Anti-Piraterie-Tag: Microsoft verklagt 300 Fälscher

Microsoft Microsoft hat den heutigen 3. Dezember zum "Consumer Action Day" gegen Softwarepiraterie erklärt. Unter diesem Namen startet der Softwarekonzern heute weltweit mehr als 70 Initiativen, mit denen gegen die Verbreitung illegaler Software vorgegangen ... mehr...

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Ich bin immernoch der Meinung, dass die "Jagd" nach großen Raubkopier-Werkstätten (also diejenigen, die professionelle Kopien anfertigen und diese dann an nichtsahnende Händler rausgeben) absolut gerechtfertigt ist. Dagegen sollten meiner Meinung nach die Hobbybrenner in Ruhe gelassen werden.
 
@Slurp: genau! man soll die entwickler für die arbeit belohnen. raubkopien zu nutzen finde ich sowieso völlig falsch.
 
@Slurp: Der "Hobbybrenner" darf von mir aus auch was auf den Deckel bekommen. Wer sich lizensierte Software nicht leisten kann, soll auf die unzähligen kostenfreien Alternativen umsteigen. Vllt. stoße ich als Entwickler mit solchen Aussagen hier auf harsche Kritik, aber auch ich spar mir meine zu lizensierende Software zusammen und nutze ansonsten stets kostenfreie Alternativen. Ich will nicht sagen, dass ich ein Unschuldslamm bin, habe damals auch die ein oder andere unlizensierte Software genutzt, aber wenn man Entwickler ist, stellt sich das Denken einfach irgendwann um. Ihr wollt schließlich auch für eure Arbeit entlohnt werden. Bspw. ein KFZ Mechaniker will doch auch nicht, dass 40% der Reperaturen die er tätigt, nicht gezahlt werden.
 
@Slurp: so lange es fälscher - werkstätten gibt dürfte der kleine mann auch in ruhe gelassen werden. ms verdient doch viel mehr mit den klagen an den großen als jedem einzelnen privaten nachzulaufen.
 
@raketenhund: Nein, nein. Du hast natürlich absolut recht. Ich meinte eher diese Volkshetze im Stil von Terroristenverfolgungen gegen die kleinen Brenner, die sich vielleicht irgendwann mal eine gecrackte Version von Programm-XYZ gezogen haben. Dass man solchen Leuten auch auf die Finger hauen sollte (es muss aber im verhältnismäßigen Rahmen bleiben), denke ich auch. ______ @OSLin: Im Falle von MS vielleicht. Es gibt da aber leider noch ganz andere Firmen, die einen regelrechten Rachefeldzug auch (oder vielleicht gerade) gegen die "kleinen harmlosen" führen.
 
@Slurp: Ok, mit der Meinung stimme ich überein. Es ist wirklich nicht verhältnismäßig, was da teils abgeht, dass Privatpersonen bei 2-3 Programmen zu Strafen von mehreren 100.000 Euro verklagt werden. Ich bin der Einstellung, dass man bei Privatpersonen den Kaufpreis der Software einklagen dürfen sollte. Bei Firmen jedoch habe ich keinerlei Probleme, wenn dort riesige Strafen verhängt werden. Schließlich verdienen diese Firmen mit der unlizensierten Software Geld.
 
@raketenhund: Gottseidank gibt es hier bei WinFuture immernoch Leute, mit denen man gut reden und diskutieren kann :) (+)
 
@Slurp: manche firmen brauchen jeden cent um zu überleben, daher ist es ihr gutes recht so vorzugehen. raketenhund hat es bereits angesprochen, wer sich keine kauf-software leisten kann, hat immer noch die möglichkeit auf freeware oder open source auszuweichen.
 
@OSLin: Natürlich. Mir gehts aber immernoch um die Verhältnismäßigkeit, die die Rakete sehr schön veranschaulicht hat.
 
@OSLin: Es stimmt schon, dass einige Firmen jeden Cent brauchen. Aber ist es denn richtig eine Privatperson wegen einer unlizensierten Software auf solch hohe Summen zu verklagen, dass das halbe Leben der Person ruiniert ist? Sieh dir mal die Verhältnismäßigkeit an: Eine unlizensierte Software > ein Menschenleben? Wie gesagt, ich unterstütze es, dass auch Privatpersonen dafür bestraft werden. Aber in Maßen! @Slurp: Jaa, dasselbe hatte ich mir auch gedacht. Personen mit denen man hier diskutieren kann, sind ja eher Mangelware :) Außerdem: Wenn du meinen Namen abkürzen willst, dann nenn mich doch bitte Hund. Ich bin keine Rakete. Nur ein Hund mit einer Rakete :D :)
 
@raketenhund: Okay, du Hund du *hrrrrrrrr* xD
 
@Slurp: ich nehme an, das es in europa nicht zu solchen utopischen strafen wie in amerika kommt. ich habe da keine erfahrung und kenne auch keinen der diese schon hat.
 
@raketenhund: Ich würde dafür plädieren daß man,falls jemand ertappt wird, das Doppelte des Verkaufspreises verlangt. Das tut auch weh, wahrt die Verhältnismäßigkeit und man kann sich schön ärgern wenn man darüber nachdenkt daß man billiger gefahren wäre, hätte man die Software gekauft. Dasselbe gilt sinngemäß für Musik, Filme usw. Auch die Akzeptanz einer solchen Maßnahme bei der Bevölkerung wäre viel größer. Allerdings wären die Schleimfresser (Anwälte) mit einem Schlag überflüssig was wiederum ein Gezeter bei diesem Gesocks auslösen würde. Von wegen existenzbedrohendem "Verdienstentgang".
 
@Slurp: Weil Du ein Hobbybrenner bist? :-)
 
@It-Junkie: Ist ja auch ok wenn die Entwickler für zumindest anständige Software auch Finanzen bekommen. Das sollte ja auch der Anreiz sein, neben dem Spaß ander Sache ansich natürlich. Nur finde ich es etwas makaber den schon immer üblichen Tausch von Informationen im Freundeskreis bzw. das Testen von Vollversionen an den Pranger zu stellen. Auf der einen Seite klagen Staat und Wirtschaft über IT-Fachkräftemangel, also Leute mit wirklich Ahnung und Einfühlvermögen!!!, auf der anderen Site wollen sie genau die Leute, die großes Potenzial haben einmal zu IT-Spezialisten zu werden, "illegalisieren". Mit unschönen Vorstrafen ist es weitaus schlechter einen guten Job zu finden, würde ich meinen. Solche dummen Sprüche "Gefahren die von gefälschter Software ausgehen" kann sich MS sparen. Wer's galubt ^^ Finanzielle Bereicherung mit dem Verkaufen von Datenträgerkopien müssen natürlich angezeigt werden. Das sieht ja wohl jeder ein.
 
Also MS fährt ne ruf-freundliche Schiene.. Gegen Nutzer geht man nicht vor, da es ja gleichzeitig Werbung ist für MS und den Marktanteil an GENUTZTEN OS sichert. Aber gegen die Herstellung von Raubkopien vorzugehen, finde Ich korrekt. Mit illegalen Kopien direkt Geld zu machen, in dem man sie verkauft, gehört sich nicht. Wer nicht zahlen will, lädt es sich halt, aber für ne Raubkopie Geld zu zahlen, ist einfach dumm.
 
Wer schon >10 Jahre in der IT/Software Branche arbeitet wird bei dieser Meldung das gaaanz große Gähnen bekommen. Das ist nun wirklich überhaupt nichts neues, seit MS-DOS und Windows 3.x geht das schon so. *schnarch*
 
@SkyScraper: "...Wer schon >10 Jahre in der IT/Software Branche arbeitet..." Meinst du "kfedder"? :o)
 
@tommy1977: :D @SkyScraper: Auch wer nicht da arbeitet kriegt da das gähnen. Im privaten und geschäftlichen Bereich wird es immer unlizenzierte Software geben, dass liegt zum einen an den teils extremen kosten für Firmen, teils an der übertriebenen Bürokratie und dem extrem schlechten Service, ich habe da vorallem Autodesk im Blick. Telefonate mit denen laufen zu 95% im Nichts, Bug Reports landen sofort im Müll, und das anfordern und aktualisieren von Lizenzen gestaltet sich oft recht dramatisch. Es liegt also auch an den Herstellerfirmen das ganze mal etwas attraktiver und kundenfreundlicher zu gestalten, dann macht ein Licence Server füttern auch wieder Spaß. Sobald eine Software auf Firmen zugeschnitten ist kostet sie tausende bis zigtausende Euros, klar dass sich da grade kleinere Firmen gerne aus anderen Quellen als den offiziellen bedienen.
 
Bei Anfang der Überschrift dachte ich, dass es sich hier wieder einen neuen offiziell anerkannten und von der EU ausgegebenen Tag handelt.
 
Man MS soll mal zulernen, die alternative heißt Opensource oder Freeware,
das musste MS schon bei Ihnen Windows 7 USB-Tool lernen. Währe ich der Orginalautor des Quellcodes gewesen, ich hätte bei MS mal richtig Geld verlangt, die machen es ja auch :) Dazu sage ich nur folgendes: http://www.no-copy.org/abspielen.html
 
Suggeriert nur mir die Überschrift, dass Microsoft genau an diesem Tag anscheinend feierlich 300 Fälscher verklagt hat? Ich hoffe nicht. Das wäre nicht nur ziemlich geschmacklos von MS, sondern auch so ne Art Mittelalter-Methode. So nach dem Motto: "Hey, heute ist der 3. Dezember. Lasst uns anlässlich dieses Feiertages 300 Hexen verbrennen."
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