Datenskandal: 500 Bewerbungsmappen bei eBay

Datenschutz Eine Firma aus dem Raum Frankfurt hat rund 500 Bewerbungsmappen bei eBay verkauft. Die Dokumente enthielten die kompletten persönlichen Daten der Bewerber, berichtete die 'Frankfurter Rundschau'. mehr...

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So so, an die Zeitung gewandt! Brauchte da einer kostenlose Werbung?
 
@The Grinch: Ich finde es auch ein bisschen komisch, dass man damit direkt mal zur Presse rennt. Normal wäre die Polizei die erste Anlaufstelle - aber bei denen kann man ja kein Geld für ne Sensationsstory kassieren :-)
 
@The Grinch: Keine Ahnung warum ihr Minus bekommt. Ich wunderte mich beim Lesen der Meldung ebenso über die merkwürdige "Abgabestelle" des Schreibwarenhändlers. Wenn man sich anschaut, wie manche Zeitung mit dem Schutz der Privatsphäre umgeht (und zwar durchaus in absichtlicher Verletzung von Pressekodex oder gar Gesetzen), wären Journalisten sicher nicht die Empfänger meines Vertrauens. Es gibt doch sicher bei der Stadtverwaltung (Gewerbeaufsichtsamt?) einen Datenschutzbeauftragten, und Polizei oder Staatsanwaltschaft wären wohl auch keine komplett falschen Anlaufstellen (sie könnten zumindest sicherlich Auskunft geben, wohin man sich wenden kann).
 
@The Grinch & Shiranai: Ich würde mich auch an die Presse wenden, denn dann könnte ich sicher sein, daß die Schweinerei an die Öffentlichkeit kommt und die Firma nicht nur mit einer stillen Verwarnung davonkommt, weil Datenschutz wird immer noch zu wenig ernst genommen. BTW: als ich alas Arbeitsloser etliche Bewerbungsmappen verschickt habe (was auch schön ins Geld ging), habe ich mich jedesmal geärgert, wenn der Arbeitgeber nicht so entgegenkommend war, wenigstens die Mappe zurückzuschicken. Dann aber sogar noch aus diesen Mappen anderer Leute Profit zu machen, ist wohl der Gipfelpunkt der Frechheit. Ich hoffe, diese Firma bekommt 'ne schöne Strafe!
 
@Shiranai: andererseits würde es, wenn sowas nicht als Skandal durch die Medien wandert, häufiger passieren. So wird es vllt wenigstens den ein oder anderen zu Denken geben, die so oder ähnlich achtlos handeln.
 
@The Grinch: wenn nie jemand zur Zeitung gehen würde, dann würde man nie erfahren was die Firmen so mit unseren Daten treiben, bzw uns abkassieren. Somit finde ich es schon richtig, dass solche "Fehler" an die Öffentlichkeit gehören
 
Einfach nur krass wie dreist manche Leute mit den Daten anderer umgehen..
 
@TheUntouchable: Nunja, krass ist das schon, aber es ist ja nix Neues mehr, dass Adressen und personenbezogene Infos verkauft werden. Ich hoffe nur, dass dies ein Einzelfall gewesen ist, welcher an die Presse gelangt ist und nicht noch mehr solcher Fälle existieren. :-/
 
@FFX: Hallooo!!!! Da sind Zeugnisse drin, die Unterschrift von dir, Lebenslauf usw. das ist was anderes als wenn Daten so weitergegeben werden. Habe ja schon viel erlebt von den Arbeitgeber, aber sowas übertrifft ja alles!
 
@FFX: Die Daten wurden hier nicht verkauft, sondern aus Schlamperei mitgeliefert. Verkauft/gekauft wurden ja nur die Mappen. Die Firma hätte halt sorgsamer damit umgehen müssen.
 
@FFX: Was hat das mit Datenverkauf zu tun? Da war irgendein Praktikant zu faul die Bewerbungen aus dem Mappen raus zu machen und sie in den Schredder zu werfen. (Man bedenke 500 Mappen, das wäre locker ne Std Arbeit gewesen) Das iss alles, Aber jetzt wird natürlich ein Riesendatenskandal draus gemacht und der Geschäftsführer dafür verantwortlich gemacht - obwohl der wahrscheinlich mal gerade überhaupt nix mit der Sache zu tun hatte. Ich würde den Mitarbeiter der dafür verantwortlich war und den Praktikanten rauswerfen und gut iss.
 
@Shiranai: nö nix praktikant... der typ der die bewerbungen anschaut muss dafür sorgen..... der personalkopp is schuld sonst niemand!
 
Und wieder ein Beweis dafür, dass Datensammlung in jeglicher Form Gefahren birgt - ich frag mich überhaupt, warum eine Firma die Bewerbungsmappen der Bewerber verkauft, das ist ja ein Armutszeugnis!
 
@jaja_klar: Genau die menschen bewerben sich und bekommen nicht einmal ihre unterlagen zurück aber die mappen werden dann noch verkauft. Pfui sag ich da nur!
 
@jaja_klar: Die Firma spart so nicht nur die Arbeit und das Rückporto, sondern bekommt dafür auch noch Geld...
 
@fazeless: Naja, ich glaube eher, dass sich ein Mitarbeiter nicht ganz an die Vorschriften gehalten hat, das Zeug mit nach Hause genommen hat und es dann bei eBay versteigert hat - jetzt hat er wegen 10 Euro einen Skandal verursacht und wird gefeuert! Und jetzt eine Kosten-Nutzen-Rechnung ,)
 
Da hat man sich wohl für einen lukrativeren Weg des Datenhandels entschieden. So"viel" Geld gibt es in der Regeld doch nur für wesentlich mehr Datensätze.

Na als ob es da großartige Strafen geben wird!? Wird höchstens noch der bestraft, der es der Zeitung und nicht gleich der Behörde gegeben hat.
Hoffentlich irre ich und die bekommen richtig eins auf den Deckel.
Vielleicht war es ja eine Zeitarbeitsfirma, die neue Verdienstwege entdeckt haben.
 
Frechheit... Dass die Bewerbungsunterlagen nicht mehr an die Bewerber zurückgegeben werden ist ja heute leider fast schon normal, aber die dann auch noch zu verkaufen (egal ob leer oder nicht) anstatt zu shreddern - unglaublich!
 
@rallef: Deswegen bewerb ich mich, wenn überhaupt, nur noch online und spare mir somit die Kosten. Ein Unternehmen, was heutzutage keine Email-Bewerbungen annimmt, ist nicht mehr zeitgemäß und hat "mich" somit auch nicht verdient.
 
@citrix: Weil Online-Bewerbungen nicht ausgedruckt werden... ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Entscheider die sich alle am Bildschirm ansieht? Die liegen mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgedruckt als Mappen nebeneinander oder gestapelt am Tisch. (das heisst nicht, dass es nicht doch in Einzelfällen rein virtuell ablaufen kann)
 
@FenFire: Dann hab ich aber nicht die Kosten für die scheiss Mappen, Papier und Tinten/Toner Kosten gehabt. Ich glaub kaum, dass ein Unternehmen alles selbst in Mappen packt, und die Mappen anschließend verkauft... die werden wenn überhaupt wiederverwertet....
 
Und was ich noch viel dreister finde ist, dass die Geld mit den von uns bezahlten Unterlagen machen anstatt Sie zurückzusenden. Die Dinger haben schließlich den Bewerber u. U. einige Euros gekostet. Die Unternehmen, bei denen man sich beworben hat, melden sich ja teilweise nichtmal -geschweige denn sie schicken die Unterlagen zurück. Jetzt weiß man, was damit passiert -die verdienen an den Bewerbern noch Geld. Find´ ich ne Frecheit.
 
@DarkmanAW: Jopp - eine Sauerei die ihresgleichen sucht - vor allem da es wohl wieder auf dem Rücken derer Ausgetragen wird die eh kein Geld haben.
Da verlangt zB das Arbeitsamt mindestens xx Blind-Bewerbungen pro Monat und dann machen skrupellose Firmen damit auch noch Kohle - der Scheiß mit Leiharbeit und 1Euro Jobs reicht den Geldgeiern ja anscheinend noch nicht.
Neues Geschäftsmodel - Imaginäre Stellen anbieten - und dann die Daten und die Unterlagen verscherbeln....
 
erschreckend das sich die Menschen zuerst an die Medien wenden anstatt an die dafür vorgesehene Polizei.
 
@Kuririn: na überleg mal schwer wieso das so ist __ und haste es herausgefunden ? Nicht ? Na ich versuchs dir mal zu erklären - vielleicht einfach deswegen, damit sowas Publik wird, bei der Polizei wär das ganze in einem Aktenstapel verschwunden und keine Sau hätte einen Finger gekrümmt - denn das ist Arbeit. Nun wo die Sache öffentlich ist - MUSS sich wer drum kümmern - und der Sache wird nachgegangen!!!
Hast du es nun Verstanden :) - Polizei ist gut - aber die Öffentlichkeit ist hier besser - oder nicht :)
 
@BigFunny: deine klugscheiserei kannste dir sparen. ich hab nie behaubtet das ich nicht weiß warum, nur was festgestellt..
 
@BigFunny: Dann nehme ich aber einen Reporter mit und gebe das in seinem Beisein bei der Polizei ab. Dann gibt's die Story und die Unterlagen sind in guten Händen. Aber dem Reporter die Unterlagen überlassen...? Na ich weiss nicht.
 
@FenFire: Naja es gibt sicherlich auch seriöse Reporter - es arbeiten ja nicht alle für die Bild :)
 
Es wäre jetzt interessant zu wissen, wie diese Firma heißt.
 
@Memfis: LIDL
 
@Memfis: Die Bewerbungen wurden an die CSS-Marketing GmbH in Frankfurt geschickt. Die Firma ist inzwischen verschwunden und der Geschäftsführer Julius Leineweber nicht mehr zu erreichen.

Siehe: http://www.shortnews.de/start.cfm?id=788557
 
Ich bin sicher, die Bewerber hatten 'nichts zu verbergen'. Wenn doch, sind es wahrscheinlich Terroristen.
 
Nich toll, aber Bewerbungsdaten hat doch eh mittlerweile fast jedes Amt und Geburtsdatum und Namen usw sowieso. Im Vergleich zu richtigen Datenskandalen oder das was unsere Regierung tagtäglich sammelt und illegal rausgibt oder Ärzte die am Telefon munter plappern usw ist das doch echt ein popliger absolut unrelevanter Vorfall...
 
@lutschboy: Deine Einschätzung kann ich nicht nachvollziehen. Es geistern nirgends so ausführliche Dokumente herum, die einen vollständigen Lebenslauf und ein Bild enthalten. Sowas hat jedenfalls nichts bei Ebay verloren. Den Verantwortlichen würde ich auf der Stelle feuern und würde ihm demonstrativ "Viel Erfolg bei seinen künftigen Bewerbungen" wünschen.
 
Unglaublich, dass ein Schreibwarenhändler gebrauchte Bewerbungsmappen kauft um sie dann wahrscheinlich als neu wieder zu verkaufen...^^
 
Spätestens morgen gibt es eine Pressemeldung der Firma: "Schuld war der Lehrling der die Inhalte vor dem Versteigern hätte rausnehmen sollen. Dieser mußte daher die Firma verlassen". Außerdem sieht man hier was ein Wirtschaftskreislauf ist: Bewerber kauft Bewerbungsmappen und schickt sie an Firma. Firma versteigert sie an Bürohändler. Bürohändler verkauft sie wieder an Bewerber. To be continued ...
 
Seit ich angefangen habe Bewerbungen zu schreiben, bekomme ich täglich über 100 Spam-Mails auf meine Bewerbungsadresse. Ich bin fast sicher, dass Personaler verkaufen Bewerbungsdaten weiter.
 
Überleg mal, für 10 Euro -Ebay Gebühren. Unglaublich was manche Leute für ein paar Euro tun. Ich hoffe der Verkäufer wurde gefeuert.
 
analoger Datenklau im digitalen Zeitalter....
 
Knast 10 Jahre mindestens
 
@overdriverdh21: und schwanz ab nicht vergessen!
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