BITKOM warnt vor Stopp der Gesundheitskarte

Wirtschaft & Firmen Der IT-Branchenverband BITKOM warnt vor weiteren Verzögerungen bei der elektronischen Gesundheitskarte. Deutschland sei neben Spanien das einzige Land Westeuropas, das die Vernetzung im Gesundheitswesen noch nicht gestartet habe. mehr...

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Ohja, das ist ein echter Vorteil für uns, diese Gesundheitskarte. Facepalm.
 
Vor allem ältere Menschen werden diejenigen sein, die durch die EGK noch weniger verstehen was mit ihren Daten wann und wo passiert. Wenn jemand die Herausgabe der Krankendaten verweigert begeht er einen Rechtsbruch. Damit die Einführung dieses Datenschutz-GAUs zu begründen ist hanebüchen.
 
@Sarion: Vielleicht sollten solche Umstellungen ältere Menschen dazu bewegen, sich doch mal auf dem Laufenden zu halten. Man kann nicht immer Rücksicht nehmen und im Rückstand sein wegen älteren Menschen.
 
@Kalimann: [ ]du hast verstanden was ich sagen wollte
[x]du hast nicht verstanden was ich sagen wollte

Es geht um die Sicherheit und Nachvollziehbarkeit der Datennutzung allgemein. Dies betrifft nicht nur ältere Menschen sondern uns alle. Ältere Menschen, die nicht wie du vermutlich mit dem Computer groß geworden sind, sind aber mit vielen technischen Dingen überfordert.
Wenn du wissen willst was ich meine, lade ich dich ein meinem Vater zu erklären wie man E-Mails versendet. :-)

Hier wird nur von der Lobby versucht ein (fast) gescheitertes Projekt, für das schon jede Menge Geld sinnlos verbraten wurde aufrecht zu erhalten.
 
@Sarion: Computer und ein gewisses Basiswissen gehören zum heutigen Leben dazu. Wer sich dagegen sträubt, soll halt auf der strecke bleiben. Es tut mir Leid, wenn dir meine Ansicht zu rational ist. Aber ich habe keine Lust aufgrund von Menschen, die nicht mal den Ansatz an Interesse verfolgen, sich mit neueren Dingen zu befassen, im Rückstand zu bleiben. [x] Ich bin dafür auf Menschen keine Rücksicht zu nehmen, die sich der Zeit nicht anpassen wollen.
 
@Sarion: + Wenn Krankenwägen usw. mit mobilen Lesegeräten ausgestattet werden oder der medizinische Notdienst am Wochenende aufgesucht werden, hat der Patient seine Daten dabei und kann somit besser behandelt werden da evtl. vorhanden Unverträglichkeiten vermerkt sind. +Außerdem fällt der Wechsel des Hausarztes bei einem Umzug oder wegen Unzufriedenheit leichter da dem neuen Hausarzt die Daten schneller zur verfügung stehen. +Die Kosten "sollen" sinken. +Die Möglichkeit des Kartenbetruges wird erschwert.
- Ältere Menschen oder Menschen mit schlechtem Gedächtnis packen ihren PIN mit zur Karte.
- Die Daten können nun Bequem zu Hause manipuliert werden, was zur Erschleichung von medizinischen Mitteln oder evtl. Versicherungsbetrug (z.B. schwerer Asthmatiker der seine Karte manipuliert geht damit zu fremden Arzt der nicht ganz gründlich ist und lässt sich ein Gesundheitszeugnis ausstellen womit er eine BU-Versicherung oder bei anderen Erkrankungen eine LV abschließen kann die seine Vorerkrankung abdeckt)
- Patientendatenklau wird leichter und das im größeren Umfang
- Irgendwer verdient sich hier ne goldene Nase und ich weiß nicht ob zurecht^^
 
@Kalimann: Du bist also dafür, dass meine Großmutter "auf der Strecke bleibt", weil sie sich nicht um sowas kümmert. Gut. Deine Meinung. Meine Meinung ist, dass man "Errungenschaften der Technik" wie dieser Datenschutzirrsinn nicht auf Kosten einer großen Bevölkerungsgruppe durchdrücken sollte. Tolle Friss-oder-Stirb-Mentalität, die du da hast. Vererbe sie nur...und freu dich auf deine Enkel, die dich besuchen...ich hoffe die sind genauso drauf...
 
@Chosen_One: Auf der Strecke bleibt niemand. Ich möchte nur nicht auf Menschen warten müssen, die zu langsam und/oder gar blockierend für den Fortschritt sind.
 
@Kalimann: Cool, Du möchtest also nicht aufgehalten werden. Bin mal gespannt auf Dein Gesicht, wenn in der Schlange vor dem Anmeldetresen die vierte Omi ihre PIN nicht eingegeben bekommt und mit der Helferin diskutiert...
 
@Quismo: Ich bin mir sicher das das Pin System in nahe Zukunft durch den Fingerabdruck ersetzt wird.
 
@Sarion: kann man eigentlich als besitzer der karte seine krankenakte einsehen? ich denke da brauch man doch ein lesegerät oder ähnliches. also bin ich doch wieder auf das "wohlwollen" meines artztes angewiesen?!
 
@Kalimann: mal schauen wenn du um die 70 bist ob du dann auch noch immer auf dem laufenden bist.
 
Ich will nun mal eine Abstimmung versuchen zu diesem Thema:
Klickt Plus für eure Meinung in den Antworten:
______EDIT:
Also Nochmal: ich habe auf meinen Post geantwortet. Wenn Ihr damit überein stimmt. Bewertet die Antwort mit Plus. Bitte nicht das Ergebnis durch minusklicken verfälschen. Ich denke, das bekommt ihr hin :)
 
@Dependent: Ich bin dagegen
 
@Dependent: "ich bin dafür" - für die Karte oder für den Stop?
 
@twinky: Punk für dich! :)
 
@Dependent: Ich habe dagegen abgestimmt, aber irgendein depp hat es mit MInusklicken versaut... God damn wf...
 
@darkdongle: Naja war nen Versuch wert. Epic Fail! -.-' Aber was erwartet man hier auch? ... und nun zum Abschuss frei!
 
"Für die Versicherten ist die elektronische Gesundheitskarte ein echter Gewinn. Die Patienten werden erstmals Herr ihrer Gesundheitsdaten, die Qualität der medizinischen Versorgung wird verbessert, die Kosten sinken" dass ich nicht lache - die kosten sinken und trotzdem kommt nix beim patienten an. derzeit machen doch die kassen milliarden gewinne, haben kohle im überschuss und das in zeiten der krise! und, kommt da was beim patienten an? bei mir jedefalls nicht...
 
@Morc: Jup, alles ausgelutschte Slogans (Qualität hoch, Kosten senken = alles nur durch eine Plastikkarte)
 
Bitte diesen Beitrag von Monitor anschauen und nochmals die eigene Meinung überdenken. - http://tinyurl.com/monitor-reportage
 
@RobCole: Kannst du wenigstens sagen an wem der Beitrag gerichtet ist und wer seine Meinung überdenken soll? Edit: In dem Bericht geht es um ein Entwicklungsproblem. Das hat mit dem hier angesprochenem Thema nicht viel zu tun.
 
@Kalimann: Es richtet sich an jeden, der sich angesprochen fühlen mag. Und je, es geht um den Entwicklungsprozess der nicht einmal abgeschlossen ist und dennoch wird die Karte auf den Markt geworfen. Wenn man den Ist-Zustand der Karte mit den Aussagen von der Lobby vergleicht, fällt einen bestimmt auf das irgendwas nicht ganz passt. - Wie gesagt, man kann(!) sich die Reportage anschauen und/oder man bildet sich eine Meinung.
 
"Für die Versicherten ist die elektronische Gesundheitskarte ein echter Gewinn." - nicht nur für die...
 
Die BITKOM kann soviel lamentieren wie die will, ICH will diese Shice Karte nicht haben!
 
"Dank der elektronischen Gesundheitskarte erlangen die Patienten erstmals die informationelle Selbstbestimmung über ihre Gesundheitsdaten..."

An Dreistigkeit ist diese Aussage wohl kaum noch zu überbieten

"Ach Kosten sparen..."

Am Gesundheitsstandard der Patienten wird gespart, sonst nirgentwo ! :-)

Zu Recht heißt es wohl " Der Tod ist ein Meister aus Deutschland !"
 
Nunja... ich habe mit der Gesundheitskarte alle meine Daten in der Hand. Nur wie kann ich sie auslesen? Es ist ja eine Smartcard. Aber wer hat schon einen Smartcardleser. Sowas ist ja noch weniger verbreitet als Sony Memorystick-Leser oder eSATA. Und selbst wenn. Würde es eine einfache Software für Privatleute geben, mit der man die Karte einfach auslesen und die Daten betrachten kann?
 
Ich will die neue Karte nicht die alte reicht vollkommen aus und kostet sogar noch geld was dem staat erstmal fehlt sie sollten sich um andere wichtige dinge kümmern.
Und ich dachte BITKOM wäre ein vertrauens würdiger verein aber so kann man sich täuschen
 
Was hat man denn BITKOM für die Äußerung gezahlt oder hat das einfache Auftreten schon gereicht? BITKOM nervt ja so schon aber das gelaber setzt der Sache ja noch die Krone auf.
 
Klar will der BITKOM die Karte pushen, schließlich verdient die Branche kräftig dran.
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