Öffentlicher DNS-Server von Google beschleunigt Web

Internet & Webdienste Der Suchmaschinenbetreiber Google bietet ab sofort einen öffentlichen DNS-Server an. Mit Google Public DNS will man das Web beschleunigen, einer von vielen Ansätzen des Unternehmens. Ein paar clevere Ideen könnten zum Erfolg beitragen. mehr...

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Klingt doch recht vielversprechend.
 
@tommy1977: Klingt für mich nach Datensammlung.
 
@nireex: Wow. Grad mal der zweite Post und schon kommen die "Google will an meine Daten!!!1!" Posts. Das muss ein neuer Rekord sein. *sigh*
 
@nireex: Wie soll eine Suchmaschine sonst auch funktionieren wenn sie keine Daten sammeln würde? Dann würde deine Suchanfrage "etwas" länger dauern :) Aber ich glaub du willst ja auch das Übliche hinaus :)
Das Ganze ist ein interessantes Projekt, mich würde jedoch interessieren wie groß dieser Zeitvorteil sein soll?! Da Google es ja schon mal prinzipiell versucht umzusetzen lässt ja schon mal erahnen, dass da viel Potential dahinter stecken könnte. Mfg
 
@nireex: Wenn man während der Stoppschild-Debatte irgendeinen offenen DNS-Server sonstwo auf der Welt verwendet, ist alles ok und sicher. Bietet Google so etwas an, dass ist es gleich böse. Naja, manche brauchen halt immer und überall ein Feindbild ^^
 
@nireex: Dann solltest du deinen I-Net Vertrag kündigen, deine Einkäufe nicht mehr im Supermarkt machen und in ein Land ziehen welches keine Computer einsetzt bei der Verwaltung.
 
@tommy1977: fuer mich klingts eher wie ne schnapsidee... so langsam ist die DNS-Aufloesung garnich und wenn der Client einmal die IP hat, wird se eh wie so nich gerade neu aufgeloest... bzw abgefragt... naja aber wie in der News geschrieben, einige Ideen koennten schon zum Erfolg fuehren... diese aber IMHO nicht.
 
@shadowsong: Darf ich fragen welche Qualifikationen du auf diesem Gebiet hast, um beurteilen zu können ob das eine Schnapsidee ist?Hast du auf diesem Gebiet geforscht, irgendeine spezielle Ausbildung gemacht oder eine langjährige Berufserfahrung vorzuweisen? Kennst du die Funktionsweise von DNS und den verwendeten Caching-Mechanismen im Detail?
 
@el3ktro: *DAUMEN HOCH*
 
@el3ktro: Klar darfst du fragen. Naja Langjaehrig eher nich (3 Jahre) aber Ausbildung schon (paar Kurse aber MS DNS). Ein Problem von diesem Mechanismus ist, dass somit eine DNS Aenderung doppelt so lange nicht aktualisiert wird. Ich wuerde einfach dringenst abraten, Firmeninterne DNS Server als Weiterleitung auf die Google-DNS zu verwenden. Da ich sowieso immer mit den Firmen DNS Servern arbeite, sind die GoogleDNS Server sinnlos fuer mich. Wie siehts mit deinen Qualifikationen aus?
Edit: Ausserdem bringt dieses Caching-Renewal 2 Nachteile mit sich: 1. erhoeherter Traffic (ja fuer google aber s geht auch ins Internet) 2. kann es die DNS Update Wartezeiten verlaengern.
 
@Runaway-Fan: Andere DNS-Server wie der vom CCC bieten aber nicht noch 100 andere Dienste an die Daten sammeln, Google hingegen schon. Klar, die Webseiten die kein Analytics oder keine Google Ads benutzen können bisher von Google nicht getrackt werden - das Problem gibt es nicht mehr wenn man gleich deren DNS Server benutzt. Ihr die einen immer als paranoid bezeichnen wenn man Google skeptisch gegenübersteht habt einfach nicht die Fähigkeit die Summe der Google-Dienste die Daten sammeln zu sehen oder zu interpretieren. Es gibt keine andere Präsenz im Internet die so umfassend Daten sammelt, und mit jedem Dienst mehr steigt der Datenberg. Wenn ihr kein Bewusstsein für Privatsphäre und Datensicherheit habt dann ignoriert halt alle Google-Kritiker, aber auf ihnen rumzuhacken und sie als irgendwas abzustempeln verändert die Tatsachen nicht, und die sind: Google speichert, und zwar alles, und lang, wertet es aus, verkauft es (in gewissen Rahmen), erstellt Profile. Wem das egal ist, bitte, wer das skeptisch sieht sollte das sagen dürfen ohne diffamiert zu werden.
 
@lutschboy: Deine Meinug akzeptiere ich...jedoch nur im Bussines-Bereich. Für Privatpersonen finde ich deine angesprochene Skepsis weit übertrieben. Google bietet diverse Dienste für lau an und erleichter damit unter anderem mir einige Aufgaben, welche ich täglich erledige. Dass dabei für Werbezwecke bestimmte Daten gesammelt werden müssen, sollte jedem klar sein, da sich die Server und Programme ja nicht selbst verwalten und entwickeln. Außerdem glaube ich nicht, dass sich Google einen Daten-Skandal leisten kann, da dann mit einem Schlag eine Milliarden-Pleite drohen würde. Aber wie gesagt, im Bussines-Bereich sehe ich das Thema ebenso wie du, da dort die Datensätze um einiges sensibler behandelt werden sollten, da man eine Verantwortung den Kunden gegenüber hat.
 
@Runaway-Fan: Google arbeitet de facto mit CIA, chinesischem Geheimdienst usw. usw. überaus freiwillig zusammen. Dein Vergleich hinkt deshalb gewaltig.
 
Schade das hier gleich alle so zur übertreibung neigen, bin es aber nicht anders gewohnt. @MadDogX, ich hab schon über 100 Kommentare, abgesehen davon das es einfach kindisch ist neulinge zu verurteilen. :) .. @S!nCE, hab ich von der Suchmaschine geredet? .. @Runaway-Fan: hab ich in irgendeiner weise etwas über google gesagt was nicht stimmen könnte? Es war eine reine Vermutung von mir und keine Verurteilung. @Lethos: pure übertreibung... merkt ihr nicht selbst wie lächerlich ihr euch mit der totalen Tatsachenverdrehung macht? Meine Theorie wird sein das der DNS-Server das Routing und vllt. sogar die IPs speichern wird. Aber nochmal für die Vollidioten: Es ist eine reine Vermutung.
 
@nireex: Welches Routing denn? Ein DNS macht kein Routing!
 
@el3ktro: Da muss ich Dir aber absolut Recht geben!! Manche Leute reden von Dingen von denen sie überhaupt keine Ahnung haben... DNS und Routing... is schon klar. DNS ist nichts anderes als ein Telefonbuch wenn man so will... MANN MANN MANN Hat mit Routing aber mal gar nichts zu tun!!
 
@VistaChecker: und direkt wird mir unterstellt ich hab keine ahnung.. nicht gleich ausfallend werden, mir ist grade kein besseres Wort eingefallen. Es geht natürlich nicht um Packetrouting, sondern um den Weg über den DNS Server zu domain, und wer weiss was Routing auf englisch bedeutet der weiss auch das das Wort absolut passend war. Natürlich denkt der ITler bei Routing nicht an die englische Übersetzung, kein Problem :) mir ist nur kein besseres Wort eingefallen so früh am morgen ohne Kaffee. Wenns euch umbringt formulier ich den Satz halt neu mit "passenden Begriffen" wie "Namensauflösung" :)
 
@nireex: keien beleidigung? es bleibt ja garnicht anderes übrig, wenn ud von routing spricht und dich selbst als vollidiot hinstellst. deine ausflüchte dies zu erklären sind ja auch mehr so lalala weisste bescheid wa? ausserdem benutze das nächste mal den blauen pfeil, scheinst ja auch davon keien ahnung zu haben. ohhhjjjjjaaaaaaa hilfe google weiss nun alles über unseren domainnamen, den wir aufrufen. :D geh wieder dahin wo du her gekommen bist 8 klasse info unterricht. :/
 
@nireex: von mir bekommste n plus... naive leute kann man nicht überzeugen, und das ist auch nicht unsere Aufgabe
...zu dem Einkaufen im Supermarkt mag ich noch sagen, einkaufen ok, aber Payback-Karte muss man sich Datenschutztechnisch leicht bis hart an die Stirn fassen/schlagen/prügeln... und dass google heute schon sämtliche Vorgehensweisen der Internetbenutzer weiß, ist kein Geheimnis mehr...
 
Eine wichtige Info fehlt der News. Eigentlich DIE Info! Die Ip-Adresse des Servers.
 
@shiversc: siehe "Weitere Informationen", dort kommste direkt zu Google mit Erklärung. :)
 
@shiversc: *lol* ist mir garnicht aufgefallen aber recht hast du! Edit:ups danke nireex das hab ich auch nich gesehen /doh... waere aber 8.8.8.8 und 8.8.4.4 :)
 
@shiversc: Welche IP sollte denn sonst mit einem DNS aufgelöst werden? Ein DNS dient doch grade dem Ersparen des Merken von IP-Adressen.
Edit: Ok, habe den Urbeitrag falsch interpretiert gehabt. Stimmt, die IP-Adressen wären hilfreich gewesen :-)
 
ICH hätte die Adressen in die News geschrieben, weil es DIE Information ist. Zwei mal den Link klicken ist zwar nicht das Problem. Wie es der Zufall will habe ich gerade zwei neue Server2k8 stehen die die Tage an einen Kunden gehen sollen undgerade für AD und DNS fit gemacht werden. Gefühlt aus dem Bauch herraus ist aber mit den Google-DNs nicht schenller, auch keine Server in Taiwan oder so. Wohlgemerkt Bauchgefühl!
 
Templogs (werden alle 1-2 Tage gelöscht) speichern Client-IPs, permanentlogs speichern jede seite, den kompletten Header sowie den Requesttyp der übertragung, die geolocations über den user usw.... gut alles nicht unbedingt tragisch, aber was hab ich gesagt? Meine Vermutung die schlecht gemacht wird und sich trotzdem als Wahr erweist. :) .... und man nehme blinde WinFuture-Vollidioten die nicht denken und total die Tatsachen verdrehen und sieht was dabei raus kommt..
 
Dann kann ich mit meinem iPhone ja nochmals viel schneller surfen! Klingt doch Wunderbar :D
 
Und damit wissen sie dann auch, auf welche Seiten ihr surft OHNE zu googlen... :)
 
@timmy: Danke!!! .. endlich mal einer ohne Samtkopfkissen und Rosa-Brille. (+)
 
@timmy: ob es jetzt google oder dein isp samt deiner regierung weis ist im prinzip schnuppe. kein internet und zurück zu zettel und bleistift ist eine gute alternative um halbwegs sicher zu sein. finde einen dns server der irgendwo im niemandsland steht und dem man vertrauen kann, solltest du einen finden gib bescheid :))
 
@OSLin: Es geht doch garnicht ums generelle Datenspeichern. Google ist bekannt dafür utzerdaten zu verwenden (siehe ihre AGB). Wenn Google nun anfragen an Ihren DNS Server loggen und diese Daten mit ihren restlichen Daten verknüpfen, können die genau sehen, wann welcher Kunde auf welche IP-Adresse aka URL zugegriffen hat. Ob das so gut ist, wage ich zu bezweifeln. Google wird dadurch Datenmonopolist. Wieso hier gleich alle dem Herrn nireex ein Minus verpassen, obwohl er objektiv die Gefahr die davon ausgeht erkannt hat, bleibt mir ein Rätsel. Google ist ein Kommerzielles Unternehmen, welches sogar angibt die Daten die sie erheben zu nutzen. Wenn nun die Musikindustrie nur genug Geld Zahlen würde, oder Google ein Musikportal startet und aus gefälligkeit die Daten des DNS Server weitergeben könnte es ungemütlich werden. Man muss doch nur mal ein bisschen nachdenken.
 
@ThreeM: AGB´s - AUTSCH!
 
@mr.return: Ja Prof. Dr. Deutsch. Hast du auch was konstruktives bei zu tragen?
 
Datensammlung ftw. Google kann so sehen, welche Seiten am häufigsten aufgerufen werden und so die Ergebnissliste ihrer Suche optimieren. Auf der anderen Seite dient es dann natürlich auch dazu, Werbung mit den Seiten zu verknüpfen um so bei jeder Suchanfrage auch noch die passende Werbung zu liefern - Google muss ja iwie Geld verdienen.
 
Die Frage ist nun, wo stehen diese DNS Server.
Ich kann mir schwer vorstellen das ein DNS-Server der in den USA steht für mich hier in Deutschland schneller sein soll. Egal wie optimiert er ist.
 
@Jotadog: die dns server stehen weltweit, mit anycast verteilt. strenggenommen sind die 8.8.8.x und 8.8.4.x er subnetze (beide google zugeteilt) bei level3 im amiland oertlich angesiedelt, aber mittels anycast verfahren erzeugt z.b. ein traceroute in deutschland einen localen trace (von diversen providern probiert), und der ganze traffic bleibt in euroland.

das variiert aber stark jenachdem wo google ihre datacenter hat, ob sie in deinem land wirklich vor ort sind usw usw. probier einfach nen trace aus. wenn du in albanien, nepal oder in irgendwelchen kleinen nestern haust, dann ist dein anycast datacenter von google sicherlich weiter entfernt als wenn du z.b. in deutschland bist und die ueblichen grossen provider als isp hast die z.b. mit google bereits in lon, ffm oder ams peeren.

trollplonked.
 
@nxm: Danke für die aufschlussreiche Antwort! Bei einem Tracert von 8.8.8.8 lande ich in Californien. Dennoch ist die Ping-Zeit besser als Beispielsweise von einem T-Online DNS.
 
@Jotadog: du landest ganz sicher nicht in kalifornien, unter der annahme weil du ja von tonline dns sprichst nehme ich an du dwellst in schland und hast toffline als provider. bei nem trace in schland bleibst in euroland, das zeigen ja auch deine pingzeiten die du ja auch in deinem satz erwaehnt hast. du kannst niemals in niedrigen pingzeiten ein paket bis nach cali und zurueck transferieren. physik grundlagen der relativitaet, wellengeschwindigkeit in diversen medien. anstelle halbwissen zu schwafeln solltest lieber mal deine ping zeiten zu toffline und 8888 oder 8844 posten und uns n paar traces dumpen. dann kannst du auch ueberpruefen dass du sehr wahrscheinlich nicht in cali unterwegs bist. ausser deine toffline dns server sind noch weiter weg als google fuer dich, demnach waerst aber nicht bei toffline als isp.

schlechter trollversuch oder nur nen fudpost. oder beides? oder nube?
 
@Jotadog: ist doch egal wo er steht, deine anfrage landet eh bei den root servern. und nur da wo die last gerade am niedrigsten ist. daher kann der dns überall stehen.
 
@nxm: Kannst du auch deutsch?
 
@nxm: Kein Grund gleich Ausfallend zu werden. Die letzten 3 Hops sind: 209.85.255.178 72.14.232.203 72.14.233.210 . Alles Californien. Ich habe deine Aussage nicht angezweifelt, und der Satz "Danke für die aufschlussreiche Antwort!" war auch keine Ironie. Meine Aussage bezüglich der Pingzeit war einfach nur eine Feststellung und sollte kein Gegenargument sein. Gepingt habe ich übrigens von einem Rootserver bei Hetzner, RZ10.
 
@Jotadog: die ips sind nur aus dem noramerikanischen ip adressbereich den arin vergibt. sie sind aber physikalisch bzw virtuell eben viel neher bei dir angesiedelt, ebenso die 8.8.8.8 und 8.8.4.4 gehoeren auch zu arin ranges, die alle nur laut lir/rir regeln dort verwendert werden duerfen (kontinente/laender) wo sie zugeteilt wurden.

nun ist aber die anycast technik eben dafuer da dir das global zu verteilen und schon ist die eigentlich nordamerikanische ip eben sowohl bei dir in frankfurtmain, als auch in japan, oder paris, oder suedamerika usw usw.

die antworten kommen also definitiv nicht aus californien, obwohl das die ip vermuten lassen wuerde, sondern per anycast aus einem erheblich naeher gelegenen google datacenter.

fakten fakten fakten.
 
[Offtopic] Was ist denn das für ein dummes neues Feature hier. Entweder news oder Kommentare lesen? Wie nervig ist das denn?
 
Sehr einfach zu merken, super! Antwortzeiten sind auch ok. Daumen hoch!
 
Da nehm ich aber lieber OpenDNS. Das ist auch schnell und vor allem nicht von Google.
 
Inwieweite die Aussage stimmt, dass da nicht zensiert wird, bleibt allerdings abzuwarten.
 
@Lastwebpage: .. oder das irgendwann Seiten manipuliert werden und plötzlich GoogleAds erscheinen :) .. War auch eine meiner Vermutungen, hat sich jedoch nicht bestätigt durch die Aussagen von Google. Wobei das ja noch kommen kann wenn der DNS-Server mal läuft.
 
Ich hab's jetzt mal getestet und subjektiv werden Seiten schneller geladen. Kann man den DNS-Server eigentlich auch bei einer FRITZ!Box fest eintragen (über das Web-Interface)? Habe da auf die Schnelle gestern Abend nichts mehr gefunden...
 
@BuZZer: Mit der Standard-Firmware leider nicht. Ich würde auch lieber OpenDNS o. Ä. nutzen, aber dafür eine andere Firmware aufzuspielen - ich weiß ja auch nicht... Jeder wie er's braucht :-)
 
@JacKs0n: Habe mir schon sowas gedacht, danke! Dann stelle ich lieber für alle Geräte den DNS-Server von Hand ein, das ist weniger Aufwand ^^.
 
@BuZZer:
Es gibt inzwischen diverse Fritz!Boxen, aber zumindest bei einigen der neueren kann man eigene DNS Server (2) in der Config-Datei eintragen. Die zu ändernden Einträge sind jeweils "overwrite_dns1" und "overwrite_dns2", wobei das editieren der Config Datei am einfachsten mit dem FBEditor (ggf über Google suchen) funktionieren dürfte.
Aber Achtung, das ist eine Operation am offenen Herzen, also nicht ungefährlich, wenn man nicht genau weiß, was man da macht!
 
Hm hört sich ja eigentlich ganz gut an, aber ich benutze momentan OpenDNS ( http://www.opendns.com/ ). Mal schauen ob google da mithalten kann.

Edit: Der OpenDNS Gründer spricht über GoogleDNS: http://blog.opendns.com/2009/12/03/opendns-google-dns/
 
@Niyo: Seine Argumentation klingt übrigens sehr vernünftig und sollte von jedem mal bedacht werden der jetzt schreit: "Juhu Google hat nen public DNS"
 
@Niyo: ich finde das klingt eher nach werbung für seinen service richtig subjektiv
 
Google erinnert mich irgendwie immer mehr an die Umbrella Corporation ^^
 
@Chrisber: Zitat David Ulevitch(OpenDNS): "..., it's not clear that Internet users really want Google to keep control over so much more of their Internet experience than they do already - from Chrome OS at the bottom of the stack to Google Search at the top, it is becoming an end-to-end infrastructure all run by Google, the largest advertising company in the world...."
 
Würd mich auch mal interresieren, was der Dreck bringen soll. Gibt schon lange einen bekannten Open DNS, der auch noch extrem schneller ist: 208.67.222.222 - 208.67220.220. Und das von eine Firma, die mir in jedem 2. Programm ihre HP und Browser aufzwingen will. "Ich bin doch nicht blöd". Der Werbespruch funzt aber schon lange nicht mehr auf diesem Spacken Planeten. Schieb mal Knete rüber und ich sag dir, wie blöd du bist!
 
Manipuliert eigentlich das CDU Zensururselchen auch an den Google DNS Maschinen herum?
 
@Fusselbär:
Der Betreiber eines DNS Servers ist kein Provider und damit nicht verpflichtet
den Zugang zu "erschweren". Ein weiterer Punkt an dem man erkennen kann,
wie kurz bei dem Gesetz gedacht wurde.
 
@Lilien: "Der Betreiber eines DNS Servers ist kein Provider..." Alle Provider betreiben ihre eigenen DNS, sie sind also Betreiber eines DNS. - Wie passt das zu deiner Aussage? ___ P.S. Bei dem Zugangserschwernisgesetzt wurde überhaupt nicht 'gedacht'.
 
@mr.return:
OK, das war sprachlich ungenau. :-)
Das unsägliche Gesetz zielt nur auf Provider ab, nicht aber auf (nur) DNS Anbieter. Ein Provider verliert natürlich nicht seinen Provider Status, nur weil er auch einen DNS-Server betreibt. Google ist in D nicht als Provider tätig, würde also nicht unter das Gesetz fallen.

Ich halte es für gefährlich den vermeintlichen Gegner für dumm zu halten, insbesondere wenn man annehmen muss, dass mit vielen mehr oder minder kleinen Schritten ein größerer Plan verfolgt wird.
 
@Lilien: Ich sehe jedenfalls einen zusätzlichen DNS Maschinenanbieter als großen Pluspunkt an. Auch schätze ich, das Google als Global Player in einer weniger erpressbaren Position ist, als nur in Deutschland angesiedelte Anbieter. Google könnte also durchaus auch einfach "leck mich kalt" zu irgendwelchen amoklaufenden CDU Zensururselchen sagen. Tatsächlich benutze ich aber aus Bequemlichkeit immer noch die DNS Maschinen meines Providers, denn die reagieren so ungefähr 10ms schneller als die Google DNS Maschinen. Ich könnte auch einfach den eigenen Namensauflösungsserver aktivieren, muss nur ein passendes "YES" in die rc.conf setzen, genauer wird das im Handbuch erläutert, wie das geht, ist ja kein Prekariat-Windows, was ich zum Internetzsörfen benutze. Aber bislang bin ich dazu schlichtweg zu faul. Sollten aber jemals Anzeichen von DNS Manipulationsversuchen auffliegen, kann ich auch auf die Bequemlichkeit der vom Provider angebotenen DNS Maschinen verzichten. Auch auf auf die 10ms Zeitvorteil ließe sich im Bedarfsfalle scheissen, wenn die Wahl auf die Google DNS Maschinen fallen sollte, wenn sich manipulierte DNS Maschinen beim Provider als nicht mehr Vertrauenswürdig beweisen wollen.
 
@Fusselbär: Ich halte Google nicht für grundsätzlich "böse", aber es sollte nicht vergessen werden, dass uns z.B. die Google Suchmaschine bereits heute (für Deutschland) gefilterte Ergebnisse liefert. Google besitzt als globaler Konzern eine gewisse Macht, will es sich aber offensichtlich auch nicht mit den jeweiligen Landesregierungen (und dazu zählt sogar China) verscherzen. DNS Abfragen lassen sich recht einfach vom Provider ausfiltern und auf den eigenen Server umleiten, wobei man das kaum merken würde.
Hier liegt zukünftig eine Gefahr, die hier bis jetzt noch nicht erwähnt wurde.
Dann wird es wohl noch aufwändiger -> DNSSEC .
 
@Lilien: Wenn deutsche Provider soweit der chinesischen Zensur hinterhereifern, dann wird man sie wohl auch mit Mitteln schlagen müssen, die chinesische User nutzen. Langfristig ist politische Zensur ohnehin nicht aufrecht erhaltbar. Den dann wird irgendwann nicht nur die störende Zensur entsorgt, sondern gleiche die ganze Junta, so lehrte es immer wieder die Geschichte. Siehe STASI Teil 1.
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