Thunderbird statt Outlook: Frankreich wechselt

E-Mail & Feeds Die französische Finanzverwaltung Direction Générale des Finances Publiques will ihre rund 130.000 Arbeitsplätze auf den freien Mail-Client Mozilla Thunderbird umstellen. Das berichtet die französische Website '01.net'. mehr...

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hallo ms, guckst du...
 
@It-Junkie: Selbst wenn alle knapp 61 Millionen Franzosen auf Thunderbird umstellen, es wäre für MS wohl doch nur ein relativ kleiner Verlust. Aber ich finde es gut, Thunderbird war auch mein Client der Wahl, als privates Mailen noch nicht so super über GMail abwickelbar war. Aber in Unternehmenslösungen mit Exchange sehe ich MS klar vorne und Thunderbird nicht als die Alternative.
 
@Legastheniker: 61 Mio x 120 (das kostet eine Outlook Lizenz), das würde MS sehr Weh tun. Sehr, sehr weh. :) Wenn man dann auch noch die Verluste durch entgangene Supportkosten dazu rechnet, würden in Redmond sehr wahrscheinlich etwas mehr als nur Bürosessel fliegen..
 
@It-Junkie: Mein erster Gedanke war: Sehr cool - vielleicht wird Thunderbird nach so einer Nachricht auch etwas mehr gepusht und die Entwicklung etwas beschleunigt. Bislang gingen die meisten Ressourcen eher an Firefox...
Freu mich schon auf TB3!
 
@tekstep: Bitte nicht Einzellizenzpreise für Privatkunden mit Volumemlizenzpreisen für Behörden und große Unternehmen verwechseln.
Gerade mal in den Rahmenvertrag geguckt: Wir würden im Moment ca. 12 Euro inkl. software assurance (wieso wird das Eurozeichen hier nicht angezeigt??)pro Lizenz zahlen- und dabei handelt es sich um wesentlich kleinere Abnahmezahlen als 130Tsd.... dadurch relativiert sich das alles ein wenig.
 
@Michi.G85: hab auch nix dagegen, obwohl ich ms fan bin finde ich es gut das auch die dritt anbieter ihre chance bekommen
 
@Legastheniker: kleiner verlust? nimm mal den calc und fang an zu rechnen, es ist ja nicht nur der email client sondern die ganze infrastruktur :-)
 
@tekstep: Vielleicht benutzten sie ja auch das kostenlose Outlook Express :-)
 
Fein, das spart Verwaltungskosten! Könnte man in Deutschland auch mal drüber nachdenken.
 
@Dr. Alcome: Spare max. Lizenzkosten..... aber Umstellung, Umrüstung, Schulung, Anpassung der alten Systeme. Das kostet auch eine Kleinigkeit.
 
@tomsan: jab und wenn jeder die Kosten scheuen würde und nicht das Potential sehen würde was sich dauerhaft ergibt hätten wir heute noch Dampfmaschinen mit Transmissionsriemen in den Betrieben.
 
@Dr. Alcome: Es würde Kosten sparen wenn man nicht diese Groupware von OBM dazunehmen würde. Die kostet sicherlich auch einiges. Man will ja auch Support und neue Versionen bekommen, gell?
 
@klausing: Wem sagst Du das :) Ich nutze in der Firma auch viel an OpenSource. Echt prima..... leider ist aber in meiner Firmenumgebung TB leider nicht möglich. Einige Programme "kennen" leider nur Outlook. Schade schade (aber ist ein anderes Thema).
 
@DennisMoore und tomsan: Klar, jede Kostenrechnung hat auch eine Gegenseite, aber die werden festgestellt haben dass es sich langfristig rechnet auf Thunderbird und OBM umzusteigen > zumindest in diesem Fall, das soll nicht als Pauschalaussage verstanden werden :-)
 
@Dr. Alcome: Davon gehe ich auch aus. Fragt sich nur wie sie gerechnet haben. Wenn ich z.B. Exchange 2010 von den Funktionen her anschaue, dann bleibt mir der Mund offen stehen (und dann schrei ich weil Instant-Messaging dazugekauft werden muß, aber das ist ne andere Geschichte :D). Ich weiß nicht ob OBM das auc halles bietet, ich gehe aber nicht davon aus. Somit muß man schon auf Featurebasis kalkulieren und nur das mit in die Rechnung aufnehmen was man wirklich braucht und nicht mit dem was man sonst noch für Möglichkeiten hätte. Ich denke das haben sie auch gemacht.
 
Wieso haben sie überhaupt Outlook verwendet, wenn Lotus Notes zum Einsatz kam? Nur wegen der E-Mailkomponente braucht man nun wirklich kein Outlook.
 
@n00n: frage ich mich auch, Notes ist gut, wenn man vor allem viele Datenbanken und andere Lotus Produkte (bspw. Sametime) benutzt. Nur zum mailen ist Notes zu dick.
 
@n00n: Hintergrund ist die Zusammenlegung zweier Behörden zur heutigen Finanzverwaltung... der eine Teil Outlook, der andere Lotus
 
@n00n: Aber nur wegen Email braucht man auch kein Notes. Es waren ja vorher 2 Verwaltungen mit 2 verschiedenen Systemen.
 
Nicht schlecht. Wobei in großen Behörden der Funktionsumfang meistens wie hier beschrieben durch plugins erweitert werden muss, wenn diese reibungslos zusammenarbeiten und auch von Entwickler supported werden, sehe ich keine Probleme...
 
@zivilist: Naja, solange der Entwickler noch Bock hat weiterzumachen.... Oder sich alternativ beim Ausscheiden des Entwicklers ein anderer findet der weitermacht...
 
Dadurch wird auch einfacher später evt. mal auf ein Linux umzusteigen.
 
@John-C: so schauts aus: einfach das Profilverzeichnis kopieren und gut.
 
Tja billiger und einfacher für die Admins, aber an die User denkt keiner, die seit Jahren mit einem perfekt angepassten Outlook arbeiten. Monatelanges umgewöhnen und verlusst vieler Funktionen hebt die negative Stimmung definitiv. Erst wenn OpenSource Produkte kommerziell werden, kann man damit was anfangen..
 
@hover: Reibungsverluste gibts immer, wer jedoch bereits daheim damit gearbeitet hat, hat damit vermutlich keine Probleme. Monatelang ist auch übertrieben. Ich kenne Leute die über 50 sind und innerhalb von einem Monat problemlos von Outlook/Outlook Express auf Thunderbird umgestiegen sind.
 
@hover: Monatelang? Also solche Leute haben es dann generell schwer an einem Cumpoter zu arbeiten. Warum hat die französische Polizei denn nicht eine monate lange Umgewöhnnungsphase gehabt? Weil es nicht so viel zum Umgewöhnnen gibt!
 
@hover: Das Handling von Outlook und Thunderbird ist ähnlich, das kriegt man (fast) jedem User in einer kurzen Schulung (oder per gedruckter Anleitung) schnell beigebracht. Ausserdem war ja ein Teil der User auch noch mit Lotus Notes unterwegs, also egal für welche Lösung man sich entscheidet, ein Teil der User muss sich immer umgewöhnen.
 
@hover: Der Mensch ist ein "Gewohnheitstier" und hat es teilweise deswegen schwer sich umzugewöhnen. Die eigene Bequemlichkeit zählt da mehr als mal über den Tellerrand zu schauen. Frei nach dem Motto: "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht Nass!"
 
@hover: Thunderbird hat sich genug bei Outlook aberfunden, dass der Umstieg fast mühelos klappen sollte. Inner Firma nutzen wir Outlook, zuhause nutze ich mittlerweile TB3.0b4. In Sachen Performance und Handling muss sich TB nicht verstecken. Nur der Funktionsumfang (den ich privat aber nicht brauche) ist kleiner, lässt sich aber wiederum nachrüsten. Wichtig ist jedoch in Unternehmen eine Groupware-Lösung und da halte ich jetzt mal Exchange für unschlagbar. PCO
 
@zivilist: das ist aber die Ausnahme. Kenne Fälle von Firmen/Gemeinden die von Win auf Linux umgestiegen sind. Offiziell in der Presse alles super, aber in wirklichkeit enorme Arbeit und extremst unzufriedene User die untereinander auf die EDV deswegen fluchen.. Ich denke das von den Usern hier noch keiner eine +1000 Rechner migration durchgeführt hat..
 
@hover: in dem Fall war alles per IMAP und nicht POP3 eingerichtet ist, daher hat man keine Probleme mit den Ordnern bzw. konvertieren. Nur die Kontakte machten da kleine Probleme.
 
das wird sicher lustig, wenn man Behördenweit dann Richtlinien für Emails verwalten will, oder generell Quotas einführt, automatische Abwesenheitsnotizen, einen Onlinezugang zu den Emails usw. haben will. Bin mal gespannt auf die Plugins die das umsetzen sollen. Bisher kann Thunderbird das nämlich nicht, da gibt weit bessere freie Mailsysteme (zwar noch alle für Linux aber naja...)
 
Ich sehe das eher als Rückschritt. Thunderbird ist ein simpler Mailer, und Lightning bzw. Sunbird sind Projekte, die scheinbar nur im Schneckentempo fortgeführt werden. Ich kann auch nicht verstehen, was jemand mit einer Mailsoftware eigentlich will. Wozu Mails lokal herunterladen? Leuchtet mir nicht ein. Ich finde Webmailer sehr viel praktischer. Auch die Gefahr von Schadsoftware in Mailanhängen würde durch Verzicht von Mail-Clients spürbar sinken.
 
@1. Oktober: Du kannst mit Thunderbird auch via IMAP auf deinem Mailserver arbeiten - das ist kein Problem. Ich sehe den Sinn nicht dahinter, warum ich als Mitarbeiter einer öffentlichen Einrichtung ständig meine Mails zu Hause online abrufen können müssen soll. Was mich an Thunderbird nervt ist, dass er keine so tolle Kalenderfunktion hat, wie Outlook.
 
@voodoopuppe: Zuhause solltest Du als Mitarbeiter gar keine dienstlichen Mails abrufen, sondern Deine Freizeit geniessen.
 
Also, wenn man den Kalender im Thunderbird (Lightning) ähnlich komfortabel mit Windows Mobile synchronisieren könnte wie mittels Outlook, wäre ich auch schon längst zu Thunderbird gewechselt. Da hab ich noch keine zuverlässige und einfach bedienbare Lösung für gefunden. Oder hat sich da unterdessen etwas getan?
 
@Shadowlord666: Es geht wohl mit Funambol, ist aber nicht ganz so komfortabel. http://my.funambol.com
 
@chrisrohde: Was soll denn das? Nur um ein paar Euro zu sparen, fummelt man sich doch nicht zu Tode, oder? Outlook -> Exchange-Postfach -> Windows Mobile Smartphone. So habe ich das gemacht, und es funktionierte eigentlich immer reibungslos. Da ich aber keinen lokalen Mail-Client mehr möchte, bin ich jetzt gewechselt und warte nur noch auf ein vernünftiges Android-Smartphone.
 
@1. Oktober: Es geht nicht ums sparen. Ich benutze schon immer netscape/mozilla/thunderbird als email-client und möchte mir nicht von einem handy-hersteller diktieren lassen welche email programm ich benutzen soll. Ich setze lieber dort wo es geht auf offene Standards wie smtp, pop3, imap und syncml.
 
@chrisrohde: Das funktioniert aber nicht, wenn Du auch Termine und Kontakte ständig synchron haben möchtest. Das geht eigentlich nur über ActiveSync. Nicht umsonst hat Google das von Microsoft lizensiert. So Sachen wir Thunderbird, die gab es schon in den 90ern. Halt irgendein Mail-Programm.
 
@1. Oktober: deswegen gibt es ja bei thunderbird erweiterungen z.B. Funambol Mozilla Sync Client https://mozilla-plugin.forge.funambol.org/
 
@chrisrohde: Funambol hab ich schon mal ausprobiert. War mir aber irgendwie zu kompliziert.
Ansonsten kenn ich noch FinchSync, das hat bei mir aber auch Probleme gemacht und BirdieSync. Das hab ich deutlich positiver in Erinnerung, ist jedoch nicht kostenlos. Und wenn ich nach Thunderbird wechsel, würd ich das gern mit kostenlosen Tools hinbekommen.
 
@chrisrohde: Dir ist aber schon klar, daß die Begriffe "OpenSource" und/oder "Kostenlos" nichts über die Qualität der Arbeit aussagen, oder?
 
Auch auf die Gefahr hin, gesteinigt zu werden, aber ich mag Thunderbird einfach nicht. Die Einrichtung neuer Konten ist unnötig umständlich und sollte endlich mal verbessert werden. Ja, man macht das in der Regel nur einmal, aber der erste Kontakt sieht schonmal nicht so rosig aus. Außerdem fehlt die Möglichkeit, Mails ähnlich wie in Outlook zu gruppieren (Mails von heute, Mails von gestern, letzter Woche, etc). Ich will ja Outlook nicht nutzen, da mir einerseits die Lizenzkosten zu viel sind und es dort auch genug gibt, dass mich stört. Aber wenn die "Konkurrenz" nur sowas wie Thunderbird abliefern kann, wundert es mich nicht, wenn viele mit dem Umstieg lieber warten. Bis auf den Preis kann Thunderbird bei der breiten Masse nicht punkten
 
@zwutz: Vergleiche mal das Entwicklerteam von Thunderbird und Outlook miteinander. Es wird hier keiner bestreiten, dass Funktionen in Thunderbird fehlen.
Aber nun zu deinen Punkten: die Einrichtung der Konten ist sehr leicht, genauso wie bei Outlook. Gruppieren (selbst getestet!): http://www.rrze.uni-erlangen.de/dienste/internet-zugang/shi/internet-software/thunderbird/email/sonstiges/hinweise.shtml
(unter "[Hinweis] E-Mails gruppieren nach Sortierung")
 
@zivilist: bei der Konteneinrichtung stört, dass ich nicht gleich den Postausgangsserver mit eingeben kann und Passwörter erst hinterher abgefragt werden. Bei einem Konto vll kein Mehraufwand, bei zwei oder drei einzurichtenden Konten wirds aber dann ärgerlich. Ich frage mich immernoch, wie man auf diese Logik kommen kann. Das mit den Gruppieren ist hilfreich, danke
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