USA: Musiker wollen mehr Geld für Musik im Netz

Wirtschaft & Firmen Die Rechteverwerter in den USA haben angekündigt, sich für eine Veränderung bei der Berechnung von Tantiemen im Bezug auf Internet-basierte Musikangebote einsetzen zu wollen. mehr...

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richtig so, solang die Kosten für den Endnutzer nicht erhöht werden
 
@JasonLA: Aber meist werden doch solche Sachen an den Kunden weiter durch gereicht...
 
@RuNN3r: Aber ich glaube nicht, das es den Umsatz steigert, teure Sachen noch teurer zu machen. Wenn man die MP3's noch teurer macht, verliert man sicher mehr, als man derzeit bekommt.
 
@JasonLA: Die Musiker, die bei Cribs ihre Villa und ihre 15 Autos zeigen? Ich will das Songs nur noch 50 Cent oder weniger kosten, damit niemand mehr ne Ausrede hat sich die Dinger für ummer zu ziehen.
 
finde ich völlig OK so. die großen Labels stecken sich ohnehin schon viel zu viel in die Tasche und bieten weiterhin ein völlig veraltetes Distributionsmodell an. Wird Zeit für ne Umstrickung!
 
@Layor: Klar, fürchte nur dass die Labels nicht freiwillig auf Einnahmen zugunsten des Künstlers verzichten. Wird mit Sicherheit in Form einer Preiserhöhung an den Kunden weitergegeben. Ob eine Gebührenforderung für das kurze Reinhören in einen Song sinnvoll ist wage ich stark zu bezweifeln.
 
Ich finde die sollten auch Tantiemen verlangen, wenn jemand den Titel laut verliest, oder die Melodie pfeift. Also langsam spinnen die doch echt. Die 30 Sekundenhörprobe ist doch eher Werbung. Und dafür wollen die Geld??? Jetzt geht es echt los!
 
@Croft: Legitim finde ich es auch, nicht erwähnt wird aber, dass die Musik-Labels 33 Cent pro Song verdienen. Rechnung: 33 + 9,1 Cent = 42,1 Cent. Ein Musikstück kostet 99 Cent, oder bei den Top 100, 1.29 Euro. Apple bekommt hiermit +/- die Hälfte des Geldes. Sie sorgen aber dafür, dass es einen Webauftritt hat, die Songs vertrieben werden, Wartung des Künstlerprofils und Speicherung der Songs.
 
@AlexKeller: Ich bin weiss gott kein Apple oder iTunes Fan, benutze es nichtmal, aber: Das ist doch deren recht etwas daran zu verdienen, leider jedoch, ist die Pyramide für mich genau falsch rum aufgebaut. Die Musiker, die, die ganze Arbeit machen (und nein, ich meine nicht die Pop-Püppchen oder Pseudo-Punk-Idioten die in den Charts rum schwirren) und das wenigste Geld dafür einstreichen. Kein Wunder das viele Bands nurnoch aus Spaß an der Musik musizieren und nichts hochkarätiges mehr in die Charts kommt. Apple könnte von 9,1 cent pro Song ihre Server immernoch betreiben, die MI könnte auch mit 33 cent noch gut Leben und die Musiker hätten endlich wieder einen Grund gute Musik zu machen, da sie endlich wieder davon leben könnten.
 
@corpID:
Die Musiker verdienen ihr Geld doch hauptsächlich mit den Konzerten und Auftritten.
 
@Chris81: Die wiederum nur dann eine gute Einnahmequelle sind, wenn der Künstler bekannt und beliebt ist und sich entsprechend viel Publikum einfindet. Und wie wird ein Künstler i.d.R. allgemein bekannt...? Hierbei spielt wiederum die Musikindustrie oft eine Rolle.
 
Hier geht es darum, dass die Verkäufer von Musik, wie z.B. Apple, mehr Geld an die Verwertungsgesellschaften (also die eigentliche Musikindustrie) abdrücken sollen, der Künstler wird davon wie immer nix sehen und dient nur als Marionette. Nicht von dem Wort "Authors" verwirren lassen, das ist so wie das "Demokratisch" in Demokratische Volksrepublik (Nord)Korea.
 
@michael_dugan: Das ist möglich. Oder auch nicht. Weisst Du's? Du formulierst es, als sei es eine Tatsache, nicht eine Befürchtung/Vermutung/Unterstellung. Ich vermute aber, es wird letzteres sein, und Du wirst keine Ahnung davon haben, wie es WIRKLICH ist (ich selbst habe keine - woher soll ich auch wissen, in welchem Maß die Rechteverwertungsgesellschaft etwaige Mehreinnahmen an die Künstler weiterzugeben plant?).
 
Ich will auch viel.
 
Die Erfolg"Reichen" sollten mit den weniger Erfolg"Reichen" alles aufteilen!
 
Gerne, wenn der Künster mehr verdient, es für den Endverbraucher (also uns) genauso viel kostet wie bisher...! Dann muss eben das Label oder der Händer auf einen Teil ihrer Einnahmen verzichten.
 
@Anton90: :)
 
Wenn die Künsler rund 10 Cent pro Song verdienen und Apple mit iTunes pro Song rund 10 Cent verdient, kann man sich ausrechnen, wer bei einem 99Cent teuren Song das meiste Geld erhält und weiß auch gleich, woher man mehr Geld für die Künstler beziehen könnte. Die Musikindustrie argumentierte ja früher immer, dass ein Großteil der Kosten durch Produktion, Publikation und Werbung entstehen würde. Da sich mit digitalen Inhalten die Kosten im Bereich Publikation und Werbung teilweise erheblich senken, wäre eine neue Berechnung der Verteilung mehr als angebracht.
 
die gesellschaft beklagt doch nur, dass apple 50% am preis pro song verdient und sie selbst viel weniger. man stelle sich ein preismodell vor, bei dem die verwertungsgesellschaft des musikers mehr verdient. dann steht aber immer noch nicht fest, ob dem musiker am ende wirklich mehr ausgezahlt wird oder ob das geld (wie in vielen fällen) bei der verwertungsgesellschaft hängen bleibt... btw, die sogenannten "künstler" verdienen ihr geld heutzutage nicht mehr mit dem verkauf von platten, songs oder videos, sondern mit live-auftritten: nämlich mit dem, was sie wirklich können: musizieren.
 
@jim_panse: Apple wird zu selben Plage, wie MS und die Dummen kaufen ihnen auch noch alles ab ...
 
ich verkaufe selbst Musik über einen Digitalverlag u.a. auch bei iTunes und Napster, bei iTunes bekomme ich 0,6035 &$8364: pro Verkauften 0.99 Track, und bei napster 0.01 &$8364: so wie es ausieht steckt sich iTunes viel weniger ein wie die anderen...
 
Die Frage ist ja, wer diese Musiker sind? Peter Gabriel, U2, oder ähnliche? oder sind das die Bushidos dieser Welt. Ich kaufe fast ausschließlich CD´s, hab aber die letzten 3 Alben auch über iTunes gekauft. Es gab Alben, da habe ich für die CD bis zu 58€ bezahlt, und bereue kein einzigen Cent. 60-70% der heutigen so genannten Musik, kann man sich ohnehin sparen, das Zeug ist kein Cent wert. Für den Kauf der restlichen 30% nehme ich mir gerne Zeit, und das nicht zu knapp, gehe in die Läden, suche, höre es mir an, und genieße meine Einkäufe von meiner Couch aus. Ich lege auch viel Wert auf die Booklets. Also von mir aus können die sich die Köpfe einschlagen wer wie viel bekommt. Die richtigen, echten Musiker juckt das nicht. Diese Verkaufen ihre Musik immer gut.
 
Diese ganze Thematik ist sowas von Entnerfend, das zumindest ich mich mit dem Radio begnüge. Künstler, Rechteverwalter und Konsorten können mir mal so langsam alle den Buckel runter rutschen und auch die überteuerten Live-Concerts lasse ich zumindest immer häufiger stecken. Ich habe, gerade als ehrlicher Endnutzer, keinen Bock mehr zu relativieren, wer hier wo und bei wem abzockt oder ähnliches.
 
Ich will WENIGER Musik, im Netz, dafür aber BESSERE! Was die Rechte-Verwurster so alles wollen - die sollten erst mal was vernünftiges Leisten!
 
Als ich das letzte mal Geld für Musik ausgegeben habe, da habe ich das Straßenmusikern gegeben! Straßenmusiker erarbeiten sich ihr Geld wenigstens ehrlich Live. Das kopieren ist nichts mehr wert, weil das inzwischen jeder kann. Sollen die Künstler live Auftreten, um sich ihr Geld ehrlich zu verdienen. Und die Kopierindustrie, die RIAA, sollten wir als obsolet betrachten. Für Probehören zahlen? So langsam drehen die aber völlig am Rad! Das geht gar nicht!
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