Universität Erlangen erforscht Open-Source-Software

Forschung & Wissenschaft Auf der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg wird unter der Leitung von Prof. Dr. Dirk Riehle ab sofort der Bereich von Open-Source-Software erforscht. Riehle war bisher bei SAP im Silicon Valley für die Forschung zuständig. mehr...

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Interessant, aber solange Freeware bei Experten teilweise immer noch als freie Ware gilt, woraus diese dann ableiten, dass es kommunistisch ist, kommt man nicht weit :D
 
@DasFragezeichen: Freeware muss nicht Open-Source sein, bitte informiere dich über den Unterschied.
 
@FlyingTiger: Das hat er auch nicht behauptet. Verstehe bitte den Post.
 
Was ist los??? Welche Expernten behaupten denn, dass Freeware kommunistisch ist? Und wie weit bzw. wohin will "man" denn kommen?
 
@saltarello: stimmt ist mir auch rätselhaft, wo er das aufgeschnappt hat :) ... Ach und: Blauer Pfeil bööööse!
 
Ich glaube Open-source ist die Zukunft. Wenn man sich die großartige Entwicklung der letzten Jahre (Firefox, Openoffice, Ubuntu, u.a.) anguckt kann man sehr optimistisch sein.
 
@John-C: Ja schon, aber ich finde dass es die Mischung aus macht. Wenn alles Quelloffen wäre würden zu viele verschiedene Versionen von einem Produkt aus dem Boden schießen (zb Linux) und darin liegt nicht der Sinn.
 
@DARK-THREAT: Ich verstehe was du meinst. Das Problem sehe ich wenn bei zu vielen Projekten manche nach einiger Zeit nicht weitergeführt werden. Diese "natürliche Auslese" ist in Anfangsjahren aber unvermeidbar.
 
@DARK-THREAT: viele verschiedene versionen (ich nehm mal an du meinst linux distris) sind nicht zwingend schlecht. ich hab gern die wahl zwischen verschiedenen distributionen und oberflächen.
 
@DARK-THREAT: Mit OS allein ist das nicht getan, die Lizenz dazu ist wichtig, ob man überhaupt verändern darf.
 
@John-C: Ich kann Dir da nicht zustimmen. Selbst der Firefox ist kein besonders geglücktes Stück Software und nur deshalb dem IE vorzuziehen, weil die Community viele nützliche AddOns programmiert. Ich denke, Chrome wird am Firefox vorbeiziehen, und das dauert nicht mehr lange. OpenOffice ist nun wirklich kein Knüller und wird nur genommen, weil es nichts kostet.
 
@John-C: Jubb, denke ich auch so. @DARK-THREAT: Es gibt gebiete wo OpenSource wohl nie wirkich eindringen wird. Beispiel wäre die Spiele Industrie. Was da an Geld in Forschung und Entwicklung gesteckt wird, kann nicht von Liebe alleine finanzert werden. @1. Oktober: Also ich nutze nur wenige Addons im Firefox und schätze seine Geschwindigkeit und seine Präsenz auf anderen Systemen sehr. Deshalb nutze nutze ich den FF sehr gerne. OpenOffice nutzte ich deshalb weil es, wie du bereits sagtest, kostenlos war und damals Word nicht unter 260 euros zu bekommen war. Warum ich OpenOffice heute nutze liegt daran, weil ich viele Formate damit öffnen kann und muß. Mit dem teuerem MS Produkt ist das nicht mehr möglich und deshalb ist es für mich einfach nur unbrauchbar. Ich bin mit OpenOffice deutlich flexibler, was eigentlich das ganze OpenSource Gedöns so unheimlich praktisch macht. Deshalb glaube ich das OpenSource Zukunft hat.
 
@John-C: Natürlich ist OpenSource auch wichtig, allerdings werden große Firmen nur viel Geld investieren in neue Entwicklungen, wenn man damit Geld verdienen kann. Keine Firma wird Millionen investieren um danach allen anderen Firmen, besonders den Konkurrenten, die ganzen neuen Entwicklungen frei Haus liefern.
 
@kinterra: Ich verwende nur 2 AddOns beim Firefox, nämlich AdBlock Plus und XMarks für die Lesezeichen- und Passwortverwaltung. Gerade für XMarks gibt es unter dem IE leider keine ebenso gestrickte Alternative, sonst wäre ich aufgrund der Schnelligkeit des IE und der korrekten Fensterverwaltung (dort wird beim Klick auf einen Link auch tatsächlich wie gewünscht ein neuer Tab geöffnet statt ein neues Fenster wie es der FF tut!) längst weg. Bei OO kann ich Dir nicht zustimmen. Welche Format möchtest Du denn gerne öffnen? Ich bekomme beruflich nur Word-Dateien oder PDF-Dateien. Weitere Formate sind für mich daher gänzlich uninteressant. OO startet langsam und ist optisch nicht sonderlich gelungen. Aber es kostet nichts - für mich das einzige Argument. PDFs lasse ich ohnehin über BullZip erzeugen.
 
@Seth6699: Der Sinn hinter OpenSource ist ein ganz anderer als bei kommerzieller Software. Wenn man Geld damit machen will verkauft man die Dienstleistungen / Support / etc. dazu, aber nicht die Software selbst (wobei es auch genügend Leute gibt die OpenSource Software verkaufen, aber das ist was anderes). Das ist vielleicht erst einmal recht ungewöhnlich, aber man kann - macht man es richtig - mehr Geld damit machen als mit kommerzieller, kostenpflichtiger Software.
 
@1. Oktober: Na ja das ist jetzt aber Unfair. Der FF war ein echter Hammer. Inzwischen ist er natürlich nur noch wegen seinen Addons und gutem RSS Feed Manager zu bevorzugen. Aber bis Chrome da nachgezogen hat... Warten wir mal ab was FF bis dahin noch an veränderungen durchmacht. ehrlich gesagt mir ist es egal ob ich Chrome, Iron oder FF nutze. Hauptsache der Browser kann und macht was ich möchte.
 
@Darkstar85: Das Problem liegt nicht bei der Auswahl, nein, die ist groß und klasse. Viel mehr bereitet es Probleme, dass jede Distri seine eigene Suppe kocht und man schnell Probleme bei der Anpassung bekommt.
 
@Seth6699: "Keine Firma wird Millionen investieren" Wie erklärst du dir dann die Millioneninvestitionen von Redhat, Novell, IBM, Sun, Canonical und viele mehr? Geld wird mit Service verdient.
 
@1. Oktober: naja, ich benutze Openoffice, weil ich den Funktionsumfang von MS Office einfach nicht benötige. Warum viel Geld ausgeben, um hin und wieder ein Dokument zu erstellen? Ich kaufe mir auch kein SUV, nur weil ich damit steile Sandberge hochfahren könnte, wobei ich dazu noch nie Bedürfnis verspührte (macht mit Motorrad eh mehr Spaß:-) ). Keiner hat behauptet, dass Oo alles in den Schatten stellt, aber für 99,9% der Heimanwender dürfte es mehr als ausreichend sein. Was den FF angeht, da weiß ich niht, wo Dein problem liegt, aber meiner macht nur extra Fenster auf, wenn ich ihm das sage, ansonsten macht er angeklickte LINKS im neuen TAB auf, so wie es sein soll.
 
@Darkstar85: Viele Distributionen = viele unterschiedliche Standards = große Probleme für Folgesoftware, da Sie für jede Distribution extra angepasst werden muss. Ergo werden sich viele Softwareentwickler auf Distributionen stützen, die weit verbreitet sind, deshalb hat Windows ja auch so ein durchschlagenden Erfolg. Die angepassten Linuxdistributionen stehen sich nur selber im Weg bzw. behindern sich gegenseitig.
 
@Darksilver: Das ist aber ziemlicher Unsinn den du schreibst! Wenn eine Software .deb und .rpm unterstützt reicht das vollkommen aus. Es reicht auch meistens eins von beiden. So wie du es darstellst ist es schon lange nicht mehr.
 
@kinterra: "Es gibt gebiete wo OpenSource wohl nie wirkich eindringen wird. Beispiel wäre die Spiele Industrie. Was da an Geld in Forschung und Entwicklung gesteckt wird, kann nicht von Liebe alleine finanzert werden" ... Nun ja, es gibt auch ne OpenSource-Spieleengine und die wurde soweit ich weiß auch schon in mindestens einem kommerziell erfolgreichen Spiel eingesetzt. Natürlich ist das Spiel dann nicht OpenSource, aber die eine Komponente schon.
 
Glauben die in Erlangen irgendwelche Erfolge hierdurch zu erlangen ?
 
Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen hinter Fliegen. :D
 
@EL LOCO: Ich kann ja mal hingehn, studiere da auch. :) Aber eine hablwegs bekannte Sache namens MP3 kommt auch da her. Und es geht nicht um Erfolge, denn noch ist Bildung keine Quizsendung.
 
@tienchen: Dass es dort u.a. auch ein Fraunhofer-Institut gibt, war mir entfallen.
 
@tienchen: OCF kommt aus Erlangen und "enthält bereits viele charakteristische Eigenschaften von MP3". MP3 ist jedoch eine Kombination aus drei verschiedenen Codierverfahren. Quelle: http://tinyurl.com/l3wqkw
 
Ich denke das betrifft letztendlich nur die Softwareentwicklung für Produkte die für gewerbliche Kunden gedacht sind.
 
Interessant, hier werden Sachen erforscht und Fragen beantworten, die niemand jemals stellen würde... Wenn die was sinnvolles erforschen wollen, sollen sie mal rausbekommen, wieso bei meiner Kinderüberraschung immer nur mist drin ist :-/
 
@silentius: Du zählst falsch. In jedem 7. Ei ist was schönes drin.
 
Opensource könnte erfolgreich werden, wenn man sich bei der Entwicklung mal an Userbedürfnisse hält, statt sich fast nur auf die Technik zu konzentrieren. Mir ist es absolut schleierhaft, wieso manche Projekte bloß kommandozeilenversionen von Programmen bauen, aber keine vernünftige GUI dazu. Ich glaube kaum, dass der User Lust hat ne halbe Million Parameter auf der Kommandozeile zu setzen um beispielsweise einen Film umzuwandeln.
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