IT-Nachwuchs hat eine gute berufliche Zukunft

Wirtschaft & Firmen Die Berufsaussichten in der IT-Branche sind hervorragend: Knapp 80 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland gehen von einem Wachstum ihres Marktsegments und damit von einem erhöhten Fachkräftebedarf bis 2015 aus. mehr...

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Gut das ich auf Paps gehört habe, er hatte damals schon gesagt:"Sohn geh in die IT!" :D
 
@Liqiud: Echt? Haben damals die Eltern schon gewußte was IT ist? Ich habe immer nur von "diesen koischen Kisten" gehört. Und natürlich die Frage was ich da immer auf den Tasten rumhämmere ^^
 
@DennisMoore: Wenigstens hab ich den Weg zu den Computern durch meinen Vater gefunden. Hab ihm immer am Power Manager den Hauptschalter ausgeschaltet als kleines Kind. Das hat ihn so aufgeregt dass er nen Schlüssel-schalter da hinmontiert hat. Das Teil hab ich heute noch xD. Naja er hatte halt C64, Amiga und so... Schon cool.
 
@DennisMoore: Nicht zu vergessen das Argument mit den viereckigen Augen.. :)
 
@Cif: WOAH! Das hab nicht nur ich zu hören bekommen??? ^^
 
@Liqiud: Besser als "Sohn, mach in Computer..." :-)
 
@Liqiud: Ich würde heute meinen Kindern auch nur raten eine geistige Arbeit später anzustreben, denn denkende Computer wird es noch lange nicht geben, aber die Entwicklung dieser wird eben uns Menschen noch mehr brauchen. Im Gegensatz dazu körperliche Arbeit wird nach und nach durch Maschinen ersetzt/kompensiert. Nur dort, wo man noch ein Quäntchen Intelligenz braucht, bleibt der Mensch ganz sicher bestehen. Ich finde diese Entwicklung übrigens sehr spannend, habe aber auch etwas Angst. Denn die Menschen, die für körperliche Arbeit geboren wurden (was weiß ich, Maurer, oder gar Gabelstapplerfahrer), werden nicht einfach so verschwinden und sollen auch nicht. Das ist das gleiche, wie wenn der IT-Mensch irgendwann die K.I. erfindet. Ich pflege immer zu sagen: Mit der ersten K.I. die wir Informatiker schaffen, verlieren wir unsere Jobs.
 
@NewsLeser: naja aber auch "normale Werker" werden noch lange bestand haben. Beispiel Metallverarbeitung: Roboter sind noch zu teuer und können zu wenig. Ein Roboter erkennt nicht einfach ob die Schraube passt, ob da Öl drauf ist oder nicht und würde die ohne Kompromisse reinhauen^^

Denen fehlt das Gefühl und die Fähigkeit Dinge abzuschätzen die man nicht so direkt Messen kann. Bis die das können haben unsere Enkel schon Kinder^^
 
Hoffentlich beschränken sich die Unternehmen nicht zu sehr auf die Akademiker. Ich finde gerade in vielen Teilen der IT gibt es überdurchschnittlich viele Leute, die in der Praxis und oft auch in der Theorie teilweise besser sind als studierte Leute.
 
@DennisMoore: Gerade in der Praxis fällt das deutlich auf. Ich sehe das bei meinem Bruder der mich mit Theorie voll bombardieren kann ohne ende. In der Praxis sieht es es aber ganz anders aus.
 
@Kalimann: Muss er halt noch bissel üben :-)
 
@DennisMoore: Ja, der zunehmende Wunsch nach Akademikern seitens der Unternehmen ist für Fachkräfte ein großes Problem. Hab vor gut 10 Jahren mit 20 meine Ausbildung zum Fachinformatiker/AE begonnen, nach drei Jahren abgeschlossen und bin immer noch in der gleichen Firma beschäftigt. Sollte ich dort aber gehen müssen - aus welchen Gründen auch immer -, dann seh ich für nen neuen Job schwarz. :( Ich überlege daher, noch ein Abendstudium zu machen. Da ist dann zwar keine Zeit mehr für Freizeit, aber wenn man sich die Wünsche der Arbeitgeber anguckt, ist es für jemanden, der bereits genug Praxis hat, meiner Meinung nach der einzig gangbare Weg, sich weiterzuqualifizieren.
 
@Kalimann: Erst die Theorie, dann die Praxis :-).
Allgemein zum Thema. Ist zwar schön, dass es so eine Nachfrage gibt /geben wird, aber für welches Geld?!

mfG
 
@DennisMoore: Diese Politik habe ich noch nie verstanden. Bei uns war "Stundent" ein Schimpfwort für jemanden mit 2 linken Händen der gar nix kann. Ich würde mich im Zweifelsfall immer für jemanden entscheiden, der nicht die beste Zeit seines Lebens auf der Uni verschwendet hat. So ihr Akademixer, lasst es (-) regnen...
 
@DennisMoore: Erfahrung ist immer besser als ein (in Deutschland leider sehr theoretisches) Studium. Es bringt mir im späteren Berufsleben sicherlich nicht so viel, wenn ich die Korrektheit und Abgeschlossenheit eines Algorithmus mathematisch beweisen kann. Aber genau das macht man zumindest an unserer Universität. Wenn ich mir heute die Stellenausschreibung in der FAZ ansehe, dann muss ich bei 90% der geforderten Berufsqualifikationen passen, weil mir so etwas in meinem Informatikstudium nicht vermittelt wurde. Von daher schätze ich meine Zukunftsaussichten etwas anders ein als der Artikel.
 
@jim_panse: Naja es kommt halt ganz drauf an was du später nach deinem Studium machen willst. Wenn du z.B. in die Forschung gehst wirst du nunmal nicht an Beweisen vorbei kommen^^. Auch in der Softwareentwicklung wirst du wenn du bei entsprechenden Firmen arbeitest immer wieder an punkte kommen an denen bekannte Algorithmen nicht schnell genug sind und du dir halt selber was einfallen lassen muss. Auch hier wirst du natürlich in Dokumentationen einen Beweis dafür anbringen das dieser Algorithmus so schnell arbeitet wie du sagst. Aber ich stimme dir zu das das Studium sehr viel mehr Praxis bezug haben müsste, aber das trifft auch auf Ausbildungen im Betrieb zu. Das hört sich jetzt zwar dumm an, aber wenn ich sehe was Leute mit denen ich jetzt mein Studium begonnen habe trotz Ausbildung für vorwissen haben, da stehen mir die Nackenhaare zu berge...
 
@jim_panse: Lustigerweise bekommst du den Job aber trotzdem, weil du ja studiert hast und das oft eine Voraussetzung ist. Verrückte Welt.
 
@DennisMoore: Die sind vor allem verbal besser.
 
Naja das letzte halbe Jahr hatte ich davon noch nichts gemerkt <- 6 Monate arbeitslos gewesen und von vielen Firmen trotz Ausschreibung weder Rückmeldung noch sonstiges Interesse und viele Firmen die den Bewerber sprichwörtlich "verarschen". Naja glücklicherweise hat sich das jetzt für mich erledigt und wünsche allen Berufsbeginnern für die kommenden Jahre viel Glück, 6 Monate war zwar nicht "so" lang, aber man spürt schon die starke Demotivation.
 
Ich kann dem Artikel nur zustimmen, IT-Fachleute und -Auszubildende sind sehr gefragt zurzeit. Ich habe mich erst im Januar 2009 um einen Ausbildungsplatz mit Beginn im August 2009 "bemüht" (bei 11 Bewerbungen kann man nicht von Mühe sprechen) und nun sitze ich im Büro eines mittelständischen Webhosters. Die haben mich sogar trotz mangelnder Linuxkenntnisse genommen, ich bin eifrig dabei meine Wissenslücken zu schließen.
 
Kein wunder, dass IT ler gesucht werden... alles wird damit gemacht. Bald können wir nicht mal auf die Toilette gehen ohne, das das ein IT ler richtig einprogrammiert hat. Man muss auch bedenken, dass die Masse Witzfächer wie Soziologie, Pädagogik etc studieren will, wo man null lernen braucht und einfach ist, nicht viele sind verrückt und wollen IT Fächer Studieren/Ausbildung machen. Soll mir recht sein, gibt mehr kohle.
 
meine eltern verweigerten mir die ausbildung aufgrund der kosten, jetzt verdien ich n scheißdreck deswegen und kanns mir auch nicht leisten die FH zu machen...
 
So ein Schwachsinn wieder, IT-Nachwuchs hat gute berufliche Zukunft.
Wenn ich das wieder lese, ich bin seit 2002 fertig ausgebildeter Informatikkaufmann, mittlerweile habe ich zusätzlich noch die LPI1 und die MCITP Zertifizierung erlangt. Bisher habe ich nur über Zeitarbeitsfirmen arbeiten können, monateweise für Projekte!
Die Firmen haben heutzutage alle Sonderwünsche, 20 Jahre alt, mind. 10 Jahre Berufserfahrung, alle nur erdenklichen Zertifizierungen und Kenntnisse sollte man auch mitbringen, zusätzlich für möglichst wenig Geld arbeiten.

IT Azubis werden bestimmt gern genommen, doch wer danach nicht übernommen werden kann, hat schlechte Karten!

In Stellenausschreibungen werden hauptsächlich Fachinformatiker gesucht, alle anderen IT Berufe werden so gut wie nie gesucht. Obwohl ich wesentlich mehr Kenntnisse und zusätzlich Zertifkate besitze, die ein ausgebildeter Fachinformatiker nicht mit bringt, wird mir jeder Fachinformatiker vorgezogen da die Firmen keine Ahnung haben was wo gelernt wird!

Ein weiterer Nachteil ist, dass große Firmen die IT auslagern und von Dienstleistern machen lassen. Diese suchen dann für sehr wenig Geld über Zeitarbeitsfirmen Mitarbeiter für meist unter 9 Euro / Std. Hat man hier zuviele Zertifikate oder Kenntnisse, gilt man als überqualifiziert für solche Jobs und wird auch nicht eingestellt.

Soviel zum Thema IT-Nachwuchs hat gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Ich kann jedem nur dringend empfehlen bevor er eine solche Ausbildung anfängt, sich nach Übernahmemöglichkeiten nach der Ausbildung sich zu erkundigen!

In meiner letzten Weiterbildung zum MCITP waren unter anderem studierte Informatiker und ehemalige EDV Leiter mit mehrjähriger Berufserfahrung, die arbeitslos waren. Das sagt glaub ich alles!

Ich möchte mal wissen, wie die Bitkom ständig auf solche Analysen kommt. Erkundigt euch mal bei den Arbeitsämtern wieviele IT Kräfte ohne Job sind.
 
@tim1980: Wie Recht du hast. Die meissten Firmen haben keine Ahnung, was für Deppen Sie sich durch so eine Handlungsweise ins Boot holen. Menschen, die gute Kenntnisse vorweisen können, haben es teilweise schwerer, als solche, die einfach nur eine bestimmte Ausbildung hinter sich haben. Hoffentlich lernen Firmen bald mal, die Spreu vom Weizen zu trennen. Und was Zeitarbeit angeht,- dieses Krebsgeschwür der Gesellschaft sollte verboten werden ! AUSBEUTUNG PUR !!! Da verdienen sich Zwischenfirmen noch am Leid der End-Arbeitnehmer, welche dann unterm Strich einen Hungerlohn bekommen. Jede Zeitarbeitsfirma ist in meinen Augen ein Menschenhandel !
 
Ja Fachkräfte suchen sie alle, nur bezahlen wollen sie einen nicht als Fachkraft. Billig und gleichzeitig hoch qualifiziert soll man sein...jung und flexibel etc. Und obwohl z.B. die Studiengänge und Ausbildungsthemen teilweise echt starker Tobak sind im Vergleich zu den kaufmänischen / BWL lastigen Ausbildung/Studium wird man bezahlt wie so nen Hiwi von der Straße. Sofern man nicht das Glück hat einer der gut bezahlten Projektleiter zu sein wird man wohl eher als armes Schwein enden. Bzw. man muss schon nen echter Allrounder sein sozial gut ankommen können, managen, präsentieren und auch noch fachlich kompetent. Was bleibt am Ende? Schlechte Bezahlung und hoher Druck / Stress. Als ich werde nach meiner Ausbildung als Fachinformatiker wohl auch in Richtung eines BWL Studiums umschwenken, da ich so wenig Perspektive sehe.
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