Nach SchülerVZ-Panne: Datenschützer warnen

Datenschutz Nachdem am Wochenende eine Datenpanne beim Social Network SchülerVZ bekannt wurde, hat der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar jetzt davor gewarnt, persönliche Daten in das Netz zu stellen. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
so rein aus neugier. wo kann ich den noch meine daten weitergeben ? irgendwie kann niemand persönliche daten geheim halten, von der telekom kann man es auch nicht erwarten, selbst das bürgerbüro gibt die daten weiter. ist schon traurig irgendwie.
 
@starchildx: Mit Daten wird das meiste Geld verdient. Ohne dies, wäre vieles nicht so günstig, wie es heute ist.
 
@Kalimann: Was wäre denn deiner Meinung nach nicht so günstig? Außer personalisierte Werbung vielleicht.
 
@satyris: Ich könnte mir vorstellen das gerade die Telekommunikationsbranche von den Verkauf von Daten profitiert und dadurch die DSL/Telefon Preise subventioniert werden. DSL 16k und Telefonflat für unter 30 Euro... vor nicht zu langer zeit hat man das dreifache gezahlt für nichtmal 10% der Leistung und das liegt sicher nicht daran, das der Betrieb/Die Instandsetzung heute günstiger geworden ist.
 
@starchildx: Frage Dich doch mal selbst: Warum willst Du Deine Daten denn weitergeben? Warum muss man denn seinen Beruf angeben, wenn man bei z.B. ATU eine Kundenkarte bestellt (Ich habe diese Angabe verweigert). Warum will ALDI wissen, wer Du bist, wenn Du eine Prepaid-Handykarte kaufst? Warum ist es so wichtig, sich dem System zu verweigern und zu versuchen mit Falschangaben das System zu sabotieren? Daten sind das "Erdöl" des 21. Jahrhunderts.
 
@starchildx: Die gesetzlichen Krankenkassen kannst du auch einspannen - die machen das unglaublich gerne. Im Bürgerbüro kannst du übrigens eine "Übermittlungssperre" beantragen, musst du aber selbst ansprechen, aber nicht begründen.
 
Ich sehe überhaupt keine Datenpanne. Wer Daten bei solchen Diensten veröffentlicht, der verzichtet auf Datenschutz -> jeder kann die Daten sehen und für Eigenbedarf weiterverwenden. Selbst schuld...
 
@Blaulicht110: SchülerVZ an sich ist die Datenpanne.
 
@Blaulicht110: nun, anderseits haben die betreiber jedoch ein leck bestätigt ...
 
@Blaulicht110: es ist schon eine "panne", wenn man mehrere tausend profile pro stunde mit nem crawler abgrasen kann. kein mensch schafft mehr als 30 profile sich pro stunde durchzugucken. da müsste es sowas wie ne floodcontroll geben, die es aber scheinbar nicht gab.
 
@hjo: Das ist kein Leck. Du kannst mit dem entsprechenden Know-How alle Webseiten maschinell auslesen. Selbst Screenshots + OCR sind möglich um Datensätze zu sammeln. Es ist nicht gewollt, aber nicht zu verhindern.
 
@LoD14: wieso ist es eine Datenpanne wenn jemand öffentlich zugängige Daten sammelt und auswertet. Jede Analyse die zu Onlineproblemen durchgeführt wird beruht auf diesem Prinzip. Eine größere peinliche Panne ist doch das es noch Leute gibt die Ihre Daten dort veröffentlichen.
 
@John2k: das ist klar, aber wenn doch der betreiber selbst ein leck bestätigt? welcher betreiber würde das freiwillig zugeben... und dann auch noch bei einer sache, die "anscheinend" nicht zu verhindern ist
 
@hjo: also.. blaulicht meinte, das schülervz an sich schon ein leck ist, weil man dort daten anderen freigibt.. und wollte somit hinweisen das wenn man sich bei solchen diensten anmeldet sowieso allen die daten preis gibt, das hat jetzt nichts mit dem leck im artikel zu tun, es hat auch keiner gesagt das leck ist nicht da, dadurch gehen deine kommentare klar an der diskussion vorbei
 
@lutschboy: Richtig genauso denke ich auch. Und das Schlimme ist, dass 90% der User nicht wissen was für ein Schindluder mit ihren daten getrieben wird.
 
bla! die versemmeln millionen in zensur und speicherung von daten, aber haben kein geld, in den schulen flächendecken nen ICT unterricht einzurichten. hinterher sagen, leute, böse, vorsicht, hättet ihr besser nicht machen sollen... kann jeder! die müssen mal handeln und nicht immer hinther kommentieren. präventionsarbeit muss geleistet werden und dazu gehört eine aufklärung der kinder! und das kann nicht von den eltern geschehen, weil diese selber nie sensibilisiert wurden, da müssen ausgebildete menschen mal unterricht geben... aber nein, so eine idee wird da bestimmt nie einer kriegen... lieber hinterher klugschei...en
 
@LoD14: wenns in den schulen aufklärungsunterricht fürs netz gibt wird die mehrzahl der lehrer ohne erfahrung im netz mit nem schwung arbeitsblätter sein.
darauf kann ich gut verzichten denn halbwahrheiten sind fast noch schlimmer wie unwissenheit. ich habe es selber oft genug als schüler erlebt wie mir lehrer vorträge über das böse internet gehalten haben und zu 95% stuß gelabert haben.
 
@Gimbi: deswegen sprach ich von ausgebildeten menschen. von so "geschulten" halte ich auch nix. ich halte auch nichts von aufklärungsunterricht. Ich meine ICT/IKT unterricht. aber das problem der daten ist ja bekannt. nicht erst seit SVZ. Ne Lehrerbildung dauert ~4 Jahre. und das Problem ist älter als 4 Jahre. Es gibt ja auch von der GI fertige Pläne für entsprechenden Unterricht mit entsprechender Themengestaltung. Nur darüber redet nie einer. Es wird nur an den Sympthomen rumgemault, aber nie das Problem angegangen. Das prangere ich an! www.informatikstandards.de Fertig ausgearbeitet. Aber das würde den Staat kosten. Son blöder kommentar kostet den Staat nix... Und der muss ja sparen, die Milliarden und Abermilliarden der HSH Nordbank etc müssen ja jetzt beim Bürger geholt werden...
 
@LoD14: Sonne Abwrackprämie macht sich iner Öffentlichkeit ja auch viel besser! Und von Pressemitteilungen, wie böse das Internet ist bzw. die sozialen Netzwerke bekommt die Öffentlichkeit auch viel mehr mit als von speziell ausgebildeten Lehrern.
Ich finde schade, dass immer mehr in Aktionismus und Scheinpolitik verfallen wird. Wenn es ein Problem in der Gesellschaft/Wirtschaft gibt werdend ie Symptome behandelt und nicht mehr die Ursachen. Man kann noch so lange schimpfen, dass die Kinder/Erwachsenen nicht ordentlichen mit Ihren Daten umgehen, wenn man ihnen nicht schon in der Schule beibringt mit einem Medium umzugehen, dass immer mehr den Alltag bestimmt. Und auf der anderen Seite werden einem die Rechte über seine Daten zu bestimmen immer weiter entzogen.
Entweder zum Vorteil der Regierung oder der Wirtschaft.

Anm.: Ich verstehe grade nicht wieso ich ein Minus bekommen habe. Hoffe auf konstruktive Kritik.

EDIT: Auch die Sperrung von Kipo ist nur Image und kann kein Kind schützen oder auch nur die Inhalte effektiv bekämpfen.
Es verschlingt Millionen und die Parteein versuchen sich zu profilieren. Es geht auf meine Kosten (sowohl Steuergelder wie auch Sicherheit - PopUps).
 
Schon wieder dieses Thema.
Diese "entwendeten" Datensätze, sind GENAU die Datensätze die beim Besuchen des Profils angezeigt werden. Exakt die Datensätze wo der Benutzer GENAU weiss, dass diese angezeigt werden.
 
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. SchülerVZ, StudiVZ, Facebook und ähnliche Machwerke sind doch nun schon lange bekannt und berüchtigt. Wer da auch jetzt noch seine Daten veröffentlicht demonstriert doch inzwischen eine mangelhafte Reife oder Bildung. Aufklärungsuntericht in Schulen zu fordern und mangelnder Wille auch mal in der Freizeit etwas für seine Bildung zu tun das wiederspricht sich irgendwie. Nutzer oben genannter "Erlebnisbereiche" sind schon jetzt die klaren Verlierer im Leben und in der Online Welt von Morgen.
 
@brunner.a: diese verallgemeinerung ist doch idiotisch. wer veröffentlicht ist doof. alle doof außer mich. vielmehr ist der intelligente umgang mit der preisgabe von daten gefragt. solche netzwerke zu meiden ist da nicht die super-dupa-ich-bin-intellenter-als-alle Lösung.
 
@LoD14: verallgemeinern kann man es sicher nicht aber für die Mehrheit scheint es zutreffend zu sein. Jeder sollte wenigstens lesen können und vor allem wollen. Darüber in der Freizeit was zu lesen ist den meisten zu anstrengend oder nicht cool genug.
 
@LoD14: Seh ich auch so. Intelligent ist dabei für mich vor allem nur die Daten anzugeben, die man auch bedenkenlos irgendeinem Fremden erzählen könnte - sowas wie "Ich mag Obst" (da wird dich der Fremde zwar dumm angucken aber etwas wesetnliches hat er nicht erfahren^^). Außerdem gibt es die Möglichkeit sein Profil nur seinen "Freunden" zu zeigen. An diese Daten konnte dann auch der so mysteriöse "Täter" nicht zugreifen.
 
Ein Social Network mit einem "Höchstmaß an Sicherheit" geht doch gar nicht.
 
Sry, aber bei einer Seite wo man seine Daten "preisgeben" muss oder der Wahrheit entsprechen sollte, weil dies der Sinn ist dieser Seite das man weiss, wer die Person ist und ob sie auf der Schule geht von dir oder Naehe usw. Also jeder koennte die Profile lesen wenn er will ohne dafuer ein Loch der Seite zu nutzen.^^
 
Wieso wird eigentlich immer wieder von "Täter" gesprochen? Was hat denn dieser "Täter" verwerfliches gemacht? Ist es eine Straftat sich Profile auf SchülerVZ an zu sehen und die gezeigten Informationen zu speichern?
 
@Vollstrecker: Ich glaub das liegt daran das Politik und Gesellschaft so langsam nicht mehr wissen wie sie mit dem Medium Internet umgehen sollen. Da wird erstmal alles Verhaftet und Stoppschilder Vor-gehangen was das zeug hält.
 
@Vollstrecker: auch wenn es nicht jedem passt, aber die betreiber haben ein leck gefunden ... ich vermute, da steckt also mehr dahinter als das "simple" automatisierte sammeln der öffentlichen daten ! es wäre sonst keine datenpanne in dem sinne und die betreiber hätten kein "leck" erwähnt.....
 
erstaunlich wie es Wf schafft mit einem Vorgang 4 News zu "generieren" um klicks zu erzeugen.
 
die sache die man immer bestätigt wenn man im internet einer communitie beitritt in sachen "wir geben die daten keinem dritten weiter" ist eigendlich ein phars umsonst bekommt man nicht wie aus dem nichts emails von völlig unbekannten seiten welche einen mit dem namen ansprechen
sobald man einen internet oder telefonanschluss hat ist man ein gläserner bürger und verzichtet auf privatsphere
Kommentar abgeben Netiquette beachten!