UK: Geheimdienst und Polizei gegen Three Strikes

Recht, Politik & EU Die Gegner der Three Strikes-Regelung in Großbritannien erhalten nun recht ungewöhnliche Unterstützung: Auch die Polizei und die Geheimdienste sprachen sich gegen die Sperrung von Internetzugängen wegen Urheberrechtsverletzungen aus. mehr...

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lol, da weiß man nicht was man dazu sagen soll, aber die Three-Strikes Regelung ist einfach nur schwachsinnig und reine Willkür und sogar gegen das Prinzip des Rechtsstaates...
 
@XP SP4: und macht arbeit weil sich die Bevölkerung über die Überwachung klar wird :D
 
@XP SP4: Oh arme Stasi 2.0 Hat man Ihnen das Werkzeugchen geklaut um die bösen "Terroristen" zu verfolgen" *heult doch!
 
neh falsch weil sie selbst Illegal Downloaden :) wenn die andere überwachen aber sobald sie zuhause sind werden sie von nachtdienst überwacht :) somit schaden sie sich selbst.
 
Diese Argumente kann man irgendwie schon verstehen. Wahrscheinlich werden auch viele die sich vor Three Strikes fürchten oder schon davon betroffen sind, sich illegal Zugang zum Internet verschaffen (Wlan usw.). Will man die dann ermitteln, ist das mehr oder weniger unmöglich. Ausserdem sehen dann auch viele, wie einfach es ist über fremde Wlans ins Internet zu kommen und fragen sich, warum man das nicht schon früher "genutzt" hat.
 
Ich finde das zweite Argument zeigt die Groteske erst so richtig deutlich: wenn viele gewöhnliche Bürger anfangen würden, sich mehr gegen die immer weiter um sich greifende Kriminalisierung selbst zu schützen, dann geht das Konzept der Kriminalisierung aller gewöhnlichen Bürger nicht mehr auf! Witzig wie sich die Kriminalisierer mit hoher Energie mal wieder selbst entlarven und demaskieren !11!
 
"Das würde die Strafverfolgung erschweren, weil der Arbeitsaufwand deutlich steigen würde" Bei modernen Algorithmen wird es soger unmöglich. Es sei denn man schreibt seine Passwörter auf einen Zettel. Ich bin sowieso der Meinung das die Softwareentwickler endlich Verschlüsselung und Co. als default implementieren sollten. So das auch Oma Holle mit ihrem 0815 Wissen immer eine SSL-Verbindung hat und ihre Eigenen Dateien ohne ihr Wissen verschlüsselt werden. Und zu dem Satz "Sie gehen davon aus, dass dies ihre Überwachungsmaßnahmen weitaus komplizierter macht." kann ich nur sagen: Darf man diese Schweine nicht endlich aufhängen, erschießen, überfahren oder sonstetwas? Wer so überwachungs- und kontrollgeil ist sollte irgendwie bestraft werden.
 
@Shadow27374: Eben! Wenigstens eine Backdoor in der informationellen Selbstbestimmung sollte mit der nächsten Runde Linux Distributionen doch behebbar sein: dm-crypt/LUKS als default Installation und das abwählen dieser Sicherheit optional mit jeder Menge Warnhinweise versehen. Da wäre schon mal einiges an informationeller Selbstbestimmung für diejenigen zurück gewonnen, die immer noch nicht dm-crypt/LUKS & Co nutzen. Verschlüsselte Verbindungungen müssen von den Webservern angeboten werden. Viele Betreiber bieten das jedoch nicht an, weil die Verschlüsselung etwas zusätzliche Last macht. Aber man könnte ja TOR in die Standard-Sets der Software aufnehmen die bei einem Desktop mit installiert werden. TORK zum Beispiel für die KDE Freunde: http://sourceforge.net/project/screenshots.php?group_id=159836
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