dem Industriestandard kontrollierenden Verwaltung zu tun, was eigentlich dem Verbraucher zu gute kommen sollte.
 
@castor: (+), noch schlimmer: Handwerkskammern, die versuchen, der IHK die Mitglieder streitig zu machen aus den gleichen Motiven heraus. Und vermeintliche Vorsitzende und Prüfer sich die Konkurrenz aus der Region fernhalten, indem sie Meister-Prüflinge schikanieren oder durchfallen lassen.
 
"[...] der Bundesgerichtshof in einem Urteil (Az.: VIII ZR 375/03) klargestellt, dass die Regeln des Fernabsatzrechtes auch für Geschäfte auf Auktionsplattformen wie eBay gelten." (Quelle: http://bit.ly/5VzbPr) - Also welche Lobby versucht es diesmal die eindeutige Gesetzeslage nach ihrem Gunsten zu drehen?
 
@all: und wieso geben Zitate jetzt ein Minus ? alles krank hier @wf so langsam...
 
Das Problem ist, ich würde dem fast zustimmen. Wenn sich dann aber auch konsequent jeder Händler an das Recht hält. Ich hatte oft genug Ärger mit kleineren Artikeln von Onlinehändlern, die innerhalb eines Jahres einen defekt aufwiesen. Trotzdem weigert sich der Händler. Das man da nicht klagt, liegt auf der Hand. Dann hat man das Nachsehen, und der Händler weiss das. Insofern: Immer rauf auf die Spasemacken!
 
Wo ist denn eine Nennung des entstandenen Schaden? Da wird von vier Milliarden Umsatz bei eBay gesprochen, sonst taucht keine einzige Zahl auf. ____
Und warum diese wörtliche Einschränkung auf "Online Geschäfte"? Katalogbestellungen sind auch vom § 355/§356 BGB betroffen. Ein Mißbrauch des Kundenschutzes findet auch dort statt (z.B. Abendkleid für das Fest am Wochenende "leihen"). ____
"Die Gesetzgebung sollte so geändert werden, dass das Widerrufsrecht bei Produkten, die aus hygienischen Gründen nur unbenutzt verkauft werden könnten, nur dann bestehe, wenn die Ware originalverpackt sei." (Zitat der Vorabmeldung) ____

Hier wird "originalverpackt" nicht definiert. Will Herr Wansleben damit erreichen, daß man Kleidung nicht mehr umtauschen kann, wenn sie nicht paßt? Dann hat man sie schließlich angezogen. ____

Und zum Schluß:

§ 357 BGB

[...]

(3) Der Verbraucher hat abweichend von § 346 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 Wertersatz für eine durch die bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme der Sache entstandene Verschlechterung zu leisten, wenn er spätestens bei Vertragsschluss in Textform auf diese Rechtsfolge und eine Möglichkeit hingewiesen worden ist, sie zu vermeiden. Dies gilt nicht, wenn die Verschlechterung ausschließlich auf die Prüfung der Sache zurückzuführen ist. § 346 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 findet keine Anwendung, wenn der Verbraucher über sein Widerrufsrecht ordnungsgemäß belehrt worden ist oder hiervon anderweitig Kenntnis erlangt hat.<br>

[...] ____

Gilt dies nicht für "Online Einkäufe", oder reicht Herrn Wansleben das nicht?
 
Oh nein, die Lobbyisten kriechen wieder aus den Löchern.
Mal ehrlich, bislang läuft's doch bereits so, dass die Ware möglichst ohne Gebrauchsspuren und OVP innerhalb von zwei Wochen "ohne Angabe von Gründen", zurückgegeben werden darf. Was gesetzlich darauf fußt, dass ein Onlinekäufer erst die Ware begutachten kann, wenn er sie bereits zu Hause in den Händen hält.
Wie hätte es die IHK denn gerne, Onlineversand zurückfahren, Geschäftsbereiche der Händler wieder verkleinern und die Kundschaft lieber in den Geschäften rechtmäßig Verpackungen aufreißen lassen?
Das Beispiel mit den Winterreifen ist grandios lustig, dürfte aber nur selten vorkommen.
 
Sind die von der DIHK noch bei Trost , in welchem Jahrzehnt leben die denn, hmm - das ist ja mal typisch deutsch manoman was wollen sie den noch alles verbieten oder einschränken? Bin der Meinung denen gefällt es nicht das man alles bequem von zu Haus ordern kann - glaube auch nicht das Verkaufer Ware zurücknehmen die nach dem Gebrauch deutliche Gebrauchspuren haben falls doch könnten die ja abwägen ob sie auch den vollen Kaufspreis auszahlen - also was soll das - sowas ist ein alter Hut über den sich viele sinnlos aufregen - und paßt auch nicht heut in den friedlichen Nikolaussonntag.
 
@tobi@s: das Problem ist, wenn Du Dir eine Digitalkamera für mehrere hundert Euro kaufst und es kommt ein Paket was was vorher schon mal geöffnet wurde, der Karton ist beschädigt und die Kamera hat deutliche Fingerbadrücke und evtl. noch ein paar nette Fotos drauf, dann würdest Du beim Händler garantiert Stress machen, weil Du der Meinung bist das Gerät ist nicht Neu. Der Händler muss vom vorherigen Kunden aber das Gerät als neu akzeptieren.
 
Hat von euch schon mal jemand ein Digitalkamera bei Blödmarkt ausgepackt und Fotos gemacht, eine Trommel Wäsche gewaschen oder die SD Karte in sein Handy getan? Nein, aber genau das wird von Onlinehändler erwartet. Ausgepackte Sachen werden vom Gesetz zwar als Neu betrachtet, selbst wenn die Verpackung total zerfleddert ist, aber für den nächsten Kunden ist es gebraucht und dann bekommt der Kunde vor Gericht wieder Recht. Ich sehe das so: Wenn uns als Kunden schon das Recht zugesprochen wird alles aus der Verpackung zu nehmen und ohne Wertersatz wie ein Haufen Scheiße zurückzuschicken, dann muss sich auch der nächste damit abfinden, es als Neu zu betrachten. Ihr glaubt gar nicht was und wie man die Produkte als Onlinehändler so zurückbekommt. Wir reden hier nicht von ein paar Leuten die das ausnutzen. Ich bin zb. bei Elektronik für einen kompletten Ausschluss, es sei den es liegt ein Defekt vor oder es fehlt eine zugesicherte Eigenschaft. Bei Klamotten sieht es da allerdings anders aus...
 
Grundsätzlich sind die Rückgaberechtsbedingungen ja so gemacht worden, um den Kunden gegenüber dem stationären Handel gleichzustellen. Und wenn ich ein Produkt nicht ausprobieren darf, was ich ja im stationären Handel zweifelsohne kann, dann wird eine Verschärfung dieser Gesetze eher dazu führen, das der Onlinehandel unattraktiver wird für gewisse Produktgruppen. Natürlich ist der Werteverlust unschön, aber das ich als Kunde nun mal nur eine Gleichstellung gegenüber dem lokalen Einzelhandel habe, wenn ich Produkte auspacke, benutze, so wie ich es im Laden auch kann (im Beisein eines Verkäufers), und ich hier offenbar die Katze im Sack kaufen soll, und mich 100 pro auf die Eigenschaften die der Anbieter, Verkäufer auflistet verlassen muss... das is schon harter Tobag.
 
man darf die ware doch eigentlich nur so testen/anschauen, wie es bei einem kauf im ladengeschäft möglich wäre.
 
@moniduse: grundsätzlich richtig, aber der Faktor Kulanz des Händlers (stationär) lässt hier ebenso Interpretationsfreiraum. Mein Reifenhändler, um beim Beispiel oben zu bleiben, würde mir definitiv einräumen, die Reifen zu testen.Ergo würde ich mir auch das gleiche Recht rausnehmen und auch online gekaufte Reifen testen und sie bei Nichtgefallen zurückzugeben. Das Problem ist hier nur die Kontrolle, was man macht, was man darf... das ist eben das Risiko. aber so schlimm scheints nich zu sein, immerhin ist das Onlinegeschäft ein sehr lukratives. Trotz Fernabsatzgesetz
 
@Rikibu: Was machst Du wenn dein Reifenhändler dir sagt das die Reifen die Du kaufen willst von jemandem anderen Probegefahren wurden, Du aber Neupreis bezahlen mußt?? Richtig, Du würdest Ihn Runterhandeln oder einen anderen Satz nehmen. Es ist numal definitiv so, das vor einer WM oder Olympia Massenhaft Tv-geräte verkauft werden, die dannach zurückkommen. Naoh schlimmer wird es 2010 wenn zur Winterolympiade HDTV Receiver getestet werden.
 
@IT-Maus: um mal dein Beispiel aufzugreifen. wenn keine HD TV Inhalte gezeigt werden, lohnt sich auch kein Kauf eines HDTV Receivers. Is doch klar das zu solchen Zeiten massig Geräte verkauft werden und auch ein Prozentsatz zurückgehen, aus diesen oder jenen Gründen - das wird der Handel und Hersteller eh nie erfahren. Ist halt ein Risiko. Ja und? Soll man aber deshalb das Zurückgeben von Produkten unterbinden? Noch dazu, wenns um Elektronik geht und zb. der HDMI Handshake bei so mancher Produktkombination gar nicht klappt, oder Firmen wie Kathrein sich nicht um die Wünsche der Kunden kümmern und einen HDTV Receiver am Markt haben, der angeblich bald verbessert werden soll per neuer Firmware, aber der Kunde ewig drauf wartet weil bis dato noch nix passiert is? soll der Kunde sowas mitmachen und unterstützen? Noch dazu wird ja der Händler vom Hersteller in irgend einer Form entschädigt, wenn ein Produkt zurückkommt mit einer möglicherweise fadenscheinigen Begrindung wie , stürzt immer ab, ist defekt usw. das Gerät geht doch nich in den Wiederverkauf sondern wird an den Großhandel oder Hersteller retourniert und verrechnet. und eine neue Verkaufseinheit der selben Ware wird dem Verkäufer zugestellt. so läufts doch. wer hier am Ende wirklcih den Schaden hat, sind die Hersteller die mit höher gewordenen Blind-Defekten behelligt werden aus denen ein Rückgaberecht resultiert.
 
Ich finde den Grundansatz gut, aber wir immer ist das Problem nicht mit einer kleinen Änrdrung aus der Welt.
Natürlich gibt es schwarze Schafe bei Käufern wie Händlern.
Ich wäre aber schon für eine Gleichbehandlung, die hier ja nicht gegeben ist. Der Online-Handel folgt halt eigenen Regeln, von denen aber so gut wie keine aus langjähriger Erfahrung schöpfen kann und ständig überarbeitet werden muß.
Das Medium ist noch viel zu jung um ernsthaft zu glauben, diese eine Entscheidung, sofern Sie angenommen wird ändert den Handel auf lange Sicht grundlegend.

Zum Thema:
Im Laden kann man TV, Handy und Co auch nicht ausprobieren. Ja, mal auf einen Knopf drücken und mit viel Glück einen Blick ins Handbuch werfen.
Da hat man im Onlinehandel als Käufer wirklich viel bessere Möglichkeiten ein Gerät richtig intensiv zu testen, obwohl dies nicht dem eigentlichen Widerrufsrecht entspricht. Das dient nur dazu, dem Käufer das Gerät quasi zeigen zu können (von intensivem Testen oder gar Benutzen steht da nix).
Wie kann den ein Händler wissen, ob ein Gerät wirklich ohne jegliche Spuren zurück kommt (etwa mit der Lupe 10 Minuten Begutachten) ?
Wohl kaum. Im Vertrauen wird das Gerät angenommen, kurze Sichtprüfung fertig. Wenn der nächste Käufer aber doch Spuren am Gerät endteckt, ist der Händler der Dumme.

Und bei ebay dann noch doppelt geschädigt, weil dort viele Käufer dann schreiben: "..verkauft gebrauchte Ware als NEU". (und schlecht Bewerten)

So entstehen schon mal durch unanständiges Verhalten einiger Käuferschichten durchaus verzerrte Händlerprofile.
Als Käufer bin ich natürlich über die die Großzügigkeit im Onlinehandel erfreut.
Tatsache ist doch, dass der Offlinehandel weniger Streß und Kosten hat sowie kaum Logistik betreiben muß. Das steht in keinem Verhältnis zum angeboten (kaum vorhanden Service) gegenüber dem Aufwand den der Onlinehandel betreiben muß, und dann meist auch noch zu einem günstigeren Preis.
Irgendwie sind hier inzwischen die Werte in eine völlig falsche Richtung verschoben worden.

Ich bin dafür, dass der Offlinehandel sich endlich aufrafft und seine Kunden zurück gewinnt, mit Service und vernünftiger Kalkulation.
Warum wohl ist Quelle nach 82 Jahren am Ende ? (Kein vernüftiger Online-Auftritt, aber auch keine strukturelle Änderung im Offline-Geschäft).
Naja. Es werden noch viele Änderungen nötig sein um ein akzeptables Grundgerüst für den Online-Handel zu schaffen. Bisher sind noch sehr viele Fragen offen.
Eine kann ich gleich beantworten:
Es wird niemals geschehen, dass alle gleichermaßen zufrieden sein werden...

Davico
 
@Davico: naja, ob ein offline handel weniger kosten hat? ladenmiete, lager, massig angestellte, strom, gez für die dauerberieselung im blödmarkt... nich umsonst sind die teurer... als onlne mitbewerber. der online händler hat zweifelsohne den vorteil keine großen lager haben zu müssen, bzw. keine ladenlokale. falls ein artikel bestellt wird, wird er beim großhändler bestellt. daher kommt auch oft vor das lieferzeiten von 3-4 tagen angegeben werden. natürlich gibt es auch onlinehändler mit großen lägern wie amazon zb. aber selbst die schachern untereinander die waren zu und bedienen sich sogar dem ausland um nachfragen in anderen territorien zu decken, folgen also genau dem sleben prinzip
 
@Rikibu.
Es gibt natürlich Onlinehändler, die den Versand über den Großhändler abwickeln lassen. Das birgt weniger Risiken und Verantwortung, sowie Aufwand.
Aber immer mehr, vor allem größere Händler (und um die geht es ja hauptsächlich bei dieser Änderung) schaffen sich selbst Lagerhallen an (Miete oder gar Neubau) um 1. die Wege zu verkürzen und 2. die Kalkulation selbst bestimmen zu können. Aber vor allem, um flexibel zu sein. Wenn Du Deine eigene Ware in Deinen eigenen Räumen vorliegen hast, kannst Du gantz anders arbeiten.
Denn beim Großändler (Bremerhaven, Rotterdam etc) muß ebenfalls Lagermiete gezahlt werden. Unterm Strich
ist die Kalulation entscheidend. Natürlich stellst Du Personal fürs verpacken ein und hast das größere Eigenrisiko. Aber so bist Du frei in Deinen Entscheidungen, kannst schnell reagieren, wirst nicht von unliebsamen Verzögerungnen geplagt, über die Du selbst eh keine Kontrolle hast.
Und genau diese Onlinehändler sind auch die, welche mit Recht finde ich, die Änderung wünschen.
Kleinbetriebe, die aus der Garage 10 Verkäufe am Tag ober eben über den Großhändler abwickeln, haben zumeist diese Probleme gar nicht selbst zu bearbeiten (oder nur marginal).
Tatsache ist: Im Onlinehandel wird richtig geschuftet, damit der Laden läuft.
Nun schau dir mal die zigtausend Beschäftigten bei Quelle an. Da hatte jeder seinen Platz und der Tag wurde oft sehr lang. So kann das nicht funktionieren. Alle großen Ketten müssen umdenken, leistungsorientiert kalkulieren und nicht Tausenden mit Durchschleifen. So entstehen natürlich enorme Kosten, die aber sehr oft in keinem Verhältnis zum erbrachten Umsatz stehen.
Während Onlinehändler jede Neueinstellung einer Arbeitskraft genauestens überlegen und planen, ging es dem
Offlinehandel einfach viel zu lange viel zu gut. Und daraus gelernt hat die Managerriege bislang nicht !
(Das ist ein ähnliches Bild wie mit ARD und ZDF) Sorry, nur so am Rande.
 
Ja, die Industrie, immer schön am Rad drehen. Millionäre brauchen sich um Dinge wie Rückgaberecht wohl keine Gedanken zu machen, sonst würden sie so etwas wohl kaum fordern. Wie oft ist man auf Seiten, deren Produkte nur so mangelhaft beschrieben sind, dass es wie Lotto ist ob das Produkt nun wirklich zb die richtigen Anschlüsse hat oder dorthin passt wo man es hinstellen will und so weiter? Man kann sich online weder von Qualität, noch von korrekten Angaben überzeugen, ohne Rückgaberecht würde ich und sicher auch die Mehrheit der Onlinekäufer wohl doch lieber wieder im Laden kaufen, lieber ca. 20% mehr Kosten haben als für etwas zahlen was am Ende vielleicht unbrauchbar ist. Leider könnte so eine Forderung bei unserer Regierung sehr gut durchkommen, mit der FDP sitzen die Industrieverbände ja fast schon direkt in der Regierung.
 
Vor einigen Jahren wollte eine große amerikanische Kette, deren Namen ich jetzt nicht mehr weiß in den deutschen Makrt einsteigen.
Diese Firma arbeitete ähnlich wie die uns bekannten Quelle, Otto, Neckermann.
In den USA praktizierte diese Firma ein sehr kulantes Rückgaberecht.
Selbst wenn jemand nach Monaten einen abgetragenen Pullover (oder Schuhe, etc) zurück sandte, wurde die Ware auch ohne Wenn und Aber
zurück genommen und das Geld erstattet.
Diese Firma beobachtete den deutschen Markt für Ihren Einstieg sehr genau und stellte in einer abschliessenden Analyse fest, dass
das deutsche Verbraucherverhalten keineswegs mit der hauseigenen Praxis der Rückgabemöglichkeit konform geht und vermutlich
den Ruin am deutschen Markt bedeuten könnte. Also kam es nie zum Einstieg bei uns. So wurde das Verhalten der Käuferschicht
schon damals kritsich eingestuft und legt daher doch Nahe, dass die Änderungswünsche der hiesigen Branche in Bezug auf das
Fernabsatzgesetz/Widerrufsrecht berechtigt und überlegt sind.
Schon peinlich, sich sowas von ausländischen Analysten sagen lassen zu müssen.
Aber bekanntlich liegt es in der Natur des Menschen:
Reicht man den kleinen Finger - wird bald der ganze Arm abgerissen. Und da wir Deutschen ganz besonders Mensch sind...
 
@Davico: naja, ich denke, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Während die eine Analysebude dir rät, dieses Konzept nicht auf Deutschland zu adaptieren, könnte eine zweite Analyse eines anderen Instituts genau das Gegenteil ergeben. Jede Studie und Erhebung ist nur so gut wie die Stichprobe... und da man im Kaufverhalten nicht alles linear hochrechnen kann - was aber definitiv gemacht wurde - ist die Frage ob so eine Analyse als Entscheidungsindikator wirklich nützlich ist. Ein anderes Fragezeichen ergibt sich bei der Frage, was ich von einem "trage die schuhe bis sie auseinanderfallen und dann gib sie zurück" Modell habe. Sowas ist doch grundsätzlich immer darauf ausgerichtet, das der Verbraucher es nutzt wenn es angeboten wird - ob sich das vom US Amerikaner bis zum deutschen, italiener usw. unterscheidet, wage ich zu bezweifeln. Ist doch der Ami jener, welcher wegen jedem scheiß die jura keule schwingen will...
 
Und ich fordere weniger Beschiss von Online Händlern, die teilweise Schrott verkaufen und dann entweder die Ware gar nicht zurück nehmen wollen, oder man ewig auf sein Geld warten muss! Insbesondere bei Ebay tun sich da eine menge Händler auf, die lieb und gerne auf diese Art Müll verkaufen!
 
@rsi: Das hat nix mit dem Thema zu tun. Bei solchen Händlern haste auch trotz WRR/RGR Probleme ....
 
...ganz abgesehen davon. das schon die Alten Griechen vor 6000 Jahren ein und denselben Gott für die Diebe und die Händler erkoren, nämlich Hermes.
Hat sich von Euch schon einmal damit beschäftigt, was eine beliebige Ware kostet, wenn sie das Werkstor verläßt - und was ihr als Käufer letztendlich dafür bezahlt?
Das ist das 3- bis dreißigtausendfache!
Wer nimmt dieses Geld wohl ein? Die Herren, für die der Gott Hermes zuständig ist.
Eine Gesellschaft ohne Händler kann -zumindest theoretisch- existieren.
Eine nur aus Händlern bestehende Gesellschaft nicht einmal theoretisch...
Damit das klar ist: Betrug ist Betrug.
Und wenn ein besabbertes Brautkleid noch der Hochzeit zurück geschickt wird, dann ist das Betrug.
Allerdings hält sich mein Mitleid mit eben diesen Händlern sehr in Grenzen.
 
@jüki: ähhh ja genau, der Einstandspreis wird in den meisten Fällen einfach x 30000 genommen, daraus resultiert bei Verkauf der Umsatz was ja Bekannterweise auch gleich der Gewinn ist, Miete, Strom, Angestellte, Lager und Steuern sind in Deutschland eh Schnäppchen und Einkommenssteuer zahlen eh nur die blöden. Erklär mir mal in welcher Philosophiestude du den -zumindest theorethisch- quatsch hast. Kommunismus funktioniert -zumindest theorethisch- auch.
 
@jüki: ein brautkleid kann unter umständen gewissen sonderregeln unterliegen, nämlich der, dass es für die person, meist weiblicher natur *g*, extra angefertigt wurde - nämlich ein unikat. für unikate, also auftragsarbeiten, leicht verderbliche waren gilt dieses umtauschrecht nämlich nicht. und es gibt meines wissens nach nicht wirklich brautmode von der stange weil die ja immer individuell angepasst werden muss... und somit eigentlich genau unter diese ausnahmeliste fällt.
 
Aus Sicht des Gewerbetreibenden oder Verkäufers sicherlich in Ordnung . Aber als Käufer würde ich das nicht begrüßen. Wie wäre es denn , wenn die Qualität der Ware auch das hält was sie verspricht . Seien wir doch mal ehrlich es gibt doch kaum ein Produkt was nicht wenigstens ein Bauteil Made in China hat . Immer mehr Plastik und vorallem Massenproduktion.
 
Na klar, Gewinnmaximierung um jeden Preis auf kosten der ehrlichen Käufer. Tolle Idee!
 
Vielleicht sollte man bei Ebay grundsätzlich der Handel mit Textilien, Elektronik und Kosmetik verbieten, da nachweislich 80% von aller hier gehandelten Ware, das Markenschutzrecht verletzt. Eigentlich skandalös, dass die Hehlerei von Ebay nicht endlich ein Riegel vorgeschoben wird. Der Laden gehört dicht gemacht, nicht mehr und nicht weniger.
 
Finde ich auch richtig so. Sowas soll es ja auch bei Ballkleidern geben :-)

Kleid gekauft einmal für die Party angezogen und wieder zurückgeschickt.

Ich kann auch nur den Kopf schüttel, wenn ich von Leuten erfahre das sie Sachen kaufen kurz anschauen und dann gleich wieder zurückschicken.

Ich finde, wenn man im Internet was kauft, dann sollte man sich sicher sein. Und nicht hundert Digitalkameras nach Hause schicken lassen zum anschauen und dann 99 wieder zurückschicken.
Sowas finde ich auch eine Frechheit und gehört auch verboten.
Der dumme ist dann wieder der ehrliche Käufer, weil durch solche "Sammler" das Porto für die anderen auch raufgeht
 
@andi1983: wieso? im laden könnte ich doch auch 100 geräte miteinander vergleichen? wenn so viele verschiednee geräte verfügbar sind... wieso soll ich das dann nicht mit geräten die ich online gekauft habe, machen dürfen? klar, 100 geräte wird keiner oder nur eine kleine minderheit bestellen um 99 wieder zu retournieren,aber vom grundsatz her ist daran nichts falsches nach aktueller rechtslage.
du darfst die sogar alle benutzen, weil du sonst die funktionsfähigkeit, qualität nicht bewerten kannst und ggf. versteckte mängel gar nicht erkennst. der handel dreht auch die preise hoch wenns weihnachten ist, obwohl der handel weiß das die leute nicht so viel geld haben - is genau so ein unding. die öl multis ebenso, hier kannste kalendarisch festlegen das es zu ostern, weihnachten usw. ferienzeit, immer preiserhöhungen gibt... ist faktisch genau das gleiche, nur eben auf anbieterseite.
 
@Rikibu: naja das wollte ich damit sagen, wenn man als Kunde so unschlüssig ist, dann sollte man am besten in einen Laden gehen und dort die Kameras anschauen.

Wenn man eine gefunden hat, kann man ja diese dann im Laden kaufen, oder sich genau die aus dem Internet bestellen.

Aber nicht dauernd wieder was zurückschicken.
Nur weil es ja erlaubt ist. Diese Mentalität finde ich nicht gut.
 
Auch wenn ich in der Vergangenheit bereits Produkte zurückgeschickt habe und das auch so nicht schlecht finde, kann ich das durchaus nachvollziehen. Schließlich hat man auch in einem "Offline" Laden keine Umtauschrecht wegen nichtgefallen. Das ist Kulanz des Verkäufers ob er was zurücknimmt oder nicht. Immerhin hat man momentan ja die Möglichkeit bei online einkäufen diese ohne Angabe von Gründen zurückzuschicken. Allerdings würde ich hier die Regeln verschärfen. Nur in Originalverpackung mit allen Folien (also auch wieder aufgeklebter Schutzfolie) und allen sonstigen Zubehörteilen. Und natürlich ungebraucht, Ausnahme ein kurzer Test. Was allerdings bei Reifen etwas schwierig wird und man "kurzer Test" auch noch definieren müsste. Aber wie hier schon geschrieben: Drückt man dem deutschen Pflichten und Regeln aufs Aug kotz er sich zu un schreit nach Zensur und ähnlichem... außer natürlich man kann die Regeln für sein eigenes Wohl und seinen eigenen Wohlstand ausnutzen, dann ist alles super... das nenn ich zum kotzen!
 
Ich verstehe das ganze Rumgeheule nicht. Früher gab es auch kein Widerrufsrecht/Rückgaberecht und das Leben ging weiter. Bisher hat die Geschichte nur Nachteile gebracht und viele dazu animiert, einfach mal auf Kosten andere zich Zeug zu "testen". Die nächste WM ist ja auch wieder bald da und dann geht die 50 Zoll TFT "Testerei" wieder los. Der eigentliche Grund zur EInführung dieser "Rechte" war ja der, dass man das bestellte Teil wieder zurückschicken kann, wenn was nicht ganz dem entsprochen hat, was man sich darunter vorgestellt oder der Händler versprochen hat. "Windige" Händler konnte man vorher schon den Wind aus den Segeln nehmen, wenn die Ware nicht dem entsprochen hat, was beworben wurde. Es gibt also eigentlich keinen Grund für Widerruf/Rückgabe. Wer meint, er könne sich das Teil nicht vorstellen oder gar ahnen, ob er überhaupt etwas damit anfangen, kann, für den ist das Onlinebusiness einfach nix. Der lokale Handel ist genau für sowas da. Als ehem. Onlinehändler kann ich verstehen, wenn alle nach Neuware schreien und dann "Schrott" zurückschicken. Wertabzug ?? Viel Spaß beim Streiten ....
 
@SyntaxError: Genauso sehe ich es auch.

Finde es einfach immer schrecklich, wenn man sich was neues kauft und kann nicht 100 % sicher sein, ob es wirklich vom Werk kommt, oder
ob es schon jemand kurz "ausprobiert" hat und zum Händler zurückgeschickt hat.
Und es denoch als neu verkauft wird
 
@SyntaxError
Du hast das genau so formuliert, wie es angedacht war und damit gebe ich Dir auf jeden Fall Recht. Ich hatte bisher einfach die passenden Worte nicht gefunden.
Das man als Käufer sowas geil findet und zum Teil auch über Gebühr beansprucht ist nachzuvollziehen. Aber grundsätzlich wird sich dieser Weg auf Dauer nicht so fortführen lassen.
Immerhin muß der Onlinehandel mit identischer Ware mehr Risiken vereinbaren und ausbalancieren. Und die Heulerei über ebay-Händler find ich langsam überholt. Denn viele dieser Händler verkaufen Ihr Zeug inzwischen auch auf Amazon. Nur dort schert sich keiner um das Bewertungsprofil
obwohl die oft weit unter 90% liegen. Aber Amazon macht denen eben keinen Streß, weil kräftig mitverdient wird. Und ebay finanziert sich auch nur noch durch die etwa 40.000 Händler. Wer soll denn diese riesen Maschinerie sonst am Leben halten ?
...auf zur Montags-Demo :-)
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