Google Books: US-Justizministerium äußert Bedenken

Internet & Webdienste Das US-amerikanische Justizministerium teilte mit, man solle das sogenannte "Google Book Settlement" in der momentan aktuellen Form nicht auf den Weg bringen. Angeblich soll es diesbezüglich zahlreiche Bedenken geben. mehr...

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Blädes Dilemma, Wissensfreiheit & Urheberrecht ist ein Konflikt, der wichtig ist unsere aktuelle Gesellschaftsordnung zu halten (ist neutral gemeint, also kann gut aber auch schlecht sein!). Und Google Books ist ein perfektes Beispiel dafür. Schade, dass es da kaum mögliche Lösungen gibt...
 
@DasFragezeichen: Google Books ist aber nicht so ein perfektes Beispiel für Wissenfreiheit. Das Unternehmen nimmt sich die Rechte für ein Werk und gibt es im Moment noch für jeden frei. Was passiert aber wenn das Unternehmen den Besitzer oder die Geschäftseinstellung ändert? Was ist wenn das Unternehmen dann entscheidet was gelesen werden darf? Man kommt am Ende zu einem Wissensmonopol, indem ein Unternehmen die Bildung und Meinung der Leute steuern könnte, leider wird wohl dieses Problem von dem Ministerium weniger kritisch betrachtet.
 
@floerido: Was hindert den Staat/andere Unternehmen daran, sich ebenfalls Rechte zu sichern? Nur weil man etwas selbst nicht auf die Reihe bekommt, sollte es anderen nicht verboten werden. Ich selbst halte Google Books für einen wichtigen Beitrag zu freiem Wissen. (Sollte sich das Geschäftsmodell ändern, so ändert sich möglicherweise auch meine Meinung)
 
Es muß einfach so sein, daß Goggle mit dem jeweiligen einzelnen Rechteinhabern ein übereinkommen über Art und Weise der Veröffentlichung trifft. Ein pauschales Abkommen mit irgendwelchen Verbänden, womöglich nur mit amerikanischen (und z.B. nicht europäischen usw. Autoren / Verbänden) ist unzureichend, denn es berücksichtigt nicht Einzelrechte. Das ist sehr aufwendig und vielleicht auch kostenintensiv, aber ethisch und ökonomisch der einzig richtige Weg. Es kann nicht sein, daß ein großer Konzern alle Rechte für sich in Anspruch nimmt und Gewinn daraus erzielt, aber Einzelrechteinhaber (Verlage, Autoren und deren Erben usw.) weltweit unberücksichtigt läßt und übervorteilt. Google gehört NICHT die weltweite Kultur / Literatur. Und die Frage, ob (weltweite) Literatur mehr oder weniger komplett im Internet (am PC) erscheinen soll, kann auch noch hinterfragt werden. Wird so ein Medium (Buch) richtig vermittelt, wie es sich der Autor (als Rechteinhaber) vorgestellt hat ? Er hat schließlich die Buchform (Druck, Verlag, Buch, Lesen) gewählt und nicht die Form von E-Book direkt, Film, CD oder DVD (Hörbuch) usw. . Ich finde das Verfahren in der Einfachheit, in der Goggle das durchziehen will, schlecht und falsch ! Es gehört in der Form gestoppt!
 
@Uechel: Mit jedem Einzelnen zu verhandeln wäre viel zu aufwendig. Ich sehe nur die Möglichkeit, Google zwar die Rechte zu geben, aber nicht exklusiv. So dass auch anderen die Möglichkeit bleibt, an dem Kuchen (der wohl noch größer wird. als wir uns jetzt noch denken) mitzunaschen. Wobei aktuell sowieso keiner in der Größenordnung wie Google existiert. Nur warum sollte ich hinterfragen, ob Bücher im Internet erscheinen sollen? Ich bin mir sicher eBooks sind die Zukunft. Und jeder Verfasser eines Textes will, dass dieser gelesen wird. Was da sonst an Verfilmungen, Hörspielen usw geschieht ist immer eine Sache für sich und hat mit dem ursprünglichen Werk bzw Erscheinungsform des Werkes doch nichts zu tun.
 
aber mit freien büchern,also wie solche die man sich kostenlos in bücherein ausleien kann,kann doch schon mal angefangen werden.
man muss da schliesslich nichts zahlen,wäre ja dann schliesslich das selbe wie runterladen
wäre erstmal ein anfang,um zu sehen wie es überhaupt läuft
 
@evil dog : Nur weil man die (mehr oder weniger) kostenlos ausleihen kann, heißt das noch nicht, dass sie frei von Rechten sind. Den Bibliotheken wird nämlich ausdrücklich das Recht zur Ausleihe zugestanden, und mit den Gebühren für die Fotokopierer dort werden die dafür anfallenden Urheberrechtsabgaben pauschaliert abgeführt.
 
@evil dog : Die Büchereien bezahlen für die Bücher genauso :). "Frei" sind die nicht wirklich.

Harry Potter kann man hier z.B. auch leihen. Und naja runterladen und leihen ist schon ein Unterschied, das eine kann man behalten, dass andere muss man zurückgeben.
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