IT-Jobs machen durch Arbeits- und Zeitdruck krank

Forschung & Wissenschaft Beschäftigte im IT-Bereich sind besonderen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Die Ursache liegt in der starken Belastung durch extremen Zeitdruck und hohes Arbeitsaufkommen. mehr...

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..weniger belastend wäre auch, wenn alles mal so funktionieren würde, wie beschrieben und wie es soll. Die ewige und nirgendwo dokumentierte Fehlersuche ist sogar noch belastender.....
 
@DavyJones: Ich denke DAS ist nur ein Bruchteil des gesamten Problems. Vielleicht sprichst du nur von deinem Beschäftigungsfeld ... aber da gibt es noch soviel mehr.
 
@ShootingStar: ...je weniger Zeit damit verbracht wird, desto mehr Zeit bleibt für den Rest, und ich rede NICHT nur von meinem Bschäftigungsfeld .... unsere IT verbringt VIEL, SEHR VIEL Zeit mit dem oben gesagten .... oder was meinst Du an MEHR...
 
@DavyJones: Mit MEHR meine ich Managementaufgaben, Qualitätskontrolle, Anfertigung von Dokumentationen, Schulungen, Kundentermine und 100 weitere Punkte.
Ist doch klar, dass nicht immer alles so leicht und reibungslos von statten geht, wie es oftmals dokumentiert wird. Wenn das der Fall wäre, würde IT-Experten auch nicht gebraucht werden und jeder Buchhalter könnte die Arbeiten selber ausführen.
Abgesehen davon sollte man auch nicht vergessen, dass die Leute, die diese Probleme (vielleicht) verursacht haben, auch nur selber solch arme Würstchen sind, die sich jeden Tag den Rücken buckelig arbeiten. Aber es ist ja oft so, dass sich jeder erstmal selber als den einzigen Leidtragenden ansieht.
 
Arbeit macht im allgemeinen krank, wenn man sie nicht aus freien Stücken macht, sondern nur um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Dieses Mistsystem!!!
 
@lungenfisch: häääh es steht doch jedem frei das zu machen was er will.
das natürlich nicht jeder 15.000€ für 2h/woche bekommen kann ist halt auch klar.
 
Es steht leider nicht jedem frei. Aber du kannst nichts dafür, du weißt es einfach nicht besser. Du denkst wahrscheinlich auch, dass man arbeitet um Geld zu erhalten. Es sollte aber umgekehrt sein. Man sollte Geld bekommen, damit man arbeiten kann. Und zwar die Arbeit die einem liegt und für die man die Voraussetzungen mitbringt. Nur dann hat unsere Gesellschaft eine Chance zu reifen und von dieser arroganten Haltung, die sie zur Zeit an den Tag legt, wegzukommen.
 
@lungenfisch: Es steht jedem frei nicht zu arbeiten und als Obdachloser irgendwo die Zeit abzusitzen.
 
@Kinglouy: Richtig. Aber als Obdachloser kann man an der Gesellschaft nicht teilnehmen. Dein Argument ist also nicht wirklich gut. Ich sage nur: Bedingungsloses Grundeinkommen... und nicht gleich als Idiotie abtun, sondern erst einmal fundiert informieren.
 
@Kinglouy: Hallo??? Jeder der arbeitsfähig ist, sollte auch arbeiten. Damit geht man wenigstens einer sinnvollen Tätigkeit nach und liegt nicht der Allgemeinheit auf der Tasche, denn obdachlos sind ja wohl die wenigsten.
Arbeit ist halt nicht immer Spaß und Freud ... das kann auch mal stressig werden. Ist auch nicht schlimm, solang das in einem vernünftigen Rahmen bleibt. Krank sollte man allerdings nicht davon werden.
 
@ShootingStar: Das brauchst du mir nicht sagen. Ich sagte nur, dass keiner zur Arbeit gezwungen wird, weil es von lungenfisch so rüberkam.
 
@Kinglouy: Ich denke ich habe das schon richtig verstanden. Mir gings nur darum, dass es auch nicht nur Schwarz und Weiß gibt. Es gibt nicht nur die beiden Optionen: garnicht zu arbeiten oder bis zum Umfallen. Man muss halt das Mittelmaß finden und ich denke das sollte man sich selbst wert sein.
 
@lungenfisch: "Und zwar die Arbeit die einem liegt und für die man die Voraussetzungen mitbringt." Und wenn du jetzt mal scharf nachdenkst, dann ist genau das der Fall. Nur bestimmst du nicht die Voraussetzungen. Aber wäre ja auch noch schöner, wenn jeder selbst bestimmen darf, ob er dafür geeignet ist Herzchirurg zu sein. Wenn dir eine Arbeit liegt, dann bringst du die Grundvoraussetzungen mit. Mangelt es dir darüber hinaus allerdings an anderen Voraussetzungen, die andere neben dir erfüllen, dann ist das dein persönliches Problem.
 
@ouzo: Nur um einmal etwas klarzustellen: Ich habe gar kein Problem. Mir ist es nur nicht egal (wie den meisten Menschen hier) wie wir uns gegenseitig behandeln. Es kann einfach nicht sein, dass man von einer Arbeit krank wird, die man macht um zu Leben. Stattdessen wird einem sein Leben durch diese Arbeit genommen. Um ein Einkommen zu haben wird hier die Gesundheit aufs Spiel gesetzt. Da läuft doch irgendwas falsch. Wenn ihr nicht der Meinung seid, dann ist das völlig in Ordnung. Ich jedenfalls finde solche Missstände mehr als pervers.
 
@ouzo: Problematisch ist auch, dass viel zu viel in Statussymbolen wie z.B. trägt sie/er einen Anzug, hat er/sie gute Noten und Hierarchie gedacht wird. Das mag kosteneffizient und gut zur Kontrolle sein aber eigenständiges, verantwortungsbewusstes Denken und hohe Motivation sind so nicht zu erreichen! Ich befürworte solch eine Arbeitsorganisation: http://tinyurl.com/yag8evw , S. 13.
 
@lungenfisch: Das mit "dein persönliches Problem" war allgemein gemeint. Nicht auf dich als spezielle Person bezogen. Wenn man der Meinung ist, dass es nicht sein kann, dass man krank von der Arbeit wird, dann muss man halt auch den Arsch in der Hose haben etwas dagegen zu unternehmen. Ob das jetzt in Gesprächen mit den Chefs endet, einem Jobwechsel oder sonstwie, ist jedem selbst überlassen. Unternimmt man nichts, darf man nicht meckern.
 
@Kilaro: Ich kann aber auch verstehen, dass man zur Arbeit "gezwungen" wird. Wo kämen wir denn hin, wenn keiner mehr auch die einfacheren Arbeiten machen möchte. Wichtig ist in einer solchen Situation aber auch diesen Job als Chance zu sehen und sich stetig zu verbessern. Denn ich denke, jeder hier weiß, was für tolle Aussichten Langzeitarbeitslose auf dem derzeitigen Arbeitsmarkt haben.
Ich kann dich natürlich verstehen, dass einen so ein Job frustet. Aber wer behauptet schon, dass das Leben leicht wäre?!
 
@lungenfisch: Richtig wie benötigen ein BGE.
 
@Dr-Gimpfen: Stimmt nicht wer Heute das bekommt was er will der hat ein ähnliches Glück wie ein Lotospieler mit 6 Richtigen!
 
@Kilaro: Das sind Zustande die wir alle zu verantworten haben. Wir alle dulden das es so etwas gibt. So etwas macht krank. Nicht nur die Betroffenen wie dich, sondern es sollte auch uns alle krank machen und wir sollten dagegen etwas unternehmen. Doch solange se selbst nicht davon betroffen sind, interessiert es die Menschen einfach nicht. Sehr schade so etwas!
 
@lungenfisch: Wir haben die Sklaverei perfektioniert. Wir sind gleichzeitig Sklave und Sklavenhalter, die Industrie steht daneben und lacht. Früher mussten sie Leute bezahlen die uns antreiben, heute setzen wir uns selbst unter Druck. Warum eigentlich? Ehrgeiz? Oder will man nicht der einzige sein, der ohne Benz und iPhone leben muß?
 
@Kilaro: Dieses Szenario ist im Osten mittlerweile ein Massenphänomen geworden. Wo es nur wenige vernünftige Arbeitsplätze gibt werden die Leute von der ARGE in solche 'Jobs' gepresst. Was haste'n da pro Stunde verdient, 5 Euro oder noch weniger?
 
@lungenfisch: Also ich verkaufe und warte PCs/NBs und Peripherie beruflich, Hardware und Software, deswegen fühl ich mich mit IT Bereich auch mal angesprochen. Bei uns ist es so, dass man innerhalb von zwei Jahren 40% Personal abgebaut hat bei gleichem Umsatz, was heißt dass jetzt jeder von uns ca. 1/3 mehr ranklotzen muss in der gleichen Zeit. Seit das so ist war ich 5 Wochen krankgeschrieben, eine Woche davon im Krankenhaus (starke Dehydration + Grippaler Infekt, von psychosomatischen BEschwerden mal ganz zu schweigen) nachdem ich mich wochenlang mit Tabletten durchs Weihnachtsgeschäft geschleppt hab.
Einer meiner besten Kumpel ist Programmierer, der hat Kurzarbeit und macht 15 - 20 Stunden die Woche. Den machts grad eher fertig dass er nicht weiß was er mit seiner vielen Freizeit anfangen soll :D
 
@lungenfisch: Vor allem finde ich es schlimm, dass der Begriff ''Arbeit'' fast nur noch als Erwerbsarbeit verstanden wird. Es gibt jedoch Menschen zuhauf, die wertvolle unentgeltliche Arbeit leisten, ohne die unser gesamtes System kollabieren würde. Diese Arbeit wird überhaupt nicht gesehen und wertgeschätzt! Unsere Gesellschaft wird immer komplexer, viele Arbeiten werden von Maschinen übernommen, andere Arbeitsplätze werden verlagert. Die Vorstellung, wir werden auch in 20 oder 30 Jahren noch alle brav zur Arbeit gehen, damit wir unsere Miete, unsere Kleidung und unser Essen zahlen können, halte ich für abwegig. Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre ein brauchbares Zukunftskonzept, da es den Menschen wertschätzt: Ein Dach über dem Kopf, Essen, Kleidung, Teilhabe an der Informationskultur sind Grundbedürfnisse, die jedem vorbehaltlos zugestanden werden sollten. Wer mehr will (und das werden wohl die Allermeisten), der verdient sich eben was dazu - alles freiwillig und ohne Existenzdruck. Es ist doch eine Schande, dass mitten unter uns Menschen ohne Obdach und vom Flaschen sammeln leben müssen! Genauso, dass Millionen Kinder in Armut aufwachsen und man ihnen so wertvolle Tipps mitgibt wie: ''nur wer sich bildet, hat eine Chance''. Bildung allein ist nicht alles! Das Recht auf ein würdiges Leben ohne Existenznot ist die Voraussetzung dafür, dass sie Gedanken frei sein können...
 
@thornz: das ist ein schöner gedanke. nur wie soll das finanziert werden? "Wer mehr will der verdient sich eben was dazu" wenn jedem die genannten sachen ("Ein Dach über dem Kopf, Essen, Kleidung, Teilhabe an der Informationskultur...") ohne arbeiten gehen zu müssen zustehen (die er zb jetzt durch 40 stunden pro woche hart erarbeitet), warum dann überhaupt noch die mühe arbeiten zu gehen? und so werden sicher nicht wenige denken (gut wer ein wenig luxus will zb großen tv, der geht halt mal 2-3monate arbeiten undlegt sich wieder auf die faule haut). was ist mit der wirtschaft? wenn viele nur noch hin und wieder mal arbeiten um sich etwas luxus zu gönnen, wie sollen die überleben? soll der staat den firmen auch ein grundeinkommen sichern? des weiteren haben wir so etwas schon in unserem sozialsystem. niemand braucht hungern oder auf der straße leben. ein konzept ohne künstliche werte wie geld fänd ich interessant. jeder macht das was er kann und tauscht dieses gegen sachen die wer anderst kann. zb der bauer macht korn und gibt ein teil dem viehzüchter um auch mal fleisch zu haben. der zb elektroniker verkabelt einem gas/wasserinstallateur das haus und dieser legt ihm die wasserleitungen. usw usw das finde ich gut, denn so wird die arbeit eines jeden direkt anerkannt und geschätzt
 
Das Ergebnis der Installation der damals aktuellsten T-Online Software auf einem Win98 Rechner mit Novell-Client hat mich bestimmt 6 Monate Lebenszeit gekostet. Alles zerballert, auf dem Rechner vom Chef mit sonstwievielen Spezialprogrammen, schon nach Feierabend und noch 80 km von der eigenen Firma weg.
 
@ElGonzales: Wenn die Workstation denn soo wichtig ist sollte man vllt. mal ein Backup machen, bevor man anfängt....
 
Schön das es mal jemand einsieht....
 
@rockCoach: ...Führungskräfte mit fehlender sozialen Kompetenz sind auch noch schuld daran. Und davon gibt es zur Genüge!
 
@Bösa Bär: wahre worte! (+)
 
@Bösa Bär: Stimme dir zu. Die Führungskräft interessiert hauptsächlich nur der eigene Vorteil und dazu ist der normale Arbeitnehmer halt Mittel zum Zweck. Da kann die gefuchste Führung auch mal Sozialkompetenz vortäuschen.
 
@Bösa Bär: Ich beobachte es auch hin und wieder wie die "Führungskräfte" ticken, die Menschen die für sie arbeiten, sollen einfach nur funktionieren, fast wie eine Maschine, wenn der Mensch krank oder ausgebrannt ist, wir er einfach mit einem neuen ausgewechselt... letztendlich ist das ganze kontraproduktiv.
 
@Bösa Bär: und dazu noch dass die soz. Komp. durch die Dollarzeichen in den Augen (Gratifikationen etc.) überschattet wird....
 
woow.. auf der baustelle arbeiten macht den rücken putt.. und man tuts trotzdem.... rein heoretisch..könnte man sagen: arbeiten macht krank.. aber man wird immer arbeiten.. und da bringen solche studien auch nicht viel...
 
Augen auf, das ist heute in jedem Tätigkeitsbereich so...und umso weniger man verdient, umso mehr Druck gibts, meine Erfahrung.
 
Ich habs auch schon durch, Zusammenbruch im Serverraum ,und mit dem Notarzt in Krankenhaus. Danach ein halbes Jahr arbeitsunfähig. Ein anderer Chef und es wäre best. nicht so schlimm geworden.
 
@burwa: Eins ist aber auch klar: Da ist man selber gefordert, auf sich acht zu geben. Das die Führungsetage das nicht tut ist ja wohl klar. Da muss man selber die Reißleine ziehen, wenn es nicht mehr geht. Auch wenn das mit Unannehmlichkeiten wie einem offenen Gespräch mit dem Chef oder einem neuen Job verbunden ist.
 
@burwa: Was gleich 6 Monate!! Ich hatte nur 3 Wochen nach meinem stillen Herzinfarkt (schwarz vor den Augen + massives Stechen in der Brust) am Steuer und das mit 28!!! War erst letztes Jahr. Mittlerweile gehts aber wieder :) - hab mich auf Teilzeit gesetzt...
 
@>ChaOs: Wie kam es denn dazu? Wenn ich mal fragen darf. Ist ja echt schon heftig. Trotzdem gute Besserung euch beiden.
 
@ShootingStar: Klar darfst du. Ich habe damals remote Systeme gewartet. Ich habe sogar während dem Autofahren per UMTS auf Systemen gearbeitet + per freispreche telefoniert (Tempomat und Knie am Steuer) denn es musste damals zeitnah alles erledigt werden und die Kunden wollen ja vor Ort dann auch nicht auf mich warten. Teilweise 17 - 20 Stunden Schichten in denen nicht mal 30 min Mittag drin waren sondern nur kurz "reinfressen" und weiter gehts. Das Geld hat dabei immer gestimmt und viele werden sagen "das ist ja jetzt gar nicht sooo schlimm" aber ich habe das 9 Jahre praktiziert und irgendwann zeigt einem der Koerper halt die Grenzen auf. Ich denke Schlafmangel führt am schnellsten zu Herzproblemen. Es gab Wochen da habe ich insgesamt nur ca 14 Stunden geschlafen. Nun arbeite ich in Teilzeit, habe zwar nur noch ein Bruchteil des Geldes aber mir ist es meine Gesundheit wert. Vielen Dank für die gute Besserung :)
 
@ShootingStar: Das kann ich nachvollziehen - sowas kommt oft in kleineren Firmen vor, die Ihren Mitarbeitern mal "etwas" mehr als 100% abverlangen und dazu noch meist schlecht bezahlen. Habe das selbst hinter mir (mit etwa 34 war es so weit), weswegen ich die Stelle gewechselt habe. Einen ehemaligen Arbeitskollegen haben sie dann per Notarzt eingesammelt, als er gerade 27 war. Solche Sachen würden nicht passieren, wenn sich ausnahmslos alle Firmen mal ein wenig mehr an die Gesetze - allen voran das Arbeitszeitgesetz - halten würden. Edit: Gute Besserung auch an burwa und ChaOs und alle anderen, die es getroffen hat.
 
@burwa: und daran ist nun dein chef schuld? meinst du nicht, dass du einfach mal selbst dafür verantwortlich bist, wenn du sowas mitmachst? und nein, ich bin kein chef.
 
@>ChaOs: Schlimm ist nur, dass die Einsicht bei allen erst kommt, wenn es schon zu spät ist. Würden alle das Thema direkt ernst nehmen, dann hätten die Führungspersonen auch keine andere Möglichkeit als mitzuziehen und sich mal wirklich um die Arbeitnehmer zu kümmern. Aber sobald dann das "große" Geld lockt, drücken vielen auch schonmal ein Auge zu und machen weiter wie bisher. Klar ist Geld ne schöne Sache ... aber wenn man in der Kiste liegt, hats einen auch nicht weit gebracht.
 
Einen Exkollegen von mir hats auch per Herzinfarkt mit ca. 34 erwischt, ne Zeit nachdem er als Admin zu einer großen Autohauskette gegangen ist. Der hat aber auch gequalmt wie ein Schlot. Der Druck ist nunmal immens wenn immer alles gleich, sofort und 24/7 in sämtlichen Filialen laufen MUSS. Da hab ich ehrlich gesagt lieber weniger Geld und dafür ab 17.00 meinen Frieden.
 
@Mordy: Also ich habe festgestellt, dass man in kleineren Firmen garnicht so schlecht verdient. Aber der Druck ist wirklich enorm ... da hast du Recht. Die Firmen halten sich dabei ja mehr oder weniger an die Gesetze und bezahlen dir die Überstunden ... nur leider lassen viele den Stress einfach zu sehr an sich ran.
 
@ShootingStar: Ich bin jung und motiviert - dachte ich mir damals und dass einem das selber passiert - darueber denkt man nicht nach. Erst eben wenn dann was passiert.
 
Ich glaube die meistens Chefs haben gar keine Vorstellung davon was für Arbeit und auch geistiger Aufwand hinter vielen Dingen in der IT steht, egal ob es nun ne Webanwendung, eine neue Software oder Hardwarearbeiten sind. Hab ich schon oft erlebt das der Chef sagt: Kann doch nicht so schwer sein. Machste doch mal so nebenbei. Allein schon bei einer E-Mail Infrastruktur sehen die User inkl. Chef einfach nur das da ein Programm ist wo man seine E-Mails lesen und verschicken kann. Die ganze Infrastruktur und das Hirnschmalz was dahinter steckt sieht keiner. Verknüpft damit ist auch noch die Tatsache das niemand solche Systeme würdigt wenn sie funktionieren, aber sofort den IT-Mann anmeckern wenn mal was nicht geht. Und dann kommen noch so Sprüche wie "Ständig gibts Probleme mit diesem System", obwohl es bereits monatelang ohne murren gelaufen ist. Ich finde IT-Fachkraft ist ein ziemlich undankbarer Job.
 
@DennisMoore: Da stimme ich dir zu. Diese Arbeit wissen nur die Leute zu schätzen, die sich mit der Materie auskennen. Aber gerade da hat man doch die Möglichkeit als IT-Experte seine Arbeit in ein besseres Licht zu rücken ... genau dann, wenn es der normale Anwender nicht mehr nachvollziehen kann.
Spricht ja nichts dagegen, eine Arbeit mit 4 Stunden anzusetzen, die aber nur lediglich 2 Stunden dauert. Dann hat man wenigestens Zeit für anderes.
 
@ShootingStar: Einige Firmen mögen sich dran halten und auch gut bezahlen, aber da wo ich war, war schlechte Bezahlung bei maximaler Arbeitszeit normal. Und wenn ich den Arbeitsmarkt mal so betrachte, dann entwickelt sich das momentan nicht wirklich zum Positiven hin. Naja... abwarten.
 
@Mordy: Ich denke da haben wir wohl einfach unterschiedliche Erfahrungen gemacht.
 
@ShootingStar: "Spricht ja nichts dagegen, eine Arbeit mit 4 Stunden anzusetzen, die aber nur lediglich 2 Stunden dauert" ... Hey, das ist das Geheimnis von Scotty vom Raumschiff Enterprise ^^
 
Na man gut das ich noch Student bin, ich glaube ich überlegs mir doch nochmal jetzt nach 8 Semestern. Lieber Hartz4, bzw. was anderes und gesund, als zwar n haufen Geld aber totkrank....
 
@legalxpuser: Hartz 4 ist ja mittlerweile die ultimative Lösung für alle Probleme *Kopf schüttelt* Geht doch erstmal arbeiten und lernt erstmal den richtigen Weg kennen. Das Lernen hört nach dem Studium nicht auf ... gerade dann lernt ihr mal das, was wirklcih wichtig ist.
 
@legalxpuser: Studieren heisst: Lernen zu lernen !
 
@legalxpuser: Meinst mit Hartz 4 bleibst gesund? Da lasstet dann der gesellschaftliche Druck auf Dir. Ich war selbst gesundheitsbedingt zwei Jahre ohne Arbeit und weiss von was ich spreche. Wenn dann die Freunde in den Urlaub gehen und Du nicht mitkannst oder oder oder...
 
@Slave: tja da muss man sich halt n hartes Fell zulegen, aber hey der Körper wirds einem danken...
 
Welche Branchen umfasst die sog. "IT-Wirtschaft" ?
 
Vermutlich liegt es auch an der immer weiter steigenden künstlichen Atmosphäre. Ich musste feststellen umso größer ein Unternehmen war umso ähnlicher musste man einer Maschine gleichen.
 
Also ich bin selbst Programmierer und weiss leider zu gut wie es ist wenn man jeden Tag unter Termindruck arbeiten muss. Natürlich ist die Bezahlung gut, aber unter 60 Std in der Woche werden es bei mir nie, egal wie ich es auch anstelle. Sicherlich ist man oftmals an seiner Belastungsgrenze (nicht körperlich aber geistig). Jedoch ist heute jeder froh einen Job zu haben. Ich kenne genug leute die heute nicht wissen ob Sie morgen noch in die Arbeit gehen können, diese Jobsicherheit habe ich wenigstens, dennoch ist es heute in der IT nicht gerade ein Zuckerschlecken.
 
@Plasma81: Gesundheit geht vor, und wenn man permanent unter Zeit- und Leistungsdruck steht, kann das einfach nicht gesund sein. Auf Dauer wird sich definitiv ein Krankheitsbild einstellen. Und wenn DU dann erstmal davon betroffen bist, dann bist du deinen Job meist so oder so los - die Chefs holen sich dann einfach jemand anderne, jemand der noch dynamisch und unverbraucht ist. Du hast danach Schwierigkeiten wieder Fuß zu fassen und bist möglicherweise wegen deiner Krankheit sogar auf Hartz4 angewiesen. Rosige Aussichten.. dann lieber früh genug die Notbremse ziehen, mit dem Chef reden und wenn er nicht einlenkt kündigt man halt. Es gibt noch genügend andere Unternehmen..
 
@Plasma81: nicht gut sag ich nur! Ich meine was nützt dir das Geld und "uiii ich hab Arbeit", "bezahle meine Steuern", "liege nicht dem Staat auf der Tasche", wenn du das alles mit einem späteren möglichen dauerhaften Krankheitsbild bezahlen musst? Also keinen Stress machen, und es locker angehn!
 
Solche Studien finde ich nicht besonders toll.

Jedes Arbeitsfeld bringt eine gewisse Körperliche und seelische Belastung mit nicht nur IT Jobs.

Egal ob es die Verkäufer im Geschäft sind, die Ihre Ware Verkaufen müssen und sich von frustrierten Kunden mies behandeln lassen müssen.

Oder um Arbeitskräfte die draussen auf Baustellen arbeiten.
Da will ich mal behaupten, dass diese noch mehr gedrückt werden, als IT Berufe und das ganze geht bei Ihnen auch noch körperlich aus.

Rücken, Schulter, Knie etc. und dann bis 67 Arbeiten....

Den die Körperliche Abnutzung fehlt im IT Beruf. Und die Löhne sind wesentlich besser als von einem Arbeiter auf der Baustelle.
Und dem Regen und der Kälte ist ein IT Mitarbeiter auch nie ausgesetzt .
 
@andi1983: "Und dem Regen und der Kälte ist ein IT Mitarbeiter auch nie ausgesetzt" ... Ich bin dafuer 3 Jahre im Serverraum gesessen nicht klimatisiert!!! bei 33 Grad und staub trockener Luft gemischt mit Netzteil Dust - taeglich.. Was ist besser? :)
 
@>ChaOs: Lachhaft. ich habe an meinem Arbeitsplatz im Sommer bis zu 50-60 Grad.
 
@mcbit: Schwitzt du etwas im Sommer auch nicht mehr :)
 
@andi1983: Von körperlicher Erschöpfung kann man sich entsprechend erholen. Wenn Stress und Verantwortung 24/7 im Nacken sitzen, kann man sich nicht erholen. Früher oder später resultiert daraus Burnout/Depression und das ist nicht lustig.
 
@newsman: Ich finde das es wohl eher anders rum ist.
Man kann sich vom Stress z.B durch Urlaub erholen.

Aber wenn wegen harter Körperlicher Arbeit dein Rücken, Schulter, Knie etc verschleißen, dann ist da nichts mehr mit Erholung.

Und Depressionen kann man am Bau auch bekommen, durch den ganzen Zeitdruck, körperliche Arbeit bei Hitze, im Regen, im Schnee etc.
 
armes Winfuture. Jetzt werden Texteteile nur noch leicht verändert und einfach kopiert. Problem nur, wenn man diesen Teil zwei Abschnitte vorher zitiert hat^^ MUAHAHA
Und irgendwie wird in dem Text sehr viel wiederholt um ihn künstlich in die Länge zu ziehen. Weiß nicht, aber für mich der schlechteste Eintrag seit langem.
 
jammern gehört zum Handerwerk? Warum sollte diese Binsenweisheit des Beitrages nur auf die IT-Branche beschräkt sein?
 
Hm komisch wir sind zu dritt betreuen ein c.a. 200 Rechner Netzwerk mit xp und office 07 und da läuft alles reigungslos, so dass man genug Zeit für andere Dinge wie zocken und surfen ist. Vorige Woche wurde ne 7 prof geladen und die wird man bisschen getestet. Ein Umsteig aufgrund der vielen Arbeit aber erstmal für die nächsten Jahre ausgeschlossen. Ach übrigens, zur aktuellen Diskussion über Hardware in Firmen: Wir haben noch alte Compaq Deskpro mit PII! und 256 MB Ram. Für Windows xp und office reicht das. Also warum immer alles neukaufen nur weil M$ das will!?
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