O2 testet UMTS-Nachfolger LTE in Deutschland

Mobiles Internet Telefónica hat mit sechs Anbietern von LTE-Technologien eine Vereinbarung über die Durchführung von Testprojekten in Deutschland und fünf weiteren Ländern getroffen. Die Projekte sollen die Einführung von Netzwerke der vierten Generation vorbereiten. mehr...

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Ist ja alles schön und gut. Aber wenn das kommt dann vermute ich mal das es die ersten Jahre auch ein sehr löchriges Netz wird somit läuft man Gefahr das man mehrere Netzstandards (3G ,LTE) hat die alle nicht flächendeckend sind. Man sollte meiner Ansicht nach erstmal einen Standard wirklich flächendecken (bis ins letzte Dorf) machen und dann erst weiter gehen. Macht auf mich den Eindruck das hier nur der schnelle Euro gesucht wird.
Das gilt nicht nur für O2 sondern für Alle
 
@easy39rider: Sowas würde einfach zu lange dauern und der Fortschritt käme dann zum erliegen.
 
@easy39rider: O2 kann man leider (vor allem auf dem Land) zum Großteil vergessen. Ich habe O2 und habe hier, 10km vor Nürnberg mit UMTS selten bis nie Empfang und per GSM auch nie wirklich vollen. ___ Wenn ich mal Verwandtschaft in Pottenstein (Fränkische Schweiz) besuchen gehe, ist der Empfang gleich Null. ___ O2 sollte erstmal in den Ausbau der bestehenden Netze investieren anstatt einen STandard zu erfinden, den man Jahrelang nur in Großstädten nutzen kann.
 
@corpID: Du solltest Dir mal den O2 Germany Artikel bei Wikipedia durchlesen - speziell den Unterpunkt Mobilfunknetze...
Ich hatte jedenfalls lange keine Probleme mehr mit O2 und bei UMTS auch so gut wie immer ~400kB/s gehabt.
Edit: Ach ja, ich wohne (auch) eher außerhalb :)
 
@angel29.01: Komisch, T-Mobile und Vodafone schaffens doch auch?! Jedenfalls hat man bei denen meisst noch UMTS Empfang während O2 am suchen ist bzw. schon bei schlechtem GSM Empfang rumdümpelt oder, ganz akkuschonend, immer hin und her wechselt. Aber klar: Mit grossen MBit Zahlen und nem klein daneben geschriebenen "bis zu" liess sich schon so mancher ködern...
 
@corpID: Grund dafür ist die recht blöde Frequenzvergabe. O2 wie auch E-Plus haben die Frequenzen im oberen bereich abbekommen. Diese sind bei weitem nicht so weitreichend und durchdringend wie die, welche von t-mobile und vodafone gneutzt werden. o2 müsste um den gleichen ausbau wie z.B. t-mobie zu schaffen viel mehr masten auf stellen. der betrieb des netzes würde also teurer, und besonders aufm land, wo im schlimmsten fall alle paar kilometer mal ein Hof steht wäre das nicht wirtschaftlich. Aber die Frequenzen welche für LTE genutzt werden sollen, liegen sogar noch unter denen von GSM. Also ist dort der Ausbau bei weitem nicht so auffwändig und teuer. Auch Wälder oder dichte Siedlungen behindern den Empfang in diesem Band nicht so sehr.
Die Frequenz von UMTS bei O2 liegt glaube ich sehr nahe an der vom standard WLan. Und du weißt sicherlich wie wiet du mit wlan so kommst. Und das es gerade hier viele Störeinflüssse von z.B. Mikrowellen gibt.
Ich persönlich setze große Hoffnungen in LTE. Dies könnte wirklich mal eine echte DSL Alternative werden, falls es entsprechend gute Tarife gibt. Immerhin bekommt da jedes Gwerät ne eigene IP und die Pingzeiten liegen auch auf dem level der Kabelgebundenen Lösungen.
 
@RocketChef: mit Vodafone hat man in der Kölner Bucht wenn man Pecht hat auch nur flächendecken EDGE. Das UMTS Netz von Vodafone ist auch alles andere als decken, wenn du Glück hast, haste UMTS, mit sehr sehr sehr viel Glück auch UTMS BB. Aber das nur in Städten mit 100k Einwohnern... Also da wo ich UMTS habe stehen auch soviel Häuser, dass ich ein ungesichertes WLan ohne Probs finde... Macht für mich keinen Sinn...
 
@angel29.01:
Das mag schon stimmen aber ich sehe einfach die Gefahr das man irgendwann mal 3 oder mehr Standards hat wo keiner wirklich flächendeckend ist. Und das ist nicht sehr kundenfreundlich.
 
"...von bis zu 340 Mbps" Man erreicht heute ja nichtmal bei HSDPA die 7,2Mbps, gescheige den die 3,6Mbps... :(
 
@DARK-THREAT: Dir ist aber klar, dass sie alle teilnehmer in der Zelle die Bandbreite teilen oder? wenn da 20 Leute was am saugen sind, dann kann eben nicht mehr jeder vollen Speed bekommen.
Vielleicht soltle man sich erstmal über die Funktionsweise einer Technik informieren, da kann man dann Probleme im Vorfeld selbst erkennen und hat dann keine böse überraschung.
 
@DARK-THREAT: Vodafone hat bereits einige Orte mit 14,4 Mbit ausgestattet, also ich bekomme bei 7,2 Mbit empfang zwischen 5-6 Mbit rein....
 
@PlayX: Ich kann DARK-THREAT aber verstehen. Der Kunde wird mit großer Bandbreite beworben, die praktisch nie erreicht werden und damit bewusst irregeführt.
Ich wäre absolut für ein Gesetz, dass die ganzen Internetanbieter, sei es per DSL oder Funk oder wie auch immer sie es anbieten, statt einer maximalen Bandbreitenrate die Mindestrate angeben müssen. Für die Preise, die teilweise in anderen Ländern schon als Wucher gelten, sollte das doch das Mindeste sein, was die Kunden verlangen dürfen.
 
@glowhand: Sicher ist es verständlich. Jedoch hängt die zur Verfügung stehende bandbreite immer von vielen Unterschiedlichen Faktoren ab. Faktoren die von keinem Anbieter 100%ig vorrausgesagt werden können. Es brauch doch nur dine verkabelung im Haus total marode sein, schon ahste ne Leitungsdämpfung bei der du im Grunde nichtmal DSL1000 bekommen dürftest. Und jeden Anscluss einzeln durchmessen und individuelle Verträge ausarbeiten würde zu viel Personal und somit Geld kosten. Geld das natürlich dann vom Kunden wieder geholt werden muss. Sowas lässtr sich leider nicht mit mit dem Wunsch nach der 10€ Flatrte für Telefon, Internet vereinbaren. :-)
Mein örtlicher Anbieter räumt mir hier ich die Möglichkeit ein meine Leitung preziese einzumessen und die bandbreite dementsprechend einzustellen. Ein Spaß der allerdings 50€ kostet. Willste das nun von jedem Kunden verlangen auch wenn er danach gar keinen Bedarf hat?
Was mich stört, sind diese Anbieter die wirklich nur noch EINEN Tarif haben und diesen mit bis zu 16000k betiteln. Das sich da dann Leute aufregen die nur 2000 bekommen aufregen ist verständlich. aber wenn jemand zumindest 3 pakete 3000, 6000, 16000 anbietet, dann finde ich das völlig in ordung, da zumindest bis zu einem Gewissem Grad die preisgetalltung fair ist.
 
Es gibt noch nicht mal ein ansatzweise Flächendeckendes UMTS Netz... ja, aber hauptsache mal werbewirksam in irgend nem ballungsgebiet schon den nachfolger testen.
 
@LoD14: UMTS war schon veraltet, da waren die Lizenzen noch nicht bezahlt, wieso also noch mehr Geld reinpumpen ??
 
@LoD14: Wenn man immer warten würde, bis alles flächendeckend Verfügbar ist, würde vieles gar nicht in die Hufen kommen.

VDSL pff... DVB-S2 pff... usw.
 
Wie schon geschrieben. Erstmal komplett Flächendeckend machen, bis ins letzte Dorf, anstatt nur immer alles auf die 3-4 groß Städte machen.
 
@Gord3n: wie schon geschrieben, dann bleibt der Fortschritt auf der Strecke... und warum ein veraltetes System weiter ausbauen, wenn das neue wesentlich leistungsfähiger ist?
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