Siemens sichert sich gegen erneute Korruption ab

Wirtschaft & Firmen Der Technologie-Konzern Siemens zieht intern einen Schlussstrich unter die Schmiergeld-Affäre, die das Unternehmen nun schon längere Zeit belastet. Für die Zukunft habe man Gegenmaßnahmen getroffen. mehr...

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Zitat: "Wir sind ziemlich sicher, dass wir alles aufgeklärt haben, was aufzuklären war"

Dann ist es ja gut. So kann man das Gesparte unter den Managern verteilen :)
 
Ein Glück, dass die Politik noch nicht auf den Gedanken gekommen ist, Firmen Immunität zu gewähren.
 
@Sehr-Gut: Och warte nur ab. Schwarz-Gelb wirds richten.
 
Siemens ist mit sicherheit nich das einzige Unternehmen bei dem sowas praktiziert wurde/wird. Sie sind leider die, die erwischt worden sind. Bei Unternehmen mit dieser Größe am internationalen Markt wird mit harten Bandagen gekämpft und ich würde wetten das jede Firma dieser größe dreck am Stecken hat. (Was jetzt keine Entschuldigung sein soll)
 
Irgendwie verstehe ich die Aufregung nicht. Wenn Siemens die halbe Welt schmiert um sich Aufträge zu sichern, und diese Aufträge in Deutschland Arbeitsplätze schaffen/erhalten, dann sollen die von mir aus doch noch viel mehr schmieren. An einer Stelle pumpt der Staat Milliarden raus damit er Arbeitplätze erhält (Opel als Beispiel) und Siemens verurteilt er. Siemens hat aber den Steuerzahler, also uns, kein Geld gekostet. So sehe ich das zumindest. Mich kann ja einer aufklären wenn ich falsch liegen sollte.
 
@GreCCoikarus: 100% meine Meinung! !"+"

edit: Ihr seid so sinnlos, argumentiert doch mal eure Meinung und klickt nich nur auf "-"
 
@GreCCoikarus: /sign :-)
 
@GreCCoikarus: Dein Gedankengang ist sicher verständlich. Was aber, wenn Siemens einem anderen deutschen Unternehmen den Auftrag wegschnappt und dort dann Arbeitskräfte entlassen werden müssen? Und man sollte auch beachten, dass irgendwie das Geld in diese schwarze Kassen (also außerhalb der Bilanz) kam. Haben da ein paar Manager zusammengelegt und das Geld dem Unternehmen geschenkt? Eher nicht. Also wurden entweder fiktive Kosten generiert oder Einnahmen nicht angegeben. Es befanden sich Millionen Euro in den Kassen, die gar nicht erfasst wurden, also auch nicht versteuert wurden. Somit entstand dem Steuersystem ein Schaden, was zu Lasten aller Bürger geht (sei es durch gekürzte Leistungen oder erhöhte Steuern). Das ist jetzt ganz vereinfacht ausgedrückt. Der tatsächliche Sachverhalt wird definitiv weitaus komplexer sein.
 
Klingt wie die grimm'sche Märchenstunde, kommt so an und wird auch so verarbeitet. Siemens...einfach lächerlich...wer's glaubt, bitteschön.
 
Ausschließen kann er das so lange bis jemand eine weitere Schwachstelle findet. Gegen private "Zahlungen" an einflussreiche Mitarbeiter / Manager kann das Unternehmen beispielsweise kaum was machen.
 
Sie haben sich abgesichert ? Na wen haben se dafür denn Bestochen - den Papst ?
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