EU-Kommission: Härteres Vorgehen gegen Spam

Recht, Politik & EU Einer herausgegebenen Mitteilung der Europäischen Kommission zufolge soll die Verbreitung von Spam-Mails künftig besser bekämpft werden. Obendrein sollen härtere Strafen für das Verschicken von Spam notwendig sein. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
DAS halte ich mal für gut und das kommt eigentlich selten vor
 
@Nicwin: Na da bin ich mal gespannt.... allerdings frage ich mich wie das mit der Verfolgung der Täter umgesetzt werden soll, wenn die meisten Spammails über Botnetze verschickt werden! Die bekommen es ja nicht mal auf die Reihe solche Botnetze aufzulösen, in dem die Server lamgelegt werden die das Netzwerk steuern!
 
Das will ich sehen :)
 
Kurz-vor-Mittag-SPAM
 
@rockCoach: War-nich-so-gemeint-bitte-nicht-bestrafen-SPAM
 
gute aktion. mich würde mal interessieren wie viel unnötiger traffic und serverbelastung durch den täglichen haufen an verschicktem spam entsteht.
 
@funny1988: Etwa 90% der verschickten E-Mails werden als Spam angesehen.
 
@localghost: ja sowas in der Art habe ich mir schon gedacht. Nur wie viel Serverkapazitäten und damit verbundene unötige Netzwerkbelastung treten dabei auf?
 
Geldstrafen sind wohl nicht das richtige... Wenn man wen für 5 Jahre wegsperrt und zusätzlich viel Geld von ihm will, wird er nach 5 Jahren 2x nachdenken, bevor er wieder andere belästigt!
 
Hmm... Ich sehe dem ganzen skeptisch engegene... Wenn man es nicht schafft ausländischen Servern den Saft abzudrehen damit dort keine "Kinderpornos" mehr vertrieben werden wie soll man dann ausländische Spammer finden? Ich meine das ergibt doch kein Sinn... Nen Mensch kann weglaufen nen Server bleibt dort wo er is -.-
 
Ich kenne jetzt die Infrastruktur nicht, aber der wenigste SPAM wird doch wohl von Servern innerhalb der EU verschickt. Und wenn z.B. in Russland der Versand von Werbe-eMails nicht verboten ist, dann kann die EU meinetwegen 50 Gesetze auf den Weg bringen, die Absender aus Russland interessiert das nicht. Nett wird es für die EU-Bürger, deren PCs unbemerkt Teil eines Botnetzes sind und heimlich im Hintergrund SPAM verschicken - die wären als SPAM-Versender dann greifbar. Ich warte schon auf die Zeitungsmeldung: "80jährige niederländische Rentnerin wegen millionenfachem SPAM-Versand inhaftiert, neue EU-Gesetze funktionieren!"
 
Spamfilter sinnvoll konfigurieren und nicht mit seiner Email umherwerfen, schon erledigt sich das Problem von selbst, wer Spam bekommt macht halt was falsch und wird dann halt "bestraft".
 
@puffi: Manchmal lässt sich das aber gar nicht verhindern! Z.B. als Dozent oder wenn man sich in vielen Foren anmeldet. Ich habe gerade für Foren eine Spam-Mail-Adresse, aber die kann ich nun auch nicht mehr so einfach abmelden. Schließlich will ich mich ja bei den Foren anmelden.....
 
@bowflow: Warum stellt das als Dozent ein Problem dar? Werfen bei dir an der Uni die Studenten mit der Email vom Dozent rum?
 
Zitat von der EU Webseite http://tinyurl.com/cbw987: "Ich erhalte ständig unerbetene E-Mails von Unternehmen – normalerweise, wenn ich irgendwann etwas von ihnen gekauft habe, aber auch, wenn ich nur ihre Internetseiten besucht habe. Kann ich irgendetwas dagegen tun? In Europa ist Spam grundsätzlich untersagt. .... Erhalten Sie Spam von Unternehmen, mit denen Sie keine Beziehung haben, können Sie sie auffordern, Ihnen keine weiteren Werbe-E-Mails zu schicken." Ach das ist ja mal lieb. Ich werde dan gleich mal sofort den ganzen Casinos und Pillenverkäufern eine Mail mit dem Hinweis auf das EU-Recht senden.
Oder doch vielleicht http://www.internet-beschwerdestelle.de/ ?
 
Gute Aktion, jedoch stellt sich die Frage, ob sie auch unwissentlich spammende Internetnutzer mitbestrafen wollen. Der meiste Spam duerfte aus Botnetzen kommen, die ja bekanntlich auf gekaperten Systemen laufen. Die Anwender/Besitzer dieser Rechner wissen oft gar nicht, dass sie ihre Rechner mit einem Spammer teilen. - Spam ansich kann gar nicht auf Gerichtsebene unterbunden werden, denn die wenisten Spamverursacher flooden das web von ihrem eigenen Heim-PC. Das erwischt doch bloss wieder die unbedarften Nutzer, die sich nen Dreck um Sicherheit auf ihrem PC kuemmern und somit Tuer und Tor fuer Botnetze aufstossen. Ich freue mich schon auf die ersten zehntausend Prozesse gegen sogenannte Spammer, die dann aus allen Wolken fallen "iiich habe nicht gespamt.. das war der Hijacker!". Und was dann? Der Richter verheangt ein Urteil wegen fahrlaessigem Spammens auf Bewaehrung? :-) - Das ist doch lachhaft. Die sollen lieber die Mailserverbetreiber in der EU verpflichten Spamscanner einzusetzen, die mit hash-Werten arbeiten. Somit ist auch das Ausfiltern von spam-*aehnlichen* Mails ausgeschlossen. Die Mailprovider muessten dann lediglich z.B. viertelstuendlich ihre Hash-Signaturen mit dem Spamkiller-Unternehmen angleichen und so haette man eine wirksame Abwehr gegen den Spam. Die Verursacher findet man sowieso nicht.. das koennen die sich abschminken. Die finden nur Opfer und zerren die noch vor Gericht.
 
Schlechte Zeiten für die FSF mit ihren Spam Aktionen xD
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen