Microsoft: Mit Anwälten gegen Bing-Sicherheitslücke

Sicherheitslücken Der Software-Konzern Microsoft hat seine Anwälte ins Feld geschickt, um die Verbreitung von Informationen über eine Sicherheits-Lücke im Cashback-Programm seiner Suchmaschine Bing zu unterbinden. mehr...

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Oho, also gibt es neben Apple noch andere Firmen die Leute mundtot machen wollen... Nicht falsch verstehen, ich will Apple (weger dieser Akku-Klagen) keinesfalls in Schutz nehmen. Aber bevor nächstes Mal die Empörung wieder zu groß wird, sollten wir uns vielleicht vor Augen halten, dass amerikanische Großkonzerne in bestimmten Bereichen eben ähnlich ticken...
 
@Wurst75: Kann man schlecht vergleichen. Apple ist um seinen Ruf besorgt, Microsoft will verhindern, dass Händler betrogen werden.
 
@xep624: Die Lösung wär da: Fehler beheben, nicht Anwälte hinschicken... aber so ist das heutzutage: Traurige wirklichkeit. Unfähigkeit soll durch drohungen geschützt werden. bing is imo eh etwas unnütz, wo es doch google gibt.
 
@ratkiller: Du kannst aber nicht eine Sicherheitslücke in einem Blog publizieren bevor die Lücke überhaupt geschlossen ist.
 
@Maetz3: um druck auf den konzern auszuüben haben das schon einige machen müssen. gabs doch schon massig news zu lücken die gemeldet wurden und ewig nicht gefixt wurden, bis man dann in blogs geschrieben hat wie man die ausnutzt usw. und damit mein ich jetzt nichtmal microsoft das problem gabs u.a. auch bei adobe und viele andere große firmen. sofern er ms die lücke gemeldet hat ist das finde ich ok wenn nicht naja nicht so nett.
 
@Maetz3: "Laut Meghani sei das Problem im Grunde für jeden ersichtlich, der sich etwas genauer mit der Entwickler-Dokumentation von Bing befasst." Was sollte er da denn nicht publizieren, was schon längst publiziert ist???
 
Immerhin muss diese Lücke nun schnellstens geschlossen werden. Immerhin etwas gutes hat die Geschichte doch.
 
Ich versteh nicht, wieso man Anwälte ausschickt anstatt die Lücke einfach nur zu schließen, wäre wohl praktischer und man kann kein negatives Image davon bekommen...
 
@XP SP4: O1 / Re:3
 
@XP SP4: Wahrscheinlich zur Abschreckung. Wer sagt, dass der Typ auch wirklich eine Strafe bekommt, ich wette, die einigen sich eh außergerichtlich!! Aber vllt denkt MS, es sieht gut aus, wenn man in solchen Dingen sofort etwas "schärfer" reagiert.
 
Anstatt Ihre Energie zu vergeuden, Dutzende Anwälte zu bemühen, sollten sie lieber die Lücke so schnell wie möglich schliessen.
 
Klick-Betrug bei Suchmaschinen? Unglaublich, hätte ich nie gedacht...
 
Überschrift hört sich danach an das Microsoft versucht die Sicherheitslücke weg zu klagen!
 
@marhei: Mit Überschriften stehn sie hier etwas auf Kriegsfuß :)
 
Klar, jemand der eine Sicherheitslücke dokumentiert und das veröffentlicht, wollte sich selbst bereichern, deshalb hat er auch überall rumerzählt, wie es geht. Na, diese Form abstruser Logik begegnet uns ja nicht zum ersten Mal, besonders aus dem Land der unbegrenzten Blödigkeiten...
 
Bing ist doch sowieso unnütz. Habe es nur mal zum testen genutzt, kann man vergessen.
 
@muschelfinder: naja ein wenig besser sucht es manche sachen schon als das chinesische ähhhh deutsche zensur google^^
 
Samir Meghani hat wahrscheinlich nicht das Geld um Ms in für so eine Scheißnummer in Grund und Boden zu klagen. man sollte sich echt überlegen zu Spenden.
 
Komisch: Bei Sicherheitslücken, die User betreffen und gefährden kann es durchaus mal ewig dauern, bis sie gepatcht werden. Geht es aber den Herstellern selber ans Geld, kommt sofort die große Keule.
@Microsoft: Nur dumm, dass das Internet nichts vergisst. Die zwangsweise geschlossene Seite ist als Kopie leicht im Web zu finden.
 
Es ist doch nichts neues, dass Microsoft sofort mit Anwälten losrennt. Das ist in der Firmengeschichte schon so oft passiert. Microsoft sind nicht die "life without walls" good guys, auch wenn die jetzige Werbekampagne das suggerieren will.
 
@GlennTemp: Da gebe ich dir vollkommen recht. Du solltest dich aber hier vor den Minuskiddies in Acht nehmen. Die sehen es nicht gerne, wenn man Microsoft berechtigt kritisiert.
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