Quelle: Ausverkauf übertrifft die Erwartungen

Handel & E-Commerce Das insolvente deutsche Versandhaus Quelle wird am heutigen Montag um Mitternacht nach einem Monat seinen Online-Ausverkauf beenden. Ein Sprecher des Insolvenzverwalters teilte mit, dass die Erwartungen übertroffen wurden. mehr...

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Meine Frage dazu wäre: An wen geht denn jetzt das Geld? Sicherlich nicht an die nun arbeitslosen Mitarbeiter, oder?
 
@davidsung: Eher wohl an die Gläubiger oder?
 
@LiBrE21: Schön blöd von mir, wieso sonst sollte Quelle pleite sein.
 
@davidsung: Die Mitarbeiter sind natürlich auch Gläubiger, aber die sind ganz am Ende der Schlange. Die Kunden die bei Quelle ein Guthaben haben, sind auch Gläubiger, aber die sehen ihr Geld auch nicht wieder. Faktisch haben nur die Banken etwas davon. Der Quellemitarbeiter lebt jetzt vom Staat. Es lebe der Ausverkauf.
 
@davidsung: Der Insolvenzverwalter selbst verdient auch ganz gut an der "Abwicklung". Das Obere Management hat sich sowieso schon frühzeitig die Taschen voll gemacht. Nur die Mitarbeiter, die immer brav den Parolen des Managements gefolgt sind, und zur Rettung "ihres" Unternehmens immer wieder auf Gehaltsansprüche verzichten haben, sind auch hier wieder die Dummen.
 
@davidsung: Laut Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetz, haben alle Arbeitnehmer Anspruch auf Löhne und Gehälter vor anderen Gläubigern!
 
@exciter88: Danke, endlich mal jemand mit Durchblick...
 
@exciter88: genau. muss man dann nur über Arbeitsgericht für die Nichtzahlung anklagen, damit das auch wirklich beachtet wird. geht recht schnell und auch ohne anwalt.
 
@Sesamstrassentier: Quatsch. Andersrum. Bumm.
 
@exciter88: Ein bisschen BWL in der Schule hilft wirklich :) Thema "Insolvenz"
 
und jetzt können sie wieder mitarbeiter einstellen und opel übernehmen.
 
@xerex.exe: Opel muss geschlossen werden und das geld was sonst in den erhalt gesteckt werden sollte sollte dann an abfindung an die ex mitarbeiter ausgezahlt werden.
Ich sage dir auch warum:Von der abfindung soll sich dann jeder ex mitarbeiter einen bmw oder mercedes kaufen dann geht es den anderen deutschen autoherstellern wenigstens gut und das geld wird nicht innerhalb der usa verblasen :).
 
@Carp: Du solltest Wirtschaftsberater der Bundesregierung werden^^
 
@Carp: Tja, also hatte Guttenberg doch Recht: Opel soll gegen die Wand fahren. Naja werden sie wohl auch, nur halt dann mit GM. Schade um Opel eigentlich, sie haben in letzter Zeit kräftig aufgeholt...
 
@Carp: Klar, weil es auch so schlau ist, sich von Abfindungsgeld eine Karre zu kaufen (Stichwort: "Jodeldiplom").
 
@tienchen: Yo aufgeholt haben sie, das aber auch dank des deutschen Steuerzahlers bzw. der Abwrackprämie.
 
Was ich nicht ganz verstehe , wo war denn da unsere Regierung?
Bei Opel wird ein Aufstand gemacht um die Werke hier in De zu retten und was war bei Quelle?
Sind auch eine ganze Menge Leute die auf der Straße stehen.
Wenn jetzt einer schreibt " ja das Managment war daran Schuld" , ,, aber ist es denn bei Opel anders?
 
@Biebib: Nee bei opel lässt sich unsere tolle kanzlerin noch nach strich und faden verarschen :).Da ist der unterschied!
 
@Biebib: bei opel hängt glaub ich wesentlich mehr dahinter als bei quelle was nicht heisst das es sich bei quelle nicht lohnen würde ...
 
@Biebib: Quelle wurde vorher schon ausgeschlachtet es gab defakto nichts mehr was man hätte zu Geld machen können. Der Arcandorvorstand, zu dem Quelle und Neckermann gehören, lies sich in dieser Zeit aber nicht lumpen und Jettet mit Privatjetz und dicker Besatzung um den Globus. Als dann Schluss war, nahm ssich der Exvorstand Eick hiess der glaube ich, noch mal 1,5 Millionen Abfindung. Quelle hatte zu diesem Zeitpunkt 900 Millionen Euro Schulden und das jedes Jahr. Diesmal wollten die Banken aber keinen Kredit mehr gewähren. Letztendlich war das ein freier Fall. Bei Quelle hat sich nichts verändert in den letzten Jahren. Das Internetgeschäft lief nicht und die Zahlungsmoral der Kunden war auch schllecht. Letztendlich hat man es den Kunden auch zu leicht gemacht sich bei Quelle zu verschulden. Wie auch immer, die Fehler wurden nachweisslich ganz oben gemacht, aber NIEMAND musste bis jetzt für diesen Schaden aufkommen. 8000 Arbeitsplätze vorsätzlich ausgelöscht und was abzusehen das es soweit kommt. Aber ich finde es gut das der Staat nicht geholfen hat. Der Hilft den Minderbemittelten habgierigen Managern viel zu oft. Das nur, damit nicht noch mehr arbeitslose schlange stehen. Der Kapitalsmus ist ein Krebsgeschwür in der Gesellschaft.
 
@Biebib: Hat man nicht versucht Quelle zu retten? Z.B. mit einem Darlehen für die Kataloge?

Allerdings hat Opel noch Chancen. Opel ist ja pleite gegangen wegen GM und nicht wegen sich selbst., ein Unternehmen wie Quelle was fatal gegen die Wand gefahren wurde und keinerlei Zukunftschancen hat, ist damit sicherlich nicht zu vergleichen.
 
@Sesamstrassentier: Neckermann gehört seit 2007 einen Investor aus Amerika :).

http://de.wikipedia.org/wiki/Sun_Capital_Partners
 
@sebastian2: und zu 49 Prozent zu Arcandor. Spielt ja auch keine Rolle. Es ist ja nicht Quelle allein, es ist ja ein ziemlich langer Rattenschwanz hinten dran. Die ganzen Zulieferer, oder DHL, alle müssen entlassen. Aber die zählt man ja nicht mit.
 
@xerex.exe: Bei OPEL hängt GM dahinter, und die gehören imho mittlerweile zum großen Teil den USA - also dem Staat. Und für die USA tun wir - ähm, "unsere" Regierung doch gerne was.
 
@Sesamstrassentier: Karstadt wird jetzt zu Hertie mmm ach ne 2 jahre später wird ja karstadt zu hertie :) Was war jetzt noch in dem einkaufscenter für ein laden?Naja überzogen aber so ein funken...steckt ja drin!
 
@Sesamstrassentier: Richtig bergab ging es bei Quelle 1994 mit dem Tod von Grete Schickedanz. Die hatte immer noch aufgepasst, dass das, von ihr nicht sonderlich geliebte, Management noch sozial handelte. Nach ihrem Tod wurde kontinuierlich abgebaut und ausgegliedert. Ihre Tochter (Madeleine) hat sich nie engagiert und interessiert - und sollte deshalb jetzt nicht 'rumheulen.
 
@sebastian2: Opel ist pleite weil die scheiß Autos bauen
 
@Biebib: @nkler: Quelle ist keine Konzerntochter eines insolventen amerikanischen Unternehmens. Somit ist die Frage völlig überflüssig. Soll der Staat jetzt für jedes insolvente Unternehmen in Deutschland einspringen? Quelle hat es selber verbockt, traurig aber wahr.
 
@nkler: Sehr richtig, nur wurde diese Produktpolitik von GM vorgegeben.
 
@Biebib: Nun, ich verstehe es auch nicht. Ob jetzt Opel oder Holzmann. Bei Quelle sollte man nicht vergessen, dass da fast genauso viel daran hängt wie bei Opel - die ganzen Quelleshops, einige Firmen, tja hier in Fürth ist die Stimmung nicht so toll.
Aber es ist nun einmal so in der Marktwirtschaft. Sonst funktioniert sie auch nicht, so hart und schmerzlich es ist. Der Staat KANN nicht jedem helfen und darf es auch gar nicht, sonst funktioniert der Markt nicht mehr. Wenn, dann müsste man gleich alles verstaatlichen.
Bei Quelle ist einiges schiefgelaufen. Angefangen von den alten Firmenbesitzern, die ihre Erbin nicht in das Unternehmen einbezogen haben und schön alles geheimnisvoll für sich behalten haben, bis die Erbin dastand und nicht wusste wie man ein Unternehmen leiten soll bis zu strohdummen Managern, die sie beauftragt hat, und ihnen alles geglaubt hat (weil sie es nicht besser wusste). Allerdings sollten hier nicht manche Leute von "Kapitalismus ist Mist" usw. schreien - guckt euch bitte mal in der Welt um, wo es keinen Kapitalismus gibt. Evtl. in Nord-Korea (China ist das kapitalistischste Land der Erde, und Kuba ist auch nur eine Farce).
 
@tomko: Grete Schickedanz war der Grund, wieso Quelle pleite gegangen ist. Sie war die Wegbereiterin für den Untergang ihres Unternehmens, und ich unterstelle ihr sogar, dass sie dies wissentlich getan hat. Man muss als Unternehmer _immer_ an die Zukunft denken (siehe z.B. Frau Metz oder Herr Wöhrl machen das sehr gut), sie hat sich aber strikt geweigert.
 
@ Carp Ja so schaut´s aus.
 
@Biebib: Die Funktion des "Blauen Pfeils" ist Dir wohl nicht nicht im Detail bekannt?
 
Hi

die ware gehört doch nicht der quelle sondern, den händler die ware vor strecken und die bekommen das geld wenn die ware verkauft ist

mfg
 
@Sesamstrassentier , ja das ist schon traurig was dort so ab geht
 
"Rund 1,3 Millionen Bestellungen seien durchschnittlich je sechs Artikel eingegangen" - Sorry, aber der Satz macht in dieser kopierten Fassung keinen Sinn.
 
@dodnet: Wieso macht der Satz keinen Sinn? Je sechs Artikel gab es 1.3 Millionen Bestellungen, macht also pro Artikel etwa 217000 Bestellungen. Daraus kann man schließen, dass die Nachfrage viel höher war, als das Angebot. Das scheint zwar ziemlich unwahrscheinlich, aber möglich wäre es doch.
 
@dodnet: Der Satz ergibt wirklich keinen Sinn.
Richtig wäre: "Rund 1,3 Millionen Bestellungen mit durchschnittlich sechs Artikeln pro Bestellung seien eingegangen."
 
Der Satz is wirklich doof kopiert,die Quelle (lol) schreibt es richtig: Es seien gut 1,3 Millionen Bestellungen für durchschnittlich je sechs Artikel eingegangen. Wir haben also 1,3 Mio. Bestellungen und jede davon enthält im Durchschnitt 6 Bestellungen.
 
hab den Ausverkauf eh nicht wirklich gecheckt, bei wirklich jedem Artikel stand immer ausverkauft, egal was man auch angeklickt hat xD
 
Scheinbar hatten da wohl einige Leute zuviel Geld, um teuer im Ausverkauf einzukaufen (über Marktpreis) und dann noch quasi auf die gesetzliche Gewährleistung zu verzichten und den Banken, die als Gläubiger von Quelle an erster Stelle stehen noch das Geld in den Hintern zu blasen.
 
@Darksilver: Mein Weible und ich haben Klamotten /Schuhe im Wert von ca. 230 Euro gekauft. Die Preise waren sehr attraktiv und die Gewährleistung übernimmt ja der Hersteller. Im normalen Fall wären für die Sachen mindestens 500 Euro fällig gewesen. Deine Behauptungen sind also sinnfrei. Denn den Gläubigern steht ja das Geld zu. Das haben wir zum Teil mit unserem Kauf sicher gestellt, damit der Schaden für die anderen Unternehmen geringer ausfällt und die Arbeitsplätze dort ein wenig durch die Kunden gesichert wurden. Die Banken haben Quelle Geld zur Verfügung gestellt. Die Erlöse gehen also an die "Kreditgeber".
 
@Pegasushunter: So ein Quatsch! Seit wann übernimmt der Hersteller die Gewährleistung? Gewährleistung ergibt sich aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) und sichert den privaten Vertragspartner (Käufer) gegenüber einem gewerblichen Vertragspartner (Verkäufer) ab. Der Hersteller kann höchstens eine Garantie gewähren, aber davon habe ich bei Bekleidung noch nichts gehört.
 
1.300 Mitarbeiter erhielten nicht die Kündigung, sondern ne Freistellung. Das is n kleiner Unterschied.
 
Eine News inklusive Überschrift die so geschmacklos wie unnötig ist. Fakt ist: Die Quelle-Macher wissen nicht erst seit dem Online-Ausverkauf was sie falsch gemacht haben und den bereits oder noch zu entlassenen Mitarbeitern ist das wirklich kein Trost.
 
Alleine das Buzzword "Ausverkauf" reicht aus, um Millionen Geiern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das Zeug was dort im Ausverkauf "billiger" verkauft wurde, bekam man bei Amazon & Co. schon zum regulären Preis billiger.
Niemand hätte bei Quelle mehr was bestellen sollen, so dass die Maden von Arcandor auf ihrem Dreck sitzenbleiben. So entschulden nur die, die angeblich kein Geld haben diejenigen, die den Dreck verzapft haben.
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