VDSL: EU-Gericht kippt Sonderstellung der Telekom

Recht, Politik & EU Das VDSL-Netz der Deutschen Telekom darf nicht von der Regulierung ausgenommen werden. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) und fügte dem Konzern und der Bundesregierung damit eine Niederlage zu. mehr...

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Und was bedeutet das? Richtig, 1&1 & Co. flamed jetzt die Telekom an, Netze zu bauen und behauptet die verlangsamen alles und sobald alles fertig ist, rufen die 100 mal am Tag an und wollen dich als Kunden. So kanns doch auch nicht gehen... EDIT: Jetzt gibt es natürlich wieder Minus von diesen ganzen Hatern... Leute: Ihr wollt doch den Ausbau, meine Gegend ist bereits vollständig ausgebaut. Trotzdem wird es so keinen VDSL-Ausbau geben. Warum sollte die Telekom ausbauen, wenn sie danach das Netz sowieso wieder spottbillig raushauen muss? Und wenn es Probleme gibt, dann schicken die ganzen Reseller, deren "Techniker" im besten Fall nur das Namens-Alphabet beherrschen, einen zur Telekom und die darf an die VsT fahren, um festzustellen, dass das Problem doch beim Reseller liegt. Hört sich äußert rentabel an :D
 
@DasFragezeichen: Die Telekom hat sich eben übelst verkalkuliert in dieser Angelegenheit und nun müssen sie sich eben mit den Konsequenzen abfinden. Es ist ja nicht so, dass die arme Telekom das ganze Netz allein aufbauen musste und sich niemand fand der sich an den Kosten beteiligen wollte. Die Telekom hat doch Angebote anderer Anbieter grundsätzlich abgelehnt um eben hinterher argumentieren zu können man habe ja alles alleine bezahlt und sollte doch nun Sonderrechte bekommen. Plan ist nicht aufgegangen, also haben sie eben Pech gehabt.
 
@Patata: Pfff...den Kunden wirds treffen, die Telekom baut einfach nicht mehr aus fertig. Auch wenn atm schon nicht mehr ausgebaut wird...
 
@DasFragezeichen: Zeigt dann doch aber wie egal der Telekom die Kunden waren und sind, wenn sie sich auf solch ein riskantes Spiel eingelassen haben. Man hätte auf die Angebote der Konkurrenten eingehen können und auch bessere Konditionen aushandeln können um dann ein gemeinsam finanziertes Netz aufzubauen, stattdessen wollte die Telekom alles allein zahlen um hinterher eine Sonderstellung zu bekommen. Hat eben nicht funktioniert und war auch von Anfang an absehbar.
 
@Patata: Patata: Das ist keine einfache Rechnung. Die Telekom baut nur noch dort aus, wo Leute viel Geld haben, da dort die meisten auch direkt zur Telekom gehen, zahlen gerne etwas mehr, aber dafür kriegst du wirklich "alles aus einer Hand" und du gehst einfach zum T-Punkt. Die Alternative sind die Kabel Anbieter, die gewinnen daran. Und Kundenimage? Beim besten Willen, die meisten (ja, es gibt ein RL außerhalb von Kommentaren) Leute interessiert das eh einen Dreck, die haben besseres zu tun, als für einen Ausbau zu kämpfen...
 
@Patata: Naja bei uns hat die Terrorkom das Netz sozusagen total aufgegeben. Im Jahre 1994 schön viel Hytas raingeworfen, und diejenigen die kein Hytas haben, haben eine 12 km lange leitung mit einer Dämpfung von 136 db bis zum KVZ (Kabelverzweiger). Das gemeine ist dabei, die müssten nur 500 Meter bis zum KVZ buddeln und ihre dicke Glasfaserhauptleitung verzweigen. Aber mal ein Tipp: Auf der Seite mal die Terrorkom Folie ansehen, da steht das das GF pro Kilometer 50 tausend Euros kostet. LINK: http://tinyurl.com/yazlr25
 
@basti2k: aus deiner kindischen namensveränderung les ich mal raus, dass du gegen die telekom schreibst, aber den link kann ich nicht zuordnen. Breitbandversorgung bis ende 2009. ich kann mich auch hinstellen und das fordern, ich muss es ja nicht bezahlen. und die telekom ist nicht mehr staatlich also warum sollten die es tun wenn es unrentabel ist. und nur mal eben so glasfaser verzweigen? naja ich surf mal weiter im LTE netz. zum glück wurde der flächendeckende ausbau 1999 fertig gestellt.
 
Denen in Berlin wird schon etwas einfallen um diese Sache in die Länge zu ziehen. Verbraucherfreundlich waren die schon immer .... Nur wenn es in die eigene Kippe geht machen die schneller ...
 
Ich bin froh über dieses Urteil. Nicht um gegen die Telekom zu intervenieren sondern weil Unternehmen mit der Größe und der Stellung einen Fingerklopfer braucht. Ich begrüße dies.
 
@Kalimann: Fingerklopfer ist zu wenig. Einen Tritt in den Allerwertesten wäre schon besser ... Die Arroganz eines ehemaligen Monopolisten sollten sie auch ablegen ...
 
@222222: Ich wollte mich halt ein wenig gewählt ausdrücken heute ^^
 
@Kalimann: Was hast Du gegen große, starke Konzerne? Die kleinen haben es ja nicht geschafft, auch nur einen Meter zu legen.
 
"Ein Eingriff des Gesetzgebers in den Prozess der Schaffung eines funktionierenden Wettbewerbes sei dabei nicht vorgesehen" ... Welchen Wettbewerb? Reißen sich etwa die Konkurrenten der Telekom darum die Netze selber auszubauen? Wohl kaum. Die Telekom soll bauen und die anderen machen Kasse.
 
@DennisMoore: Die Telekom kommt schon nicht schlecht dabei weg. Ich denke mal die Telekom kann von Glück sprechen, das die anderen nicht mit ausbauen. Würden sie das nämlich tun, würde die Telekom nicht mal mehr Geld mit den "Resellern" machen.
 
@DennisMoore: So ein Unsinn. Die anderen müssen schliesslich bezahlen um die Netze Telekom zu nutzen. Ausserdem haben einige angeboten mit einzusteigen. Aber das wollte die Telekom nicht.
 
@Kalimann: was hastn du für ne logik? "würde die Telekom nicht mal mehr Geld mit den "Resellern" machen" Weisst du überhaupt wie viel die Telekom für einen abgegeben Anschluss bekommt? weniger als 40cent... und deswegen verdient sich bei dir die Telekom dumm und dusslig? Die telekom hat oft genug gewollt das jemand beim ausbau hilft, nie wollte jemand... @TobiTobsen: EINMAL hat die telekom die Hilfe abgelehnt... Und das wurde breit getreten... Das die aber schon wirklich oft gefragt hat, wurde nie breit getreten!
 
@Kalimann: Wobei hier natuerlich kleinere Ortschaften nicht so attraktiv sind und bleiben. Das rechnet sich weder fuer die Telekom noch fuer die Konkurrenz. Imo sollte die europaeische Union Boni darauf ausschreiben, entlegene Ortschaften ueber Breitband an das Internet anzuschliessen. Somit waere es sowohl fuer die Telekom, als auch fuer deren Konkurrenten gleichermassen interessant dort Fuss zu fassen. - Im Moment gibt es fuer die Konkurrenten der Telekom eigentlich null Anreiz in duenner besiedelten Gebieten vorzupreschen und Breitbandanschluesse zu legen. Die Telekom koennte das zwar schultern, jedoch wuerde man so ueber Jahrzehnte auf den Kosten sitzen bleiben... und die Konkurrenz reibt sich die Haende. Die Paar Hanseln in den Ortschaften bringens nicht so schnell wieder rein, wie in ner Stadt. Ergo: Wenn es von europaeischer Seite gewuenscht wird, dass Breitband flaechendeckend anliegt, dann sollte man hier auch entsprechend Foerdergelder veranschlagen.. z.B. fuer den am weitesten entfernten Ort gibts das meiste.. :)
 
@TobiTobsen: Toll. Aber die Telekom muß erstmal die Kohle reinbuttern. Das sind Milliarden. Die kriegen sie auch nicht sofort wieder rein, sondern über Jahre. Wenn das alles so easy peasy ist, dann frag ich mich warum die Telekom nicht bei dem Dumpingkampf der Reseller im DSL-Bereich mitmacht. Da sind die Anschlüsse immer noch am teuersten.
 
@DennisMoore: Weisst du warum die so teuer sind? Das hat nicht unbedingt was mit den Ausbaukosten zu tun! Die Wettbewerbsbehörde LÄSST die Telekom nicht billiger werden!
 
@Magguz: "Die telekom hat oft genug gewollt das jemand beim ausbau hilft, nie wollte jemand..." Das Gegenteil war der Fall. Es gab schon verschiedene Angebote nur die Telekom hat diese grundsätzlich abgelehnt. Man war ja nicht einmal zu Verhandlungen bereit, also zieht auch das Argument "Angebote waren zu niedrig" überhaupt nicht. Die Telekom wollte doch nur sicher gehen, dass ihr "Haben alles allein gemacht" Argument bestehen bleibt.
 
@Kalimann: Dann würden sie auch nicht ausbauen. Der Ausbau hat ja den Zweck, nachhaltig damit geld zu verdienen. Die Telekom ist kein Sozialverein, das sollte nicht vergesen werden.
 
@Patata: Man muss sich doch auch einfach mal in der Lage der Telekom versetzen durch ihre hohen preisen werden sie unattraktiv so da sich die anderen Anbieter dauerhaft unterbieten geht doch der Kunde dahin, denn wer zahlt gerne für die gleiche Leistung mehr? Da dachte sich die Telekom wir müssen etwas schaffen was uns von den anderen Anbietern unterscheidet und ein Argument ist wieder zur Telekom zu gehen tada das VDSL wurde gebaut denn ist es doch klar das die Telekom das nicht gerne freigeben möchte wieso auch denn wäre es ja wieder die alte leier, die "billig" Anbieter hauen sich wieder gegeneinander runter mit den Preisen und die Telekom steht da und sieht wie ihre Kunden weniger und weniger werden... ich gebe der Telekom einfach recht und sie sollten das VDSL für sich selber behalten dürfen ganz einfach… und ich rede jetzt vom vdsl und nicht vom normalen dsl denn da ist das was anderes…
 
@DennisMoore: "Aber die Telekom muß erstmal die Kohle reinbuttern. Das sind Milliarden. Die kriegen sie auch nicht sofort wieder rein, sondern über Jahre." : war es bei UMTS etwa anders ??? da haben die doch auch mal schnell 50 Mrd. DM reingebuttert, aber NIE WEIDER GESEHEN !!! Letztendlich zahlt es IMMER der Kunde, egal, wessen Kunde er ist !
 
@Patata: Negativ... abgelehnt haben sies bei VDSL... davor haben sie immer um mitinvestoren gebeten... Und dort haben sies abgelehnt weil sie aussichten hatten alleine das netz zu betreiben, siehe news...
 
@Magguz: ja eben, sie haben darauf gesetzt, dass sie alleine das Netz betreiben, obwohl von Anfang an klar war, dass es da ärger mit der EU geben wird. Selbst schuld eben
 
@pubsfried: Das war aber nicht nur die Telekom. Da waren noch andere mit im Boot. @Magguz: "Die Wettbewerbsbehörde LÄSST die Telekom nicht billiger werden" ... Noch ein Sargnagel für den Wettbewerb.
 
Der einzige Ausweg aus dieser ganze Sache ist eine Verstaatlichung der Netzinfrastruktur. Und der Staat baut aus und vermietet die Leitungen. Anders geht es nicht. ePlus sollte sich mal eine Scheibe davon abschneiden - statt gegen die Vergabe-Auktion zu klagen, hätten sie einfach nur Zugang zu den bestehenden besseren Frequenzen einklagen müssen. So wie die Telekom ihr Netz der Konkurrenz vermieten MUSS, so müsste doch auch z.B. Vodafone ihr UMTS-Netz an ePlus vermieten. Ich stell mir grad vor ich würde ein Haus bauen und die EU zwingt mich dazu, es an andere Personen zur Nutzung zu vermieten, ohne es selbst nutzen zu können... da wäre ganz schnell wieder eine Baugrube und kein Haus mehr...
 
@Tyndal: Verstaatlichung geht zu weit, aber Auslösung der Netzinfrastruktur aus allen Tkoms, das gleiche bei den Bahnen und den Versorgern, und auch die Strassen aus den Händen der Länder und Gemeinden. Überführung all dieser Dinge in eine Infrastruktur gGmbH mit dem ziel des freien Wettbewerbs unter den Anbietern...
 
@DieselDandy: Alle Strassen in private Hand? Da wird das Autofahren aber teurer, da kannst Du Dich drauf verlassen. Der Staat kann dann zwar keine KFZ-Steuer mehr erheben (die ja urspruenglich mal fuer die Strassenwartung und -ausbau gedacht war), jedoch wird der private Anbieter dann ordentlich ins Portemonnaie der Autofahrer greifen.. denn das ist ein schier unerschoepflicher Geldtopf. Wer fahren muss, muss fahren, auch wenns teuer ist. - Imo sollte man das Strassennetz schoen beim Staat/den Kommunen belassen und das Telekomnetz bei der Telekom. Immerhin hat die Telekom ja ueber Jahre in ihr Netz investiert. Wenn jetzt der Staat eine Infrastruktur GmbH einrichtet, und der Telekom ihr Netz wegnimmt, kommt das einer Verstaatlichung sehr nahe.. nur dass dann eben durch staatliche Repressalien ein Unternehmen einen dramatischen wirtschaftlichen Schaden erleiden wuerde (Telekom) und ein weiteres Unternehmen (Deine Infrastruktur GmbH) ploetzlich mit fremden Federn geschmueckt dastehend an die Boerse geht? :)
 
@Cif: Ich würde sagen 80% des Netzes stammen noch aus der Zeit, als die Telekom noch "POST" genannt wurde. Aus den Büchern der Telekom kann recht einfach entnommen werden, welche Investitionen in den Erhalt des alten Netzes geflossen sind und welche Investitionen für den Neubau ausgegeben wurden (und zu welchem Grad schon wieder Abschreibungen etc. geltend gemacht wurden). Ebenso sind diese Zahlen bei den anderen Anbietern ersichtlich. Einem Wertausgleich steht also nichts im Wege. Somit wäre für alle Anbieter zum Stichtag X Kosten = 0, Eigentum = 0. Alternativ könnte der Staat aber auch zum bestehenden Netz ein eigenes Netz aufbauen - eben in solchen ländlichen Regionen, wo es sich für die normalen Unternehmen nicht rechnet und diese Leitungen dann vermieten. Dann bleibt es den Wettbewerbern überlassen, ob sie in ein eigenes Netz investieren wollen - oder bereit sind Mietgebühren zu bezahlen. Aber so wie der Staat sich jetzt hinstellt und sagt: "Baut bis Ende 2010 alle Haushalte mit Breitband aus", geht es nicht.
 
@DieselDandy: Infrastruktur noch weiter privatisieren, vor allem Strassen - gehts noch dümmer?
 
Wunderbar...

Also noch weniger Ausbau von VDSL ... Tolle Sache :).
 
Was heißt das jetzt? Richtig, die ganzen Schmarotzer wie 1&1 können die Netze, für die die Telekom Millionen ausgegeben hat, mitbenutzen...

Manchmal muss man sich echt den Kopf schütteln...
 
@RedDragon: Europäische Sozialismus-Politik eben. Entweder Marktwirtschaft oder eben nicht. Aber Firmen zwingen, anderen Firmen die selbst erschaffene Infrastruktur zu überlassen, wird irgendwann nach hinten los gehen.
 
Fairer Wettbewerb heißt also, einer baut, alle anderen nutzen? Und wenn die Telekom Hilfe beim Ausbau abgelehnt hat, dann ist das immernoch ihre Kanne Bier. Die Telekom ist kein Monopolist mehr. Alle Anbieter haben Zugang zu den DSL-Anschlüssen. Das VDSL ist aber ein Baby der Telekom, neu gebaut, mit Geldern der Telekom. Die ganzen Schmarotzer, der Sorte 1&1 können sich doch zusammen tun und selber ein Netz aufbauen, wo ist das Problem?
 
@mcbit: das problem sind die anbieten, die bloß keinen cent zuviel ausgeben müssen, als wirklich nötig.. und das ganze wird von der EU auf kosten der Telekom auch noch bestätigt... Der Regierung kann man diesmal keinen Vorwurf machen weil sie lange versucht haben das VDSL aus der Regulierung rauszuhalten, weil die Telekom im Gegenzug den ausbau voran getrieben hat.. Aber nun wird der Ausbau eines Gebietes noch genauer überdacht bevor Geld investiert wird...
 
@mcbit: Das Problem ist, den Sinn dahinter zu verstehen, dass in DEINER, MEINER, oder sonstwem seiner Strasse, 20-mal der Asphalt aufgerissen werden muss, damit auch jeder Anbieter sein Käblchen verbuddeln darf, dazu brauchst du erstmal Platz für ein Leerrohr, die sind aber fast kaum noch unter die Erde zu bekommen, ist recht eng daunten was Bebauung betrifft. Desweiteren heisst das, für JEDEN Anbieter, ein MFG aufzubauen, ebenso einen KvZ auf die vorhandenen TAL der Endkunden.. Dann trenn mal schön alles auf, das Problem ist, das Kupferkäbelchen vom MFG/KvZ zu dir sollte am besten nicht länger als 300 - 500m sein, ansonsten ist nicht viel mit VDSL und 25 oder 50 Mbit.. Ich glaube du stellst dir das alles recht easy vor.. ist es aber leider doch nicht :-)
 
@F1r3: Und die Lösung ist, einfach einen Anbieter, der ausbaut, zu zwingen, seine Investition zu teilen? Sorry, aber wenn genau das das Problem ist, hätte ich eine einfache Lösung: Dann gibts eben keinen Wettbewerb. Da der Telekom ihre Preise eh vorgeschrieben werden, dürfte es auch kein Problem sein, der Telekom auch den Preis für einen VDSL-Anschluss zu regulieren.
 
@mcbit: Keiner zwingt die DTAG das auszubauen. Nur wenn ich als Unternehmen mich meinen Mitbewerbern verweigere, in denen ich Hilfen ablehne etc. Darf ich nicht erwarten, mit einem pakt der Bundesregierung davon zu kommen.. Das ganze soll ein Wettbewerb sein, gebe ich dir recht.. nur wenn ich da nicht mitspielen will, bin ich am Ende halt doch selber schuld (siehe DTAG).
 
schon peinlich was manche leute hier schreiben obwohl sie 0 ahnung haben. hauptsache gegen die telekom.... Das Urteil der EU ist wirklich schlimm. Das hat nichts mehr mit der förderung des Wettbewerbs zu tun. Die Telekom darf keine eigenen Preise machen, alle anderen Anbieter schon. Das hat meiner Meinung nichts mit freiem Wettbewerb zu tun. Dazu kommt das die Mieten auch vorgeschrieben werden, so das die Telekom kaum selbst über ihr eigenes Netz bestimmen kann. Bei VDSL ging das bisher was auch OK war weil es komplett selbst finanziert wurde. Nun darf jeder kleine "anbieter" der absolut 0 dazu beigetragen hat und auch 0 aufwand hat, in das bisher fertige Netz eingreifen und gut daran verdienen, wärend die Telekom durch das Urteil Verluste macht weil die Preise nun wohl vorgeschrieben werden. Ob sie die Kosten decken oder nicht...
 
@ShadowDuke: Eben, so ist es. Aber wehe, die telekom baut nicht weiter aus, dann heulen die selben Leute nochmal so laut. Marktwirtschaft und Wettbewerb heißt ja gerade, das jemand etwas anbietet, was andere nicht anbieten. Wenn das um sich greift, dass diese Firmen dann ihr Eigentum für Konkurrenten öffnen muss, wie hoch dürfte in Zukunft wohl der Investitionswille sein? Zumal die telekom als börsennotiertes Unternehmen die Kohle für den Ausbau von VDSL auch durch Aktienverkauf hat (was ja Sinn einer AG ist).
 
Das geht zu weit, dass sich die EU in deutsche Angelegenheiten einmischt und bestimmt, was gemacht und was nicht gemacht werden darf. Man kann eine Regierung nicht einfach bevormunden und deren Gesetze für ungültig erklären. Solche Willkürakte darf es nicht geben.
 
@eolomea: das sagst du jetzt nur weils hier um Deutschland geht. Angenommen das würde unter Berlusconi passieren, wärste du sicherlich anderer Meinung und würdest Lobhymnen auf den EU singen..
 
@Liqiud: Es geht darum, dass Leute in der EU nicht einfach ihre Vorstellungen einem anderen Land aufzwingen können. Man kann über Dinge diskutieren und diese als notwendig ansehen. Aber einfach zu bestimmen, was ein Land zu machen hat, das geht zu weit. Es sollte im gegenseitigen Einvernehmen gehandelt werden. EU-Befehle fördern bestimmt nicht die Harmonie in der Gemeinschaft. Außerdem können unangebrachte Vorschriften dazu führen, dass ein Land in seiner Entwicklung gebremst wird.
 
@eolomea: Du weißt aber, dass die "EU" aus Abgeordneten der Regierungen der Mitgliedsstaaten besteht? Das ist ja gerade das Perverse. Außerdem sind es die "demokratisch" gewählten Regierungen der Mitgliedsländer, die schrittweise die Souviränität der Staaten in die hand des Bürokratenmonsters EU abgeben. Wenn Du also meckern willst, tu das direkt beim Bundestagsabgeordneten Deines Wahlkreises.
 
@eolomea: Klar können die das. Wozu wurde dann wohl die EU gegründet? Die EU ist imo dafür da, dass sich die Mitgliedsstaaten immer weiter angleichen und das DE auch mal was ändern muss, ist unvermeidbar.
Wenn jeder EU-Ratschläge ignoriert, könnten wir die EU gleich wieder abschaffen. Dann ist sie bis auf den EUR ziemlich unsinnig.
 
Mir ist klar, dass die EU aus Abgeordneten der Regierungen besteht. Leider leben diese Leute teilweise in einem Luftschloss und verlieren den Blick für die Realität. Es werden zum Teil Beschlüsse gefasst, die nicht dem Fortschritt eines Landes dienen. Siehe Telekom-Beschluss. Hier wird die Entwicklung eindeutig gebremst.
 
@Calamera: Sorry, aber da wo es drauf ankommt, kommt nichts von der EU: Siehe einheitliches Steuer- und Sozialsystem.
 
"Der Konzern hatte betont, dass man Milliarden in den Ausbau der Infrastruktur stecke"
Und wer hat euch das Geld dafür gegeben als ihr noch staatlich wart? Richtig, der Steuerzahler...
 
@kubatsch007: Wie lange ist die telekom nciht mehr staatlich? Das jetzige Geld stammt von den Aktionären. Die "ihr habt das Geld vom Steuerzahler" - Ansage zieht nicht mehr.
 
@mcbit: Und wer hat Aktien der Telekom und ist somit einer der Größten (wenn nicht sogar der Größte) Aktionär der Firma? Ja genau der Staat! Somit haben wir es doch auch wieder nur selber finanziert, bloß eben über 3 Töpfe hinweg.
 
@kubatsch007: Dieses Steuergelaber wird solangsam nervig...

Die Telekom hat die DSL Hardware selbst gekauft, da war sie schon lange nicht mehr staatlich.

Und für das wirklich von uns bezahlte Zeug, noch unter den Namen Post, die reine Telefonleitungen, dafür gibt es ja schon genug Einschränkungen...

Irgendwann sollte man mit den ewigen Einschränkungen und Regulierungen aufhören...

Einfach mal über das Thema richtig informieren, und nicht immer dieses unsägliche Stammtischgelabere bringen...

@DarkKnight80
Das hat aber andere Gründe... Außerdem kriegt auch der Bund Rendite wie alle anderen Aktionäre auch :).

Und naja, mit früher ist das doch nicht vergleichbar. Jetzt ist die KFW und mit 16 % der größte Aktionör, danach kommt mit 14 % das Finanzministerium. Die restlichen % befinden sich in Hand von privaten Anlegern. Von "staatlich" kann man bei weniger als 50 % Aktienanteil nicht mehr reden.
 
Ein schwarzer Tag für alle Dörfer mit Ambitionen auf schnelles Internet
 
Arme Telekom, mir kommen die Tränen ! für UMTS waren doch auch 50 Mrd. da, um die Konkurrenz auszuhungern ! Glaube kaum, dass die jemals wieder reinkommen (außer über Verlustabschreibungen bei der Steuer, was wohl auch so beabsichtigt war !). Da scheint mir aber ein DSL-Ausbau für 1/10 rentabler, selbst wenn die Netze nachher nur vermietet werden !!
 
Ich wohn auch auf'm Dorf..hab nur ne 384er Dsl leitung.. und könnt mich da jeden tag wieder drüber aufregen. die hatten vor gut einem jahr gesagt, das sie hier ausbauen..und naja..immer noch nix passiert. Telekom halt. x) Alle an de Wand! und ich bezahlt für eine 2000er leitung. 40€ im monat..und hab nur 384er..einige haben ne 16k leitung..und bezahlen soviel wie ich..wenn nicht noch weniger....
 
@Sgt.Phil: sieht hier nicht anders aus...allerdings soll im dez/jan jetzt angeblich dsl 16000 bei uns kommen (nach 3 jahren ausbauversprechen) ^^ bin gespannt was des gibt, ich glaubs erst wenn ich aufm monitor stehen hab das die bits und bytes auf einmal red bull getrunken haben :)
 
ALZHEIMER! Oder warum wird hier ständig vergessen, dass die TELEKOM ein Staatsbetrieb war mit einem Staatsmonopol! Die Telekom ist nur deshalb der Rosa Riese, weil es vor Ihr nie Konkurrenz gegeben hat! Hier werden immer wieder Äpfel mit Dirnen (!) verglichen! Die Telekom kann auf eine Infrastruktur zurückgreifen, für welche sie Jahrzehnte keinen Cent zahlen mussten (nicht nur weil es damals noch Pfennig gab) und mit LEISTUNG hat das seitens der Telekom rein gar nichts zu tun.
So gesehen wurde die privatisierte Telekom in ein gemachtes Nest (oder Netz) gesetzt und hatte von Anfang an einen klaren Wettbewerbsvorteil, der gnadenlos ausgenutzt wurde, wie eben bei dem Netzausbau der mit nicht zu Erfüllenden Forderungen an die Konkurrenz dann eben doch alleinig der Telekom vorenthalten war. Mensch Meier ihr Winfuture-isten glaubt doch nicht jeden Dreck der am Besen hängen bleibt und informiert euch mal. Vielleicht war ja die Telekom als Staatsbetrieb vor eurer Zeit, dennoch gibt es Fakten, auch außerhalb von Trollingen und Flameburg
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