Urteil: Psystar verletzt exklusive Rechte von Apple

Recht, Politik & EU Psystar, der Hersteller von Mac-Klonen, wurde von einem Gericht in Kalifornien verurteilt. Das Gericht kam bei diesem gefällten Urteil zu dem Entschluss, dass der Hersteller Apples exklusive Rechte zur Vervielfältigung von Mac OS X verletze. mehr...

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Kann mir mal jemand den Unterschied zwischen Exklusive Rechte und ein Monopol erklären? Wenn Die Lizenzen Ordnungsgemäß erworben sind, sehe ich keinen Verstoß gegen das Copyright. Eine Eula ist in den meisten Ländern nicht mal legal.
 
@Kalimann: Frage ich dich mal so: Seit wann gibt Apple anderen Herstellern die Lizenz ihr System auf anderen Machinen zu verbreiten? Oder habe ich was falsch verstanden, dann korrigiert mich bitte?
 
@Kalimann: Sie haben ebenfalls den Bootloader verändert... der natürlich ebenfalls unter das Copyright fällt. Somit iat Apple da natürlich im Recht. Und gegen diese GPL-Code-klauende Firma find ich das auch ganz richtig so...
 
Du meinst jetzt diese Frage nicht ernst oder? Abgesehen mal davon das beide Begriffe völlig unterschiedlicher Natur sind. Apple verdient genau wie Microsoft und jedes andere IT Unternehmen mit dieser Software Geld und hat viel Entwicklungsarbeit in das Produkt gesteckt. Wenn wir jetzt mal die Ursprünge des Mac OS außer Acht lassen steht es einem Unternehmen nicht zu geschützte Produkte zu modifizieren um damit eine zweckentfremdete Verwendung zu erfüllen. Upsi, ich hab Partei für Apple ergriffen, na dann stell ich mich schonmal auf einen regen Meinungsaustausch ein ...
 
@eyck: Bei einem Meinungsaustausch ist es ganz wichtig, die korrekte Funktion zu verwenden... Bei Winfuture als "blauer Pfeil" bekannt. Und noch einmal: Jede Lizenz wird ordnungsgemäß erworben. Eine Bindung von Software an einen Computer ist zumindest in DE nicht legal. Ich denke, da stellt auch Apple keine Ausnahme da.
 
@Kalimann: Jede einzelne erworbene Lizenz schließt eine Verwendung auf betriebssystemfremden Systemen aus, wie oben der Nachricht zu entnehmen ist. Darüber hinaus werden weder Apple Computer noch Psystar Geräte in Deutschland entwickelt oder gebaut. Aus welchem Grund sollte Apple das hiesige Recht berücksichtigen? - um sich selbst ein Grab zu schaufeln?
Grüße
 
@eyck: Und nochmal: "Nicht jede EULA ist in jedem Land legal, und muss so geduldet werden"
 
@Kalimann: Wie eyck schon schrieb, es geht hier nicht um Deutschland. Zudem ist es in Deutschland nicht legal, sondern lediglich nicht rechtlich einwandfrei geklärt. Denn laut deutschem Recht muss man die Bedingungen vor dem Kauf sehen können. Und es steht auf der Verpackung das ein Mac benötigt wird und das die Lizenzbestimmungen einzuhalten sind und man diese Online einsehen kann. Aber wie gesagt, in diesem Fall geht es ja auch nicht um Deutschland sondern um die USA und dort ist die Rechtslage eindeutig(er).
 
@eyck: Nicht gebaut, aber evtl. Verkauft. Und was das bauen betrifft, das kommt doch alles aus China.
 
@Rodriguez: Und die Lizenzbestimmungen stehen in der Eula und diese ist in DE nichtig. In sofern nur wischi waschi. Aber du hast recht. Hier geht es nicht um Deutschland.
 
@Kalimann: Gibt es denn dazu ein EINDEUTIGES Urteil in Deutschland? Wie gesagt, ich denke es ist nicht einwandfrei geklärt. Man kann sich OSX im Laden kaufen und mit ein paar Modifizierungen auf einem PC installieren, ohne das man Angst haben muss etwas illegales zu tun, aber 100%ig Legal bzw. rechtlich Einwandfrei ist es auch nicht.
 
@Kalimann: Dir ist bewusst, dass es hier nicht um D geht, sondern um die USA?
 
@Kalimann: So wie ich es verstehe, wurden aber auch am OS selbst Codeänderungen vorgenommen, damit die Portierung überhaupt gelingt... Und das dürfte, unabhängig von länderspezifischer Gesetzgebung, verboten sein, weil es das Produkt selbst betrifft und nicht dessen Verwendung.
 
@Kalimann: In den USA sind solche EULAs verbindlich, wobei es ziemlich egal ist, was drin steht. In Deutschland und der Schweiz sind die EULAs nur teilweise gültig, gewisse Sachen sind schliesslich verboten. Darum ist es gemäss US-Amerikanischem Recht für Psystar verboten, OSX auf einem ihrer PCs zu installieren. In Deutschland wäre es dagegen wohl möglich, OSX legal auf einem PC laufen zu lassen. @Rodriguez: Das amerikanische Recht ist nicht eindeutiger als hier in Europa, denn viele Dinge, die "geregelt" scheinen haben genügend Schlupflöcher und Interpretationsmöglichkeiten, damit die Advokaten immer genug zu tun haben. Es gibt nicht einmal ein ordentliches (also komplettes) Gesetzbuch, welches alle Staaten übergreift, nur einige Regeln hier und einige da. Ich kann später auch noch Beispiele nachliefern, wenn das gewünscht ist.
 
Ich finde es eigentlich sehr schade das Apple sein os nicht für alle Systeme frei gibt. da es nun mal auch ein gutes os ist
 
@VectraV12: Durch diese Freigabe könnte Apples Ruf leiden. OSX ist auf Apple Hardware abgestimmt und nicht auf eine unendlich große Hardwarevariation. Würde OSX freigegeben, stünden anfangs nicht genügend Treiber zur Verfügung bzw. würde OSX nicht auf allen Systemen gleich stabil laufen, was dem Ruf Apples schaden würde. Auch würde die Entwicklungsgeschwindigkeit gebremst, wenn man nicht nur auf vorbestimmte Hardware sondern auf XY verschiedene Hardwarearten Rücksicht nehmen müsste. Apple hat da (im Vergleich zu MS) leider noch keine Erfahrungen und würde ein großes Risiko eingehen.
 
@VectraV12: Damit schließe ich mich der Meinung meines Vorredners an, das aus meiner Sicht große Plus an Apple ist die perfekt abgestimmte Hard- und Software. Da man bei Apple quasi keine Drittanbieterhardware verbauen kann, kommt es nicht zu Kompatibilitätsproblemen, wie es z.B. beim PC und Windows alle Nase lang der Fall ist (oder war). Der Nachteil liegt natürlich auf der Hand - man ist durch diese Unternehmenspolitik sehr eingeschränkt was die Auswahl und Systemanpassung auf persönliche Bedürfnisse angeht. Aber ein Apple ist ja mit 10% Marktanteil auch kein Massenprodukt.
 
@eyck: Apple kann es ja freigeben und dennoch nur die eigene Hardware supporten. Hat man was anderes kann man es zwar verwenden, aber es gibt keinen Support. Hat man die falsche Hardware, laufts halt nicht.
 
@VectraV12: Weil Apple ganz einfach Software und Hardware als eine Einheit sieht und ein Gesamtprodukt (User Experience) verkaufen möchte. Nach dem Motto: "Wer seine Software liebt, baut seine eigene Hardware". So machen sie es ja auch bei jedem Produkt (iPod, iPhone, etc).
 
Bei einer Freigabe würde sich das Treiberproblem von selber lösen. Die größten Hersteller würden recht zügig Treiber anbieten. So was wäre auch keine Nacht und Neben Aktion, so was würde vorher angekündigt werden
 
@ayin: Würdest du so ein Betriebssystem als Alternative bevorzugen ?
 
@ayin: So hat es Apple mal Mitte der 90er gemacht. Nannte sich "Mac Clones". Und damit ist Apple auf die Nase gefallen.... Wie gesagt, es geht um "User Experience", und da besteht ein Computer nunmal aus Hard- und Software (OS).
 
@eyck: bevorzugen würde ich es nicht, aber da fände das gejammere endlich ein ende.
@rodriguez: wusste ich gar nicht, aber damals war ja auch die hardware sehr unterschiedlich, apple hat ja damals glaube ich auch schon power pc verwendet, da ist das mit der hardware ja doch komplett anders als heute.
 
@Azthel: Leider kann sich nur Psystar schlecht auf unsere Deutschen Lizenzbestimmungen berufen um Apple Produkte zu plagiatieren...
 
@eyck: Interessant wäre aber doch, wenn sie nach hier her umziehen würden. Apple könnte lediglich ein Verkaufsverbot in den USA "beantragen". Vor Importen über Auslandsbestellungen wären sie dennoch Machtlos.
 
Juhu!!! Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung! Mac OS X ist kein OS für jeden Computer und wurde auch nicht so konzipiert. Im Gegensatz dazu Windows oder gar Linux. Diese Systeme sollen sogar auf zig verschiedenen Computern laufen. Nur verstehen das nicht alle Mitmenschen. Nein, sie wollen am Erfolgskuchen OS X auch was abhaben und gehen dabei illegale Wege. Ich könnte jetzt schon wieder mit Waschmaschinen und Autos anfangen: lasse es aber lieber, weils eh langweilig langsam wird, das zu erklären. ABER: der Urteilsspruch ist wichtig für Apple!
 
@tk69: So sehe ich das ebenfalls. Wie ich das gerade schon ein paar mal geschrieben habe, geht es ganz einfach um das "Gesamtprodukt". Je spezifischer die Auswahl, desto weniger Einschränkungen hat die Software. Beispiel iPhone: Würde man das iPhone OS lizensieren und es gäbe nur ein einziges Gerät mit einer anderen Auflösung, müssten die Entwickler beim Aufbau der GUI komplett umdenken und ähnlich wie beim Gestalten von Webseiten tricksen. So wie es jetzt ist reicht im Prinzip eine einfache 480x320px Grafik. Oder bietet ein Hersteller nicht den Landscape Modus an, könnten die Entwickler nicht unterschiedliche Inhalte im Hoch- und Querformat anbieten. Also, je größer die Vielfalt, desto mehr leidet der wichtigste Punkt eines Gerätes: Die Software_____ Man hat doch die freie Wahl: Mac oder PC. Ich kann ja auch nicht einfach das BMW-OnBoard System nehmen und es in einen Mercedes einbauen. Oder die Playstation3 Software auf der XBox installieren. Oder das Miele Waschprogramm auf der Siemens Waschmaschine. Oder die iPod Software auf einem Maxfield, usw, usw....
 
@Rodriguez: Eure Waschmaschinen und Auto Vergleiche sind völliger Unsinn, spätestens seit Macs auf normaler PC-Technik basieren. Würde ein Mac OS aus der Power PC Phase auf einem Windows PC laufen? Wohl kaum. Umgeht man ein paar kleine Apple Schikanen läuft OS X aber umgekehrt ohne Probleme. Merkt ihr was? Mal davon abgesehen, das die Zulieferer im Autobereich mit allen Herstellern zusammenarbeiten. Mal wieder Fallobst verglichen.
 
@wolftarkin: Nein, du hast den Vergleich einfach nur nicht verstanden. Ob OSX nun auf einem PowerPC oder auf Intel läuft, und ob der Rest der Computer Welt auch auf Intel setzt oder nicht, hat nichts mit dem zu tun was ich meine..... Wenn Miele und Simens exakt die selben Zulieferer für ihre Waschmachinen haben so sind sie trotzdem unterschiedlich. Und selbst wenn das Mile Waschprogramm auch locker auf der Siemens Machine laufen würde, so bekommt man es nicht einzeln sondern als Gesamtpaket mit der Hardware (Waschmaschine). Das ist in der gesamten Technikwelt so. Man bekommt immer ein Bundle aus Software und Hardware, egal welches Gerät man nimmt. Bis auf die Ausnahmen Windows und Linux (und Android und Symbian sind ähnliche Ausnahmen). Es ist auch für jeden Logisch das ein Gerät aus Software und Hardware besteht und man dieses zusammen erwirbt. Nur im Computerbereich soll das nicht so sein!? Also von mir aus kann es ja die Möglichkeit geben beides getrennt zu erwerben, aber am Ende hat man trotzdem ein Gesamtpaket. Z.b. ein Dell mit Windows 7 o.ä. Und Apple möchte halt das komplette Paket verkaufen bzw. "bestimmen", denn die Hardware gehört genau so zur User Experience wie die Software. Oder nicht?! Denk mal an irgendein elektronisches Gerät (Handy, Spülmaschine, Videorekorder, Receiver, o.ä.). Wenn du damit nicht klar kommst oder es Probleme macht, worauf schimpfst du? Auf das Gesamtpaket. Oder sagst du: Die Software ist Müll, aber die Hardware okay (oder umgekehrt) !? Und das hat alles nichts mit Intel oder PowerPC zu tun :)
 
@wolftarkin: tiramisu basiert auch auf inhaltstoffe die auf mehl aufbauen, trotzdem ist tiramisu keine laugenbrezel, es komm immer aufs rezept, die zutaten und die abstimmung an. diese assoziationen haben durchaus ihre sinnigkeit. wenn es nach dir ginge wären autos auch computer, schließlich werden auch da metalle und kunstoffe verwendet :)
 
Eigentlich ist es kein Wunder, wenn die Variation von BSD mit Apfelgeschmack auf Hackintoschs installiert wird, steht ja wunderbar zur Verfügung der Code, ist auch viel GNU Kram mit drin, der ja bekanntlich auch im Sourcecode wegen der GPL zur Verfügung gestellt werden muss: http://opensource.apple.com/release/mac-os-x-1062/ Irgendwie scheint mir der Richter da auch etwas unaufgeklärt zu sein, so das der zu solch krassen Fehlurteilen wegen fehlender Bildung kommt. Aber ich persönlich packe ja sowieso lieber das freie Original an den Hörnern, anstatt auf die BSD-Fälschung von Apple reinzufallen und angefressene Äpfel zu aktzeptieren. :-))
 
@Fusselbär: Naja über Fehlentscheidung des Richters wegen fachlichem Wissen kann man sich streiten, bei solchen Urteilen sitzt da kein Landei am Richtertisch. Aber ich will nicht abschweifen. Fakt ist dass Mac OSX aus dem Darwin Unix-System entwickelt wurde das der Free-BSD Lizenz unterliegt. Ziel diesem Betriebssystems war es von Anfang an eine Grundlage für Systemspezifische Hardware darzustellen, eine dezentrale Weiterentwicklung war also von Anfang an vorgesehen und erwünscht. Apple hat mit seinem OSX mom die Nase vorn. Was Psystar dort abzieht hat nichts mehr mit dem Grundgedanken von Free-BSD zu tun, die große Arbeit, nämlich ein Grundgerüst auf einem IT Markt erfolgreich zu portieren und etablieren wurde bereits erledigt. Von daher sehe ich die Entscheidung nicht als falsch an...
 
@Fusselbär: Dir ist aber schon bewusst, dass sich 1.) die BSD-Lizenz von der GPL signifikant unterscheidet und 2.) Mac OS X ein _bisschen_ mehr ist, als ein FreeBSD mit Apfelgeschmack... Oder?
 
@Wurst75: Die BSD Lizenz bietet mehr Freiheiten als die GPL, ja. Für Otto Normalanwender auf der eigenen Kiste ist aber beides fein. Mach stammt auch von BSD ab. Und das wurde dann wieder für MacOSX mit BSD Teilen zusammengefügt. http://www.levenez.com/unix/
 
@Fusselbär: Mir ist klar, dass OS X von BSD abstammt, das will ich auch überhaupt nicht bestreiten. Ich komme selber aus der BSD-Ecke. Trotzdem besteht OS X neben Darwin (eben dem BSD-Unterbau) aus wesentlich mehr Schichten als nur dieser einen. Und das ist der Punkt, weswegen ich fragte, ob dir bewusst ist, dass OS X mehr als nur ein FreeBSD mit Apfel-Sticker ist?
 
Das Problem für den juristischen Laien an der Sache ist, dass die Beschränkung der Nutzung von OS X auf Mac-Rechner durch Apple technisch gesehen künstlich und willkürlich ist. Der eigentliche Nutzen eines Betriebssystems ist ja, dass es die Plattform für Applikationen bildet, aus denen deren Anwender einen Nutzen zieht. Naiverweise würde man also erstmal annehmen, dass Nutzungseinschränkungen sich nur darauf beziehen können, dass diese Applikationen (und das Betriebssystem) legal erworben worden sind, und z.B. nur an einem Arbeitsplatz (-rechner) eingesetzt werden. Die zugrundeliegende technische Plattform ist dafür ja eigentlich nicht massgeblich. Dateien durch eigene zu ersetzen, ist auch keine Urheberrechtsverletzung, wenn man die Rechte an oder Nutzungslizenzen für die neuen Dateien besitzt. Ich frage mich, wo die gesetzliche Verankerung für eine Lizenzbestimmung ist, die den Gebrauch einer legal erworbenen Software auf eine bestimmte Hardware beschränkt.
 
@Aspartam: Das was du beschreibst tritt aber auch genau so auf Konsolen zu. Dort dient die Playstation 3 Software auch nur als Plattform für die eigentlichen Spiele. Warum beschwert sich niemand das man die Playstation 3 Software nicht im Handel kaufen und auf einer XBox installieren kann!? Der Unterschied ist, das man bei der PS3 die Updates Online bekommt. Apple verkauft seine Updates (was anderes sind die OSX-Retail Versionen nicht, denn jeder Mac wird mit OSX ausgeliefert) halt im Laden in einer Verpackung und schreibt dann drauf: Nur für Macs. Und obwohl es Updates sind, sind es auch Vollversionen, damit der User die Möglichkeit hat das System neu zu installieren. Also, wenn Apple seine Updates nur noch Online verkaufen würde und es nur Updates sind, dann wäre das Gemecker "Apple soll es für alle anbieten, zwingt sie endlich dazu!" zuende, die Leute ohne schneller-Online-Anbindung und die die es neu installieren möchten wären benachteiligt und es wäre im Prinzip die gleiche Situation. Verstehst du!? Also man könnte weiterhin OSX nur auf einem Mac installieren, aber die "Gegenseite" würde nicht mehr meckern, OBWOHL die eigentlichen Kunden viel benachteiligter sind. Das ist Grotesk. Das gleiche gilt doch fürs iPhone. NIEMAND beschwert sich, das Apple die iPhone Software nur auf dem iPhone laufen lässt. Jetzt stell dir mal vor, die iPhone User könnten sich das Update (was auch eine Vollversion ist) im Laden kaufen. Eigentlich eine nette Geste für alle Kunden ohne Breitbandanschluss. Aber zugleich würde dann das GEschrei groß werden, das Apple doch ENDLICH das iPhone OS freigeben soll, wenn man es schon im Laden kaufen kann. Bescheuert, oder? Also, keiner der OSX im Laden kauft und dann auf einem PC installiert wird bestraft. Warum also das Gemeckere!? Apple wird sich von diesem Bundle (meiner Meinung nach zurecht und zum Glück) nicht trennen. Und jede Aktion wird nur dazu führen, dass das OS eingeschränkt wird (nicht mehr in Retail Verpackungen, stärkerer Schutz, Seriennummer oder Aktivierung, etc). Alles zum Nachteil für den Kunden....... Und die rechtliche Gundlage? nenn mir doch einfach mal die rechtliche Grundlage dafür, das ein Hersteller dazu verpflichtet ist seine Software auf jeder erdenklichen Plattform laufen zu lassen!? Adobe beschränkt ihre Lizenzen ja z.b. auch entweder auf Windows oder auf OSX. Wenn du wechselst, musst du die Lizenz tauschen lassen. Das heisst, selbst wenn du eine gültige Photoshop-Lizenz (Win) besitzt und dir ja die Software legal vom Adobe Server für den Mac laden kannst, ist deine Lizenz erstmal wertlos. Es wäre meines Erachtens auch ein Skandal, wenn ein Hersteller dazu verpflichtet werden könnte. Das wäre ja das Ende der Softwareindustrie.
 
@Rodriguez: Nein, der Unterschied ist, dass die Nutzungsgrenze nicht willkürlich, sondern technisch bedingt ist - PS3-Software kann von einer XBox nicht ausgeführt werden und umgekehrt (auch nicht, wenn man ein bisschen dran herumpatcht). Für das iPhone gilt nehme ich an das gleiche.
 
@Aspartam: Schön. Jetzt nehmen wir mal an das die Hardware in der PS3 und der XBox soweit identisch ist, das die PS3-Software (und somit auch die Spiele) darauf laufen würde. Vielleicht ist es ja sogar so. Würde dann einer Meckern?! Nein. Beim iPhone ist es doch sogar noch leichter. Ein Handy mit dem frei erwerbbaren ARM-Chip ausstatten, und die iPhone Software würde theoretisch drauf laufen. Soll Apple dann das iPhone OS freigeben, weil es ja auch andere Hardware gibt auf der die Software laufen kann?! Ich denke selbst dann würde niemand meckern. Erst wenn man die Updates auf DVD im Laden erwerben kann. Was ja wirklich KEINEN Unterschied macht, ausser das die Kunden ohne Breitbandanschluss eine nette Option haben. Aber dann würde ich wetten das die gleichen Diskussionen anfangen würden wie jetzt bei OSX. Das macht doch keinen Sinn !?
 
@Rodriguez: Es ist schön, dass Du so sicher die Antwort auf Deine hypothetische Frage weisst. Leider ist das aber nur ein persönliche, Annahme von Dir ohne jeden Beweis. Ich denke, klar, es würden ein Haufen Leute meckern - alle die, die ein gutes Spiel, das es nur für die jew. andere Konsole gibt, auch auf der eigenen Konsole spielen wollen. Ist zwar auch nur ein Annahme, klingt aber finde ich viel plausibler als Deine. Ich habe das Gefühl, es geht Dir mehr darum, Deinen Standpunkt zu verteidigen als den Tatsachen auf den Grund zu gehen. Allerdings hast Du natürlich recht wenn Du sagst dass sich keiner aufregt, solange es die Software nur in Verbindung mit einer (einzigartigen) Hardware gibt. In dem Fall bezahlt man die Software aber auch nicht, die liegt der Hardware gratis bei. Da kommt gar keiner auf die Idee, die Software an sich zu betrachten. Apple würde auch bestimmt OS X gerne nur zusammen mit einem Mac-Rechner verkaufen. Leider geht das halt nicht, weil dann alle Mac-Anwender im Regen stehen, die legitimerweise Updates oder Upgrades erwerben wollen. Damit erscheint aber die Software plötzlich als eigenständiges, käufliches Produkt in der Aufmerksamkeit des "Verbrauchers" als potentiellem Kunden, der sich dann natürlich "naiv" fragt "Wenn das auf meiner Hardware laufen würde, warum soll ich dann nicht dürfen, wenn ich dafür ordentlich bezahle?"
 
@Aspartam: Schön, dann würden ein paar Leute meckern, kann gut sein. Und was ändert das? Sind die Leute dann etwa im Recht? Wenn also rauskommt das die PS3 Software theoretisch auch auf der Xbox laufen könnte oder das iPhone OS auf anderer Hardware als auf dem iPhone, wären dann deiner Meinung nach Sony bzw. Apple verpflichtet ihre Software freizugeben? Mal ganz ehrlich, das wäre doch völliger Schwachsinn!? Was ist das bitte für eine Denkweise? Dann baut Sony halt irgendwas in ihre PS3 ein, damit die Software nicht mehr auf der XBox läuft. Und wer ist der einzige der benachteiligt ist? Der Kunde........ Wenn man so hört was manche unter "Freiheit" verstehen, kann man ja nur jedem abraten Software zu entwickeln.... __________ Das Update 3.0 für den iPod Touch kostet auch Geld. Und wenn man dies zahlt, dann bekommt man auch eine Vollversion. Hat da jemand die Absicht dieses eigenständige, käufliche Produkt auf einer anderen Hardware zu installieren!? Oder fordert gar das es gefälligst möglich sein soll!? ___ Du musst das auch mal ein wenig anders sehen: Die Leute werden ja nicht verklagt wenn sie es kaufen und woanders installieren. DAS wäre evtl. ein Streitpunkt. Es wird ja geduldet. Aber es geht hier um die FORDERUNG das dieses Vorgehen gerichtlich(!) auch noch vom Hersteller unterstützt werden soll. Und das ist einfach quatsch. Das wird sich doch wohl hoffentlich jeder Hersteller selbst aussuchen dürfen!? Wenn ich mir eine Navigon Software kaufe und es schaffe die auf meinem TomTom zu installiere, schön und gut. Wenn es nicht klappt: Pech, auf der Verpackung steht ja drauf das es nur für Navigongeräte ist. Aber jetzt kann ich doch nicht hingehen und fordern das Navigon die teuere Software auch auf TomToms supporten sollte, nur weil es ja technisch möglich wäre !??!?
 
@Rodriguez: Gib Dir bitte etwas mehr Mühe, wirklich nachzulesen, was geschrieben wurde, statt einfach loszupoltern und gar nicht verstanden zu haben, worum es geht. Ich habe nur den "laienhaften, naiven" Denkansatz skizziert und gefragt, wo die Rechtsgrundlage für die Lizenzbedingungen von Apple ist. Bitte interpretier da nicht mehr rein, als ich gesagt habe, insbesondere nicht, dass ich die Rechtmässigkeit dieser Lizenzbedingungen infrage stelle.So wie der Fall jetzt steht, verletzt Du auch als Privatmensch die Lizenzbedingungen für OS X, wenn Du es auf einer anderen als Apple-Hardware installierst, und wenn Apple das erfährt und will, kann es Dir dafür auch Ärger machen. Dass es toleriert wird, liegt wohl eher daran, dass Apple keine Möglichkeit hat, das festzustellen, und dass es mangels Masse auch kein Problem darstellt.
 
@Aspartam: Nunja, ich sage ja das diese rechtliche Grundlage mehr ein "Selbstverständnis" ist und man wenn dann andersrum rangehen muss (so wies in diesem Fall auch gemacht wurde). So läuft es ja in der Welt. Alles ist erlaubt, wenn es nicht verboten ist. Und nicht andersrum :)
 
@Rodriguez: Wenn Apple in den Lizenzbedingungen die Verwendung von OS X auf anderer als Apple-Hardware untersagt, dann ist das entweder rechtsgültig (kann also entspr. belegt werden) oder rechtswidrig (kann also entspr. widerlegt werden). Darum geht es, nicht um den naiven Ansatz oder ein individuelles "Selbst- oder Rechtsverständnis" eines Herstellers oder Nutzers. Es geht um klare juristische Fakten. Wie kommst Du darauf, die könne man beliebig anwenden oder ignorieren?
 
@Aspartam: Ja, da hat das Gericht doch entschieden, das es zumindest in der USA rechtsgültig ist. In Deutschland ist es nicht einwandfrei geklärt. Aber auch nur, ob man die im Handel erwerbliche Version an den Mac binden darf oder nicht. Nicht ob es generell rechtswidrig ist das OSX nur auf Macs läuft, obwohl es technisch auch woanders möglich wäre. Also gäbe es diese Retail-Versionen nicht zu kaufen sondern die neuen OSX-Versionen nur als (kostenpflichtiges) Online-Update, wäre auch die Situation in Deutschland eindeutig. So wie halt bei jedem Gerät, da nunmal jedes Gerät aus Soft- und HArdware besteht. Und nichts anderes wollte ich sagen :)
 
da die gesetze leider nicht klar definiert/formuliert sind...und menschlicher entscheidung/bewertung unterliegen... also sind klare juristische fakten die sich nur auf die sache beschrenken gar nicht möglich!
 
@MxH: Das kannst Du so nicht verallgemeinern, und für auslegungsfähige Fälle gibt es i.d.R. Präzedenzurteile.
 
Meine güte...soviel interesse an diesem thema.
Im wesentlichen geht es doch Apple nur darum seine Rechte nicht zu verlieren. Indem ein Fremdhersteller mitmischen kann geht Apple schlicht weck Geld verloren. Wenn Sie es heute einem erlauben werden es morgen 5 weitere HErsteller Mac-Clone herstellen. Warum sollte Apple Konkurentz wollen? Im wesentlichen geht es hier nicht um Ethisch Moralische, Rechtlichte Copyright fragen...sondern einfach nur ums Geld. Das ist alles.
 
@refilix: Und - auch wenn es manchem vielleicht schwer fällt das zu glauben - geht es bei dem Thema auch um einen Qualitätsanspruch. Nicht unbedingt einen objektiv bewertbaren (Stichwort: Geschmack ist verschieden), sondern um einen subjektiven, einen, der von Apple und vor allem von Steve Jobs ausgeht. Jobs ist ein Perfektionist. Er möchte, dass ein Produkt in seiner Gesamtheit durchdacht beim Kunden ankommt, daher schmeißt er lieber 5 Jahre Entwicklung in den Müll, bevor ein schlechtes Produkt verkauft wird. Ich erinnere hier aber nochmals daran: Dieses "gut" oder "schlecht" ist Jobs' persönliche, subjektive Meinung. Kein objektives Kriterium (Sprich: Wer Apples Produkte trotzdem mist findet, kann das tun). ______ Und dieser Punkt führt mich dann zu Alan Kay. Der sagte mal "People who are really serious about software should make their own hardware". Und das ist Apples, ist Jobs', Prämisse. Sie schreiben Software, die in ihren Augen großartig ist, und entwickeln dazu Hardware, die in ihren Augen ebenso großartig ist. Aber sie sind großartig, weil sie eine Einheit bilden. Wenn man das auseinander reißt, dann entspricht das Ergebnis nicht dem, was Apple dem Kunden liefern wollte. _______ Nun kann man hier wieder ansetzen, und sagen, dass man als mündiger Kunde bitteschön selbst entscheiden möchte, welche Hardware man mit welcher Software kombiniert. Aber dann hat man die Philosophie hinter Apples Produkten nicht verstanden. Und das ist schade. Denn: Ist es wirklich so schlimm, dass Apple dem Kunden ein gesamtheitliches Produkterlebnis bescheren will? _______ Apple hat doch eben kein Monopol, dessen Schranken man aufzeigen müsste. Apple ist eine kleine Klitsche, und man kann total locker einen Bogen um Apple-Produkte machen. Es gibt andere Handys, andere MP3-Player und ein viel bedeutsameres Betriebssystem. Niemand ist auf Apple angewiesen. Und wer sich seine Hardware selbst basteln mag, der kann doch aus einem ganzen Pool an Betriebssystemen wählen (diverse Windows-Versionen, Linux, BSD, whatever). Aber diejenigen, die vielleicht keine Zeit, oder keine Lust, oder nicht das Können haben, die können bei Apple ein ziemlich rundes Gesamtpaket kaufen. Eines, was halt gewisse Schranken hat, aber dafür so ist, wie sich ein Mr. Jobs ein perfektes Produkt vorstellt. Warum sollte man das nicht einfach so lassen, wie es ist?
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