AStA der Uni Wuppertal für Ausstieg aus INDECT

Recht, Politik & EU Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Wuppertal hat die Leitung der Hochschule aufgefordert, die Beteiligung am EU-Forschungsprojekt INDECT sofort einzustellen. mehr...

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wow, Sachen gibts. Da hat ein Insider mal ausgepackt. 15 Mio.??? Frage mich wie dese berechnet werden? Arbeiten daran 1000 Leute 10 Jahre lang oder was? Totale Geldveschwendung.
 
@LastSamuraj: Du würdest für 1500 Euro im Jahr an so einem Projekt mitarbeiten?
 
@satyris: Naja erstens war das keine 100% Rechnung von mir, sondern nur eine Intepretation. Und zweitens, ich denke das die Leute nicht nur an diesem Projekt arbeiten, sondern auch an anderen, wo ebenfalls Geld rein fließt.
 
@LastSamuraj: da arbeiten sicher mehrere Unis (wohl nicht nur in DE) mit, d.h. Studenten, Hiwi's, Doktoranden, Profs usw. - die bezahlt werden wollen. Dann brauchen die natuerlich die Hardware, die Kommunikation untereinander, da kommt schon was zusammen.
 
nicht wirklcih überraschend sowas... ich will garnich wissen was noch so alles entwickelt wird was eben nicht ans tageslicht kommt
 
Finds immernoch krass dieses Projekt. Zeigt ganz eindeutig dass die EU uns einen multinationalen, universalen Faschismus bringen wird. Es gibt ja Verschwörungstheorien um die Bilderberg-Gruppe, irgendwie wird einem da schon etwas flau wenn man sowas liest dann wirkt dass echt nicht mehr so absurd. Also wenn das kommt dann ist echt alles zu spät, ich find schon allein dass die EU an der totalen und absoluten Überwachung und Kontrolle forscht sollte Warnung genug sein, wenn das Form annimmt zieh ich sofort weg falls die Festung Europa dann noch nicht den Schießbefehl an den Grenzübergängen aus dem Schengenraum eingeführt hat. Hier noch ein Link zur Wikipedia zu dem Thema, also da wird's einem echt sowas von übel: https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Indect
 
@lutschboy: Was is denn ein multinationaler und universaler Faschismus?
Und kommt er jetzt oder kommt er nicht?
Ansonsten, keine (zu große) Panik! :-)
 
hachja...die AStA :)
 
@mrfreestyle: Fällt mir auch nichts zu ein. Was für ein Glück, dass wir hier in BaWü keine haben. Da helfen auch die kriminellen Unibesetzer nicht :-P
 
@mrfreestyle: Ich habe diese usseligen Dauerstudenten und Möchtegernpolitiker schon immer verachtet..
 
Hat zwar nix mit dem Thema zu tun, aber wenn ich die Formulierung des Asta lese, wird mir schon wieder ganz anders.
"[...]Menschen- und BürgerInnenrechte in Europa"
Hätte bloß noch gefehlt, dass es auch MenschInnenrechte gibt. Gibt es außer Alice Schwarzer irgendeine Frau, die auf diese übertriebene Political Correctness Wert legt?
 
@Destructor2202: Diese "uebertriebene politische Korrektheit" ist mittlerweile Standard und kann man damit wohl nicht mehr als uebertrieben bezeichnen. Es ist nunmal so, dass nicht nur die Rechte von Buergern sondern auch von Buergerinnen verletzt werden.
 
@Valfar: Diese übertriebene Politische Korrektheit wird sehr wohl als übertrieben empfunden. Sieist die systematische Errodierung der Sprache. Was ist ein Text wert, der so geschrieben ist, dass man ihn nicht mehr verständlich zitieren kann? Wie würdest du BürgerInnen aussprechen? Bürger*würg*innen. oder würdest du es doppeln? Wenn man dieses kranke Konzept konsequent umsetzt, kommen Konstrukte wie BürgerInnenmeisterinnenkandidatInnen dabei raus. Den es gibt ja auch weibliche Bürger, Meister und Kandidaten. Ich sehe nicht, warum ich Genus und Sexus permanent gleichsetzen muss und warum ich die Reintegration von FeministenInnen (jaha... wie funktioniert den das Binnenmajuskel in diesem Wort?), die sich irgendwann vor 50 Jahren selbst auf dem generischen Genus ausgeschlossen haben, der Sprachökonomie opfern soll.
 
Schön dass man an die BürgerInnenrechte denkt. Aber was ist mit den MenschInnen und den BürgerInnenmeisterInnenkandidatInnen, der/die ja dann in seinem/ihrem Amt für die BürgerInnen Verantwortung inne hält!? Man/frau muss auch an die Putzmänner und Kindergärtner denken sonst ist nur an die Wehpflichtleistendeninnen, Schweißerinnen und Asphaltkocherinnen gedacht!
 
Ich studiere seit diesem Semester an der Uni Wuppertal (nicht FB E :)). Auf der Erstsemester-Begrüßung (12.10.) haben sich die AStA-Vertreter auch schon gegen das Projekt ausgesprochen - neu ist das also nicht. In der Uni-Zeitung wurde dem Problem ebenfalls ein kompletter Artikel gewidmet. Schön zu sehen, dass viele Menschen dieses Vorhaben kritisch betrachten.
 
@bncbang: Ich habe Eurer Fachschaft vor einer Weile mal eine Mail geschrieben, wie ihre Position dazu ist. Es kam keine Antwort. Wundert mich etwas, besonders da normal ja erst die Fachschaften und dann die AStA etwas machen.
 
@bncbang: Wäre das Projekt durch, wären diese Kritiker allesamt im Fokus der Überwachung wegen sogenanntem "abnormalem Verhalten"
 
@bncbang: Neu dabei, und dennoch meinst du also so viel vom "Vorhaben" zu kennen dass du genau weißt wie wichtig es ist dass möglichst viele es "kritisch" (in diesem Fall ja ablehnend, nicht konstruktiv skeptisch) ansehen? Wenn du meinst. Aber bitte, lieber Kommilitone in anderem Bundesland, Uni, Fach?, bitte glaube nicht alles was ein AStA schreibt! Hier in HD gehen tausende Euro unserer "Verwaltungs"-Beiträge wegen der Fachschaftskonferenz drauf für "Studierendenzeitschriften" die sich gegen jedes kleine Werbeplakat an der Uni aufregen - was nichtmal kommerzielle Werbung macht, sondern nur sehr erfolgreich Spenden für die Sanierung sammelt. Und gleichzeitig meckern sie über veraltete Hörsäle und den ewigen Geldmangel. Warum das zum Thema passt? Nicht alles glauben was irgendwelche Studierendenbanden sagen!
 
@johannsg: Ähm... ich denke, du solltest dir die Bedeutung des Wortes "kritisch" bzw. "Kritik" noch ein mal genauer ansehen. Ferner scheinst du meinen Beitrag in keiner Weise verstanden zu haben. 1. Ob man in Wuppertal oder sogar am FB E studiert, spielt hinsichtlich des Kenntnisstandes zu dem Projekt absolut keine Rolle. Jeder interessierte Mensch kann sich Informationen dazu holen. Aus diesem Grund ist es auch vollkommen egal, ob man neu an der Uni ist oder nicht. Man hätte sich genau so gut vorher informieren können. 2. Des Weiteren habe ich geschrieben, dass ich eben nicht am FB E bin - daher bekomme ich auch nicht wirklich etwas von der Projektdurchführung mit. Aus diesem Grund habe ich meinen Beitrag auch bewusst neutral verfasst. Der Satz "Schön zu sehen, dass viele Menschen dieses Vorhaben kritisch betrachten." bedeutet schließlich nicht, dass ich es schön finde, dass viele Leute gegen das Projekt sind, sondern dass ich es begrüße, dass viele - insbesondere unserer Generation - das Vorhaben hinterfrage und sich damit auseinandersetzen (Bedeutung "Kritik" aus Wikipedia: "Kritik bezeichnet heute ganz allgemein eine prüfende Beurteilung nach begründetem Maßstab, die mit der Abwägung von Wert und Unwert einer Sache einhergeht."). 3. Auch das Wort Vorhaben scheint bei dir negativ behaftet zu sein. Das ist es bei mir jedoch nicht. Das einzige Wort, das in meinen Beitrag wirklich negativ behaftet ist, ist das "Problem". Hiermit meine ich jedoch nicht das Projekt als solches, sondern die Differenzen/Auseinandersetzung zwishen dem AStA und dem FB E. Ich hoffe, du hast meinen Beitrag nun verstanden.
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