EU: Such-Anbieter dürfen nur 6 Monate speichern

Internet & Webdienste Die EU hat Microsoft, Google und Yahoo aufgefordert, die Dauer der Speicherung Suchanfragen bei ihren Suchmaschinen zu verkürzen, nachdem die Unternehmen eine Speicherung für mehr als sechs Monate nicht ausreichend rechtfertigen konnten. mehr...

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Auch wenn ichs vllt alleine so sehe: Ob die meine Daten nun 6 oder 18 Monate oder laenger speichern, was solls. So ein Unterschied ist dabei auch nicht.
 
@Jamie: Also ich sehe es dann doch anders. Ich finde schon beruhigend das persönliche Daten irgendwann verwunden sind. Ich selber gebe im Internet aber keinen Persönlichen Informationen ungeschützt Preis. Sprich Name, Anschrift usw. Sind ohne weiteres von mir nirgendwo anzufinden.
 
@Jamie: 18 Monate sind zwei Drittel mehr Zeit dein Nutzungsverhalten zu analysieren und an interessierte zu verkaufen. Der Fall vor einigen Jahren bei AOL hat doch gezeigt wie sensibel diese Daten eigentlich sind, wenn du nur einmal nach deinem eigenem Namen oder deiner Adresse gesucht hast sind die sogenannten "anonymisierten" Daten anhand der ID direkt zu dir zuzuordnen. 12 Monate weniger sind immerhin 12 Monate in denen viel passieren kann, von Datenlecks über Hacking bis zur theoretischen Strafverfolgung sind die Daten halt länger gefährdet.
 
ihr habt doch alle Paranoia... bei bankdaten oder so kann ich es ja verstehen! aber wieso gibt man nichtmal seinen namen preis ?

gibt schon komische leute..
 
@erni123: Wenn du nach einer abgelehnten Bewerbung dich nach dem warum fragst, denk dran dass jedermann einfach nur deinen Namen in eine Suchmaschine eingeben muss und so leicht an alle möglichen Informationen kommt, in jedem Fall genug um sich ein Bild über dich machen zu können. Und wenn irgendwann deine Bude ausgeräumt ist dann denk dran dass du irgendwo mit deinem echten Namen geschrieben hast was für einen Flachbildschirm du dir grade gekauft hast, vielleicht in einer Amazon-Rezession zb. Es gibt soviele verschiedene Gründe wozu Informationen über dich für manche interessant sind dass du garnicht alle in Betracht ziehen kannst. Vorsicht ist etwas anderes als Paranoia, hingegen ist es schlichtweg fahrlässig überall seine korrekten Daten anzugeben.
 
@lutschboy: ich versteh was du meinst. ich pral ja nur auch nich überall mit meinem RL namen.. ABER ich habe auch keine angst meinen richtigen namen zu schreiben (studiVZ, E-Mail Adresse... etc) schon garnicht würde ich irgendwo mit meiner einrichtung oder ähnlichem pralen (auto, motorad...)
WENN ich irgendwo meinen richtigen namen schreibe, dann gehört er da hin und ich brauch mir da keine sorgen machen das er mit etwas "schlimmen" in verbindung gebracht wird :) also doch alle Paranoia :P
 
@erni123: Wenn du aber im StudiVZ deinen RL Namen angibst und dich z.B. bewirbst, dann geht es ja nicht mal nur darum, ob du ein gut aufgeräumtes Profil hast (also weder ungeignete Fotos noch Spaßgruppen) es geht auch darum was mit deinem Namen/Profil in Verbindung steht, also was auf deiner Pinnwand steht, was ja noch nicht mal von dir sein muss und mit wem du befreundet bist, z.B. könnte ein Freund von dir in einer Gruppe sein die deinem Arbeitgeber nicht gefällt und dieser sucht sich lieber einen Bewerber, der sich in einer "besseren Gesellschaft" umgibt und und und ..... vllt. solltest du dir, wenn es dann mal soweit ist und du dich tatsächlich mal bewirbst, überlegen, ob du dein StudiVZ Profil löscht oder umbenennst. Die Daten sind nämlich öffentlich und theoretisch ist jede Momentaufnahme für immer im Netz .....
 
die sollten lieber garnichts speichern...
 
@schmiddi1992: Genau. Denn länger darf nur die Regierung speichern... und da kann sie keine "Mitbewerber" gebrauchen ^^
 
Am besten man führt einfach einen Auswahlbildschirm ein, wie lange man persönlich dem Suchmaschinenbetreiber die Daten anvertrauen will. Dazu noch eine Umfrage nach 2 Jahren. Who is Evil: (x) EU, (x) Google, (x)Microsoft, und alle sind glücklich! :)
 
Sorry, aber ich finde 6 Monate schon zuviel! Auch wenn ich mit der Meinung alleine da stehe.
 
Als ob es für "Prognosen über aktuelle Themen" 1,5 Jahre alte Daten benötigt, was für einen Stumpfsinn labert dieser Google Sprecher da eigentlich. Und für eine Rechtschreibprüfungsoptimierung braucht es keine Benutzer-IDs. Kein Wunder dass solche Argumente die EU nich überzeugen
 
Haha.. zum Glück ist bing kein Suchanbieter, sondern ein "Entscheidungsanbieter". :p
 
Und jetzt finden alle die EU gut. Aber wenn sie ein Browserwahl-Fenster haben wollen ist sie schlecht und wir sollten aus ihr austreten ... (ich musste einfach das Thema aufrufen)
 
@Christo_1989: Auch hier finde ich die EU nicht besser. Schließlich sollte unsere Regierung eigenständig in der Lage sein ihre deutschen Bürger zu schützen, und nicht immer erst auf Brüssel warten. Zudem, wie lange wollte die EU nochmal speichern? :-)
 
Im Bericht steht nirgends, dass es bereits durchgesetzt wurde, geschweige denn, dass die EU auf den 6 Monaten beharrt. Keine gelungene Überschrift
 
Leiden die Leute bei der EU etwa an gespaltener Persönlichkeit? Selber alle unseren Verbindungsdaten speichern wollen, aber wenn Google & Co. Paar dämliche Suchanfragen speichern, dann ist es schlimm.
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