Microsoft forscht an Betriebssystem-Projekt "Helios"

Andere Betriebssysteme Microsofts Forschungsabteilung arbeitet an einem weiteren Projekt, bei dem es um die Entwicklung eines neuen Betriebssystems geht, dessen Wurzeln auf das schon länger bekannte Projekt "Singularity" zurück reichen. mehr...

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Wer das ganze ein bissl genauer erläutert haben möchte, sollte mal bei Golem schauen, da war gestern ein Artikel dazu, der das ganz gut erklärt hat. Im Artikel geht die eigentliche Funktion und Aufgabe der Satelitenkernels bisschen unter und man bekommt das Gefühl, das es nur für Rechenzentren wäre.
 
Link: http://www.golem.de/0909/70113-2.html

Wie ich das sehe haben dann auch die Programmierer den Vorteil, dass sie Ihre Anwendungen nicht zusätzlich auf eine Architektur, wie CUDA Portieren müssen, um bei Aufgaben mit ähnlichen Berechnungen (Komprimieren, Videoencoding)die wesentlich schnellere Grafikkarte nützen zu können. Somit hat es auch einen Vorteil für Enduser mit höheren Leistungsbedarf, weil die Software (hoffentlich) automatisch auf der bestens geeigneten Hardware läuft.
 
@Knarzi: Super Idee! Endlich kann man alle Programme in einem System nutzen, welches hoffentlich so reagiert wie Agnag sagt.
@Agnag: Danke für die Quelle!
 
"Wie auch Singularity, Midori und Barrelfish ist Helios bisher nichts weiter als ein Forschungsprojekt. Eine Kommerzialisierung der in seinem Rahmen entwickelten Technologien ist nicht unbedingt zu erwarten."

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Klar, ein kapitalistisches Unternehmen Forscht an einer Technik ohne sie dann jemals einsetzen/verkaufen zu wollen -.-
Vielleicht wird nicht genau *diese* Technologie aus Singularity und co kommerzialisiert, aber eine auf dieser Forschungsarbeit basierende Technologie.

Irgendwann muss Microsoft mit der Betriebssystem-Architektur umdenken und diese Forschungsarbeit ist der erste schritt zu einem neuen Produkt.
 
@Agnag: Sie forschen dran, weil sie hoffen, etwas entdecken zu können, was sie kommerzialisieren können. Sie forschen nicht daran, um es zu kommerzialisieren.
 
@Agnag: man forscht ja eigentlich immer um etwas zu finden bzw zu erreichen was man dann nutzen kann, der satz in der news ist vielleicht etwas unglücklich formuliert
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