Europeana: Europäische Antwort auf Google Books

Internet & Webdienste Die Internet-Plattform Europeana soll eine europäische Antwort auf das Google-Projekt Books aus den Vereinigten Staaten darstellen. Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten verständigten sich am gestrigen Freitag dazu in Brüssel. mehr...

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Google: Bar oder mit Kreditkarte?
Die kaufen die doch sowieso auf!
 
@DUNnet: "Denn bei diesem Vorhaben überlässt man die Federführung nicht einem privaten Unternehmen, wodurch sich letztlich ein Informationsmonopol verhindern lassen soll"
Deshalb kann google die nicht aufkaufen, ist ein staatliches Unternehmen, glaub nicht das die EU das abgibt
 
@SKIP INTRO: Doch denn die EU besteht ja aus Unternehmern und Wirtschaftlern .
 
@Menschenhasser: Die EU besteht nicht nur aus Lobbyisten...

Und desegen wird die EU sicherlich nicht einfach etwas verkaufen...
 
Immer gegeneinander und dann durch MS und INTEL Milliarden finanziert.
EU.
 
Aha. Erst dagegen wettern und dann selbst was aufbauen.
 
@karstenschilder: Mit dem Unterschied, dass Google nicht nur uralte Bücher scannt, sonder auch noch lebende Autoren beklaut.
 
@Navarro: Ob ich es nun aus der Bibliothek ausleihe oder es praktischerweise mir bei Google anschaue, kommt für den Autor auf dasselbe raus. Nur den Weg zur Bibliothek habe ich mir gespart, und ich kann die Bücher praktischer und schneller durchsuchen und somit Zeit sparen. Es ist Zeit zum Umdenken, Geld wird heutzutage mit Dienstleistung verdient, nicht mit Waren! In naher Zukunft werden viele Berufszweige aussterben, aber dieser Prozeß ist normal und notwendig.
 
@bgmnt: Irgendwie argumentierst Du in deinem ersten Satz wie ein Schwarzfahrer (Ist aber nicht negativ gemeint) . Das Hauptproblem ist doch folgendes: Früher würden Bücher nicht geschrieben, um damit Geld zu verdienen, sondern um Wissen aufzuschreiben und damit verfügbar zu halten. Heute ist es leider umgekehrt, und deshalb hast Du mit "Es ist Zeit zum Umdenken" recht. Ich fürchte aber, wir werden die Umsetzung nicht mehr erleben. Andererseits ist die Mehrzahl der Bücher sowieso Unterhaltungsliteratur, ich glaube nicht, dass es bei o.g. um Harald Töpfer oder die Biografie von Oliver Pocher geht... :)
 
@bgmnt: Leider schreibst Du über etwas, wovon Du offensichtlich keine Ahnung hast. Bibliotheken KAUFEN die Bücher im Handel und leisten damit so wie jeder andere Käufer auch eine (indirekte) Abgabe an den Rechteinhaber (Autor). Bibliotheken können, müssen aber nicht, einen Bibliotheksrabatt von 5 - 10 % erhalten, dies bekommen andere Großabnehmer aber auch (Schulen, Universitäten usw.). Google kauft die Bücher NICHT. Google vervielfältigt diese im Internet OHNE mit den Rechteinhaber direkt zu verhandeln und OHNE diese zu bezahlen. Fazit : Gehst`Du zur Bücherei hat der Rechteinhaber seinen (Gewinn-)Anteil davon, weil das Buch vorher gekauft wurde. Liest Du es bei Google, hat der Rechteinhaber nichts davon. Warum soll dann noch jemand ein literarisches Werk oder ein Sach- / Fachbuch verfassen ? Mal darüber nachgedacht ? Wohl nicht ! Übrigens : In einem Punkt gebe ich Dir Recht. "...Es ist Zeit zum Umdenken...". Jawoll ! Endlich mal weg von der "Umsonst"- und "Schwarzkopierer"- Mentalität des Internet hin zur Rechte-Anerkennung inkl. entsprechende Bezahlung für Verfasser, Hersteller, Produzenten. Selbst immer verdienen wollen aber selbst auch alles umsonst haben wollen passt nicht zusammen !
 
@Uechel: Ich bin selber Autor und mein Buch gibts für 14.90 Euro im Handel. Aber ich hab das nicht geschrieben um damit Geld zu verdienen, sondern aus Spaß. Meinetwegen kann jeder das Ding umsonst lesen aber ich darf niemanden mein eigenes Buch zukommen lassen, da ich sonst den Vertrag mit dem Verlag verletzen würde. Komische Welt.
 
@Uechel: Ach, was ich damit sagen wollte. Ich als Autor habe überhaupt gar keine Rechte. Rechteinhaber sind die Verlage. Von daher: Klaut doch mein Buch.
 
@John-C: Du kriegst von deinem Verlag kein Geld pro verkauftem Buch?

Dann haste dir aber den falschen ausgesucht :).
 
@sebastian2: klar, bekomme 2 Euro, aber Rechte habe ich keine.
 
@Uechel: Wie kommt Google an das Buch? Klauen die es im Geschäft? mfG Ex!Li
 
@John-C: Selber Schuld. Warum suchste dir auch einen Verlag. Mach ein PDF und stell das Buch kostenlos zum Download zur Verfügung.
 
Eine sehr gute Massnahme um das Wissen der Welt für alle Menschen zur Verfügung zu halten.
 
Das wird erst richtig interessant, wenn die rechtlichen Grundlagen geklärt sind!
 
'teilte "Futurezone" mit.' - euch ist schon klar, dass das der ORF ist?
 
Lieber EU als Google zumal ich die EU nicht ganz so dreißt einschätze weil es da warscheinlich nicht vorangig um Geldmachen geht und ich es wesentlich besser finde, wie schon im Beitrag gesagt, dass das Wissen in mehreren Händen ist und nicht nur in einer.
 
Dieses Europeana ist ja völlig lächerlich! Suche ich bei Google Books finde ich da schnell brauchbare Ergebnisse. Suchen bei Europeana ist jedoch reine Zeitverschwendung. Irgendwelche Spamer benutzen da bloß die Steuergelder der Europäischen Bürger um ihren Spam dort unterzubringen. Derart nützliche Suchergebnisse wie bei Google Books darf man bei Europeana nicht erwarten. Fazit: Europeana ist Zeit- und Steuergeldverschwendung! Kleiner Vergleich mit einem allgemein bekannten Werk, bei Google Books: http://tinyurl.com/yk9fors Die Nutzlosseite "Europeana" dürft ihr selbst durchsuchen, ihr werden kaum was sinnvolles finden. Ach ja bevor jemand das gewählte Objekt der Suche kritisiert, das ist bloß ein extrem berühmtes Buch, da hätte sogar Europeana nicht versagen dürfen, da der Autor wohl deutlich näher mit Europa verbunden war, als mit den USA.
 
@Fusselbär:
Man sollte bei sowas auch erstmal ein Archiv erstellen lassen, bevor man urteilt...
Man muss auch wetwas wachseln lassen. Europeana gibt es nunmal erst seit etwa einem Jahr...

Außerdem zeigt dein Inhalt mal wieder, dass du dich nicht richtig informiert hast.

Spammer sind dort sicherlich nicht vertreten.
Europeana ist eigentlich nichts anderes, wie ein Zusammenschluß vieler europäischen Bibliotheken, die dann Bücher einscannen und zur Verfügung stellen...
 
@sebastian2: Und das haben die noch nicht mal mit "Das Kapital" geschafft? Lächerlich! Wie viele Steuermillionen hat das aber die Bürger bereits gekostet? Und was nützt es mir als User? Das sind die Fragen, die gestellt sein wollen.
 
@Fusselbär: Nur weil DU es lächerlich findest, muss es nicht gleich lächerlich sein :).

Wenn das Buch keine der vorhandenen Bibliotheken hat, kann das auch niemand einscannen :). Allerdings wird "das Kapital" noch verkauft, vielleicht liegt die fehlende Veröffentlichung in dem globalen Archiv auch einfach dadran, dass es ein Urheberrechtsgeschütztes Werk ist und somit dort nicht veröffentlich wird? Wie die News ja auch aussagt.

Aber i hr immer mit euren "Steuermillionen". Dann rückt doch mal mit den Kosten heraus, wenn VORHANDENE Mitarbeiter in VORHANDENEN "Behörden", VORHANDENE Arbeit auf einer neuen globalen Webseite zur Verfügung stellen?

Wieviele Millionen sind das denn?

Das ist für mich genauso ein lächerlicher Gegenargument wie mit der "115". Was kostet denn so eine Nummer, die vorhandene Mitarbeiter einspannt?

Ein globales Bibliotheksarchiv nutzt den "User" sicherlich mehr als viele viele kleine Archive, wie es aktuell noch der Fall ist.
 
@sebastian2: Jetzt wird es aber richtig lächerlich, wenn die Schutzbehauptung aufgestellt wird, das keine Bibliothek "Das Kapital" haben würde! Die EU Lobby und ihre willfährigen Helfershelfer versuchen das zur Verfügung stellen von Europäischen Werken zur Suche via Google Books zu verhindern, bieten aber keine brauchbare Alternative, nachdem sie sich über Lobbyismus in seiner schlimmsten Form versuchen mit Blockieren ein Monopol zu errichten. Da muss sich dann auch diese Nutzlosseite "Europeana" mit Google Books aus Usersicht an reiner Nützlichkeit messen lassen. Und ja, das Ergebnis ist vernichtend für "Europeana". Und nein, ich hätte gar nichts gegen Konkurrenz für Google, wenn diese Konkurenz nicht mit unlauteren Mitteln versuchen würde, nur schlechte Leistung, also Nutzlossucherergebnise unter die Leute zu bringen. Und im Problemfall der Nutzlosseite "Europeana" auch noch Steuergelder verplempert.
 
@Fusselbär: Schön, dass du nur EINEN Satz von vielen kommentierst...
Z.B. die Tatsache, dass das Buch "Das Kapital" weiterhin verkauft wird und somit eventuell noch Urheberrechte dran hängen, die Google ja bei seinen Google Books ignoriert...

Aber was solls, du findest sie nutzlos, ich nicht. Ein globales archiv ist für mich nie nutzlos. Auch wenn es eventuell nie mit google books mithalten kann.

Wie schon gesagt, europeana ist nichts neues, diese Archive gibt es schon lange. Mithilfe von europeana werden sie gesammelt. Einwürfe wie "EU Lobby" oder gar "Nutzlossuchergebnisse und schlechte Leistung" kannst du dir hier sparen. Aber schön wie du weiterhin mit den Steuergeldern argumentierst, obwohl du anscheinend immer noch keine Zahl nennen kannst. Vorhandene Arbeit zu bündeln kostet normalerweise keine Millionen. Und vorhandene Arbeit zu bündeln, kann nie Verschwendung sein. Dann wäre auch die "deutsche Nationalbibliothek" Verschwendung, die genau dasselbe macht...
 
@sebastian2: Nun, was liefert den diese Nutzlosseite zu dem historischem Werk von Karl Marx, "Das Kapital", verlinke das doch mal bitte, damit jeder sehen kann, wie sinnlos die "Europeana" Suchergebnisse sind. Wenn Du dich das nicht traust, dann werde ich das gleich noch tun und dann sieht jeder ohne großen Aufwand, wie sinnlos die Suchergebnisse der Nutzlosseite "Europeana" sind und was das für eine Zeitverschwendung ist, ausgerechnet dort zu suchen.
 
Aha, ganz kleinlaut geworden, also hier ist das völlig sinnlose Suchergebnis der Nutzlosseite "Europeana": http://www.europeana.eu/portal/brief-doc.html?start=1&view=table&query=Das+Kapital Und das historisch bedeutsame Buch wird einfach als nutzbares Ergebnis unterschlagen, geschweige das man darin schon mal reinschauen könnte, oder es durchsuchen könnte, wie es bei Google Books möglich ist: http://tinyurl.com/yk9fors Tja und während Google keine Steuergelder von euch verbraten will, tut es dieses Lobby Produkt "Europeana" ausufernd! 120 Millionen Steuerzahler Euro sollen für 2009 und 2010 für die Nutzlosseite "Europeana" verbrannt werden. Darüberhinaus sollen noch 69 Millionen Euro und nochmal 50 Millionen Euro von unseren Steuergeldern für die Nutzlosseite "Europeana verbraten werden. Nur für die Bücherdigitalsierung wird allein schon mal mit 225 Millionen verbratenen Steuereuros gerechnet. Und wir wissen alle aus Erfahrung, das diese Summen bei Staatlichen Projekten immer weiter explodieren. Für den User ist jedenfalls trotz der vielen verbratenen Steuergeldmillionen kein Nutzwert bei "Europeana" erkennbar. Aber seit euch sicher, diejenigen, die sich aus den Geldtöpfen unserer Steuergelder zu bedienen wissen, die haben was davon, nur wir Steuerzahler und Normaluser, wir haben allzu offensichtlich gar nichts davon, müssen aber dafür mit unseren Steuern fleißig zahlen, wie immer. Zahlenquelle: http://www.golem.de/0808/61648.html Springer hat auch was dazu, berichtet gar von 350 Millionen Euro für die Digitalisierung auf Kosten der Steuerzahler.
 
@Fusselbär: Ich bin sicherlich nicht kleinlaut geworden.
Ich habe nur einfach besser zu tun als mit Trollen wie dir zu diskutieren.

Sieht man wunderbar dadran das du Sätze anscheinend wissendlich ignorierst. Sonst würdest du nicht immer mit den Buch "Das Kapital" kommen. Wo ich nun schon mehrmals erwähnte, dass dort eventuell noch ein URHEBERRECHT drauf ist und man es nicht so einfach zur Verfügung stellen kann...

Schön das du endlich mit Zahlen argumentierst. Leider hast du vergessen, dass in diesen Kosten nicht allein die Webseite europeana enthalten ist, sondern gänzlich die digitalisierung der Bücher in den jeweiligen Bibiliotheken die sich europeana angeschlossen habe.

Also, doch kaum Zusatzkosten, digitalisiert wurde auch schon ohne europeana, nun wird es auf der "nutzlosseite" wie du sie nennst nun einfach nur gesammelt.

Aber was solls, jemand der ein Projekt nicht zugesteht, dass es sich aufbauen muss, Urheberrecht und co ignoriert, der will in meinen Augen eh nur trollen. Vielleicht ist es auch der übliche EU hass, den einige hier ausleben.

Was solls. Ich sehe meine Steuergelder hier nicht verschwendet und google pfeift auf jedes Urheberrecht, ob das die bessere Wahl ist, sei mal dahin gestellt.

Naja. Bin nun wieder weg. Wie gesagt, besseres zu tun.

Übrigens, das Buch findest du unter "Le Capital" in französisch...
Was übrigens auch mein Standpunkt mit dem Urheberrecht bestärkt, die französische Fassung wird schon seit Jahren nicht mehr vertrieben, im Gegensatz zur englischen oder deutschen Fassung.

Auch findet man auf europeana sein wunderbares Werk "Zur Kritik der politischen Oekonomie", bei google books gibt es dafür nur eine eingschränkte vorschau.
 
@sebastian2: Der Autor des Werkes, "Das Kapital" das ich wegen seiner Bekanntheit auswählte und seiner historischen Bedeutsamkeit ist bereits 1883 verstorben. Jegliche Scheinargumentation bezüglich Urheberrecht macht überdeutlich aus welcher Richtung die Trollerei kommt, es ist nämlich die typische Trollerei der Verwerter-Lobbys. Dennoch gilt immer noch Recht und Gesetz, denn 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers ist ein Werk Gemeinfrei: http://dejure.org/gesetze/UrhG/64.html
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