BGH bekräftigt Verantwortung von Foren-Betreibern

Recht, Politik & EU Betreiber von Internet-Foren haften in bestimmten Grenzen für illegale Einträge ihrer Nutzer. "Forenbetreiber müssen illegale Kopien von Texten, Bildern und Musik auf Verlangen löschen", sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied Volker Smid. mehr...

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na bitte :)
 
@rellek: Was los mit euch? Ist doch vernünftig, was jetzt entschieden wurde. Nach gesundem Menschenverstand wars doch auch noch nie anders. Ausser beim LG Hamburg natürlich.
 
Grundgesetzlich schon mal ein guter Schritt, dass man keine Vorzensur mehr betreiben muss und auch nicht mehr aktiv suchen und aufpassen muss was abgeht, bleibt aber die Frage der Fristen.
Wie lange hat ein Betreiber Zeit ungesetzliche Beiträge zu löschen, wann beginnt diese Frist, ist eine eMail als Benachrichtigung ausreichend oder muss das ganze schriftlich per Einschreiben erfolgen?
Da gibt es durchaus noch einiges an Klärungsbedarf.
 
@lufkin: huh? also so wies oben steht reicht eine mitteilung mit genauer angabe wo und was dich stört und ne begründung. ergo reicht eine email und eine frist muss wenn keine genaue vorgabe besteht angemessen sein. das heißt ab erhalt der email haste paar tage zeit das zu kontrollieren aber du darfsts nicht unnötig aufschieben. normal sollte soweit alles klar sein.
 
@lufkin: du kannst es zwar mit ner Email versuchen aber wenn der Betreiber darauf nicht reagiert wirst du ihn dafür wohl nicht verklagen können! Rechtskräftig dürften nur Briefe und Faxe sein, genauso wie bisher bei Verträgen auch!
 
@Desperados: ... sorry, aber wo hast Du das her? Verträge kann man alle mündlich machen, es sei denn es gibt ein besonderes Formerfordernis. Ein Anruf dürfte auch genügen. Nur: - aber da ist zu unterscheiden, was reicht und was sinnvoll ist - ein Anruf lässt sich nicht so einfach beweisen wie ein zugestellter Schriftsatz über den Gerichtsvollzieher. Dazwischen gibt es viele Abstufungen :-)
 
@humfri: Eben, und darum auch die Frage ob ne Mail ausreicht.
Bei Einschreiben oder Anruf kann man sicher sein, dass die Info übergekommen ist. Bei ner Mail nicht. Empfangsbestätigungen sind immer freiwillig und ne Mail kann auch mal ganz schnell im Spamfilter landen.
Wenn ich also jemanden per Mail ne Frist von x Tagen setze um einen Inhalt zu entfernen und es passiert nix kann er in einem eventuellen Verfahre immer behaupten er hat keine Mail erhalten und ich kann das Gegenteil nicht beweisen.
Zudem ist, selbst wenn die Mail gelesen wurde, nicht klar wann die Frist beginnt, sobald ich die Mail abschicke? Sobald sie gelesen wurde?... dann wieder die Frage wie kann ich ggf sicherstellen wann die Mail gelesen wurde.
Sollte es zu Verfahren kommen sind solche fragen enorm wichtig, nicht umsonst gibt es für Verträge, Kündigungen, Mahnungen etc genaue Richtlinien ab wann sowas als zugestellt gilt.
 
@lufkin: Damit kommst Du vor einem dt. Gericht nicht immer durch. Abmahnungper Mail wurde schon anerkannt. Klar ist es blöd. Aber Realität.
 
Gehört das zur Sache mit "Marions Kochbuch" (http://tinyurl.com/ychqnen , Tagesschau)? Oder ist das unabhängig davon? - Ich hoffe wer kann mir das beantworten.
 
Sowas... die Überschrift suggeriert genau das Gegenteil von dem, was im Artikel geschrieben steht :o
 
Mal im Ernst: Jeder mitdenke Forenbetreiber lässt sich per Mail über neue Einträge informieren oder schaut mind. 1x täglich in sein Forum. Das ist zumindest bei mir so und funktioniert hervorragend. Dabei kann es im Normalfall (Urlaub oder längerer Krankenhausaufenthalt) eigentlich nicht vorkommen, dass irgendwelcher Mist länger im Forum steht.
 
@tommy1977: der war gut :-) Schau mal auf Deine Webseite ganz unten bei Kommentar... http://www.tommy-lu.de/fotos/
 
@humfri: OK...erstappt! *schäm* Ich muss aber zu meiner Verteidigung sagen dass diese Seite mehr oder weniger zum Selbstzweck läuft und wie du siehst, allgemein relativ stiefmütterlich behandelt wird. Falls dich oder auch andere aber unser "Haupt"-Forum interessiert, dann schau mal auf: http://www.tommy-lu-spteam.de/wb/modules/smf_forum/smf/index.php
 
Das Urteil von gestern sagt eigentlich genau das Gegenteil. Forenbetreiber haften unter Umständen auch für Inhalte die von Usern hochgeladen wurde - ohne dass sie Ahnung von der Rechtswidrigkeit haben.
http://www.kostenlose-urteile.de/BGH-zur-Verwendung-fremder-Fotos-fuer-Rezeptsammlung-im-Internet.news8766.htm und http://www.heise.de/newsticker/meldung/BGH-Chefkoch-unterliegt-Marions-Kochbuch-859529.html
 
Naja... Ob es einem das Leben als Webseiten Betreiber wirklich einfacher macht, wird sich zeigen...
 
Wie schaut das denn mit den Kosten aus?
Man kann ja davon ausgehen, dass eine Firma einen Anwalt beauftragt, der den Foreninhaber anschreibt. Der will dann für seine Tätigkeit Geld sehen. Wurde dem auch einen Riegel vorgeschoben? Denn man kann ja schließlich erst einmal ohne Kosten zu verursachen, an den Forenbetreiber rantreten...
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