Mehr Wahlbeteiligung durch Online-Wahlen?

Recht, Politik & EU Laut einer Forsa-Umfrage des Branchenverbands BITKOM wäre die Wahlbeteiligung der Bundestagswahl möglicherweise höher ausgefallen, wenn eine Abstimmung über das Internet möglich gewesen wäre. mehr...

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Klar gibts dann mehr Wähler, um genau zu sein 214 %. :D
 
@Snaeng: Genau, das ist die eine Gefahr. Die andere sieht man an den digitalen Wahlen in Amerika. Es ist einfach nicht kontrollierbar / nachzaehlbar.
 
@Snaeng: Vermutlich beginnt jetzt die Stimmungsmache für Onlinewahlen.
 
@Snaeng: Online hätte ich gewählt, aber über ne Stunde Zeit investieren, bei dem Angebot an Parteien, dass wars mir nicht wert.
 
@Snaeng: Sowas in der richtung war grade mein gedanke. Steuerbar wird das natürlich durch den bundestrojaner.
 
@markox: Wow, alle 4 Jahre mal ne Stunde, das ist wirklich extrem viel Zeit.
 
@Snaeng: Naja, einfach ne Tan ber post schicken vor den Wahlen, dann sollte es kein problem sein. Oder einfach Ausweisnummer angeben.
 
@Jimie: gute idee und hinterher kontrollieren wir natürlich welche tan was gewählt hat und wehe es wurde das falsche gewählt. Das ist ja noch schlimmer als Wahlautomaten ( elektronische ). Und mal ernsthafts, ne Stunde wählen gehen alle 4 Jahre... das ist ja mal kein Argument... Aber wahrscheinlich noch beschweren das alle nur Blödsinn gewählt haben was...
 
@TiKu: Zudem gibts ja auch Briefwahl ein Briefkasten wird wohl in der Nähe sein ansonsten gibt mans dem Postboten mit.
Briefmarke muß nichtmal drauf das bezahlt das jeweilige Wahlbüro :-)
 
@scy: Dieselbe Problematik gibt es aber auch bei der Briefwahl...
 
@Jimie: in Estland z.B. wird schon seid ein paar Jahren online gewählt. Die haben einen Chip in ihrem Perso und einen usb-Reader für den PC, mit dem und ner PIN etc. können die wählen, digital Dokumente signieren usw... Einfach nur praktisch! siehe: http://tinyurl.com/y8q9qy9
 
@R. Cheese: Das mag technisch gesehen praktisch sein, keine Frage, aber sollte die NPD dann doch irgend eines fernen Tages mal an die Macht kommen, möchte ich jedenfalls nicht als Nicht-NPD-Wähler identifizierbar sein...
 
@DON666: sollte das geschehen werde ich garantiert nicht mehr in deutschland sein
 
@scy: ehm. das kannst du auch bei der Briefwahl genauso einfuehren oder an deinen Zettel. Gehst du mit Handschuhen rein und faesst das Blatt an? Ich denke nicht, jeder von uns hat doch seine Fingerabdruecke drauf, also koennte man auch so herausfinden wen du gewaehlt hast.^^
 
@markox: dann hättest halt Briefwahl gemacht. Kommt das ganze ins Haus und wirfst es wieder in den Briefkasten.

Aber du bist bestimmt dann auch wieder einer der im Nachhinein jammert, weil die Politik so schlecht ist.

Aber wählen ... nein
 
@Snaeng: dann bekommt auch die piratenpartai mehr stimmen, wie viele sind denn am Sonntag nicht vom Rechner hochgekommen? Ich wär ja ach fast nich rechtzeitig aufgestanden :)
 
Klingt natürlich schön nur wie will man das bitte realisieren ? Es ist im Wahllokal verboten zu zweit in eine Kabine zu gehen, dies kann ich nun daheim nicht ausschliessen. Dann kann mein Perso nicht direkt überprüft werden, ich könnte meine Personummer ja auch einem Freund gegeben haben.
..und wie steht es da überhaupt mir der Sicherheit ?
Sonst ist das natürlich eine feine Sache :)
 
@LuxSide: Die Banken geben PIN- und TAN-Nummern aus. Das funktioniert tadellos. Für sowas wie eine Wahl sollte das völlig genügen, finde ich.
 
@LuxSide: das mit dem Perso ist kein Argument. Ich war letzte Woche wählen und der Ausweis wurde nichtmal verlangt. Ich hätte also auch für meinen Bruder wählen können der nicht bei der Wahl war...

In der heutigen Zeit sollte es Problemlos möglich sein ein System für Onlinewahlen zu entwicklen. 4 Jahre Zeit wollte mehr als genug sein.
 
@LuxSide: Die gleichen Bedenken könnte man gegenüber Briefwahlen anführen. Auch dort kannst du eine Einflussnahme dritter nicht ausschließen.
 
@LuxSide: Naja die "Problematik" mit meheren Zusehern, hätte man doch jetzt auch, bei der Briefwahl, dass kann man also also Gegenargument nicht wirklich gelten lassen :).

Für die Sicherheit gäbe es genug Möglichkeiten, spezielle Zugangsdaten die nur einen selbst bekannt sind, Zertiftikat, was ja z.B. für Online Behörden kommen soll usw. usf.

@ShadowDuke
Naja das funktioniert aber nur einmal. Außer der Bruder ist in einem anderen Wahllokal. Zweimal wählen ist bei sowas jedenfalls schwierig... Man kann ja wieder erkannt werden.
 
@Alter Sack:
Sorry, sollte ein Plus werden.Bin da genau Deinen Meinung.
 
@Alter Sack: Hmmm, dir ist schon klar das dieses system alles andere als sicher ist? Zumal, ich leute kenne, die für sich selber eine gefahr im netz darstellen, weil sie überall klicken müssen und leider beratungsresistent sind. ICh wäre also total gegen dieses verfahren.
 
@zaska0:
So unsicher kanns nicht sein. Sonst wäre schon die ganze Finanzwelt zusammengebrochen. Da wird auch alle online gemacht.
 
@Klartext: mit der Sicherheit und so verweise ich mal auf die USA und das Nachzählen, bzw die Begründung mit der Hierzulande Wahlautomaten abgeschafft wurden.
 
@sebastian2: Es geht nicht! Wenn du eine Wahlbenachrichtigung dabei hast, brauchst du den Perso nicht vorzeigen. Du gibst diese ab (afaik nur in deinem Wahlbezirk möglich), dafür kannst du deine Stimmzettel abgeben. Dann wird hinter deinem Namen ein Kreuz gemacht. Wenn du keine Benachrichtung dabei hast, kannst du auch unter Vorlage des Persos wählen, allerdings fällt es natürlich auf, wenn hinter deinem Namen ein Kreuz ist. Da man wohl in anderen Bezirken nicht wählen kann, ist es nicht möglich, zwei Stimmen abzugeben.
 
@ethernet: So, und die Wahlbenachrichtigung kommt wie? Ganz genau, simple per Post ohne irgendwelche Nachweise, dass ICH jemals diese erhalten habe. Wenn nun der Postbote, mein Nachbar oder wer auch immer, dass Ding abfängt, kann der ganz locker in meinem Namen wählen gehen. Da kann ja sonst wer zur Wahl gehen, es ist nicht kontrolliert worden, ob ich die PErson wirklich bin, die auf dem Zettel steht. So ein unsicherer Mist habe ich bei noch keiner Wahl erlebt. Die Zettel haben null Nachweisbarkeit. Da ist ja jede Wahl übers Internet sicherer, wenn wir schon bei dem Thema sind.
Auch wenn die Wahl per Mausklick 100% richtig sicher ist (Beim Bankverfahren ist es das ja auch und das macht ja fast jeder und ist auch nachweisbar) und problemlos digital nachweisbar ist wenn man es richtig macht, ich bin nach wie vor für die manuelle Wahl...Wähler, die nicht zur Wahl gehen, weil es ihnen zu "anstrengend" ist, sind meiner Meinung nach auch nicht in der Lage, mit gesunden Menschenverstand richtig zu wählen. Unglaublich so einen Vorwand zu nennen. Da kann ich nur entsetzt den Kopfschütteln. Aus Protest nicht wählen zu gehen, ok, aus absolutem nicht Interesse, ok, auch wenn das nicht gut ist. Aber aus Faulheit/Bequemlichkeit nicht zu gehen ist eine Schande.
 
@The Sidewinder: Ergänzend noch das Problem der Anonymität...das müsste natürlich 100% gewährleistet sein. ISt es aber im Internet moment nicht (dafür hat ja die Bundesregierung gesorgt) und das würde gegen das Wahlrecht verstoßen...mal sehen, wie sie das lösen wollen. Auch bei Pin/Tan kann man genau sehen, welche IP hier gewählt hat und wo diese IP herkommt.
 
@The Sidewinder: Das Problem ist aber eben einfach nur, dass diese Sache eben NICHT zur Manipulation geeignet ist. Weil man nur einmal pro Wahllokal wählen kann, weil man ja wieder erkannt werden könnte...

Was bringt es wenn dein Nachbar mit deinem Wahlzettel wählen kann? Dann aber mit seinem eigenen nicht mehr?

Unsicher ist das sicherlich nicht... Wenn man manipulieren will, gibt es bessere Möglichkeiten.
 
Man kann sicherlich geteilter Meinung in diesem Punkt sein. Ich finde aber, daß man den "modernen Zeiten" Rechnung tragen müsste. Ich fache das Feuer für meinen Grillabend ja auch nicht mit irgendwelchem Fummelkram an, sondern mit Streichholz, Grillanzünder und einem Fön. Weil es nunmal schneller geht. Man sollte die Wahl per Internet unbedingt ermöglichen.
 
@Alter Sack: Ja, aber wie? Eine TAN/PIN kann man relativ leicht zurückverfolgen bzw. da steckt sehr viel Potential für Wahlfälschung drin. Mir fällt im Moment kein Verfahren ein, das die Wahl so "sicher" und so Anonym macht, wie einfach in eine Wahlkabine zu gehen und seinen Wahlzettel anschließend zu falten und in eine Wahlurne zu schmeißen. Genauso habe ich auch bedenken gegen diese Wahlcomputer.
 
Online Wahlen würde ich sehr begrüßen! Dies würde mir das Briefwahlverfahren ersparen.
 
@Tarnatos: Was ist an diesem Verfahren so schwer? Die Unterlagen online anfordern und sie nach dem ausfüllen in den nächsten Postkasten werfen.
 
@William Thomas: Ich sagte nicht, dass ich nicht weiß wie es geht sondern, dass es es vereinfach würde. Erst lesen dann schreiben ...
 
@William Thomas: Da muss man aber aus dem Haus :X
 
@William Thomas:
Online ist es einfacher. Warum sich das Leben schwer machen, wenns einfacher geht.
 
@DasFragezeichen: Und ihr traut euch nicht das Haus zu verlassen? :)
 
@Tarnatos:
Onlinewahlen sind UNdemokratisch. Nur durch Wiederholung wird es nicht besser. Ein Computer ist eine Daten-Kopier- und Manipulationsmaschine. Das wird sich auch nicht ändern. Wer mehr wissen will:

http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilung en/bvg09-019
http://wahlcomputer.ccc.de/

Bitte kein "das geht doch, technologie ist cool"-Mist mehr weiterplappern. Entweder kennt man sich technisch aus und weiß, dass es KEINE Sicherheit im IT-Bereich gibt oder man gehört zu den 12jährigen hier im Forum.
 
@William Thomas: :D Ich bin fleißig ins Wahllokal gegangen, hab aber nur ein Klischee wieder zum Witz missbrauchen wollen :D
 
Sorry.. aber ich finde, wer es nicht schafft einmal in 4 Jahren nen Spaziergang ins Wahllokal zu machen um da 2 Kreuze zu machen, oder die Briefwahl in Anspruch zu nehmen, dem ist nicht mehr zu helfen...
 
@fazeless: so siehts aus. und eine manipulation ist sehr viel einfacher. da können die auch von den ccc kritisierten wahlcomputern einsetzen.
 
@fazeless: Es gibt Leute die durchaus kritisch, unserer Pseudodemokratie gegenüber stehen. (Es ist natürlich leicht, ohne sich ernsthaft mit dieser Behauptung auseinander zu setzen, dies in Lächerliche zu ziehen.) Es gibt auch bewusste Nichtwähler, die einfach nur enttäuscht sind....
 
@Antiheld: Pseudodemokratie... wenn ich das schon lese...
 
@fazeless: Schon richtig, trotzdem würde es die Wahlbeteiligung erhöhen, weil viele Jungwähler schon alleine nicht in ein Wahllokal gehen, weil sie noch nie eins von Innen gesehen haben und sich damit nicht auskennen, mit dem Internet hingegen kennt sich die Jugend aus. Sind halt nicht alle so engagiert und politisch interessiert wie Du vielleicht.
Und wenn man an jenem Sonntag einen sauberen Kater hat, kann auch jeder Gang zur Qual werden :-). In dem Fall würde ich es auch begrüßen, wenn ich mich einfach nur von meinem Bett zu meinem Computer wälzen bräuchte.
 
@xep624: Ich finde das Wort Pseudodemokratie zutreffend. Korrekt heißt unsere Staatsform "parlamentarische Demokratie", das ist aber keine Demokratie denn Demokratie bedeutet Volksherrschaft. In unserer "parlamentarischen Demokratie" darf das Volk aber eben nicht selbst herrschen sondern nur das Parlament wählen welches dann über das Volk bestimmt.
 
@xep624:
Es stimmt aber. Wir haben längst nicht soviele Freiheiten, wie eine Demokratie zuläßt. Wir wählen einmal alle 4 Jahre. Danach guckt Dich kein Politiker mehr mit dem Arsch an und macht das, was ER für richtig hält.
 
@fazeless: Richtig, jedes Wahllokal ist in unmittelbarer Nähe, wer da seinen Hintern alle 4 Jahre nicht hochbekommt, sollte auch nicht per Klick sein Kreuz machen dürfen... Und das Wetter am 20.09.09 war ja alles andere als schlecht, also die Ausrede zählt nicht.
Man hat früher gekämpft für Demokratie und ist auf die Barrikaden gegangen. Heute bekommen einige ihren Hintern nicht zum Wahllokal. Traurig.
 
@TsAGoD: Eben weil es so gut war, hatten einige besseres zu tun :).

Aber wenn man so argumentiert, müsste man auch die Briefwahl wieder abschaffen...
 
@sebastian2: Wenn das Wetter so schlecht ist, bleiben die Leute zu Hause? Wenn es zu gut ist, fahrn sie lieber ins Grüne? Wie sieht dann das "Wahlwetter" aus?
Nuja, siehste, die Briefwahl als Alternative reicht doch vollkommen.
 
@TsAGoD: Naja die Briefwahl ist aber mit Aufwand verbunden und schont auch die Umwelt nicht.

Von der Sicherheit und Datenschutz her, finde ich nehmen sich Briefwahl und ONlinewahl nichts.
 
Als Alternative zu den normalen Wahlen, eine Gute Sache! Aber viele gehen nicht aus Faulheit nicht wählen, sondern weil sie nicht an den Sinn der Wahlen glauben...
 
@Antiheld: Sowohl als auch, würde ich mal sagen. Ich kenn einige leute, die nicht gewählt haben, weil es ihnen gerade nicht in ihren Tagesplan gepasst hat, mit dem Internet hätte das bestimmt anders ausgesehen.
 
Und wie will man bei Online-Wahlen eine Neuauszählung der Stimmung durchführen? Wie kann ich mir als Wähler sein, dass meine Stimme bei der richtigen Partei ankam? Da bin ich ausnahmsweise froh, dass unsere Regierung ausschließlich aus Internetausdruckern besteht, da wird sowas garantiert nicht eingeführt.
 
NNNEEEE ist klar, damit die dann Genau wissen was Herr Müller und Frau Schmitz gewählt haben? Gut, währe im Wahllokal auch möglich, aber bei elektronischen Wahl passiert es dann mehr oder weniger gezwungenermaßen. Und damit noch die Faulheit unterstützen alle 1-2 Jahre mal dahinzugehen? Die Begründung derer die an der Forsa teilgenommen haben und dieses gemacht hätten und nicht zur Wahl gegangen sind, würde mich mal intressieren. Wetter schlecht? Hund krank? Samstag zu viel getrunken? Menschen in Altenheimen, oder so, wird das auch kaum helfen ihre Stimme abzugeben. Arbeiten? Das weiß ich nicht erst am Samstag, also Briefwahl.
 
Ich koennte keiner Wahl vertrauen, die ueber das Internet stattfindet. Ich will nicht, dass jemand mit guten Computerkenntnisse die Wahl entscheidet. Das bisherige System ist bewaehrt und deutlich faelschungssicherer als alle Arten von elektronischen Abstimmungen.
Edit: Menschen gehen nicht waehlen, weil es denen egal ist wer regiert. Das wird denen auch dann egal sein, wenn sie dafuer nicht das Haus verlassen muessen.
 
Wenn ich hier so die Kommentare lese, denke ich, dass von euch keiner über das was er hier so ab lässt nach denkt! 1. Wie soll bitte schön eine sichere Stimmabgabe gewährleistet werden? Und kommt mir nicht mit so'm Quatsch wie PIN & TAN! 2. Wie soll eine Solche "Wahl" z.B. beim Verzählen oder bei einem Verdacht hinter her überprüft werden?
Zettel (Wahlscheine) kann man noch mal aus zählen, aber Bits & Bytes.
Wohl eher nicht! Im übrigen hat das BVG die Hürden für elektronische Wahlverfahren bewusst sehr hoch gehängt! 3. Ich würde eine Wahlpflicht begrüßen, dann wäre eine Diskussion über deren Beteiligung
nicht nötig!
 
@rOOts:
Und wie bitte soll eine Wahlplicht durchgesetzt werden ? Wenn ich diese Idioten nicht wählen will, dann wähle ich auch nicht. Soll ich mit der Pistole gezwungen werden ?
Die da oben sollen sich mal lieber Gedanken machen, WARUM nicht gewählt wird. Ich bin jetzt über 40 und noch nie wurden die sogenannten Wahlversprechen eingehalten. Mit meiner Stimme hatten se dann plötzlich alle Alzheimer. Die bekomme ich an den Wahltagen auch. Und zwar vor der Stimmabgabe.
 
@Klartext: Wie? Lass doch mal deiner Fantasie freien Lauf!! Im Übrigen gibt es so etwas in einigen Europäischen Nachbarländer!
Aber ein Ordnungsgeld wäre nur ein Beispiel. Und B, keiner zwingt dich eine bestimmte Wahl zu treffen! Ergo, hättest du noch die Wahl zu "Stimme ungültig" machen. Aber ich wäre auch dafür, dass die Anzahl der "ungültigen" Stimmen eine Auswirkung auf das Ergebnis haben müsste!
 
@rOOts:
Und wenn ich das Ordnungsgeld auch nicht bezahle. Du kannst nicht jeden in den Knast stecken. Gut, ich kann die Stimme ungültig machen. Aber ist das Sinn der Sache. Dann lieste diese Schlagzeile : Juhu, endich 100 % Wahlbeteiligung, aber 40 % ungültige Stimmen.
 
@Klartext: In anderen Ländern klappt es doch auch...

Ich denke wenn etwas Gedrängt wird, würde da durchaus schon etwas passieren...
 
@Klartext: wenigstens heisst es dann nicht mehr: die und die Partei hats nicht geschafft ihre Wähler zu mobilisieren :D :D
 
@Klartext: MUHAAA ... In Belgien bspw. gibts die Wahlpflicht. Komisch, die kriegen sie auch durchgesetzt. Ich denke das wäre die allerbeste alternative.
Auch ich als Internet Freak stehe Internet wahlen sehr sehr kritisch gegenüber. Wobei ich kein Problem damit hätte wenn man meine Wahl meinem Namen zuordnen könnte, aber das wiederspricht dem Wahlrecht (Die Wahl ist geheim!).
Vielleicht wären HBCI Karten, für alle Wahlberechtigten Bürger die das Online Wählen beantragen, die richtige Wahl. Das Verfahren gilt ja als sicher. so könnte man halt sicherstellen das nur der Karteninhaber wählt und das auch nur einmal. Auch könnte man die Stimmen erneut auszählen. Nur die anonymität wäre nicht gewährleistet. Und vor allem müsste den Spass jemand bezahlen. Für 100 Euro wird das nicht zu machen sein.

Naja ... Ich sehe das auch nicht als Lösung. Die Pflichtwahl dagegen schon.

LEUTE SEID FROH DAS IHR DIE WAHL HABT! WAS AUCH IMMER IHR WÄHLT, GEHT WÄHLEN. IMMER! Viele Millionen andere Menschen haben keine Wahlmöglichkeit!
 
@Booorn:
Was für eine Wahl haben wir denn ? In Wirklichkeit sind die Programme der Parteien sehr ähnlich. Da gibt es nicht wirklich große Ausreißer. Wie denn auch. Der Staat ist überschuldet und die Wirtschaft läuft schleppend.
Und wenn eine Partei nicht genügend Stimmen hat, tut se sich mit ner anderen zusammen. Das was dabei dann rauskommt, ist meistens nicht das, was das Volk wollte.
Solange die eigene Karriere und die Macht der eigenen Partei im Vordergrund steht (und das tut sie eigendlich immer), bekommen die meine Stimme nicht.
Erst, wenn das Volk an erster Stelle steht, geh ich wieder wählen.
 
@Booorn:
Noch was. Eine Demokratie, wo es immer mehr Pflichten gibt (nur weil dem Staat mal etwas nicht passt), ist keine wirkliche Demokratie.
 
@Klartext: Ach Klartext, du machst nun deine angeblich eingeschränkte Wahl an zwei bzw, drei Parteien fest! Ich bezweifle, dass die Reps oder NPD so viele Übereinstimmungen mit "Die Linke" oder mit der DVU haben. Mir kommt einfach nur so vor, als hättest du einfach keinen Bock gehabt und suchst nun krampfhaft nach Ausreden! Und zu deiner letzten Ausrede: Eine Demokratie lebt von der Wahl, wenn keiner mehr Wählen gehen würde, gäbe es auch keine! Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass eine Wahl, bei der nur noch etwa zwei drittel der berechtigten wählen gehen, keine demokratische mehr ist!
Wie denn auch? Egal welches Ergebnis da raus kommt, die Mehrheit hat dies nicht gewählt!
 
@rOOts:
Ich brauche keine Ausrede, ich hatte keinen Bock. Du glaubst doch nicht im Ernst, das die Reps eine Chance hätten. Wenn die zuviele Prozente bekommen würden, würde der Staat die einfach verbieten. Hier in Deutschland kannste nicht gegen den Strom schwimmen. Jeder der das versucht, fliegt. Besonders in der Politik. Deshalb ändert sich ja auch nichts. Beispiel Todesstrafe. Bei einer Volksabstimmung könnte da ein Ergebnis rauskommen, was dem Staat nicht passt. Deshalb wird erst gar keine gemacht. Wo bitte schön kommt das die Macht vom Volk?
Aber mach Du gerne Dein Kreuzchen und bleibe bei Deinem Glauben, wir wären eine Demokratie.

PS: Ich weiss ja nicht, wie oft man Dich belügen must, damit Du weitere Lügen nicht mehr glaubst. Ich bin da sehr nachtragend. Wenn immer nur das Gegenteil von den Wahlversprechen eintrifft, braucht man sich über Politikverdrossenheit nicht zu wundern. Aber mit den Deutschen kann mans ja machen. Die sind sehr vergeßlich und hart im Nehmen.
PPS: Alle Parteien, die nach tollen Wahlversprechen gewonnen haben, tun so, als ob sie erst nach der Wahl erfahren haben, das Deutschland Schulden in Billionenhöhe hat.
 
Ich finde, es sollten nur Leute wählen gehen, die auch Ahnung davon haben!
Wenn es Onlinewahlen gibt, würde es vielen Idioten, die keine Ahnung haben und einfach irgendwas wählen, viel zu einfach gemacht werden. Diese Idioten interessieren sich nämlich nicht für Politik und sparen sich somit auch den anstrengenden Weg ins Wahllokal - aber so ein Klick ist schnell gemacht!
Und am Ende kommt dann was dabei raus, was eigentlich keiner wollte...

(Ja, ich zähle mich selbst auch zu den Idioten)
 
@Kuli:
Ach, die Bürger sollen also Ahnung haben. Und was ist mit den Politikern?
Die Kanzlerin hat nen Doktor in Physik. Hilft ungemein beim regieren eines Landes. Und viele sind Anwälte. Auch nicht das gelbe vom Ei.
Erstmal sollten alle Politiker eine angemessene Ausbildung haben um überhaupt Politiker zu werden.
 
@Kuli: Eine Demokratie hat auch nichts mit Intelligenz zu tun sondern schlicht und ergreifend mit der Mehrheit der wahlberechtigten Bevölkerung... und die sind eben wie sie sind. Intelligente Entscheidungen kann man da eigentlich nicht erwarten.
 
An die, die immer mit der Neuauszählung der Wahlzettel argumentieren(wegen Online wählen). Woher wollt Ihr eigentlich wissen, das da alles mit rechten Dingen zugeht ? Ihr seit doch nicht dabei. Es ist doch im Endeffekt nur eine Vertrauensache. Manipulieren kann man immer.
 
@Klartext: Manipulieren kann man immer. Aber nicht im großen Stil. So wichtig sind ein paar tausend Stimmen bei einer Bundestagswahl auch nicht. Wozu dann noch manipulieren?
 
@Alter Sack:
Ich denke auch Online kann man nicht im großen Stil manipulieren. Das würde auch dort auffallen.
Wenn man bedenkt, das alle Börsen online funktionieren und auch der gesamte Geldverkehr elektronisch verarbeitet wird, wundert es mich, das soviele bei Online Wahlen so zurückhaltend reagieren. Wie Du schon schreibst, auf ein paar tausend Stimmen kommt es in der Regel nicht an.
 
@Klartext: Auszählungen von Wahlzetteln finden immer öffentlich statt. Jeder kann den Wahlhelfern auf die Finger schauen. Das gilt auch für Neuauszählungen.
 
@Mino:
Danke für den Hinweis. War mir nicht bekannt.
 
@Klartext: wir müssen verhindern, dass die Regierung die Wahlen manipuliert. Es geht da weniger um Einzelne.
 
@Klartext: Wenn mein Geld beim Empfänger nicht ankommt, merk ich das meistens recht schnell... bei meiner Stimme hab ich leider keine Chance das raus zu finden
 
@Bounce:
Das gilt aber auch für die Briefwahl. Oder geht der Brief als Einschreiben raus ?
 
Ich hätte eine Lösung für das Problem der niedrigen Wahlbeteiligung:
1000Euro für jeden, der wählt. Wie das gehen soll? Ganz einfach: jeder muss jeden Monat 10Euro Steuern dafür zahlen. Das Geld wandert in einen großen Topf aus dem dann die 1000Euro bezahlt werden.
 
@c80:
Ich bin dabei. Wir geben für soviele unnütze Sachen Geld aus. Da machen die paar Mrd. auch nichts aus.Wir könnten dafür aber den Soli nehmen. Ich bin nicht für noch eine Abgabe zu haben. Davon haben wir genug.
 
@c80:
Naja, das halte ich für etwas übertrieben, aber vielleicht sollte man eine Wahlteilnahme steuerlich absetzen können.
Nee, ist auch blöd. Denn die, die nicht wählen gehen haben eh nichts abzusetzen.
Aber wie währe es mit 10Euro Begrüßungsgeld im Wahllokal.
 
@Klartext: Ups, hab mich vertippt. Ich meinte 20Euro. Man zahlt dann in 4 Jahren 12*4*20Eur=960Eur. Wenn man wählen geht hat man 40Eur Gewinn. Wenn nicht ist man selbst schuld. Die 40Euro Gewinn kommen dann von denen, die nicht wählen. Den Rest behält der Staat.
 
@c80:
Mit 10 Euro währe das aber eine sehr gute Wertanlage. Dabei solltest Du bleiben. 40 Euro Gewinn für 4 Jahre ist ja doch was mickrig. O.K. wir treffen uns bei 15 Euro. Man soll ja nicht gierig sein.
 
Die CDU will das eh nich, weil dann womöglich mehr junge Wähler - die sich mit dem Internetzeugs auskennen - wählen und sie Stimmen bei den alten ... verlieren.
 
@Ensign Joe: Die die sich mit dem Internetzeugs auskennen wollen soetwas auch nicht, weil die wissen wie unsicher soetwas ist.
 
@Ensign Joe: Eben, die ganzen Online-Wähler würden sowieso für die Piratenpartei stimmen.
 
Also Entschuldigung, das ist einfach Quatsch. Mir kann keiner erzählen, er ginge nicht wählen, weil es nicht online möglich ist. Mir fehlen einfach die Argumente, die dafür sprechen. Die mangelnde Wahlbeiteiling als Grund heranzuführen, sehe ich sogar als Armutszeugnis an.
 
@mibtng:
Stimmt, der wahre Grund siehe [17]
 
Also mangelnde Wahlbeteiligung hängt wohl mit der Einstellung zusammen dass eh alles bleibt wie es ist. Politiker versprechen und ändern tut sich nichts. Da hilft auch ne Onlinewahl nicht.
 
@gonzohuerth:
Genau so ist es. Aber versuch das mal den Politikern klarzumachen.
 
@Klartext: Richtig. Der Punkt ist - wie man hier auch liest - offensichtlich gibt es Leute, die an Online-Wahlen interessiert sind. Ich frage mich wieso eigentlich? Um ein Interesse an Online-Wahlen zu haben, muss man doch allgemien politisch interessiert sein (und hier hapert es doch bei vielen, ich nehme mich selbst da ja nicht mal so sehr raus!). Aber auf der anderen Seite: Wer politisch interessiert ist, wählt auch mit Wahlzettel. Die Frage ist ja, ob solch politisch-desinteressierte Leute überhaupt wählen osllten, und wer nicht wählt, der zeigt leider keinen Protest, sondern Desinteresse! Es gibt genug Parteien, die man aus Protest wählen kann, und den Parteien, denen man einen Denkzettel verpassen will, viel mehr schaden. Immerhin führt sinkende Wahlbeteiligung ja dazu, dass einer Partei weniger Stimmen reichen - vor allem auch genau den Parteien, die man absolut nicht haben will.
 
Wahlzettel abschaffen, Wahl Online only. kkthx
 
Ich auch! War zwar wählen, aber ist das 1 und Letze mal gewesen.
 
@Hans Meiser: Weil?
 
es gibt immernoch brief wahl...ohne irgendwelche umstände....jeder der sagt er war zu faul zum wahllokal zugehen ist anscheinend auch zu dumm/faul nen brief auszufüllen...und da isses wohl auch besser wenn derjenige nicht wählt...
 
pro: Kosteneinsparung, weniger Aufwand,
kontra: wirklich sicheres System schwer umsetzbar, Wahl per "Klick" könnte größere Beeinflussung des Wählers mit sich bringen (z.b. ein Banner "wählen Sie gleich hier und geben Sie uns die Stimme" o.ä.),
Fazit: lieber nicht :)

@markox: das ist wirklich arm!
 
@toasd: Schwer Umsetzen klingt für mich nach hohen Kosten... Man denke auch nur mal an neue Schadsoftware, die einfach mal direkt vor dem Absenden die Partei ändert...
 
@mibtng:
absolut richtig! aber durchzusetzen wäre es genau aus diesem Grund (zum Glück!) sowieso nicht.
 
Richtig , die Wahlhelfer zählen die Stimmen unter Beobachtung aus aber was passiert denn überhaupt dann , woher weiss ich das nicht im nächsten Kettenglied manipuliert wird ? Ich bin da sehr skeptisch das bei den Zentralstellen der Wahl alles mit rechten Dingen zugeht .... Wenn ich schon sehe wie die Menschen von den Parteien vor und nach der Wahl belogen und betrogen werden , damit man ihnen eine Stimme für die absolute Macht gibt, dann muss man Alles hinterfragen und kontrollieren worauf die Mächtigen im Land Zugriff haben.
 
@~LN~: Gerade die Kontrolle ist bei Wahlen mit Stimmzetteln deutlich leichter. Wie willst du bei einer digitalen Wahl denn das Wahlergebnis evtl überprüfen, du kannst dich ja nur auf die Auswertung verlassen. Wer sagt, ob da nicht schon manipuliert wurde? Du setzst Dinge bei Online-Wahlen voraus, und genau die Dinge streitest du den klassichen Wahlzetteln ab? Man kann es sich echt leicht machen...
 
@mibtng: Ich hab nicht gesagt das ich eine digitale Wahl grundsätzlich für sicher halte , dort gibt es sicher auch Kettenglieder wo der Staat einen Einflussbereich darauf hat . Ich hatte auch nicht von der Kontrolle von Stimmzetteln gesprochen ich hatte von den Kettengliedern gesprochen die nach der Stimmzettel Auszählung existieren, irgend wohin muss du die ausgezählten Stimmen ja auch melden. Kannst du mir garantieren das die Stimmen dort unmanipuliert verarbeitet werden für die Öffentlichkeit ?
 
Onlinewahlen sind UNdemokratisch. Nur durch Wiederholung wird es nicht besser. Ein Computer ist eine Daten-Kopier- und Manipulationsmaschine. Das wird sich auch nicht ändern.

Wer mehr wissen will:
http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg09-019
http://wahlcomputer.ccc.de/

Bitte kein "das geht doch, technologie ist cool"-Mist mehr weiterplappern. Entweder kennt man sich technisch aus und weiß, dass es KEINE Sicherheit im IT-Bereich gibt oder man gehört zu den 12jährigen hier im Forum.
 
und auch mehr betrug!
 
... Online-Wahlen? Kommt überhaupt nicht in Frage, und Wahl-Computer sind auch ganz großer Mist ! Unser jetziges System ist das mit Abstand sicherste überhaupt - da sind Manipulationen so gut wie ausgeschlossen, da die Auszählungen öffentlich sind ...
 
@Thaquanwyn: Mal davon abgesehn, dass ich dir zustimme das Online Wahl und Computer mist sind: aber unserer jetziges System ist sicher? Bei der BTW09 war meine Freundin Schriftführerin, Ihr Stiefvater vorsitzender, ich beisitzender und der zweite Beisitzene war ebenfalls Pirat. Es hätte absolut NIEMAND nachvollziehen können ob wir noch paar extra Stimmen in die Urne werfen, für Leute die nicht gekommen sind. Gut ich könnte sowas mit meinem Gewissen nicht vereinbahren, leider sind wohl bestimmt nicht alle so ehrlich. und es kann schonn passieren, das auffem Dorf mal eben 4 CDUler da sitzen oder ähnliches. Bei der BTW mögen ein paar Dorfer nicht ausschlag gegeben sein, Bei Kommunal und LTW siehts da schon ganz anders aus
 
Hallo, alle zusammen! Ich empfehle allen hier an der Diskussion Beteiligten, aber auch allen Bürgern im Land und insbesondere Politikern und BITcom Verbandsmitarbeitern die Lektüre des neuesten Buches von Andreas Eschbach: Ein König für Deutschland. In diesem Roman geht es darum, was man von Wahlautomaten zu halten hat. Online Wahlen wären die Potenzierung der Manipulationsgefahr! Sind wir denn alle völlig wahnsinnig, unsere letzte Möglichkeit der direkten, wenn auch sehr trägen und vielleicht fast nur noch marginalen Einflussnahme auf die Entwicklung unserer Gesellschaft der Manipulation zu unterwerfen? LASST UNS ENDLICH AUFSTEHEN UND ALLE DEPPEN VERJAGEN, DIE A: UNSERE BÜRGERRECHTE UND B: UNSEREN VERSTAND MIT FÜSSEN TRETEN WOLLEN! Ich liebe Computer aber ich wähle nur mit Papier und Stift! Übrigens empfiehlt sich auch die Lektüre mindestens zweier weiterer Werke von Eschbach: Ausgebrannt und vor Allem: Eine Billion Dollar - Lesen und Tobin-Steuer verlangen! Außerdem braucht unsere Volksgemeinschaft das BEDINUNGSLOSE GRUNDEINKOMMEN!
Danke für Eure Aufmerksamkeit!
 
SO ein Bullshit schon wieder. Wer wählen will kan dies auch tun. Man hat 4 WOCHEN zeit dazu. Sobald man seine Wahlbenachrichtiung bekommen, kann man in sein Rathhaus gehen und wählen. Wer das nicht tut, wählt auch nicht über das Internet. Zumal diese 20% , der 30% nichtwähler auch an sich eine Witzzahl ist. Außerdem kann man bei der Online wahl nichts nachprüfen, da es dann keine Wahlzettel gibt die man noch mal auszählen könnte UND die Wahl wäre nicht mehe transparant. Oder darf man sich dann ins Rechenzentrum stellen, und den Leuten da über die Schulter schauen?
 
Zwar wollen die Parteien mehr Wahlbeteiligung, aber sie wollen das in einer Mogelpackung: Onlinewahl, Wahlpflicht, Mobilisierungskampagnen für junge Wähler, differenziertere Stimmabgabe-Möglichkeiten (wie bei Kommunalwahlen oft schon praktiziert), was soll die ganze Flickschusterei - sie trifft am Wesentlichen vorbei!
WESENTLICH ist doch schlicht und einfach, dass sich ein immer größerer Teil der Bevölkerung von der Politik an der Nase herumgeführt fühlt (um es höflich auszudrücken).
Zwei Monate vor der Wahl hatte ich in einer selbst durchgeführten Umfrage 300 zufällig ausgewählte Personen in Osnabrück zu ihrer Meinung befragt, wie sie eine Option "KEINE PARTEI" auf dem Wahlzettel finden würden. 44 Prozent fanden das spontan gut (41% Ablehnung, 15% Enthaltung). Und selbst diejenigen, die das zunächst ablehnten, bestätigten mir, dass dies eine sehr gute Frage sei, über die sich wirklich zu diskutieren lohne.
Diese Option trifft den Nerv der Bevölkerung, trifft den Nerv vieler, die nicht (mehr) zur Wahl gehen - sie trifft aber auch die Achilles-Ferse der Parteien, denn sie fürchten die Entlarvung unseres manipulativen Wahlsystems (in dem man nur PARTEIEN die Stimme geben kann, aber nicht GEGEN ALLE Parteien stimmen kann) wie der Teufel das Weihwasser.
Mehr Wahlbeteiligung wollen sie haben, aber "nass" machen wollen sie sich dabei nicht! Jaja: wasch mich, aber mach mich nicht nass...
In Russland gab es bei einer Wahl im Jahr 2003 die Möglichkeit, "gegen alle Parteien" zu wählen. In einem Wahlkreis bekam diese Option die absolute Mehrheit, die Wahl musste für ungültig erklärt und wiederholt werden, bisherige Kandidaten durften nicht erneut antreten.
Na, Leute?! Wir haben hier zwar keine russischen Verhältnisse, aber trotzdem: das wäre doch mal was, oder?! (grins)
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