Intel zeigt ersten Chip mit 22-Nanometer-Technik

Prozessoren Der Intel-Chef Paul Otellini hat zum Auftakt des Intel Developer Forum (IDF) einen Silicon-Wafer gezeigt, der Chips mit 22-Nanometer-Technologie enthält. Die darauf basierenden Prozessoren sollen dafür sorgen, dass Moore's Law auch weiterhin gültig ... mehr...

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"Die darauf basierenden Prozessoren sollen dafür sorgen, dass Moore's Law auch weiterhin gültig ist. " Ne kurze Erklärung für Leute wie mich die nicht wissen was das ist wäre schon ganz nett...
 
@Keith Eyeball: Verdopplung der Transistorenzahl aller 2 Jahre
 
@Keith Eyeball:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mooresches_Gesetz

Googel ist dein Freund :-)
 
@Keith Eyeball: Evtl einfach mal im wiki (Mooresche Gesetz) eingeben :).
 
@djfussel: Mein freund ist eher scroogle :).
 
@marcol1979: Danke!
 
Wäre nur toll wenn sie funktionieren würden. :P
 
Was bringt eigentlich die kleinere Architektur? Ist es eigentlich nciht so das wenn man größe Fläche hat, das der dann mehr Leistung haben kann? Ansonsten muss man doch alles auf die 22 Nanometer komprimieren oder etwa nicht?
 
@Illidan: verkleinerung der strukturen bringt erstens ein energie veorteil im gegensatz zu größeren strukturen, 2. paßen so mehre transitoren auf die verkleinerte fläche was zu mehr leistung verhilft und 3 wurde das moorische gesetz gewahrt
 
@Illidan: Nein mit der Leistung hat das nichts zu tun höchstens mit der Verlustleistung. Wie du siehst sind wir mitlerweile bei 45 nm im Mainstream angekommen und die Prozessoren sind leistunsfähiger denn je.
Du hast 2 Vorteile durch kleinere Architekturen:
1. Du bekommst auf den selben platz wie vorher mehr Transistoren drauf. Das heisst du kannst entweder einen performanteren Chip bauen oder aber viel mehr chips pro Wafer, weil nicht mehr soviel platz verbraucht wird.

2.Desweiteren sinkt im Normalfall der Stromverbrauch. Durch die kleinere Strukturpreise kannst du wesentlich kleinere Spannungen benutzen um signale durchzuschicken.

Probleme wie Leckströme gibts bei so kleinen größen dann natürlich auch weshalb man heute auch versucht alterantive stabilere Materialien zu verwenden. Ich glaub auf basis von Kohlenstoff wird gerade sehr ehrgeizig geforscht.
 
@Illidan: nö, kleiner = energiesparender und es passt auch mehr drauf auf den chip. Groß ist genau das Gegenteil :-)
 
@303jayson: man kann aber auch ältere modelle drauf packen die dann 1. mehr drauf gehn und 2. als besonders tromsparende verkauft werden können
 
@Illidan: Mit den 22 Nanometern wird nur die Breite des Gates des Transistors angegeben. Der eigentliche Transistor ist dann etwa 5 bis 9 mal so groß wie das Gate allein. Ein Transitor allein reicht jedoch nicht aus, um bespielsweise 2 Zahlen zu addieren, da braucht es schon eine ganze Menge mehr. Eine kleinere Gate-Größe bedeutet mehr Transistoren auf kleinerer Fläche und einen niedrigeren Energiebedarf (kleinere Spannungen). Wenn man mehr Transistoren auf eine kleinere Fläche bringt, kann man mehr Funktionen in den Prozessor reinpacken. Außerdem kann man die Taktraten etwas anheben, wenn die Gates kleiner sind.
 
Wow. 2,9 MIlliarden Transistoren ... Krass. Soweit ich weiß haben die aktuellen i7 Prozessoren grad mal knapp über 1 Milliarde oO
 
Wenns wirklich nicht mehr kleiner geht irgendwann, muss halt halt anfangen die Chips zu vergrößern (bis vielleicht doch mal ein neuer Meilenstein gefunden wird). So könnte man das Mooresche Gesetz jedenfalls 'aufrecht erhalten'.
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