Strategie gegen E-Book-Piraterie gefordert

Handel & E-Commerce Auch wenn bisher nur verhältnismäßig wenige Kunden die E-Books gegenüber gedruckten Büchern oder Hörbüchern bevorzugen, müsse man sich schon jetzt eine geeignete Strategie gegen die zunehmende Piraterie überlegen. mehr...

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*Dertagderflachenwortwitzefindetkeinende* Ich hab mir "Die Schatzinsel" bei Pirate-Bay besorgt... *gg* PCO
 
@pco: Nettes Wortspiel :-) - Wobei dies nicht mal illegal sein muss. Denn 75 Jahre nach dem Tod des Autors verlischt das Copyright (soweit mir bekannt). So habe ich mir neulich "Der rote Kampfflieger" von von Richthofen als PDF geladen, welches der "Rote Baron" 1917 geschrieben hat. Ganz legal. :-)
 
@Kobold-HH: Momentan gibts auch einen Krampf um "Mein Kampf", denn die Verwertungsrechte (liegen imho bei der Stadt München) verfallen ebenso im Jahre 2013. Aktuell wollen sich Historiker jedoch damit kritisch auseinandersetzen und veröffentlichen, um den rechten Gesocks zuvor zu kommen. Die Bayern erlauben es jedoch nicht, mit hinweis auf die Verwetungsrechte. Da werden wir wohl die erste Interpretation des Buches 2014 im Stürmer lesen... So kann die Verwertungsrechtskanone auch nach Hinten los gehen. PCO
 
@pco: Soweit mir bekannt ist, ist es (ausserhalb von Deutschland) aber möglich diesen Missgriff literarischen Schaffens eines wirren Geistes in englischer Sprache UNZENSIERT/unkommentiert zu erwerben. Aber ich denke, gerade dieses "Buch" wird nicht so einfach frei gegeben, denn da würde bei uns noch der §86a des StGB greifen (Nutzung verfassungsfeindlicher Symbolik)
 
Dann koppelt eure ebooks an die Geräte... und heult nich rum. trotz kopierer und scanner lebt die traditionelle buchwirtschaft immer noch...
 
@Rikibu: Es gibt immer einen Weg. Für die einen und auch für die anderen... PCO
 
@Rikibu: ganz toll =)) DRM ... das hat bei mp3z scho probleme gemacht. Wenn die also aus fehlern lernen sollten empfiehlt sich nur eine geeignete preisstrategie. Wenn das Buch 5-10 euro kostet, darf das e-book ned über 2,50 kosten und das auch nur bei einem richtig dicken schinken.
 
@ratkiller: über den preis kannst du aber nur bedingt punkten. zumal ja der mehrwert eines digitalbuches wiederum einen mehrpreis rechtfertigen würde. nämlich die durchsuchbarkeit... und die digital distribution zeigt, insbesondere bei musik, dass es eben ein irrglaube ist, das man weniger zahlt wenn man digital kauft... die ersparnisse sind marginal.. und das werden sie auch bleiben... welche möglichkeit der content sicherung bleibt also noch? es geht nur über drm...
 
@Rikibu: Die Zeitungsverleger haben z. B. noch nicht kapiert, daß das ebook einen möglichen Ausweg aus der Zeitungskrise bietet: Zeitungsabo in Kombination mit Gratis-ebook, auf dem man täglich die neue Zeitung automatisch runtergeladen bekommt (zu Vergleichen mit dem Gratishandy beim Mobiltelefon-Vertrag): und man bekommt neue Kunden, bei denen man sich sogar die Druckkosten erspart. Aber die brauchen sicher wieder mindeestens 10 Jahre, bis sie selbst draufkommen (oder jemand anderes schnappt ihnen das Geschäft weg, so wie es Apple/iTunes bei der Online-Musik gemacht hat).
 
@Rikibu: 1. will ich einen preis haben der sich an den kosten orientiert und ned an dem "mehrwert" ... weil lesen will ich so oder so. Da ist "Durchsuchbarkeit" für mich kein Grund mehr zu bezahlen. Ehr die Tatsache, dass es nur ein paar MB auf der speicherkarte sind mit dene ich nedmal Pakete ausstopfen kann, wenn ich was verkauft hab. Und da bin ich ned bereit mehr als ca. 40% des preises zu zahlen. Irrglaube mit dem Onlinekauf isses nur, weil die Leute ja trotzdem kaufen. Wenn die Leute drauf verzichten würden, weil der Preis zu hoch ist oder einfach weiter Downloaden statt zu kaufen, würden die kontentaffen mal drüber nachdenken was sie da überhaupt machen... naja wohl ned sie würden nach gesetzen schreien... das geldgeile pack. Und ehrlich gesagt isses mir scheiss egal was es für möglichkeiten für Contentsicherung gibt... am besten garkeine. Bei einem richigen Buch isses doch genau so. Das kann ich an so viele Freunde verleiehen wie ich will und die können sich so viele Sachen rauskopieren wie sie wollen. DRM ist der falsche Weg. Das haben die mp3 vertriebsseiten auch langsam gemerkt. Jetz muss nur noch der Preis fallen, dann überleg ich mir vllt sogar Musik zu kaufen.
 
Es werden doch schon zu Hauf E-Book-Downloads abgemahnt, was für eine Strategie wollen die denn? Scheiterhaufen, öffentliche Steinigung? (Steine, frische Steine .. Bärte, lange Bärte ..). Ich fordere das der Abmahnwahn endlich mal ein Ende findet und das Marketingsprüche wie "Turn Piracy into Profit" verboten gehören, besser noch unter Strafe gestellt wird.
 
@The Grinch: Scheiterhaufen? bücher verbrennen? wenn auch digitale? oh hell yeah *g*... irgendwie hab ich n deja vu....
 
ich habe auch 10 gb fachliteratur auf der hdd, aber wirklich angenehm zum lesen finde ich nur das buch, leider kosten titel in meinem fachbereich gleich mal 100 euro :(.
lg
 
@setitloud: Tja... alles kostet. ein glück gibt es wege diese zu umgehen =))) diese ebook reader sind aber gut zum lesen, auch wenn es imo etwas klein is, grad bei größeren bücher is das nachteilhaft. Aber für Romane isses perfekt.
 
Verstehe garnicht was so toll an ebooks sein soll, ein schönes buch, ausgedruckt ist 100mal besser als am Monitor lesen oder an so einem komischen ebook reader *ugly*
 
@Clawhammer: Kommt drauf an, was für ein Buch du hast :)
Wenn du zum Beispiel ein E-Book über eine gerade zu lernende Programmiersprache besitzt, dann ist es sinnvoll (2-Monitor-Betrieb vorausgesetzt), wenn du auf einem Screen das Buch und auf dem anderen die Programmierumgebung hast. Bei normalen (also nicht computerspezifischen) Büchern ist mir natürlich die Papierform lieber.
 
@Clawhammer: Noch einer der kei Ahnung hat =)) Hast du so ein Ding schon mal in der Hand gehabt? Mecker doch erst wenn du es zumindest mal (sei es auch nur wenige sekunden) in der hand gehalten hast.
 
@Clawhammer: yo genau, für bücher gebe ich sehr gerne geld aus. papier ist einfach kult. angenehm zu lesen, und vor allem, man hat einen schönen regal mit tollen büchern das sehr schick aussieht. da kann ebook machen und tun was es will, ansowas kommt es nicht ran!
 
@ratkiller: Kann nur jemand sagen der nicht oder nur wenig liest (romane etc, sachbücher ist was anderes) Da will ich Papier spüren, ansonsten kommt da kein feeling rüber und dass sehen eigendlich alle meine Bekannten, von denen viele echte elektronik freaks sind genauso... Beim Buch hört die Fanatik auf
 
Meine Strategie:
Man geht hin und zieht den Preis für das Papier, die Druckkosten, Lagerkosten und alle sonstigen Kosten die bei einem Buch anfallen vom E-Book Preis ab.

Es ist unverschämt wenn man sich ein E-Book z. B. wegen der besseren Stichwortsuche kauft und dann den selben Preis bezahlen muss wie bei einer gedruckten Ausgabe. Und dass sind auch nicht 5.- € weniger wie es meist bei den Online Portalen der Fall ist.

Früher hat man das schön auf die geringe Anzahl/Verfügbarkeit geschoben aber was ist jetzt? Jetzt ist es lediglich die Gier der Buchmafia mit ihrer Preisbindung. Wie das endet wissen die BWLer und Banker am besten.
 
Jetzt fängt das auch noch bei Büchern an. Menschen die wirklich lesen, daher die, die sich auch die Bücher bisher gekauft haben, werden sie auch weiterhin kaufen. Da ein Buch nunmal ein Buch ist und kein Stück Elektronik...(ist natürlich nur auf Romane etc bezogen.. Sachbücher sind ein anderes ding, wobei man sich die auch in der Bibliothek holen kann..)
 
Komisch, bei Liedern koennen Sie angeblich genau sagen wie oft ein Titel heruntergeladen worden ist, und bei ebooks geht das nicht?
 
Die einzig sinnvolle Strategie ist es, einen großen Bogen um diesen Markt zu machen. Musik-, Spiele- und Filmindustrie haben ja gezeigt, dass es nicht möglich ist, ihre Produkte vor Piraterie zu schützen. Den Verlagen wird es nicht anders ergehen, das steht fest.
 
für den preis eines ebook-readers, druck ich mir 100 bücher (x100) seiten auf meinem laserdrucker aus, und spare noch immer! günstiger als papier & toner gehts wohl kaum - wo liegt der mehrwert?
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