Microsoft: Streit um gebrauchte Software vor BGH

Recht, Politik & EU Der Rechtsstreit zwischen Microsoft und einem Händler über den Vertrieb gebrauchter Softwarelizenzen wird nun vor dem Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt. Das teilte der Software-Konzern heute mit. mehr...

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wegen den raubmordwiederverkäufern verdienen sie wohl zu wenig geld...
 
@GordonFlash: Jeden 4.? Die müssen vorm 3. überweisen weil bis zum 3. die Miete überwiesen sein muss. Und bevor du jemanden als "Hartz IV"-Empfänger beleidigst und so millionen Menschen gleich dazu abwertest solltest du dir an die eigene Nase greifen, oder füttern sich Trolls seit neustem selbst?
 
@GordonFlash: das war ja genau anders herum gemeint. nicht jeder hat so viel geld, alles neu zu kaufen. aber darauf wollen die softwarefirmen ja hinaus. jeder kauf bezieht sich auf die nutzung und diese nutzungsrechte dürfen nicht übertragen werden. man hat ja auch quasi nichts materielles in der hand.
 
das ist doch vielleicht nur relevant für Leute, die Software gewerbsmässig verkaufen. Ich habe beispielsweise 2 Original Vista Ultimate mit je 32bit und 64bit CDs. Da frage ich doch niemanden ob ich das verkaufen darf! Ich selbst benutze kein Vista mehr.
 
Aufgepasst Konsumenten! Das was da entschieden wird, mag auch Auswirkungen auf andere Formen von Bezahldownloads haben. Möglicherweise entpuppt sich jede Form von Bezahldownload nach Richterwillen als wertloser Datenmüll. Ich würde nach Möglichkeit weitgehendst vermeiden, Geld zu verbrennen. Denn das würde es bedeuten, wenn gekaufte Ware nicht mehr verkauft werden dürfte.
 
@Fusselbär: was viele nicht verstehen ist, daß es sich bei software nicht um normale ware handelt...man kauft ausschließlich immer nur die nutzungslizenzen...dh du kannst soviel original datenträger besitzen wie du willst, wenn du dafür keine gültige lizenzen(viele sind zeitlich begrenzt oder explizit nur für die dazugekaufte hw) hast, kannst du sie alle in die tonne kloppen...besonders interessant wird's bei software, die erst online freigeschaltet werden muß, wenn irgendwann mal einfach die lizenzserver abgeschaltet werden(kopierschütze, musikdownloads, drm, usw)...wer haftet dann?...amazon nahm sich zb erst kürzlich raus, gekaufte ebooks von den geräten(kindle) der kunden zu löschen, weil der buchlieferant angeblich nicht die erforderlichen lizenzen zum vertrieb hatte...aber das war jenseits des großen teiches...um es kurz zu machen: die software(filme, musik, usw) bleibt immer im besitz des herstellers...der kunde darf sie nur mieten(lizenzieren)
 
@Rulf: Ich schätze mal grob, das auch bereits Millionen für Musikbezahldownloads verbrannt wurden. Da haben die Leute auch Ware gekauft, die direkt nach Kauf sämtlichen Geldwert verloren haben kann, wenn Richterwillen das so will. Wäre zumindest mal spannend, was genau passiert, wenn da jemand seine gekaufte Ware die zum Beispiel von Itunes oder Musicload gekauft wurde, wieder zu Geld machen wollte. Oder was passiert wenn, sagen wir mal eine große für viel Geld zusamengekaufte Itunes Sammlung vererbt wird, die Erben sich nicht einigen können und das Erbstück zu Bargeld wegen der gerechten Teilbarkeit machen wollen, um die Erbangelegenheiten ordentlich abzuwickeln?
 
@Fusselbär: sprichst du da die sache mit onlinekeystore an?
 
@Ludacris: Nein, kenne ich gar nicht. Schätze mal, das man als Käufer aber überall leicht bei Bezahldownloads angeschmiert sein kann. Vor allem wenn Münchner Richterwillen das Käufer anschmieren und entrechten auch noch fördert. Wenn ich irgendwas kaufe, also gutes Geld für den Kauf ausgebe, dann will ich es auch wieder verkaufen können, falls ich das später tun wollte oder Geld brauche. Geht meiner Meinung nach gar nicht, wenn das verboten würde, das wieder zu Geld zu machen, was man mal gekauft hatte. Gut, dass das jetzt mal ein Händler aus Eigeninteresse durchfechtet und hoffentlich entscheidet da der Bundesgerichtshof vernünftiger und gerechter. Schlussendlich geht es ja um mehr, als nur diesen einen Händler. Mit der Zunahme der Bezahldownloads, besonders auch im Musikbereich, da wird das ja noch viel häufiger vorkommen, das man etwas kauft, aber dafür nichts in die Hand bekommt. Es kann ja nicht sein das die Bürger gegenüber Firmen grob benachteiligt werden, das Bürger dann nur noch Geld abdrücken dürfen, aber gekaufte Ware zum Beispiel von Itunes & Co noch nicht mal wieder zu Geld machen dürften, wenn sie es mal bräuchten. Dass Bürger nicht völlig übervorteilt werden bei Itunes & Co und sonstigen Bezahldownloads, das wäre eigentlich auch ein schönes Thema für die Piratenpartei, die sich ja der Bürgerrechte im Informationszeitalter als Kernthema angenommen hat.
 
@Rulf: Sorry, aber du hast wenig Ahnung worum es geht, und von Rechten.

Im Urteil geht es um Downloads und Volumen Lizenzen, das sind Lizenz Verträge, und keine materielle Datenträger. Wer eine materielle originale Kopie einer Software kauft, hat einen Kaufvertrag, automatisch eine Lizenz und auch das Wiederverkaufsrecht.

Zitat: Verbreitet der Hersteller hingegen seine Software in verkörperter Form, so darf der Kunde den Originaldatenträger weitergeben. Er muss dann allerdings die Software von seinen Rechnern vollständig entfernen und darf auch keine Sicherheitskopie zurückbehalten.
 
@Fusselbär: Vererbbarkeit von gekauftem Online Content, ein interessanter Aspekt. Die - ich nenne sie mal Download-Generation - ist ja noch nicht in dem Alter, deshalb hat sich bisher sicher kaum jemand Gedanken gemacht. Für die Zukunft muß sich der Gesetzgeber etwas einfallen lassen. Wenn diese Werte einfach so verfallen würden wäre das ein Skandal und würde die Bereitschaft für solche Dinge Geld auszugeben noch weiter senken. Bin mal gespannt was der BGH spricht, wenn ich das noch erlebe :-)
 
@Spiderman111: ein download ist aber nix, ohne die dazu gehörige nutzungslizenz(versuch mal deine steam-spiele zu verkaufen so du welche hast)...volumenlizenzen werden ausschließlich nur mit einem entsprechendem volumenlizenzvertrag, der auch den wiederverkauf regelt(fast immer verboten), und beim abschluß des geschäfts gültig wird, vertrieben(vertragsrecht,urheberrecht)...beides haben die richter hier bestätigt...
du kannst übrigens so viele original-datenträger(die du rechtmäßig erworben hast) weiterverkaufen wie du willst, ob dann der hersteller deinem kunden diese software auch freischaltet, steht auf einem anderen blatt(zb steam oder ander e kopierschütze)
 
Danke, Gott Microsoft, dass du mir erklärst, wie ich zu denken habe.
 
unfassbar...M$ einzig ein geldgeier geworden...arschl.ch.r!
wenn jemand eine lizens kauft und diese nicht veräussern darf..dann heist das im schlusspunkt das m$ auch das geld zurückgeben muss, wenn diese nicht mehr benötigt wird...ansonsten ist es einzig abzocken der kunden!!! weil firmankunden den service ja nochmal extra zahlen müssen!!!! solte der bgh m$ recht geben, dann lassen sich de richter kaufen von konzernen...rechtsstaatlich ist das nicht solch ein vorgehen von M$. nuja ebend a.ivolk m$!
 
@MxH: ist deine S - Taste kaputt oder ist das eine schreibmacke wie es andere haben ? mich wundert es immer wieder wie leute das S schreiben ...
 
@MxH: Das ist doch völliger Quatsch. Für sehr viele (vermutlich die meisten) Softwarehersteller ist der Download inzwischen der normale Vertriebsweg. Die ungeklärte Frage ist, wie das mit dem Eigentumsrechten aussieht. Bin ich nur der Besitzer einer Lizenz oder bin ich Eigentümer an der Software? Darf eine Firma eine Lizenz weiternutzen, wenn der Eigentümer der die Software gekauft hat in Rente geht? Darf ich die Software auf anderen Geräten installieren als die Lizenz erlaubt? Wie sieht das nach einem Hardware-Tausch aus, muss ich dann eine neue Lizenz erwerben? Und darf ich Software wieder verkaufen? Und diese Frage stellt sich nicht nur für Software, sondern für allen Download-Content. Mit MS hat das erst einmal gar nichts zu tun. Bevor Du rumtrollst, solltest Du erst einmal verstanden haben um was es geht.
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