Google-Chef: Wir sind nicht an Zeitungs-Misere schuld

Wirtschaft & Firmen Der Suchmaschinenbetreiber Google will sich nicht länger die Schuld für die Misere der Zeitungsverlage in die Schuhe schieben lassen. Das erklärte Konzernchef Eric Schmidt im 'Wall Street Journal'. mehr...

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Die meckernden Newsseiten einfach mal nen Monat aus jedem Googleangebot streichen, danach gibt es keine Beschwerden mehr (zumindest bezüglich oben stehender Beschuldigungen)
 
@darkalucard: Dann werden die meisten sich überlegen, wie se Google verklagen können :)
 
Die meisten Inhalte von Zeitschriften finde ich auch im Internet, nicht nur bei/durch Google. Der Markt verändert sich nun mal, die Verlage müssen sich darauf einstellen - wie andere Branchen auch.
 
@emantsol: Das Problem dieser Veränderung ist, das die wenigsten dafür Bereit sind pro Artikel oder überhaupt für eine Webseite und deren Inhalt zu bezahlen.
 
@Kalimann: Genau, aber redaktionell aufbereitete News gibts halt nunmal nicht für lau.
Aber das werden die meisten sicher erst merken, wenns zu spät ist :-(
 
@t-master: Ich denke Newsfirmen haben eher den Zahn der Zeit verpasst, denn mittlerweile hat sich jeder an News-Für-Lau gewöhnt und wenn man bestrebt ist kriegt man die Infos immer irgendwo kostenlos her, im schlimmsten Fall wird es dafür Tauschbörsen geben. Ich denke auch das man mit Online News nicht mehr den Gewinn machen kann wie bei Zeitungen, und Zeitungsleser (meine ich letztens noch gelesen zu haben) werden ja wegen Online-news immer weniger. Praktisch das gleiche spiel wie mit der MI, Zug verpasst.
 
@darkalucard: lol tauschbörsen für news -_- alleine der gedanke ist total absurd
 
So ein Schwachsinn - die Verkaufsrückgänge in der Musikindustrie sind doch auch ausschließlich auf Raubmordkopierer zurückzuführen, nicht etwa auf Defizite in den Inhalten. Wo kämen wir denn da hin, wenn wir keine Monokausalität mehr hätten - das verkompliziert die Dinge doch nur! ,)
 
@jaja_klar: Die nächste Content-Mafia sattelt das tote Pferd! :-)
Sind wir nun Raubleser?
 
@Paulchen0: Demnächst DRM für Zeitschriften, erstmal ein Rootkit installieren bevor man lesen kann :) Und kopieren aus den Quellen geht dann auch nicht mehr. Und der letzte Schritt sind dann Abmahnwellen gegen Texte wo gleiche oder stark ähnliche Passagen drin vorkommen :)
 
@jaja_klar: Welche Verkaufsrückgänge? Vor nem Jahr oder so musste die RIAA bei einem Gerichtsverfahren ihre Einnahmen offen legen. Dabei kam heraus dass sie seit 2003 jedes Jahr eine Umsatz/Gewinnsteigerung zu verzeichnen hatten.
 
die eigentlichen news generieren ja die verlage die ihr geld in personal und weltweite infrastruktur stecken, das was wir hier täglich als news zu lesen bekommen sind nichts anderes als presse releases von herstellern, spekulationen, suggerationen und das halbherzige kopieren von verlagsleistungen sprich arbeit von professionellen journalisten. was ich also sicherlich nicht verteufeln würde wären verlage die die eigentlichen news investigativ erarbeiten. ich glaube da müsste auf lange sicht eine zusammenarbeit entstehen, zwischen dem internet als informationskanal und den verlagen als quelle, das verlage auch ohne internet konnten und können wissen wir ja seit, fernsehn, funk und print, aber wenn das internet nur noch schöne pressetexte von herstellern als news formuliert welche von blogs manigfaltig umformuliert wird und als "die news" verkauft wird dann hätte ich eher weniger lust drauf, das hätte ...nein das hat ja eh schon jamba und vom nervigkeitsgehalt spam-artige qualitäten.
 
@kompjuta_auskenna: Die Quelle von News sind Ereignisse. Auf diese Ereignisse, wie zum Beispiel Naturkatastrophen, korrupte Politikerinnen usw. gibt es kein Urheberrecht, Trademark und ähnlichen Quatsch. Selbstverständlich wäre investigativer Journalismus durchaus auch heutzutage immer noch wünschenswert. Dennoch wird man so was bei Bild, Spiegel & Konsorten wohl eher weniger finden. Hans Leyendecker hatte die Spiegelzeitung ja bereits vor mehr als 10 Jahren raus geekelt. Der Leyendecker Hans wirkt nun da, wo auch der Prantl Heribert wirkt: bei der Sueddeutschen Zeitung, die auch darum hin und wieder noch mal ein paar brauchbare Artikel hinkriegt. Ansonsten ist es im toten deutschen Blätterwald offensichtlich Usus, ohne zu hinterfragen, die Propgandameldungen von "dpa" per copy & paste einzufügen und nötigenfalls etwas auszuschmücken. Kein Wunder, das dabei allenfalls wertlose "Hofberichterstattung" herauskommt. Hans Leyendecker hatte hingegen erst kürzlich die Machenschaften der Fernsehspielchefin des Norddeutschen Rundfunks, Doris Heinze, auffliegen lassen: http://de.wikipedia.org/wiki/Doris_Heinze und hier bei der Sueddeutschen: http://www.sueddeutsche.de/kultur/214/485638/text/
 
@Fusselbär: Doris Heinze? Die normale Leserschaft wird es kaum jucken, sie will die neuesten Skandale über Britney, Amy etc. lesen, frequentiert zu diesem Zweck die Bild-Zeitung und ähnliche Erzeugnisse.
 
Ganz ehrlich, wieso stellt man diese Artikel dann ins Netz. Wenn sie sich dann auch noch darüber beschweren, Google würde einfach auf diese Artikel verlinken, naja. Suchmaschinen bieten einfache Wege dies zu unterbinden und schwupps, oh Wunder, wird die Seite nicht mehr indiziert. Oder, man richtet von Anfang an einen Mitgliederbereich ein. Gibt ja schon Anbieter die es so Handhaben. Ist aber sicher leichter, Google einfach zur Kasse zu bitten.
 
Man kann es nicht mehr hören, interessiert keine S..
 
Früher rannte der Stadtbüttel die Glocke schwingend über den Marktplatz und verlas
lauthals schreiend die neuesten Nachrichten. Ach ja, das waren noch Zeiten.
 
@Bombenleger: Reisende Händler und Musikanten haben einst auch einfach so weitererzählt, was sie so an Ereignissen mitbekommen haben, wenn sie herum gekommen sind. Das berichten über Ereignisse ist kein Monopol! Es darf auch niemals zu einem Monopol werden!
 
@Fusselbär: Wer sagt denn dass es soweit kommt? Es wird immer offene Quellen geben!
 
Eric Schmidt hat dummerweise auch noch Recht.
Dass die Printmedien Probleme bekommen würden, war schon vor 10 Jahren klar, da war Google noch ein kleiner Wicht.
Ich denke wir haben ein Generalproblem, wir leben in einer immer mehr von digital bestimmten Medien Welt und gleichzeitig klammern sich alteingesessene Größen am Vorgestern. Wollen nur nach ihren Idealvorstellungen in die Zukunft gehen, wollen Gewinne statt Verluste, auch für Fehltritte, und genau das klappt nicht mehr, weil das Internet dem Verbraucher eben Wege eröffnet, Dingen schnell aus dem Weg zu gehen, die ihm nicht passen. Früher gab's eben nur die Zeitungen, früher..
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