Vinton Cerf mahnt schnelle IPv6-Umstellung an

Internet & Webdienste Der Internet-Pionier Vinton Cerf hat erneut einen schnelleren Umstieg auf das neue Internet-Protokoll IPv6 angemahnt. Nur so lasse sich der Mangel an verfügbaren Adressen für angeschlossene Geräte beheben, erklärte er. mehr...

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Will mir aber keinne neuen Router kaufen - darauf wirds aber hinauslaufen, wenn auf v6 umgestellt wird.
 
@Mister-X: Evtl. reicht ein Firmware-Update?
 
@el3ktro: Kam doch seit 2006 schon keines mehr. Denke nicht, dass sich AVM das Geschäft entgehen lässt, indem sie v6 für die alten Geräte anbieten.
 
@Mister-X: Kommt drauf an, wenns ein Billigteil ist, brauchste nen neuen. Die guten Router (WRT54GL z.B.) haben ausgesorgt.
 
@Mister-X: Nicht nur auf Router... Man stelle sich vor, ein Unternehmen muss aufgrund seiner laufenden Anwendungen auf ein Nicht-IP v6-kompatibles OS setzen bzw. hat eine Nicht-IP v6-kompatible Infrastruktur. Die Kosten dafür wären immens. Von daher wäre ich für eine Koexistenz von IP v4 und v6 (wie auch immer das zu realisieren wäre)
 
@Mister-X: ..also die FritzBoxen beherschen das schon. Kanst Du nachlesen z.B. hier: http://www.avm.de/de/Service/FAQs/FAQ_Sammlung/15666.php3 einfach aktivieren und einrichten..... :-))
 
@FFX: Das beträfe dann praktisch alles unter XP... Wird ein unoberschaubares Chaos
 
@Mister-X: Naja, für XP gibts glaube ich nen experimentellen IPv6-Stack.
 
@DavyJones: 3070?? Denke nicht. aber Danke für den Link
 
@Necabo: richtig, reicht ja, wenn er vom DNS die IP bekommt.
 
@FFX: Das ist ja kein Problem. Die Server Software ist sowiso IPv6 Kompitabel und alle anderen Clients werden sowiso per NAT mit dem Internet verbunden. Firmenintern kann ja das IPv4 Netzwerk bleiben.
 
Windows XP kann ohne Probleme mit IPv6 umgehen. Wichtig ist IPv6 zuerst im Bezug auf das Internet. Intern in einer Firma brauch man ja eigentlich nur einen Router der die Internetleitung von IPv6 auf IPv4 umleitet. Und so wird es von vorn herein auch gemacht werden.
 
@Mister-X: ..ich denke Fritz wird es mit einem FirmwareUpdate hinbekommen. Auch beim 7270 ging es erst nach einem update...die Hoffnung stirbt zuletzt.... :-)) EDIT: ..die Firmware des 7270 ist eine Labor-Version...aber es ist ja auch noch nicht Akut...
 
@Mister-X: Vom Pinzip her schon, nur 2006... Gestatte mir die Gegenfrage, ist deine Grafikkarte auch von 2006?
 
@Mister-X: Wieso soll ein Router ausgedient haben? Für den WRT54GLgibt es bereits IPv6 Unterstützung und die Fritzboxen auch soweit mir bekannt.
 
@ThreeM: Fbox 7270 unterstützt jetzt IPv6 via Labor FW Update, ob 7170 & Co. folgen, kA, wäre aber nice...
 
@FFX: falsch. ein unternehmen müsste nur was in der anbindung ans internet ändern. niemand sagt das ein un auch intern auf ipv6 wechseln muss. es gibt "umsetzter" von ipv4 auf v6 wo sind da die imensen kosten?
 
@Lastwebpage: Also bei mir steht z.B. eine Fritz!Box Fon ata 1020. Soweit ich weiss, ist die von 2005 - funktioniert tadellos, auch an meinem Kabel-Anschluss. Wieso sollte ich mir also für 150 EUR (oder wieviel die aktuellen Fritz!Boxen so kosten) eine neue Box kaufen? Achja, meine Grafikkarte ist von 2002 (GeForce Ti 4200) :P
 
Dann müsste da eigentlich jeder einen neuen Router kaufen? Wie soll das eigentlich funktionieren? Normalerweise würde man anfangen Geräte auszuliefern die beides können, dann erst würde man dran denken die ersten umzustellen... etc etc. Dies ist ein Projekt welches man wegen explodierender Kosten sicherlich nicht in 2 Jahren rund hat... Zumals bei Providern würden die Kosten für IPv6 Umstellungen explodieren... mit der Umstellung hätte man schon vor jahren langsam beginnen müssen, oder isch zumindest drauf vorbereiten. Oder seh ich da was falsch dann verbessert mich?
 
@BlackFear: Gibt durchaus schon Router, die beides können.
 
@Mister-X: Ja, aber werden diese denn schon in Serie (also als Standard) von Providern verkauft?
 
@BlackFear: nein
 
@Mister-X: IPv6 gibt es jetzt schon 11 Jahre , ich glaube das ist genug Zeit
 
Also bei den Providern dürften die Kosten nicht explodieren, wenn da überhaupt irgendwelche Kosten direkt entstehen. Kosten entstehen für die ISP doch höchstens dann, wenn sie dann für jeden User neue Hardware, wie es mittlerweile üblich ist verbilligt, anbieten.
 
@BlackFear: Da z.B: die AVM Router ipv6 können, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch z.B. die Router der Telekom ipv6 können. Somit sind schon sehr viele Internet Nutzer abgedeckt. So wird es auch bei 1und1 sein, die ja sogar richtige FritzBoxen vertreiben.

Im Grunde ist doch nur ein Firmware Upgrade nötig und keine neue Hardware.

Man sollte endlich anfangen ipv6 anzubieten. Der Aufwand sollte doch nun nicht groß sein. Anfangs eben noch parallel mit ipv4.
 
Vor mehr oder weniger einem Jahrzehnt als UMTS langsam eingeführt wurde hieß es auch GSM würde in den nächsten Jahren abgeschaltet...
 
@michael_dugan: Sorry, der Vergleich hinkt. Aber gewaltig.
 
@Necabo: Achja? Da haben sich die Leute auch sorgen gemacht, dass sie ihre GSM Geräte nicht mehr nutzen können bzw sich kein neues GSM Gerät mehr kaufen wollten. Fängt jetzt auch an mit den Routern. Mal ehrlich, gibt doch kaum SOHO Geräte die IPv6 auf allen Interfaces unterstützen und auch kaum Provider hier in DE (gibts überhaupt einen?) die IPv6 anbieten oder auch nur dran arbeiten.
 
@michael_dugan:
Und was sollen wir dann machen wenn nächstes Jahr die IPV4 Adressen ausgehen? Einfach das Internet nicht mehr benutzen?
 
@Chris81: Uns gehen nicht die IPv4 Adressen aus. Keiner isst die auf. Es gibt eben nur keine neuen Bereiche mehr zu verteilen. Die deutschen Anbieter haben erstmal noch genug Adressen, Mobilfunkanbieter setzen teilweise sowieso PAT und Proxies ein. Klar, andere Länder haben da schon größere Probleme, aber wir haben noch etlich Jahre. Ist ja schlimmer als die Schweinegrippe-Hysterie...
 
@michael_dugan: Oh man da fragt man sich wirklich wie begrenzt manche leute denken. Für Deutschland ist es auch schlim wenn für China die Adressen ausgehen. Geschäftskontakte hosting usw, usw, da hängt viel mehr dran. IPv6 wird sich im Lokalem Netzwerk denke ich nicht durchsetzen umgesetzt muss die IP eh werden da keine Firma ne öffentlich zugänglich IP im Netzwerk haben will. Also wird man hier einfach Router die arbeit machen lassen all zu viel aufwand ist das nicht.
 
@michael_dugan: du hast aber schon eine aktuelle übersicht über die zb technik auf dem heutigen markt? schau dir nur die steigenden zahlen von mobilen geräten an die direkt ans internet gehen (handys, net-/noteboos, pdas, usw usw). es kommen immer mehr geräte die einem den direkten zugriff aufs web von überall her ermöglichen. da reichen deine paaar ipv4 adressen nicht mehr lange wenn evtl zb neue autos ans netz gehen können oder deine kaffeemaschine oder deine herd, oder dein ganzes haus (kaum was von dem genannten ist noch zukunftsmusik)
 
Das Problem ist, dass große Einrichtungen viele IPs zugeteilt bekommen haben und diese brach rumliegen, sonst wäre das Problem nicht ganz so groß...

Mir kann es aber wurscht sein, wir haben schon unsere IP ich ich denke nicht, dass ich bei einer langen IPv6-Umstellung große Probleme haben werd... ^^
 
@XP SP4: Genau da liegt das Problem. Es werden nicht nur IPs zugeteilt sondern auch IP Adressbereiche. Bei einzelnen IPs hätte jeder so viele, wie er nötig hat. Bei Adressbereichen hat er evtl n paar mehr als er braucht. Und das summiert sich.
 
@Mister-X: ...aber IPv6 kriegst Du damit nicht klein.....
 
Bei OVH hat jeder Server nen /64er IPv6 Subnet (18.446.744.073.709.551.616 IPs).
 
@TamCore: Ja, irgendwie muss das Umfallen der Reissäcke ja verwaltet werden.
 
BTW. ER mahnt eher die langsame Umstellung an. Überschrift ist hier etwas unglücklich.
 
@ThreeM: Was ist daran unglücklich? "Vinton Cerf mahnt schnelle IPv6-Umstellung an" ist ein völlig normaler und klar verständlicher Satz.
 
@el3ktro: Naja die Überschrift klingt eher so, dass es dem Herrn zu schnell und nicht zu langsam geht.
 
@sebastian2: So hab ich das auch verstanden. :)
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